Karl I. von Anjou                             König von Neapel und Sizilien (1266-1282/85)
----------------------                            Graf von Provence (1246-1285)
1220/26-7.1.1285                             König von Jerusalem und Albanien
              Foggia                                 Graf von Anjou und Maine

Begraben: Neapel, Dom
 

5. Sohn des Königs Ludwigs VIII. von Frankreich aus dem Hause der KAPETINGERund der Blanka von Kastilien, Tochter von König Alfons VIII.
 

Lexikon des Mittelalters: Band V Spalte 983
********************
Karl I. von Anjou, König von Sizilien
-----------------------
* wohl Ende März 1226, + 7. Januar 1285
                                          Foggia

Begraben: Neapel, Dom

Eltern:
--------
König Ludwig VIII. von Frankreich und Blanca von Kastilien

1. oo 1246 Beatrix von Provence (+ 1267), Tochter Graf Raimund Berengars V.

2. oo 1268 Margarethe von Burgund (+ 1308), Tochter Graf Eudes von Nevers und Tonnerre

Kinder:
---------
Legitime von 1.:
Ludwig (+ 1248)
Karl II. von Anjou + 1309
Philipp (+ 1277)
Robert
Blanca (oo Graf Robert von Flandern)
Beatrix (oo Philipp von Courtenay, + 1275)
Isabella (oo König Ladislaus von Ungarn, + 1303)

Von 2.:
Margarethe (+ nach 1276 in jungen Jahren)

Illegitime:
Karl (Mutter: Lauduna, Witwe Albas von Tarascon),
Sobucia (Mutter: Giacoma, Gemahlin Rogers von Pietrafiosa)

