Philipp III.                                                  Graf von Namur (1219-1226)
--------------                                                 Seigneur de Courtenay
um 1195-   1226 gefallen
 

Ältester Sohn des Lateinischen Kaisers Peter von Courtenay und der Jolanthe von Flandern, Tochter von Graf Balduin VIII.
 

Philipp III. war seit 1217 Regent von Namur für seine Mutter. Er wurde Ratgeber Ludwigs VIII. von Frankreich und fiel in den Albigenser-Kriegen in der Auvergne.

Leo Heinrich Dr.: Band I Seite 500
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"Zwölf Bücher niederländischer Geschichten"

Unter den Besitzern der Zwischenzeit ist auch ein Philipp von Courtenay, welchen Bertholet (1. c. p. 314) fälschlich Philipp II. nennt; er ist unter den Markgrafen dieses Namens der dritte. Dieser Philipp von Courtenay mußte über den Besitz von Namur eine Fehde führen mit Waleram von Luxemburg, welcher behauptete, mit Balduins von Hennegau männlicher Deszendenz sei das Recht des Hauses HENNEGAU auf Namur erloschen, und seine (Walérams) Gemahlin, Ermesinde von Luxemburg, sie die rechtmäßige Erbin. Die Fehde, die noch vor Yolandas von Courtenai, Philipps Mutter, Tode (+ 1220) im Jahre 1217 begonnen hatte, wurde 1222 in Dinant vertragen, und bei Philipps Tode 1226 folgte Heinrich von Vianen.

Pernoud Regine: Seite 124
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"Herrscherin in bewegter Zeit. Blanca von Kastilien, Königin von Frankreich."

Zur gleichen Zeit nämlich lichteten sich in der Umgebung des Königs die Reihen. Der Erzbischof von Rerims, Guillaume de Joinville, der ihn drei Jahre zuvor gekrönt hatte, erlag einer Krankheit, desgleichen seine beiden Ratgeber Philipp, Graf von Namur, und Bouchard de Marly.
 
 
 
 

Literatur:
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Leo Heinrich Dr.: Zwölf Bücher niederländischer Geschichten, Eduard Anton Verlag Halle 1832 Seite 500 - Pernoud Regine: Herrscherin in bewegter Zeit. Blanca von Kastilien, Königin von Frankreich. Diederichs Verlag München 1991 Seite 124 - Winkelmann Eduard: Kaiser Friedrich II. 1. Band, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1963, Seite 345,402,500,501 -
 
 
 
 
 
 
 


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