PHILIPP                                        Deutscher König (1198-1208)
------------                                       Herzog von Schwaben (1196-1208)
22.7.1178-21.6.1208 ermordet
                 Bamberg

Begraben: Dom zu Speyer
 

Jüngster Sohn des Kaisers FRIEDRICH I. BARBAROSSA aus seiner 2. Ehe mit der Beatrix von Burgund, Tochter von Graf Rainald III.

Lexikon des Mittelalters: Band VI Seite 2056
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Philipp von Schwaben, römisch-deutscher König
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* August 1177, + 21. Juni 1208 ermordet
                         Bamberg

Begraben: Dom zu Speyer

Jüngster Sohn Kaiser FRIEDRICHS I. und seiner Gemahlin Beatrix von Burgund

 25.5.1197
  oo Irene-Maria, Tochter des byzantinischen Kaisers Isaak II. Angelos und Witwe König Rogers III. von Sizilien

Töchter:
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Beatrix oo 1212 Kaiser OTTO IV.
Maria oo Herzog Heinrich II. von Brabant
Beatrix oo 1219 König Ferdinand III. von Kastilien

Von seinem Vater zur geistlichen Laufbahn bestimmt, erscheint er bereits 1189-1190 als Propst des Aachener Marienstifts. Sein Bruder, Kaiser HEINRICH, übertrug ihm 1192 das Bistum Würzburg, ließ ihn jedoch Mitte 1193 in den weltlichen Stand zurücktreten. Wie schon 1191 begleitete er 1194 seinen Bruder nach Italien und nahm an der Eroberung des Normamnnenreiches teil. Im April 1195 wurde PHILIPP von HEINRICH VI. mit dem Herzogtum Tuszien und den Mathildischen Gütern belehnt. Nach dem Tode seiner älteren Brüder, Herzog Friedrichs V. von Schwaben 1191 und Herzog Konrads von Rothenburg 1196, wurde ihm zusätzlich das Herzogtum Schwaben übertragen. Im September 1197 zog PHILIPP auf Geheiß HEINRICHS VI. nach Italien, um dessen 3-jährigen Sohn FRIEDRICH-ROGER (FRIEDRICH) nach Deutschland zur Königskrönung zu geleiten. Bei Montefiascone erhielt er die Nachricht vom Tode des Kaisers (28. September). Während PHILIPP angesichts der in Italien gegen die deutsche Herrschaft ausbrechenden Aufstände mit Mühe heimwärts ziehen konnte, löste Konstanze, die Gemahlin HEINRICHS VI., die Verbindung Siziliens zum Imperium und unterstellte ihren Sohn der Vormundschaft des Papstes. Obwohl die Fürsten im Heiligen Land ihren Treueid auf den gewählten Kaiserssohn erneuerten, nahm der Kölner Erzbischof Adolf von Altena die Resignation als gegeben hin und versuchte, die STAUFER überhaupt von der Krone auszuschließen. Angesichts der antistaufischen Umtriebe und der Gefahr, dass die Krone dem staufischen Haus verlorengehen könnte, ließ sich PHILIPP, der sich als Sachwalter der Interessen seines Neffen sah, im März 1198 in Thüringen widerstrebend von dem am staufischen Kaiserhaus festhaltenden Fürsten zum König wählen. Die antistaufische Opposition wählte daraufhin unter dem Einfluß der am Englandhandel interessierten Kölner Bürgerschaft und auf Initiative des englischen Königs Richard Löwenherz am 9. Juni 1198 den WELFEN OTTO IV. zum König, der sich im raschen Zugriff Aachens bemächtigte, wo er am 12. Juli 1198 durch Erzbischof Adolf von Köln mit nachgebildeten Insignien die Krönung erhielt. PHILIPP wurde zwar am 8. September mit den echten Insignien gekrönt, aber am falschen Ort in Mainz und nur durch den Erzbischof von Tarentaise. Beide Könige schickten traditionsgemäß ihre Wahlanzeige an den Papst. In dieser Situation verstand es Innozenz III., eine Schiedsrichterrolle im deutschen Thronstreit zu beanspruchen, um letztlich dem Kandidaten seiner Zustimmung zu erteilen, der bereit war, auf die päpstlichen Forderungen einzugehen. Gleichzeitig geriet Deutschland in das Fahrwasser des englisch-französischen Gegensatzes, da PHILIPP VON SCHWABEN das staufisch-kaptingische Bündnis erweiterte und dem französischen König Philipp II. August Militärhilfe gegen den englischen König Johann Ohneland versprach, der OTTO IV. großzügig mit Geld unterstützte. Um die Jahreswende 1200/01 entschied sich Innozenz III. öffentlich für OTTO IV. ("Deliberatio de tribus electis", "Venerabilem"). Anders als OTTO IV. erkannte die staufische Partei die von Innozenz in Italien ins Werk gesetzte territoriale Gestaltung nicht an und protestierte gegen die kuriale Einmischung in die deutsche Königswahl. Da PHILIPP VON SCHWABEN über größere materielle und finanzielle Ressourcen als sein Gegenspieler verfügte, dem nach dem Scheitern von König Johann Ohneland in Frankreich die englische Unterstützung fehlte, gewann er allmählich die Oberhand über OTTO IV. Viele Parteigänger des WELFEN, unter anderem Erzbischof Adolf von Köln und OTTOS eigener Bruder, Pfalzgraf Heinrich, liefen zu PHILIPP über, der am 27. Juli 1206 bei Wassenberg OTTO IV. schlug. Als sich PHILIPP weitgehend in Deutschland durchgesetzt hatte und es zu einer Annäherung mit Innozenz III. kam, der den erfolglosen OTTO fallen ließ, wurde PHILIPP am 21. Juni 1208 von dem bayerischen Pfalzgrafen Otto von Wittelsbach allem Anschein nach aus privater Rache ermordet.
Für die von Hucker geäußerte Vermutung, dass PHILIPP möglicherweise Opfer eines Staatsstreiches wurde, fehlen bislang die Beweise. Unklar ist auch, ob oder in welchem Umfang PHILIPP für die Eroberung Konstantinopels im Rahmen des 4. Kreuzzugs verantwortlich war.

