Manuele Zaccaria
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    -   1309
 

Sohn des Fulcone Zaccaria und der Giulietta
 

Lexikon des Mittelalters: Band IX Spalte 432
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Zaccaria
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Bereits vor 1248 hatten Fulcone und seine Frau Giulietta neun Kinder: fünf Töchter und die Söhne Benedetto, Manuele, Nicolo und Vinciguerra, die sowohl durch die Eheverbindungen der weiblichen Mitglieder mit den Familien FIESCHI, SPINOLA, DORIA als auch durch die Unternehmungen der männlichen zum Aufstieg der Familie beitrugen. Um 1267 traten Benedetto und Manuele in den Dienst Kaiser Michaels VIII. Palaiologos und erhielten von ihm Phokaia und sein Territorium mit den reichen Alaunminen zu Lehen, die die beiden Brüder mittels wechselseitiger Vollmachten und Heranziehung dritter Personen betrieben. Dank dieser dynamischen Unternehmungen und der Übertragung von Chios (1304) an Benedetto Zaccaria häuften die ZACCARIA ein riesiges Vermögen an, das sie zum Teil in Galeeren, die das Alaun in den Okzident transporierten, und in die Errichtung einer großen Färberei in Genau am Bisagno investierten.



Lexikon des Mittelalters: Band VI Spalte 2107
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Phokaia
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Hafenstadt an der Ost-Seite des Eingangs zum Golf von Smyrna (Izmir)

1082 zählte Phokaia zu den Häfen, in denen Alexios I. den Venezianern Handelsprivilegien gewährte. Ca. 1088-1029 war Phokaia einer der maritimen Stützpunkte des türkischen Emirs Zachas (Caka). Wirtschaftliche Bedeutung erlangte die Stadt, als Kaiser Michael VIII. 1264 oder 1267, jedenfalls vor 1275) Phokaia gegen Tribut den Brüdern Benedetto und Manuele Zaccaria zur Ausbeutung der dortigen Alaun-Vorkommen überließ, die zur Absicherung ihres Besitzes noch im 13. Jh. 10 km nördlich die ebenfalls befestigte Stadt Focia Nova gründeten.