Als jüngstes Kind Ludwigs VIII. zunächst für den geistlichen Beruf bestimmt, rückte Karl von Anjou nach dem Tod seines Bruders Johann in dessen Erbschaftsrechte auf Anjou und Maine ein. Über seine Ausbildung ist nichts bekannt. Durch seine Heirat mit Beatrix, der Erbin der Provence, erweiterte er seine Machtbasis, mußte dort aber in jahrelangen Kämpfen eine antifranzössiche Partei in Arles, Avignon, Marseille u.a. niederringen und hatte sich zudem mit einer von seiner Schwägerin Margarethe, Gemahlin seines Bruders Ludwig IX., angeführten feinflichen Gruppe am Königshof auseinanderzusetzen.
1248-1250 nahm er am erfolglosen Kreuzzug Ludwigs IX. im Nildelta teil. Auf der Suche nach Nachfolgern für die STAUFER im Königreich Sizilien wandte sich Papst Innocenz IV. bereits 1252 an Karl I. von Anjou (außerdem an RICHARD VON CORNWALL); damit begannen jahrelange Verhandlungen, die zunächst durch Karls Eingreifen in Flandern auf Seiten der Gräfin Margarethe (1254-1256) unterbrochen wurden und zur Übertragung Siziliens an Edmund, Sohn König Heinrichs III. von England (1254 und 1255), führten. Karl I. von Anjou griff ab 1259 nach Oberitalien aus, wo sich Cuneo, Alba, Cherasco und andere Städte sich ihm unterstellten und die Markgrafen von Saluzzo, Cravesane und Ceva auf seine Seite traten. Nach dem Ausgleich mit Marseille (1262) nahm Karl I. von Anjou mit Papst Urban IV. neue Verhandlungen über die Belehnung mit Sizilien auf, die unter Clemens IV. fortgeführt wurden und zu umfangreichen Abmachungen (30. April 1265) führten. Darin verpflichtete sich Karl I. von Anjou, dem Sizilien als Erb-Königreich in männlicher und weiblicher Linie gegen hohe finanzielle Leistungen übertragen wurde, unter anderem zu uneingeschränkter Beachtung der Rechte der Kirche, zum Verzicht, die Kaiserwürde zu erlangen oder die Herrschaft über Reichs-Italien zu erstreben (und damit den Kirchenstaat nicht zu umklammern, wie es die letzten STAUFER getan hatten), und in Sizilien den Rechtszustand unter Wilhelm II. wiederherzustellen. Am 24. Mai 1265 traf Karl I. von Anjou auf dem Seewege in Rom ein und wurde dort am 6. Januar 1266 zum König gekrönt. Am 26. Februar 1266 besiegte er den König Manfred in der Schlacht bei Benevent, der den Tod fand. 1267 griff er zugunsten der Guelfen in der Toskana ein, wo Florenz die Hochburg einer guelfischen Ideologie des Zusammengehens freier Kommunen, des Papstums, der ANJOUS und Frankreich gegen die deutschen Herrscher und die Ghibellinen wurde; als "Friedensstifter" und Reichsvikar wirkte er seitdem in der Toskana. Geheime Verträge mit Kaiser Balduin von Konstantinopel vom 27. Mai 1267 leiteten seine seitdem bestimmende Politik der Errichtung eines Imperiums im östlichen Mittelmeerraum ein. Zuvor jedoch mußte er den letzten STAUFER Konradin niederringen, den er in der Palentinischen Ebene östlich von Tagliacozzo schlug und nach seiner Gefangennahme nach einem zweifelhaften Verfahren am 29. Oktober in Neapel hinrichten ließ. Danach wandte sich Karl I. von Anjou dem Ausbau seiner Herrschaft nach zentralistischen staufischem Vorbild zu. Mittelpunkt war die "magna regia curia" mit den traditionellen Hofämtern. Besonderes Gewicht wurde auf die Organisation von Heer und Flotte gelegt. Mitwirkende Ständeversammlungen gab es vor 1283 nicht. Die Einteilung des Königreiches erfolgte wie in staufischer Zeit in Justitiariate. Alle hohen Ämter waren in den Händen von Franzosen und Provenzalen, die auch vielfach in Lehen von STAUFER-Anhängern einrückten Sehr bald wurde das von der einheimischen Bevölkerung als drückende Fremdherrschaft aufgefaßt. Bedrückend war der Fiskalismus (Einnahmen jährlich von ca. 400.000 Goldunzen, mehr als doppelt so viel wie der französische König einnahm), dem keine umfassende Politik zur Hebung der Wirtschaftskraft gegenüberstand.
Die Außenpolitik seit 1268 ist geprägt von den Eroberungsplänen im Osten. Am Kreuzzug Ludwigs IX. gegen Tunis, der scheiterte, war Karl I. von Anjou beteiligt. Die Eheverbindung seiner Tochter Isabella mit Ladislaus von Ungarn bedeutete den Beginn des Ausgreifens nach Ungarn; auch mit König RUDOLF VON HABSBURG wurde 1278 eine Eheverbindung eingeleitet. Ebenso wurden die Byzanz-Pläne durch Heiraten seiner Kinder Philipp und Isabella untermauert. In N-Griechenland und Achaia kam es jedoch nur zu begrenzten militärischen Aktionen; allerdings wurde Karl I. von Anjou 1272 König von Albanien. Die Pläne wurden behindert durch Papst Gregor X., der die Kirchenunion und einen Kreuzzug plante, ebenso durch Nikolaus III., der Karls Ämter als Reichsvikar in der Toskana und Senator von Rom nicht verlängerte. Durch Kauf der Rechte der Maria von Antiochia 1277 nannte sich Karl I. von Anjou auch König von Jerusalem, übte dort aber nur eine formelle Herrschaft aus. Nach brutalem Eingriefen Karls in die Papstwahl wurde 1281 Martin IV. gewählt, unter dem Karl I. von Anjou in Allianz mit Venedig die Endvorbereitungen für den Angriff auf Kaiser Michael VIII. Palaiologos in Angriff nahm. Das Unternehmen wurde verhindert durch den Ausbruch der Sizilianischen Vesper am 30. März 1282. Dieser Aufstand in Sizilien führte nach dem Eingreifen König Peters III. von Aragon zum Verlust der Insel. Die Wiedereroberung mißlang; das gegen scharfen Protest des Papstes einplante Duell zwischen Peter und Karl I. von Anjou bei Bordeaux endete am 1. Juni 1283 in einer Farce. Während der Abwesenheit Karls I. von Anjou war sein Sohn Karl II. von Salerno gezwungen, angesichts der seit Clemens IV. ununterbrochenen Klagen der Kirche und des Adels im Parlament von S. Martino (25. März 1283) Reformen einzuleiten; er geriet am 5. Juni 1284 in aragonesische Gefangenschaft. Karl I. von Anjou versuchte nach seiner Rückehr aus Frankreich nochmals vergeblich, die Insel Sizilien anzugreifen; am 7. Januar 1285 starb er in Foggia.