Quellen und Literatur:
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RI V - E. Winkelmann, Ph. v. Sch. und Otto IV. v. Braunschweig, 2 Bde, 1871-1878 - B.U. Hucker, O. IV. 1990, 95



Bedürftig Friedemann: Seite 180
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"Taschenlexikon Staufer"

PHILIPP VON SCHWABEN
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* um 1175, + 21.6.1208
                   Bamberg

Nur der Bischof von Speyer und der Truchseß von Waldburg waren beim König, als der Mann mit dem bloßen Schwert das Zimmer betrat. "Steck das Schwert in die Scheide, hier ist nicht der Ort, es zu gebrauchen", sagte der König. Aber der andere schrie: "Hier ist der Ort, deinen Verrat zu bestrafen" sprang vor und hieb dem König in den Hals. Tödlich verwundet sank dieser hin. Der Truchseß, der seinem Herrn helfen wollte, bekam einen Hieb ab, der Mörder aber floh.
Tatort: die Pfalz des Bischofs von Bamberg.
Täter: Pfalzgraf Otto von Wittelsbach.
Opfer: PHILIPP VON SCHWABEN, König von Deutschland.
Die Mordtat von Bamberg beendete eine Herrscherlaufbahn, die eigentlich gerade erst beginnen sollte. Als jüngster Sohn FRIEDRICHS I. BARBAROSSAS ursprünglich für den geistlichen Beruf bestimmt, gab PHILIPP diesen jedoch 1193 auf und beteiligte sich am Italienzug HEINRICHS VI. 1195 wurde er mit dem Herzogtum Tuszien und den Mathildischen Gütern belehnt, nach dem Tod seiner Brüder, Friedrichs V. von Schwaben (1191) und Konrads von Riothenburg (1196), auch mit dem Herzogtum Schwaben. 1197 heiratete er die byzantinische Prinzessin Irene, die Witwe König Rogers III. von Sizilien. In den Wirren nach dem Tod HEINRICHS VI. 28.9.1197) stellte ihn die STAUFER-Partei als Kandidaten für den Königsthron gegen den WELFEN OTTO IV. auf. PHILIPP wollte davon zunächst nichts wissen, ließ sich dann aber doch bei der Doppelwahl von1198 in Mainz zum König krönen. Er sicherte sich außenpolitisch durch ein Bündnis mit dem französischen König Philipp II. August ab; der staufisch-welfische Gegensatz geriet so in das Fahrwasser der englisch-französischen Auseinandersetzungen. Als Papst Innozenz III., dem beide Könige ihre Wahlanzeige geschickt hatten, sich um die Jahreswende 1200/1201 für den WELFEN als legitimen König aussprach, ignorierte PHILIPP das päpstliche Votum. Im Besitz größerer materieller und finanzieller Ressourcen als sein Gegner, gewann er langsam die Oberhand im Reich. Am 27. Juli 1206 besiegte er OTTO in der Schlacht bei Wassserburg (bei Erkelenz). Da der Papst bald danach auf Distanz zum glücklosen WELFEN ging und das geänderte Machtverhältnis in Deutschland anerkannte, schien für PHILIPP der Weg zur unangefochtenen Herrschaft frei. Just in dieser Situation aber wurde er ermordet. Ein politisches Motiv stand vermutlich nicht hinter der Tat von Bamberg. Otto von Wittelsbach soll sich für eine oder sogar zwei geplatzte Verlobungen grerächt haben. Dem Pfalzgrafen war 1203 PHILIPPS Tochter Beatrix die Ältere versprochen worden, die Verbindung wurde aber später gelöst. 1207/1208, kurz vor dem Mord also, soll das Eheprojekt kurzzeitig wiederaufgenommen worden sein; ungewiß aber, ob diesmal die vorige Beatrix oder eine jüngere Schwester gleichen Namens die Braut sein sollte. Auf jeden Fall kam Otto von Wittelsbach nach der Tat nicht davon: Am 5. März 1209 wurde er bei Regensburg von Marschall Heinrich von Kalden und dem Sohn eines früher von ihm ermordeten Edlen getötet.



