Dodo I.                                                    Bischof von Osnabrück (918-949)
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    -14.6.949
 

Sohn des N.N.
 

Althoff Gerd: Seite 306
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"Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung"

                                                               B  61

Me:      14.6.  Dado eps       +  949    Osnabrück

(Es.)  Über Dado ist nur sehr wenig bekannt, er stammte jedoch aus dem Hildesheimer Domkapitel; vgl. Klewitz, Hofkapelle, Seite 109.
Erhoben wurde er schon vor 921, denn er gehörte zu den Unterzeichnern des Bonner Veretrages zwischen HEINRICH I. und Karl dem Einfältigen, war 922 Teilnehmer der Synode zu Koblenz und 932 der Synode zu Erfurt; vgl. Waitz, Jbb. Heinrich I., Seite 60, Seite 64 und Seite 164.
Zu einem Kreis von Bischöfen, die das Königtum HEINRICHS I. aktiv unterstützten, siehe oben Seite 203.
Zum Todesdatum: Hauck, Kirchengeschichte Deutschlands 3, Seite 996f; der dort ebenfalls in Erwägung gezogene Todestag 14.5. ist der des gleichnamigen Bischofs von Münster (B 43).


Literatur:
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Althoff Gerd: Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. Studien zum Totengedenken der Billunger und Ottonen. Wilhelm Fink Verlag München 1984, Seite 306 B 61 -
Diwald Helmut: Heinrich der Erste. Die Gründung des Deutschen Reiches, Gustav Lübbe Verlag Bergisch Gladbach 1994, Seite 339,469 - Waitz, Georg: Jahrbücher des Deutschen Reiches unter König Heinrich I., Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1963 Seite 60,64,164 - Wies, Ernst W.: Otto der Große, Bechtle Esslingen 1989, Seite 126 -