Verwandtschaft zu Beatrix von Provence im 8. Grad
 

                                           Alfons VII. König von Kastilien
                                         1105-21.8.1157
 

                                   -------------------------------------------------------------
                Sancho III. König von Kastilien                           Sancha oo Alfons II. König von Aragon
                   1135-31.8.1158                                        21.9.1154-9.1208     1154-26.4.1196
 

                            ---                                                                                   ----
              Alfons VIII.                                                                   Alfons II. Graf von Provence
                11.11.1155-6.10.1214                                                           1180- 2.1209
 

                        ---                                                                                     ---
             Blanka von Kastilien                                             Raimund Berengar V. Graf von Provence
            4.3.1188-30.11.1252                                                 1205-19.8.1245

         oo Ludwig VIII. König von Frankreich                  oo Beatrix von Savoyen-Aosta
              5.9.1187-8.11.1226                                                          -   1266
 

                      ----                                                                       ---
                Karl I. von Anjou König von Neapel oo  Beatrix von Provence
                1226-7.1.1285                                             1234-23.9.1267



Thiele, Andreas: Tafel 413
*************
"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa"

KARL I. D'ANJOU
--------------------------
* 1226, + 1285

Sohn des Königs Ludwig VIII. von Frankreich

1246 Graf d'Anjou, von Maine und Provence-Forcalquier

Im Gegensatz zum berühmten königlichen Bruder Ludwig IX. war Karl I. von Anjou hart, stolz, hoffärtig, ruhmsüchtig, brutal und bedenkenlos (die Troubadoure klagten über ihn als Zerstörer der provencalischen Kunst, er wurde insgesamt in seiner barbarischen Art mit König Attila verglichen). Er liebte die Jagd, das Turnierwesen, das riskante Spiel, war wenig zugänglich, düster, seinen Speichelleckern gegenüber großzügig bis zur Verschwendung und gewann trotzdem keine Zuneigung. Er zog 1249 mit dem Bruder gegen Ägypten, machte als tapferer Draufgänger die Schlacht bei Mansurah mit (8.2.1250), kämpfte 1254-1256 wild in und um Hennegau mit, verzichtete aber. Er war 1252 französischer Regent und ging hart gegen die Juden vor. Durch Heirat gewann er 1246 die Provence; sein Bruder Ludwig IX. verlieh ihm Anjou und Maine. Er unterwarf nach und nach die Städte der Provence, besonders Marseille, Avignon, Arles, Aix und Nizza wehrten sich, die Dauphine und Oranien huldigten ihm. Er eroberte 1259 von Savoyen Teile von Piemont, wurde 1263 römischer Senator und erreichte in jahrelangen Verhandlungen mit der Kurie günstige Bedingungen für sein ins Auge gefaßtes Königtum. Am 4.11.1265 wurde Karl von Anjou von Papst Clemens IV. mit Sizilien belehnt, das sich noch im Besitz der STAUFER befand, und am 6.1.1266 in Rom gekrönt. Am 26.2.1266 besiegte der wohlgerüstete Franzose bei Benevent den König Manfred von Sizilien, der fiel. Er erbte ein überschuldetes Reich, das er weiter rücksichtslos beutelte, weshalb Sizilien Konradin von Schwaben zum König wählte. Am 23.8.1268 besiegte er bei Tagliacozzo Konradin und dessen Anhänger und ließ ihn am 29.10.1268 in Neapel enthaupten. Er sorgte mit seiner brutalen Art für latente Aufstandsgefahr. Er folgte den alten Interessen des Königreiches, wurde Fürst von Achaia-Morea, eroberte Albanien-Durazzo, Korfu und Janina, auch Akkon und veranlaßte den königlichen Bruder 1270 zum erfolglosen Feldzug gegen Tunis. Er war 1270 der eigentliche Herr in Frankreich, beherrschte seinen königlichen Neffen völlig, wurde Haupt der Guelfen, Brescia, Lucca, Pistoja, Florenz, Padua, Montferrat, Mailand, Este, Bologna und andere Städte schlossen sich ihm an. Das Papsttum versuchte 1273 sich seinem Einfluß zu entziehen, indem es König RUDOLF I. VON HABSBURG als Gegengewicht aufzubauen versuchte, was zu zunehmenden Spannungen zwischen Karl und der Kurie führte. Durch die Sizilianische Vesper (30.3.1282) wurden die verhaßten Franzosen aus Sizilien vertrieben. Daraufhin setzte Peter III. von Aragon, vermählt mit Konstanze, einer Tochter König Manfreds, nach Sizilien über und eroberte es. Karl I. von Anjou wurde nach Kalabrien vertrieben. Damit brachen alle seine Eroberungs- und Kaiserpläne zusammen und er scheiterte in der Folgezeit mit allen Rückeroberungsversuchen gegen Peter III., den er sogar zum Duell forderte. Er unterlag in den Seeschlachten bei Messina 1282 und bei Malta 1283. Sein gleichnamiger Sohn, den er als Statthalter zurückgelassen hatte, wurde 1284 gefangengenommen. 1277 ließ sich Karl I. von Anjou in Rom zum König von Jerusalem krönen, nachdem ihm Maria von Antiochia-Lusignan alle Rechte auf Jerusalem abgetreten hatte. Er bekam Arelat-Provence als Reichslehen, wodurch dieses Gebiet für das Deutsche Reich de facto für immer verloren ging. Karl I. von Anjou war ein ehrgeiziger und skrupelloser Staatsmann, der von Sizilien aus die Herrschaft im Ostmittelmeer erstrebte.

