Konstantin I.                                Fürst von Armenien (1095-1099)
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Sohn des Fürsten Ruben von Klein-Armenien
 

Runciman, Steven: Seite 186
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"Geschichte der Kreuzzüge"

Östlich der Kilikischen Pforte war das Gebirge in der Hand Konstantins, des Sohnes Rubens, der seinen Sitz auf der Burg Partzerpert, nordwestlich von Sis hatte. Konstantin hatte seit dem Tod seines Vaters seinen Machtbereich östwärts nach dem Antitaurus erweitert und die große Burg Vahka am Göksüfluß ihrer abgeschnittenen byzantinischen Garnision weggenommen. Er war ein leidenschaftlicher Anhänger der abgespaltenen armenischen Kirche und hielt als Erbe der BAGRATIDEN-Dynastie gleich seinem Vater einen Familienkrieg gegen Byzanz im Gang. Auch er hoffte darauf, sich die mißliche Lage der Türken zunutze zu machen, um sich in der reichen kilikischen Ebene festzusetzen, deren Bevölkerung bereits weitgehend armenisch war.
 
 
 

  oo N.N.
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Literatur:
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Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge, Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978 Seite 186,189,488 -