Konrad
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    -   953 gefallen
 

Sohn des Grafen Eberhard im Niederlahngau
Nach Jackman/Fried Sohn des Grafen Eberhard II. von Mayenfeld
 

Widukind von Corvey: Seite 175
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"Res gestae Saxonicae"

Die Sachsengeschichte III

17. Als die Lothringer aber merkten, daß der König über Herzog Konrad verärgert war, griffen sie gegen ihn zu den Waffen, da sie ihm vorher feind waren, weil er gegen ihren Willen das Herzogsamt über sie ausübte. Der aber trug unerschrocken mit Löwenmut seine Fahnen in ihre Reihen und erschlug eine unglaubliche Menge von ihnen mit eigener Hand; wegen des Blutes seines Freundes, den er im Treffen verlor; nämlich Konrad, des Sohnes von Eberhard, wütetete er wie ein reißendes Tier.

Fried, Johannes: Seite 102
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"Prolepsis oder Tod? Methodische und andere Bemerkungen zur Konradiner-Genealogie im 10. und frühen 11. Jahrhundert"

Wie ist es nun um Eberhard II. von Mayenfeld und seine möglichen Söhne bestellt? Auch bei Erörterung dieser Frage ist ein wenig auszuholen. Widukind von Corvey erwähnt einen Konrad, Sohn eines Eberhard und "Freund" Herzog Konrads des Roten. Er fiel 953 in Kampf gegen königstreue Truppen, als der SALIER sich gegen den König erhoben hatte. Die Namen legen nahe, in Eberhard und seinem Sohn tatsächlich KONRADINER zu erkennen; auch die Freundschaft zum salischen Herzog spricht dafür. Der genannte Eberhard aber wäre am ehesten, falls überhaupt an den hier in Betracht gezogenen KONRADINER-Ast und nicht an völlig im dunkeln liegende Seitenzweige zu denken ist, mit jenem Eberhard II. gleichzusetzen. Einwände gegen diese Gleichsetzung bestehen nicht. Eberhard II. hatte also einen Sohn Konrad besessen, der freilich vorzeitig auf dem Schlachtfeld blieb, ohne eine eine erkennbare Nachkommenschaft zu hinterlassen. Die Hammersteiner Notiz mußte ihn also, wie es ja der Fall ist, mit Schweigen übergehen.
 
 
 
 
 


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