Decker-Hauff Hansmartin: Band III Seite 356
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"Die Zeit der Staufer"

IX. GENERATION

70 (44) PHILIPP VON SCHWABEN
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* 1176 oder Sommer 1177, + 21.6.1208 ermordet durch Otto von Wittelsbach
Ober-Italien                        Bamberg

Begraben: Bamberger Dom 22.6.1208 neben König KONRAD III., durch Kaiser FRIEDRICH II. nach Speyer übertragen, dort beigesetzt Weihnachtstag 1213

zum Geistlichen bestimmt, Schüler in Köln, Propst des Marienstiftes Aachen 1189 (vor 26.4.), Erwählter (aber noch nicht geweihter) Bischof von Würzburg Oktober 1190 bis spätestens Januar 1192, tritt in den Laienstand zurück Mai/Juni 1193,
Herzog von Tuscien 1195,
Herzog von Schwaben 1186,
erste Königskrönung Mainz 8.9.1198,
zweite Königskrönung Aachen 6.1.1205.

  oo Bari (Dom oder san Nicola? 2./3.4.1195
       IRENE (in Deutschland auch MARIA) VON BYZANZ aus dem Hause ANGELOS
         * 1181 (oder schon Ende 118?), + 27.8.1208
        Konstantinopel                          Burg Hohenstaufen

Begraben: Kloster Lorch

Tochter des Kaisers Isaak II. von Byzanz aus dem Hause ANGELOS (1155-1204), Kaiser 1185-1195, gestürzt und geblendet 1195, nochmals Kaiser 1203-1204, und seiner Gattin Irene, Prinzessin von Byzanz aus dem Hause der KOMNENEN (1166-1184), Tochter des nach seinem Sturz im Kerker ermordeten Kaisers Andronikos Komnenos

Kinder von PHILIPP und Irene:
80 (Maria), 81 (Kaiserin Beatrix), 82 (? Rainald), 83 (Kunigunde), 84 (Beatrix/Elisabeth/Isabella), 85 (? Friedrich), 86 (Beatrix posthuma)



Brandenburg Erich: Tafel 23 Seite 47
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

XIII. 361. PHILIPP, anfangs Geistlicher, zum Bischof von Würzburg gewählt 1191, wird weltlich
--------------------------     Herzog von Schwaben 1196, König 1198
* vor 1178 26. VII. (ca. 1176), + 1208 21. VI.

Gemahlin:
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1197 Irene, Tochter des Kaisers Isaak von Byzanz
                + 1208 27.VIII.


