Boro                                                         Graf 723
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    - nach 748
 

Sohn des Herzogs-Sohnes Batticho
 

Vollmer Franz: Seite 154,161
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"Die Etichonen"

Battichos Sohn soll Boro heißen. Boro selbst hätte wieder zwei Söhne gehabt, Adelbertus und Hugo, dieser Hugo seinerseits soll Vater eines Adelbertus gewesen sein.
Die Honauer Schenkungsdiplome nennen bloß den vir illuster Boronus, der 723 seinen ihm vom nicht genannten Vater vererbten Anteil an der Insel Honau und Besitz in Killstett an das Kloster Honau gibt, 748 diese Schenkung erneuert und durch Besitz in Gambsheim und Niffern erweitert. Eine Schenkung Boros an Weißenburg bringt den Namen von Boros Vater und Erblasser Badocu. Damit finden wir in einem von der Honauer Überlieferung unabhängigen Zusammenhang die Angaben der Notitia über Batticho (Badocu) und den Sohn Boro hinreichend bestätigt. Dagegen bieten sich für Boros Nachkommen nirgends Urkundenbelege an; über die Geschichtlichkeit der von der Notitia genannten Boro-Söhne Adelbert und Hugo und den Enkel Adelbert kann also nichts ausgesagt werden.
Boros Titel vir illuster zeigt überdies, dass er nicht irgendein Grundbesitzer des Honauer Umlandes ist, sondern zur höchsten Schicht am Oberrhein gehört, tritt er doch selbst im römischen Itenerar- und Fiscusort Mandeure in Burgund auf.
Boro(nus), "vir illuster", Battichos Sohn, urkundet 723 in Ebersheim, 739 und 748 im hochburgundischen Mandeure. Er schenkt an das Kloster Honau seinen Honauer Inselanteil und Besitz in Kilstett, in Gambsheim, Niffern. Dem Kloster Weißenburg überlaßt er Besitz in Lupstein, Batzendorf, Issenhausen, Wöllenheim, Saasenheim, Dunzenheim, Ingenheim, Pfettisheim, Pfaffenhofen, also größtenteils im nordelsässischen Nordgau. Von seinen Söhnen Adelbertus und Hugo sowie des letzteren Sohn Adelbertus ist nichts in Erfahrung zu bringen. So verliert sich diese Linie völlig im Dunkel.
 
 
 

  oo N.N.
             -
 
 
 
 

Kinder:

  Adelbertus
         -

  Hugo
         -
 
 
 
 
 
 


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