Brunward                                                  Bischof von Schwerin (1191-1238)
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    -14.1.1238
 

Sohn des N.N.
 

Lexikon des Mittelalters: Band II Spalte 794
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Brunward, Bischof von Schwerin
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     + 14. Januar 1238

Aus einer nach Mecklenburg eingewanderten niedersächsischen Ritterfamilie stammend, Domdekan von Schwerin, wurde hier nach dem Tod Bischof Bernos (wohl noch 1191) mit Hilfe der mecklenburgischen Fürsten gegen den Hamburger Dompropst Hermann, Grafen von Schwerin, zum Bischof erhoben. Ein von Papst Coelestin III. veranlasster Kompromiss erkannte ihn 1195 endgültig an. Brunwards Pontifikat war ausgefüllt mit Kämpfen um die Sicherung der Schweriner Diözesangrenzen gegen die Nachbarbistümer Kammin und Havelberg und um die Schaffung eines bischöflichen Territoriums. Verdienste hat sich Brunward insbesondere durch den Ausbau der Pfarreiorganisation und die Ansässigmachung von Klöstern erworben.

Quellen:
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Mecklenb. UB I, 1863

Literatur:
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W. Biereye, Bf. B. v. Schwerin, Jbb. des Vereins für Mecklenburg. Gesch. und Altertumskunde 98, 1934, 101ff. - K. Schmaltz, Kirchengesch. Mecklenburgs I, 1935 - K. Jordan, Die Bistumsgründungen Heinrichs des Löwen, 1939 - J. Petersohn, der südl. Ostseeraum im kirchl.-polit. Kräftespiel des Reichs, Polen und Dänemarks vom 10. bis 11. Jh. 1979.