5. und jüngster Sohn des Grafen Siegfried von
Walbeck und der Kunigunde von Stade, Tochter von Graf Heinrich
I. der Kahle; Bruder der Bischöfe Thietmar von Merseburg und
Siegfried von Münster
Brandenburg Erich: Tafel 3 Seite 7
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"Die Nachkommen Karls des Großen"
IX. 37. Bruno, Abt zu Nienburg, dann in Magdeburg 1025,
Bischof von Verden 1034
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* ..., + 1049
Anmerkungen: Seite 130
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IX. 37. Bruno
war nach Thietmar 4, 47 in Corvey erzogen, + 1049, Ann.
Saxo 1032 und 1049, S. S. 6, 679 und 688.
B 104
Lü: 19.8. Brun
ep ?+ 1049 Verden
Me: 19.8. Brun
eps
Me: 21.8. Brun
eps et mart.
Im Lüneburger Necrolog stammt der Eintrag nach Wedekind
erst von einer Hand des 14. Jahrhunderts.
Im Merseburger gehören beide Einträge der Ergänzungsschicht
an. Nach dem Ausweis zweier spät überlieferter Verdener Quellen
verstarb Brun II. von Verden
am
21.8.1049; vgl. Wichmann, Untersuchungen zur älteren Geschichte
des Bistums Verden (Fortsetzung) Seite 2.
Er kann nicht mit den Einträgen ins Merseburger
Necrolog gleichgesetzt werden, da die Ergänzungsschicht bereits 1017
eingeschrieben wurde; siehe dazu oben Seite 153 f.
Dagegen gibt der Lüneburger Eintrag aller Wahrscheinlichkeit
nach den Verdener Bischof wieder, da auch alle anderen Verdener Bischöfe
des 11. Jahrhunderts in diesem Necrolog erscheinen. Wer die beiden Bischöfe
namens Brun - falls es sich überhaupt um zwei verschiedene handeln
sollte - sind, die im Merseburger Necrolog begegnen, kann nicht entschieden
werden.
Brun von Querfurt, an den man angesichts der Bezeichnung
martyr am ehesten denken würde, erlitt sein Martyrium wohl am 9. März;
vgl. Biogr. Wörterbuch 1, Spalte 369 f.; NDB 2, Seite 674 f.
Brun I. von Verden verstarb entweder am 14.2. oder 26.4.
im Jahre 976, Thietmar von Merseburg (III, 6; S. 104 mit Anm. 3) vermehrt
die Unsicherheit dadurch, dass er die Todestage der Bischöfe Brun
von Querfurt und Brun I. von Verden verwechselt. Hinzuweisen ist auch noch
auf den Eintrag am 21. August ins Necrolog von Weißenburg: Brun
eps. bei dem es sich wohl ebenfalls um den 1049 verstorbenen
Verdener
Bischof Brun II. handelt.
Brun II. entstammte
dem WALBECKER Grafenhaus und war ein Bruder Thietmars von Merseburg
(B 174) und Siegfrieds von Münster (B 171). Durch ihre
Mutter Kunigunde, eine Tochter Heinrichs von Stade (G 45), waren
die Bischöfe aus der
WALBECKER Familie mit den BILLUNGERN verwandt.
Vor seiner Erhebung war Brun
(seit
1025), wie vorher sein Bruder Siegfried, Abt der Klöster
Berge bei Magdeburg und Nienburg; vgl. Schölkopf, Die sächsischen
Grafen, S. 80 f.; zur Familie
Bruns
vgl. auch Lippelt, Thietmar von Merseburg, S 48 u. ö.
BRUN II.
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+ 1049
Mönch in Corvey, wird Abt zu Nienburg und in Magdeburg,
1034 Bischof von Verden; steht besonders gegen den Erzbischof von Bremen.