Waldo                                                      Bischof von Freising (883-906)
---------                                                    Graf von Hohenlohe
    -18.5.906
 

Sohn des N.N. ; Großneffe des Bischofs Salomo I. von Konstanz
 

Boslís Bayerische Biographie: Seite 820
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Waldo (Uualdo, Vualdo, Vvaldo), Bischof von Freising
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* um 854-854, + 18.5.906

Konstanzer Domschüler, dann Besuch der Klosterschulen in St. Gallen und auf der Reichenau.
878-879 Ausbildung bei Erzbischof Liutbert von Mainz.
880 Notarius in der königlichen Kanzlei, Aufenthalte in Piacenza und Pavia.
882 im Aufgebot gegen die Normannen.
884 Bischof von Freising.
906 erhielt er den Hof Föhring mit dem Salzzoll zum Wiederaufbau des Domes.

Literatur:
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J. Maß, Das Bistum Freising in der späten Karolingerzeit, 1969; Schlecht, J. (Hg.), Wissenschaftliche Festgabe zum zwöfhundertjährigen Jubiläum des heiligen Korbinian, 1924.


Waldo entstammte einem vornehmen Geschlecht aus der Bodenseegegend, das mehrere Bischöfe stellte. Er erschien seit 880 als Notar und war 882 bis 884 Kanzler des Königs KARL III., der bei seiner Erhebung ein entscheidendes Wort mitgesprochen hatte. Auch sein Bruder Salomo III. von Konstanz war Kanzler KARLS III. Waldo wurde außerdem Abt des schwäbischen Reichsklosters Kempten. Am 30. November 903 erhielt er auf Intervention der bayerischen Großen von KönigLudwig dem Kind den Hof Föhring geschenkt. Kurz vor seinem Tode erlangte er für das Bistum Freising die freie Bischofswahl.