 1246
  oo Beatrix von Provence-Forcalquier, Tochter und Erbin des Grafen Raimund Berengar V.
       * 1234,  + 1267

Eine ehrgeizige Frau, will wie ihre 3 Schwestern Frau eines Königs sein; auch besänftigend wirkt sei ein.
7 Kinder

 1268
  oo Margarete von Burgund, Tochter des Grafen Eudo von Nevers
       * 1250, + 1308 (als Nonne)

"Bläßchen", fromm, sanft, duldsam.



Herde Peter:
**********
„Karl I. von Anjou“

Karl von Anjou wurde Ende März 1226 als jüngstes von sieben Kindern des Königs Ludwig VIII. von Frankreich und seiner Gemahlin Blanca von Kastilien geboren. Bei seiner Taufe durch den Kardinallegaten Romanus von S.Angelo, der damals in Paris eine Versammlung des Klerus abhielt, um den Kreuzzug gegen die Albigenser vorzubereiten, erhielt das Kind zunächst den Namen Stephanus. Erst später wurde es in Karl umbenannt, ein Name, der bis dahin bei den KAPETINGERN ungewöhnlich war; offensichtlich stand das im Zusammenhang mit der damals oft hervorgehobenen Abstammung seines Vaters vom letzten KAROLINGER, Karl von Lothringen, durch seine Mutter, die Tochter Balduins von Henengau. Noch später, als Karl eine der bedeutendsten europäischen Herrschergestalten war, wurde sein Name als Teil des Karlskults, dessen sich das kapetingische Königtum bemächtigt hatte, in mystischen Zusammenhang mit KARL DEM GROSSEN oder auch dem kriegstüchtigen Karl Martell.
Die politischen Ereignisse zur Zeit der Geburt des jüngsten Königs-Sohnes wiesen bereits in die Richtung, die sein Lebensweg nehmen sollte: die Eroberung S-Frankreichs für die französische Krone als Folge des Albingenserkreuzzuges und die Auseinandersetzungen des Papsttums mit Kaiser FRIEDRICH II. in Italien, die zum Ende der STAUFER führen sollten. Seinen Vater hat Stephanus-Karl nicht gekannt. Mitte Mai 1226 zog Ludwig VIII. nach Süden in den Krieg und sah seine Frau und das Kind nie wieder; sieben Monate später starb er nach kurzer Regierungszeit am 3. November 1226 auf dem Rückweg vom Kreuzzug an der Ruhr, die er sich bei der Belagerung von Avignon zugezogen hatte. In seinem Testament vom Juni 1225 hatte der König seinen fünften Sohn Philipp Dagobert und alle noch folgenden Kinder für den geistlichen Beruf bestimmt. Damit hätte auch Karl Kleriker werden müssen. Da jedoch 1232 zwei ältere Brüder, Johann und Philipp Dagobert, starben, rückte er in die Erbschaftsrechte Johanns ein, die Anjou und Maine umfaßten. Damit war er Erbe eines großen zentralfranzösischen Besitzes. Mit Anjou verbunden ist sein Name in die Geschichte eingegangen; es war der Besitz, den er als ersten später in seinen Titel, vor allem im Königstitel, aufführte.

