Margarete von Antiochia-Lusignan     Herrin von Tyros
------------------------------------------     Titular-Fürstin von Antiochia
vor 1244-30.1.1308
 

Einzige Tochter des Prinzen Heinrich von Antiocha-Lusignan und der Isabella von Zypern, Tochter von König Hugo I.
 

Thiele, Andreas: Tafel 174
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

MARGARETE
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    + 1308

1288 Titular-Fürstin von Antiochien und bis 1291 Herrin von Tyros

  oo Johann de Montfort, Herr von Tyros und Toron
              + 1289

Sohn Philipps aus 1. Ehe
ohne Kinder



Runciman, Steven: Seite 1108,1173-1174,1188,1201
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"Geschichte der Kreuzzüge"

Als König Hugo von Zypern vorschlug, seine eigene Schwester Margarethe von Antiochia-Lusignan, das liebreizendste junge Mädchen seiner Generation, solle Philipps älteren Sohn Johann von Montfort heiraten, nahm Philipp das Angebot mit Freuden an. Dies ermöglichte es Hugo, sich nach Tyros zu begeben, um in der dortigen Kathedrale, die seit dem Fall von Jerusalem die herkömmliche Krönungsstätte der Könige war, gekrönt zu werden.
Noch ernster war für den König war der Tod seines Freundes und Schwagers Johann von Montfort. Tyros verblieb fürs erste unter der Herrschaft von Johanns Witwe Margarethe.
Als 1285 Sultan Qalawun seinen Angriff auf die Franken vorbereitete, beeilten sich die verwitweten Herrinnen Eschiva und Margarethe, die Beirut und Tyros regierten, um eine Waffenruhe zu bitten.
Die Prinzessin Margarethe, der die Stadt gehörte, hatte sie einige Monate zuvor ihrem Neffen Amalrich, dem Bruder des Königs, übergeben.
 
 
 
 

22.9.1268
   oo Johann I. von Montfort Herr von Tyros und Toron
   x  um 1242-27.11.1289
 
 
 
 
 
 

Literatur:
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Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge, Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978, Seite 1108,1173-1174,1188,1201 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 174 -