Gisela                                                         Äbtissin von S. Salvatore zu Brescia (851-860)
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830-   860
 

Jüngere Tochter des Kaisers LOTHAR I. und der Irmingard von Tours, Tochter von Graf Hugo
 

Werner Karl Ferdinand: Seite 450
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"Die Nachkommen Karls des Großen bis um das Jahr 1000 (1.-8. Generation)"

IV. Generation
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Gisla war nicht nur  "Nonne in S. Salvatore in Brescia", wie Brandenburg angibt, sondern sie erhielt diese Abtei nach dem Tode ihrer Mutter und Vorgängerin Ermengard (851 III 20), was in der von Brandenburg in Anmerkungen zitierten Urkunde von 851 IX 8 bestätigt wurde. 861 I 12 erscheint LUDWIGS II. Tochter Gisla als Nachfolgerin der demnach wohl 860 (Brandenburg "nach 856 V 18) verstorbenen gleichnamigen LOTHAR-Tochter (vgl. BM² 1219, 1220 und Voigt 42).


Rappmann Roland/Zettler Alfons: Seite 137
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"Die Reichenauer Mönchsgemeinschaft und ihr Totengedenken im frühen Mittelalter"

Anhand der Untersuchung des gesamten Anlagebestandes konnte das Jahr 856, in dem Kaiser LUDWIG in Brescia weilte und seiner Schwester Gisela sowie dem Konvent von San Salvatore feierlich ihre Rechte bestätigte, als Anlagedatum wahrscheinlich gemacht werden.
 
 
 
 

Literatur:
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Rappmann Roland/Zettler Alfons: Die Reichenauer Mönchsgemeinschaft und ihr Totengedenken im frühen Mittelalter. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1998, Seite 137-
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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