Le Goff Jacques: Seite 633-641
**************
"Ludwig der Heilige"

Bleiben die Überlebenden - zunächst drei Brüder, dann nur noch zwei: Robert, der älteste geboren 1216, der 1250 in Ägypten in der Schlacht von Al Mansurah fiel; Alfons, geboren 1220, der im Jahr 1271 auf dem Rückweg vom Kreuzzug nach Tunis in Italien sterben sollte; Karl, geboren 1226 - dieses Datum ist wahrscheinlicher als 1227 -, der 1266 König von Neapel-Sizilien wurde und 1285 starb.
Wir müssen diese Brüder als Einheit betrachten. Zunächst, weil sie dank einer Verfügung ihres Vaters die Gruppe der Königssöhne von Frankreich bilden, die einen Teil des Kronlandes als Apanage, eine Sonderform der Grundherrschaft, geerbt haben.
Der reale Bestand dieser Gruppe hat sich bei mehreren wichtigen Gelegenheiten erwiesen. Im Vertrag von 1259 findet sich die Klausel, daß seine Brüder dem König von England für den Grundbesitz, den sie von Ludwig erhalten, keinen Lehnseid zu leisten brauchen. Als Alfons und Karl nach der Niederlage in Ägypten in die französische Heimat zurückkehren, während Ludwig im Heiligen Land bleibt, wird ihnen offiziell die Regentschaft übertragen.
An der Sonderstellung der Brüder haben auch deren Frauen teil, denn bei manchen Gelegenheiten zeigt Ludwig gern die Geschlossenheit der gesamten Königsfamilie. In diesem Sinne sind sogar die Kreuzzüge für ihn ein Familienunternehmen. Im Jahr 1248 bricht er mit seinen drei Brüdern und der Königin auf. Als Ludwig IX. 1270 nach Tunis aufbricht, folgen ihm sein Bruder Alfons mit Gemahlin und seine drei ältesten Söhne, der Thronerbe Philipp, Johann-Tristan und Peter. Der andere Bruder, Karl von Anjou, König von Neapel, folgt ihnen etwas später nach.
Der König legt großen Wert auf die prunkvolle Gestaltung der Ritterweihen seiner Brüder, die er, einhergehend mit ihrer Volljährigkeit (20 Jahre) und der Einsetzung in ihre Apanagen, um so aufwendiger feiern läßt. So beginnen die Brüder des heiligen Ludwigs, sich eines Standes zu rühmen, der später ein regulärer Titel wird: "Königssöhne", genauer gesagt, "Söhne des Königs von Frankreich", und manchmal abgekürzt "Söhne von Frankreich".
Von einer strengen Mutter erzogen, für die eheliche Untreue die ärgste der Todsünden war, genossen die vier Brüder den Ruf absoluter Ehrenhaftigkeit. Karl von Anjou schwor, seines Wissens hätten weder Robert noch Alfons je eine Todsünde begangen, und ihm selbst sagte man das gleiche nach.
Dennoch waren die Brüder in ihrem Wesen ebenso verschieden wie ihre Beziehungen zum König. Robert war Ludwigs Lieblingsbruder. Nur zwei Jahre auseinander, waren sie zusammen aufgewachsen und Spielgefährten, wenn man so sagen darf. Robert war ein glänzender Ritter. Mag sein, daß er den König durch sein ritterliches Auftreten blendete, das ihn bei allen Vorbehalten - weil es nicht maßvoll war und sogar ein wenig überholt erschien - doch zugleich faszinierte. Robert war aber auch ein mächtiger Fürst. Sein Vater hatte ihm die Grafschaft Artois als Apanage zugedacht, und Ludwig setzte ihn anläßlich seiner Ritterweihe in dieses Erbe ein. Die gleichzeitige Vermählung mit Mathilde von Brabant machte ihn zum Vetter Kaiser FRIEDRICHS II. und Schwager sowohl des künftigen Herzogs von Brabant als auch des Landgrafen von Thüringen und des Herzogs von Bayern. Er wurde somit "eine gut ins Reichsgebiet eingeführte Persönlichkeit". Ludwig IX. überließ ihm ferner die Besitzungen Hesdin, Lens und Bapaume, erworben im Tausach gegen andere Güter ihrer Mutter, und schenkte ihm die Burgherrschaft von Poissy, seinem Geburtsort.