PHILIPP wurde von seinem Vater für die kirchliche Laufbahn bestimmt; er wurde 1189 Propst von Aachen und Bischof von Würzburg. Seit 1195 Herzog von Tuszien, wurde er nach der Ermordung seines BrudersKonrad mit Schwaben belehnt. Nach dem Zusammenbruch der Herrschaft seines Bruders HEINRICH VI. brach in Mittel-Italien ein Aufstand aus, der PHILIPP hinderte, seinen zum König gewählten Neffen zur Krönung nach Deutschland zu holen. Um die Krone in der Familie zu behalten, wählte am 6.3.1198 die staufische Partei in Thüringen, um welfisch-englischen Absichten zuvorzukommen, PHILIPP, den Bruder HEINRICHS VI., zum deutschen König. Am 9. Juni 1198 wählte die welfische Partei mit Unterstützung des gedemütigten Richard Löwenherz OTTO, Sohn Heinrichs des Löwen, zum deutschen König. Am 29.6.1198 erneuerte PHILIPP das staufisch-kapetingische Bündnis gegen die welfisch-englische Allianz. Der deutsche Thronstreit verkoppelte sich mit den englisch-französischen Auseinandersetzungen. Die in Speyer versammelten Anhänger PHILIPPS protestierten am 28.5.1199 gegen die Einmischung des Papstes und kündigten einen Romzug des STAUFERS an. PHILIPP, im Juli 1201 mit dem Kirchenbann belegt, konnte sich trotz der welfischen und päpstlichen Gegenwehr im Reich durchsetzen. 1206/07 verhandelte die Kurie mit PHILIPP, der im deutschen Thronstreit die Oberhand behielt und sagte ihm die Anerkennung als König und die Kaiserkrönung zu. Am 2.2.1207 übergab PHILIPP Livland als Reichslehen an Bischof Albert und machte es damit zum Bestandteil des Deutschen Reiches. PHILIPP rüstete zu einem Feldzug gegen Braunschweig, um OTTO IV. zur Abdankung zu zwingen. In Bamberg wurde er durch Pfalzgraf Otto von Wittelsbach ermordet, weil er eine seiner Töchter nicht mit diesem verloben wollte. König PHILIPP war alles andere als der geborene Herrschertyp und ganz das Gegenteil seines brutalen und verschlagenen Bruders HEINRICH VI. In seiner Redlichkeit und Ritterlichkeit war er seinem Vater sehr ähnlich, ohne aber dessen Durchsetzungskraft zu besitzen. Große Taten vollbrachte König PHILIPP nicht, aber er hat durch seine harmlose Liebenswürdigkeit und durch seinen männlich jugendlichen Charme die Zuneigung des Volkes besessen, dessen Interessen er gerecht vertreten hat. PHILIPP war ein ehrenwerter Mann. Er ruht in der Königsgruft des Speyerer Doms.

Stälin Paul Friedrich: Seite 281-286
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"Geschichte Württembergs"

