Peter I.                                                   Herzog von Bourbon (1342-1356)
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1311-19.9.1356 gefallen
        bei Maupertuis
 

Ältester Sohn des Herzogs Ludwig I. der Hinkende von Bourbon und der Marie von Avesnes, Tochter von Graf Johann II. von Holland-Hennegau
 

Peter I. folgte seinem Vater 1342 als 2. Herzog von Bourbon, Pair von Frankreich, Großkammerherr und wurde später auch noch Kronschatzmeister. Die Grafschaft de la Marche, die er bereits 1341 erhalten hatte, überließ er seinem Bruder Jakob. Er war ein stattlicher, ritterlicher Mann, der seinem Vater in allen dessen vielseitigen Talenten nachstand. 1341-1343 kämpfte er in der Bretagne mit und zog 1345 mit seinem königlichen Schwager Johann von Böhmen nach O-Preußen, ganz den überkommenen Ritteridealen verhaftet. Er wurde Gouverneur von Languedoc und Gascogne und bekriegte England. Durch seine Prunksucht ruinierte er sich finanziell, so daß seine Gläubiger seine Bannung erzwangen, in der er in der Schlacht bei Maupertuis fiel.
 
 
 
 

 25.1.1337
    oo Isabella von Valois, Tochter des Grafen Karl I.
        1313-26.7.1383      Cousine
                Paris
 
 
 
 

Kinder:

  Blanka
  Ende 1339-   1361

3.6.1353
  oo Peter der Grausame König von Kastilien
      30.8.1334-23.3.1369

  Johanna
  3.2.1338-6.2.1377
  Vincennes Paris

8.4.1350
  oo Karl V. der Weise König von Frankreich
      21.1.1337-16.9.1380  Cousin

  Johann Bischof von Metz (1362-1372)
         -   1372

  Katharina
  1342-7.6.1427
          Paris

14.10.1359
oo Johann VI. Graf d'Harcourt und Aumale
     1.12.1342-29.2.1388

  Marie Priorin von Poissy
  1347-29.12.1401
          Poissy

  Ludwig II. der Gute
  4.8.1337-19.8.1410

  Margarete
  1344- nach 4.1.1416

 1368
  oo Arnaud Amanieu I. d'Albret Graf von Dreux
            -   1401

  Bonne
  1341-19.1.1402
          Chateau de Macon

 1355
  oo Amadeus VI. Graf von Savoyen-Aosta
              -1.3.1383

  Isabella
        -
 
 
 
 

Literatur:
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Ehlers Joachim/Müller Heribert/Schneidmüller Bernd: Die französischen Könige des Mittelalters. Von Odo bis Karl VIII. 888-1498. Verlag C. H. Beck München 1996 Seite 285,303 -
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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