Sohn des Grafen
Pippin I.
Brandenburg Erich: Tafel 1
****************
"Die Nachkommen Karls des Großen"
V. Generation
2.
----
Pippin, Graf (von Senlis)
----------
+ nach 893
Anmerkungen: Seite 114
------------------
V. 2. Pippin
Regino a.a.O.; Ann. Bert. 877, S. S.503; Regino 892, S.
S. 1, 605.
An letzterer Stelle wird er als Graf bezeichnet.
Kalckstein, Französ. Königtum 80, vermutet,
er sei Graf von Senlis gewesen. [V 2]
* E (We): * 845, + nach 28.I.893, 877 am Hof KARLS
II., dann Graf nördlich von Paris.
V. Generation
1.
--
Regino nennt zu 818 (ed. Kurze 73) als ältesten
Sohn Pippins, des Sohnes
König Bernhards von Italien,
Bernhardus,
vor seinen Brüdern Pippin und
Heribert.
Zu 893 I 28, der Erhebung Karls III. als
Gegenkönig in Reims (ed. 140f) erwähnt er nebeneinander die Brüder
und Grafen Heribert und
Pippin. Es ist möglich, daß
Bernhard
zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lebte. Die Aufstellungen von Guiseppe Pochettino,
I Pippinidi in Italia (sec. VIII-XII), Archivio storico lombardo, Serie
sesta 54 (1927) 1-43 sind zu unsicher, um berücksichtigt werden zu
können. Er unterstellt für Bernhard,
er habe in Italien weitergelebt und dort Nachkommen gehabt. Dabei stützt
er sich lediglich auf Vorkommen des (verbreiteten) Namens Bernhard: Kein
einziger Pippin oder Heribert (Leitname der Familie von Bernhards
Mutter, vgl. Werner, Unters. 101f.) begegnet unter diesen vermeintlichen
Nachkommen. Dagegen könnte Bernhard
durchaus identisch sein mit dem Grafen dieses Namens, der ND de Laon als
Testamentsvollstrecker KARLS DES KAHLEN
einen Codex überbrachte, siehe E. Bourgeois, Le capitulaire de Kiersy-sur-Oise,
Paris 1885,23.
Pippin und sein Bruder
Heribert I. tauchten in der engsten
Umgebung Kaiser KARLS II. DES KAHLEN
auf, und zwar sandte sie der westfränkische Herrscher im September
des Jahres 877 auf seinem zweiten Italienzug mit seinem Notar Audacher
und dem Grafen Goiram nach O-Italien, um Papst Johannes VIII. das Ehrengeleit
zu geben. Der Autor der Annales Bertiniani, Erzbischof Hincmar von Reims,
nennte dabei beide HERIBERTINER
ohne
Rangbezeichnung, weswegen sie anscheindend lediglich am Hofe KARLS
DES KAHLEN lebten und damals noch keine Grafen gewesen sind.
Im Jahre 892 verbanden sich
Graf Pippin von Senlis und sein Bruder Graf
Heribert I. mit Erzbischof Fulco von Reims und anderen westfränkischen
Gegnern des ROBERTINERS König Odo
und erhoben am 28. Januar 893 zu Reims den KAROLINGER
Karl III. den Einfältigen zum Gegenkönig im W-Fränkischen
Reich.
oo N.N.
-
Kinder: oder Kinder seines Bruders Bernhard
Bernhard Graf von Beauvais (936-949)
880- nach 10.11.949
Bernhard Graf von Senlis
880- 945
Literatur:
-----------
Schwager, Helmut: Graf Heribert II. von Soissons.
Verlag Michael Lassleben Kallmünz/Opf. 1994 Seite 24,26-28,36,64,397,401
- Werner Karl Ferdinand: Die Nachkommen Karls des Großen bis
um das Jahr 1000 (1.-8. Generation) Band IV in: Braunfels Wolfgang: Karl
der Große Lebenswerk und Nachleben. Verlag L. Schwann Düsseldorf
Seite 455 -