Noch im August 1196 übertrug Kaiser HEINRICH in der Lombardei das Herzogtum Schwaben seinem jüngsten 20-jährigen Bruder PHILIPP (+ 1208). Ursprünglich zum Geistlichen bestimmt und zum Mainzer Domprobst, dann zum Erwählten von Würzburg vorgerückt, hatte PHILIPP den Kaiser bei der Eroberung des normannischen Reiches im Jahre 1194 begleitet. Nachdem er dem geistlichen Stande völlig entsagt, war er im April 1195 zum Herzog von Tuszien erhoben worden, eine Würde, welche in der Folge wegen angeblicher Übergriffe in das päpstliche Territorium den Bannstrahl Papst Cölestins III. über sein Haupt brachte. Obgleich er ohne Zweifel von seinem Bruder noch weiterhin in dem Besitze seiner italienischen Reichslehen belassen wurde, mußte er sich doch nach der Verleihung Schwabens sogleich nach Deutschland verfügen. Ihn begleitete seine erst kurz mit ihm verbundene Gemahlin Irene. Eine Tochter des griechischen Kaisers Isaak Angelus, war sie mit dem jungen Roger (+ 1193), dem Sohne jenes Grafen Tankred von Lecce, welcher von der nationalen Partei in Sizilien gegen Kaiser HEINRICH VI. auf den Thron erhoben wurde, verlobt, nicht unwahrscheinlich bereits vermählt gewesen, bei der Eroberung Palermos im Jahre 1194 in HEINRICHS Hände gefallen und von ihm zur Gattin seines Bruders bestimmt worden, dem sie sogar Aussichten auf den griechischen Kaiserthron in die Ehe brachte. In der Heimat verweilte PHILIPP namentlich auf der Burg Schweinhausen, feierte jedoch an Pfingsten 1197 auf dem Gunzenlee bei Augsburg, dem einstigen Schauplatze mancher welfischer Feste, seine Schwertleite aufs glänzendste. Bald nachher folgte er dem Rufe seines Bruders nach Italien, um dessen Sohn, den jungenFRIEDRICH, zur Krönung nach Deutschland abzuholen, als er zu Montefiascone die Nachricht erhielt, dass er erst im 32. Lebensjahre stehende Kaiser den 28. September unerwartet schnell zu Messina verschieden sei. Darauf eilte er ohne FRIEDRICH nach Deutschland zurück, wo sich wieder die wilde Fehdelust regte, welche während der letzten Zeit Kaiser FRIEDRICHS I. und unter der kräftigen Regierung Kaiser HEINRICHS VI. niedergehalten worden. PHILIPP war zunächst gewillt, seinen dreijährigen Neffen die ihm zugeschworene Thronfolge zu erhalten, fand jedoch nirgends genügende Neigung für denselben vor. Vielmehr bildeten sich jetzt zwei Parteien: Die staufisch Gesinnten, darunter der Erzbischof Ludolf von Magdeburg, die Herzoge Ludwig von Bayern und Bernhard von Sachsen, wählten PHILIPP selbst am 8. März 1198 im thüringischen Mühlhausen feierlich zum Könige. Erst nach längerem Sträuben hatte er sich, namentlich auf Zureden Bischof Diethelms von Konstanz und in der Befürchtung, die Krone möchte sonst einem alten Feinde seines Hauses, einem WELFEN, zufallen, zur Übernahme derselben bereit finden lassen. Auch war er sicherlich derjenige Fürst, für dessen Wahl das meiste sich geltend machen ließ - sein älterer Bruder, Pfalzgraf Otto, ein wilder Verächter von Gesetz und Recht, ging ganz in den Händeln Burgunds auf -,  und die Volksstimme sprach sich entschieden zu seinen Gunsten aus. Die den STAUFERN feindliche Partei dagegen, hauptsächlich rheinische geistliche und weltliche Große, an deren Spitze der Kölner Erzbischof Adolf, einigte sich nach mehrfachen Verhandlungen dahin, den Herzog Berchtold V. von Zähringen zum Könige zu wählen. Allein bei seiner Liebe zu seinem Gelde ließ sich Berchtold durch den genannten Diethelm und den Pfalzgrafen Rudolf von Tübingen gegen reiche Entschädigung zum Rücktritt von dem immerhin mühevollen und sehr kostspieligen Unternehmen einer Thronbewerbung und zur Parteinahme für PHILIPP bewegen, worauf sich seine Partei zu