Sohn des Grafen
Eberhard und der Adallind
Hlawitschka, Eduard: Seite 107,114
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"Die Anfänge des Hauses Habsburg-Lothringen. Genealogische
Studien zur Geschichte Lothringens und des Reiches im 9.,10. und 11. Jahrhundert"
Brunos Urgroßvater Graf Eberhard war seinerseits
wieder der Sohn eines Hugo, denn OTTO
DER GROSSE bezeichnete 959 den Ort Lüders/Lure, an den
das Kloster Alanesberg verlegt wurde, als locum quem accepimus a filiis
Hugonis,
Heberhardo et Hugone.
Zur Gleichsetzung Eberhards mit jenem Heberhardo sind wir voll berechtigt,
zumal ja doch "Wibert" auch Lüders/Lure ausdrücklich als "Hauskloster"
dieses Geschlechts hervorhebt. Der bezeichnete Personenkreis ist ferner
ausgiebig bekannt durch die Vita S. Deicoli. Man ersieht aus ihr unter
anderem, daß den beiden in der OTTO-Urkunde
genannten Söhne Hugos noch ein
weiterer Bruder beizugesellen ist: der
Graf
Guntram, den OTTO DER GROSSE
in einem vielbeachteten Prozeß 952 seiner einflußreichen Stellung
und seines großen Besitzes beraubte.
Außerdem war ein Viertel der Kirche von Dorlisheim
dem Kloster durch Guntramus filius Hugonis
gegeben worden, womit zugleich ein Viertel der Zehnten von jenen Gütern
verbunden war, die
Mefridus patruus prefatorum dominiorum ad altare
S. Stephani in urbe Metensi tradiert hatte. In Guntramus filius
Hugonis, der zur Zeit Werners von
Straßburg schon tot war, weil ja Berta, die Gemahlin Eberhards, über
seinen Teil verfügen konnte, kann man wohl nur jenen oben genannten
Grafen Guntram erkennen, der im August 952 auf einem Reichstag in Augsburg
zum Verlust seiner Güter und Lehen verurteuilt worden war, und der
bereits als Sohn eines Grafen Hugo
aufgezeigt wurde.
oo Hildegard
-
Kinder:
Hugo
-
Eberhard Graf von Egisheim
-18.2.967
Guntram der Reiche
um 930-26.3.985/90
Literatur:
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Hlawitschka, Eduard: Die Anfänge des Hauses
Habsburg-Lothringen. Genealogische Studien zur Geschichte Lothringens und
des Reiches im 9.,10. und 11. Jahrhundert, Saarbrücken 1969, Seite
107,114,116,122,130,138,146 -