Heddo (Eddo)                                           Bischof von Straßburg (731-nach 762)
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um 697- nach 762
 

Begraben: Ettenheimmünster
 

Sohn des N.N.
 

Lexikon des Mittelalters: Band IV Spalte 1984
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Heddo (Eddo), Bischof von Straßburg
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* um 697, + nach 762

Begraben: Ettenheimmünster

Abt des von ihm gegründeten Ettenheimmünster und von Münster im Gregorienthal; aus alemannischen Adel. 727 von Pirmin zum Abt des Klosters Reichenau eingesetzt, entsandte Heddo 731 zur Einrichtung des religiösen Lebens Mönche nach Niederaltaich, Murbach und Pfäfers. Auf Veranlassung Herzog Theudebalds 732 nach Uri verbannt; Befreiung und Wiedereinsetzung in Reichenau durch Karl Martell, der ihn 743 in der fränkisch-alemannischen Auseinandersetzung zum Bischof von Straßburg erhob. 742/43 mögliche Teilnahme am Concilium Germanicum, 747 an einer fränkischen Synode des Bonifatius und 762 an der Synode von Attigny. Als Vermittler zwischen den Positionen Pirmins und Bonifatius' sowie Chrodegangs von Metz setzte er in seinem Wirkungsbereich große Teile ihres Gedankenguts in die Praxis um.

Quellen:
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P. Wentzcke, Reg. der Bf.e v. Straßburg I, 1908, 222-226 - A. Bruckner, Reg. Alsatiae 496-918, I, 1949

Literatur:
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DBF XII, 1118f. - DHGE IV, 1414f. - LThK III, 656 - Helvetia Sacra III/1, 2, 1067f. - K. Schmid-O.G. Oexele, Voraussetzungen und Wirkungen des Gebetsbundes v. Attigny, Francia 2, 1975, 102ff. - H. Schnyder, H., Abt der Reichenau und Bf. v. Straßburg ..., Hist. Neujharsbl. Uri 73/74, 1982/83, 19-50.