Ende März oder Anfang April des Jahres für den 3. Sohn Herzog Heinrichs des Löwen, OTTO, GRAFEN VON POITOU entschied. Als WELFE ein Erbe des Familienbesitzes gegen die STAUFERund von seinem reichen Oheim, König Richard von England, durch Geldspenden unterstützt, wurde OTTO am 9. Juni in Köln gewählt und am 12. Juli von dem Kölner Erzbischofe zu Aachen gekrönt. Indessen erreichte PHILIPP bei dem ihm wohlwollenden päpstlichen Legaten, dem Bischofe von Sutri, die Lossprechung vom Banne, schloß den 29. Juni zu Worms ein Schutz- und Trutzbündnis mit König Philipp August von Frankreich gegen ihre gemeinschaftlichen Feinde, König Richard und König OTTO, und wußte sich unter anderem namentlich die südwestdeutschen Bischöfe und Äbte, nach einigem Schwanken auch sämtliche weltliche Herren Schwabens zu treuer Anhänglichkeit zu verbinden. Auch ließ er sich, wahrscheinlich am 8. September des Jahres, zu Mainz unter lautem Zuruf des Volkes nochmals feierlich wählen und, da der Mainzer Erzbischof von einem Kreuzzug noch nicht zurückgekehrt war, durch den burgundischen Erzbischof Haimo von Tarantaise krönen.
10 Jahre wütete der mit wilden Freveln geführte Kampf zwischen den Gegenkönigen, hauptsächlich am Niederrhein, in Lothringen und Sachsen; doch blieb das staufische Stammland Schwaben, das PHILIPP in unmittelbarer Verwaltung behielt, abgesehen vom Elsaß, wo der Bischof von Straßburg zur Gegenpartei stand, ohne innere Zerrüttung und war PHILIPP so mächtig, dass er den Krieg von demselben fern zu halten vermochte. Das Land tritt in den Parteikämpfen seiner Zeit auf eine glückliche Weise in der Geschichte zurück, während der König selbst nicht selten auf dessen Pfalzen verweilte, zum Beispiel im Jahre 1200 zu Ulm, 1202 zu Eßlingen und Ulm, 1203 zu Ravensburg Hoftage hielt, an diesen Orten und zu Giengen, Rottweil, Weingarten auch sonst als anwesend erwähnt wird.
Im Jahre 1201 nahm Papst Innocenz III. offen die Partei OTTOS IV.; dieser leistete ihm, wohl im Anschluß an frühere Zusicherungen, am 8. Juni des Jahres zu Reuß einen feierlichen Eid, worin er dem päpstlichen Stuhle Gehorsam und alle schuldigen Dienste und Ehren, desgleichen die Unterstützung in der Geltendmachung der päpstlichen Ansprüche auf die Lande zwischen dem Po und der neapolitanischen Grenze, sowie auf das Königreich Sizilien zusagte, und wurde auf dieses hin am 3. Juli in der Peterskirche zu Köln durch den päpstlichen Kardinallegaten Bischof Guido von Palestrina kraft päpstlicher Vollmacht feierlich als König verkündigt, während gegen PHILIPP und seine Anhänger der Bannstrahl geschleudert ward. Allein das Glück wandte sich immer mehr dem letzteren zu, dessen Macht durch den Übertritt des Erzbischofs Adolf von Köln und mehrerer bisheriger Bundesgenossen OTTOS verstärkt wurde. PHILIPP zog im Beginn des Jahres 1205 ungehindert in Aachen ein, legte, um den Schein jeder Beeinträchtigung der Wahlfreiheit zu vermeiden, die Krone nieder, wurde dann am 6. Januar einstimmig von allen Anwesenden neu gewählt und nebst seiner Gemahlin von dem Erzbischof von Köln gesalbt und geweiht, wogegen OTTO nach dem Falle Kölns und einer erfolglosen Unterredung mit PHILIPPim Jahre 1207 hilfeflehend nach England reiste. Auch der Papst zeigte sich jetzt zu Verhandlungen mit PHILIPP, welcher ihm schon früher mit Anerbietungen entgegengekommen war, geneigter und ließ ihn im August 1207 vom Banne lösen, nachdem derselbe geschworen, in all den Stücken, wegen deren er exkommuniziert worden, den Bestimmungen des Papstes sich zu unterwerfen. Im Verein mit den päpstlichen Legaten bot PHILIPP nunmehr seinem Gegner zum Zwecke friedlicher Auseinandersetzung die Hand seiner ältesten Tochter Beatrix samt reicher Mitgift und das Herzogtum Schwaben an; allein OTTOschlug es mit der Erklärung aus, erst mit dem Tode werde er die Krone niederlegen, und es kam nur zu einem einjährigen Waffenstillstand. Indes arbeiteten PHILIPPS Machtboten, der Patriarch Wolfger von Aquileja, der staufische Dienstmann Heinrich von Schmalneck und andere zu Rom mit Erfolg an dem Aussöhnungswerk zwischen PHILIPP und dem Papste, wobei dem Neffen des letzteren, dem Sohne Richards von Segni, eine Tochter des Königs zur Ehe versprochen wurde, und nachdem der Waffenstillstand fast abgelaufen, war beim demnächstigen Wiederausbruche des Kampfes PHILIPP zu aller Hoffnung auf den Sieg berechtigt. Da traf ihn am 21. Juni 1208 in der bischöflichen Pfalz zu Bamberg der Mordstahl des Pfalzgrafen Otto von Wittelsbach, ohne dass es dem in des Königs Gesellschaft befindlichen Truchsessen Heinrich von Waldburg gelungen wäre, den Mörder an der Flucht zu hindern. Erbitterung, weil ihm PHILIPP die Hand einer seiner Töchter, die er ihm einst zugesagt, vorenthalten hatte und weil er den König auch als Störer eines zweiten Heiratsplanes betrachtete, soll den gewalttätigen und wilden Pfalzgrafen zu der Tat bestimmt haben, aber auch der Bischof Ekbert von Bamberg und dessen Bruder Markgraf Heinrich von Istrien luden den Verdacht geheimen Einverständnisses auf sich.
So starb noch im Beginne der 30-er Jahre seines Lebens, nahe dem Ziel seiner Wünsche, der Befriedigung Deutschlands und dem ruhigen Besitz der Königskrone, wegen seiner Frömmigkiet und seines fleckenlosen Wandels, seiner wohlwollenden Gesinnung und Freundlichkeit von Freund und Feind hochgepriesen, der mildeste der STAUFER. Bisweilen, insbesondere in den ersten Jahren des Streites um die Krone, hatte er es allerdings an Tatkraft fehlen lassen und hatte auch, was freilich unter seinen Nachfolgern in immer größeren Umfange geschah, mit der Veräußerung von Reichs- wie staufischem Hausgute begonnen. Beerdigt wurde er zu Bamberg, an Weihnachten des Jahres 1213 aber durch Kaiser FRIEDRICH II. mit großen Feierlichkeiten in die Königsgruft zu Speier übergeführt, aus welcher Veranlassung FRIEDRICH den Speierer Domherren die Kirche zu Eßlingen verleih. PHILIPPS Witwe Irene, welche mit zärtlicher Liebe an ihrem Gatten hing und Erbin seiner Hausgüter wurde, starb im Kummer über sein trauriges Geschick bereits am 27. oder 28. August des Jahres an einer Frühgeburt auf der Burg Staufen, wohin sie sich nach ihres Mannes Ende zurückgezogen hatte. Von hier aus vergabte sie acht Tage vor ihrem eigenen Tode mit den Worten: "Unbegreiflich sind die Gerichte Gottes und unerforschlich seine Wege", einem alten Wunsche ihres Gatten gemäß einen Hof in Obereßlingen an das Kloster Adelberg. Ihre Ruhestätte fand sie im Kloster Lorch. In Deutschland hatte sie, vielleicht nach der Krönung ihres Gatten im Jahre 1198, den Namen Maria angenommen und wurde von Walter von der Vogelweide als "Rose ohne Dornen, Taube sonder Gallen" in einer Anrede gepriesen, welche sonst nur der himmlischen Jungfrau Maria zukam. Kein Sohn, aber vier Töchter dieser Ehe entsprossen: die älteste, Beatrix, im Jahre 1212 an Kaiser OTTO IV. vermählt; Kunigunde, in der Folge Gemahlin König Wenzels I. von Böhmen; Maria, desgleichen Herzog Heinrichs II. von Lothringen und Brabant, und mit der ersten gleichnamig die jüngste, Beatrix, im Jahre 1219 Gemahlin König Ferdinands III. von Kastilien [Im Jahre 1235 kaufte Kaiser FRIEDRICH zu Augsburg dem Könige Wenzel dessen Anrecht an schwäbische Allodialgüter für 10.000 Mark ab, und auch König Ferdinand und sein Sohn König Alfons machten wiederholt Erbansprüche geltend.].

Schütz Alois: Seite 31-33
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"Die Andechs-Meranier in Franken. Europäisches Fürstentum im Hochmittelalter."

Auch die Beziehungen zwischen den ANDECHSERN und König PHILIPP VON SCHWABEN vertieften sich seitdem. Der STAUFER erklärte sich nicht nur damit einverstanden, daß Herzog Otto VII. die Grafschaft Windberg an Bischof Manegold von Passau verkaufte. Er bot ihm überdies auch die Hand seiner Nichte Beatrix, der Erbin der Freigrafschaft Burgund, an.
Da PHILIPP VON SCHWABEN nur Töchter besaß und FRIEDRICH, der Sohn HEINRICHS VI., wegen zu naher Verwandtschaft ausschied, lag es nahe, unter den staufischen Parteigängern nach einem geeigneten Ehemann Ausschau zu halten. Herzog Otto VII. nahm das Angebot des Königs an. Er traf Anfang 1208 mit seinem Bruder Ekbert am königlichen Hof in Straßburg ein. Hier dürfte vor allem über die Höhe des Heiratsgutes gesprochen worden sein, das der Bräutigam seiner Braut geben mußte. Außerdem werden die Bedingungen ausgehandelt worden sein, unter denen der MERANIER die Belehnung mit der Freigrafschaft erhalten würde. Möglicherweise bestimte man schon damals den 21. Juni 1208 als Tag der Eheschließung.
PHILIPP VON SCHWABEN sammelte im Frühjahr 1208 ein starkes Heer, da er nach Ablauf des Waffenstillstands am 24. Juni gegen den WELFEN zu Felde ziehen wollte. Er fand Gelegenheit, an der Hochzeit seiner Nichte mit dem MERANIER teilzunehemen und verlieh dem Fest durch seine Anwesenheit zusätzlichen Glanz. Bischof Ekbert segente die Ehe ein. Der König verlieh im Anschluß an die kirchliche Feier dem Herzog die burgundische Herrschaft. Nachdem die Festlichkeiten zu Ende gegangen waren, gab der König den Vermählten das Geleit bis vor die Stadt. Dann kehrte er in den Palast des Bischofs zurück.
Der König gedachte, die Ruhe des samstäglichen Nachmittags zu genießen: In drei Tagen würde man das Fest Johannes' des Täufers feiern, dann wäre auch das Ende des Waffenstillstands gekommen. Noch einmal würden Kriegsgeschrei und Waffenlärm sich erheben, zuletzt er selbst als Sieger aus dem Thronstreit hervorgehen.
In PHILIPPS Umgebung ließ man es an jenem denkwürdigen Festtag an der nötigen Vorsicht fehlen. Daher konnte Pfalzgraf Otto von Wittelsbach, ein naher Verwandter Herzog Ludwigs I. von Bayern, wie dieser als Anhänger des STAUFERS bekannt, gegen drei Uhr nachmittags ungehindert zum König gelangen. Er trat in das Zimmer, in dem der Herrscher sich ausruhte, zog das Schwert und durchbohrte sein Opfer. Es dauerte einige Zeit bis der Mord entdeckt wurde. Das verschaffte dem Pfalzgrafen Gelegenheit, unbehelligt den Palast des Bischofs zu verlassen und aus der Stadt zu fliehen.
Mit dem gewaltsamen Tod PHILIPPS VON SCHWABEN war die Hoffnung auf ein staufisches Königtum fürs erste geschwunden. Die Aussicht, daß ein Reichsfürst an die Stelle des Ermordeten träte, der den Kampf gegen einen zwar angeschlagenen, aber noch nicht besiegten Gegner aufnähme, erschien gering. Im übrigen war nicht damit zu rechnen, daß der Papst sich mit einem solchen Vorgehen einverstanden erklärte. Es schien daher ratsam, sich mit der neuen Lage abzufinden und den ehemaligen Gegner anzuerkennen.
Das galt insbesondere für Herzog Ludwig I. von Bayern, den Verwandten des Königsmörders. Seine Familie besaß die Herzogswürde seit 1180. Ihr Bestand war aber jetzt insofern gefährdet, als damit zu rechnen war, daß die WELFEN darauf wieder Anspruch erheben würden. Nur ein rascher Übertritt auf die Seite OTTOS IV. konnte diese Gefahr bannen. Herzog Ludwig I. besaß die Einsicht und Entschlossenheit, diesen Schritt so rasch wie möglich zu vollziehen.
Über die Beweggründe des Königsmörders herrschte zunächst Unklarheit. Der wittelsbachische Pfalzgraf konnte dazu nicht befragt werden, weil er sich der Festnahme durch die Flucht entzogen hatte. Für den bayerischen Herzog wie für seinen neuen welfischen Herrn konnte es aber nur von Nutzen sein, wenn die Tat als das Werk eines Einzelgängers erschien, der aus privater Rache gehandelt hatte. Esohl nicht zufällig, sehr rasch das Gerücht um, Pfalzgragf Otto von Wittelsbach habe den STAUFER ermordet, weil dieser sein Versprechen gebrochen habe, ihm eine Tochter zur Frau zu geben. Bei dieser Erklärung blieb es. Sie war um so bequemer, als König OTTO IV. dadurch von vornherein nicht in den Verdacht der Mitwisserschaft geriet.
Auch Herzog Ludwig I. mußte als naher Verwandter des Mörders bestrebt sein, den Verdacht der Komplizenschaft zu entkräften. Eine Mitschuld am Tod des STAUFERS traf auf jeden Fall Bischof Ekbert und den Markgrafen von Istrien, weil sie für die Sicherheit des Königs nicht in ausreichendem Maße gesorgt hatten. Wer nach Genossen des Verbrechers suchte, konnte den Verdacht der Mitwisserschaft daher leicht auf die ANDECHSER lenken. Bald sprach man davon, daß der Pfalzgraf von Wittelsbach mit den beiden Fürsten im Bunde gestanden hatte, daß er ohne deren Hilfe sein Verbrechen überhaupt nicht ausführen hätte können.
Jetzt begann die Lage für den Bischof und seinen markgräflichen Bruder gefährlich zu werden. Sie konnten zweifellos auf die Treue der Andechser Ministerialen rechnen, wenn eine aufgebrachte Menge den bischöflichen Palast zu stürmen versuchte. Aber vor den Mauern der Stadt lag viel fremdes Kriegsvolk, das PHILIPP VON SCHWABEN für seinen Feldzug gegen OTTO IV. gesammelt hatte und das sich durch den unerwarteten Tod des Königs um den erhofften Sold gebracht sah. Der Bischof und der Markgraf taten deshalb gut daran, der unsicher gewordenen Stadt den Rücken zu kehren und bei ihrer Schwester Gertrud am ungarischen Hof Zuflucht zu suchen.
 
 
 
 

 1197
  oo 2. Irene von Byzanz, Tochter des Kaisers Isaak II. Angelos
          1178-27.8.1208
 
 
 
 

Kinder:

  Beatrix die Ältere
  1198-11.8.1212

22.1.1212
  oo OTTO IV. König des Deutschen Reiches
       1182-19.5.1218

  Kunigunde
  1199-13.9.1248

 1216
  oo Wenzel I. König von Böhmen
      1205-22.9.1253

  Maria
  vor 1206-   1235

 1215
  oo 1. Heinrich II. Herzog von Brabant
         1207-1.2.1248

  Beatrix die Jüngere
  1203-5.11.1235

30.11.1219
   oo Ferdinand III. König von Kastilien
       1199-30.5.1252
 
 
 
 

Literatur:
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175,181,231,248,271,283,307,327,332,338,340,348,359,369,376,382,389,394,395,418,461,463,480,
482,485,498,526-537 -