Robert besaß zu Lebzeiten nicht immer den besten Ruf. Der englische Chronist Matthäus von Paris, dem heiligen Ludwig wohlgesonnen, findet für seinen Bruder kein freundliches Wort. Er wirft ihm schlechtes Benehmen während des Kreuzzugs vor, Hochmut gegenüber den anderen kreuzfahrenden Rittern, insbesondere den Engländern und Feigheit auf dem Schlachtfeld: Er wurde nicht im Kampf, sondern auf der Flucht getötet [Vgl. Chronica maiora, Band V Seite 280. In einer heftigen ideologischen Auseinandersetzung mit den Franzosen hält der Engländer Matthäus von Paris dem französischen Kreuzfahrer Robert von Artois das Beispiel eines tapferen jungen Ritters aus der englischen Königsfamilie entgegen: Wilhelm Langschwert, Graf von Salisbury, der ein wahrer Held gewesen und im Kampf gestorben sei. Matthäus zufolge müßte er, nicht Robert von Artois, als ein echter Märtyrer gelten, zumal mit Hilfe des großen englischen Heiligen, Edmund Rich oder von Abingdon.]. Jedenfall scheint Robert durch seine Disziplinlosigkeit und sein unbedachtes Handeln tatsächlich das Desaster von Al Mansurah ausgelöst zu haben, indem er sich verfrüht und unbesonnen auf das Heer der Muslime stürzte.
Aber davon wollte Ludwig nichts wissen. Bis zu seinem Tod - mit derselben Hartnäckigkeit, die auch sein Bruder Karl bewesien sollte - beharrte er darauf, in Robert einen Märtyrer zu sehen und vom Papst die Anerkennung seines Martyriums zu fordern. Vergeblich.
Alfons war der nächstjüngere Bruder. Er bekam das schönste Erbe. Gemäß dem letzten Willen seines Vaters, Ludwigs VIII., erhielt er bei der Ritterweihe im Jahr 1241 die Grafschaft Poitou und die auf dem Albigenserkreuzzug hinzugewonnene Auvergne, nachdem man ihn schon 1229 mit Johanna von Toulouse, der Tochter Graf Raimunds VII., verlobt hatte. Beim Tod des letzteren im Jahr 1249, während sich Alfons im Orient aufhielt, konnten Blanka von Kastilien und seine Stellvertreter ohne Schwierigkeit die große Domäne seines Schwiegervaters im Languedoc für ihn in Besitz nehmen. So wurde Alfons "der größte Feudalherr des Königreichs". Als auch er in die Gefangenschaft der Muslime geriet, legte Ludwig IX. größten Wert darauf, ihn alsbald loszukaufen, und so wurde er nach Bezahlung des Lösegeldes nur wenig später als sein königlicher Bruder auf freien Fuß gesetzt. Im Jahr 1251 kehrte er mit dem jüngsten Bruder Karl nach Frankreich zurück, um sich den Regierungsgeschäften und seinen Gütern zu widmen. Doch kaum wieder in der Heimat, wurde er von Lähmung befallen. Mit allen Mitteln der damaligen Medizin behandelt und besonders dank der Heilkunst eines berühmten jüdischen Arztes trat eine Besserung ein, aber er blieb bis zum Lebensende stark behindert und lebte vor allem in Paris oder, häufiger, in der Umgebung von Paris. Unweit des Louvre ließ er sich ein Palais erbauen, das in Anspielung auf den hote riche, den "reichen Gast", unter dem Namen "Hotel d'Autriche" bekannt geworden ist.
Trotz allem verwaltete Alfons seine Grundherrschaft aus der Ferne oftmals mit bemerkenswertem Geschick. Manche haben in ihm sogar den fortschrittlichen Verwaltungstechniker gesehen, dem der König in der Krondomäne und im Königreich nachgeeifert habe. Aber dieser Eindruck entsteht vielleicht nur dadurch, daß wir für Alfons' Domäne und ihre Administration über ein unvergleichlich reicheres Quellenmaterial verfügen. Die südfranzösischen Archive zeigen uns Alfons an der Spitze zahreicher und, wie es scheint, sachkundiger Beamter, die gute Arbeit leisten, die Münmzprägung und den Geldumlauf überwachen, die Finanzen auf dem laufenden halten und für eine gerechte Ausübung der Justiz sorgen. Es gelingt Alfons, seine Autorität gegenüber den "drei Ordnungen" ohne größere Konflikte zu wahren und günstige Bedingungen sowohl für die wirtschaftliche Entwicklung als auch für die Verbreitung des im Süden Frankreichs fest verwurzelten römischen Rechts zu schaffen. Er ist ein Königsbruder, der keine "Geschichten" macht, ein Getreuer, der die Eingliederung S-Frankreichs in das Königreich ohne Skandale, eher im Zuge einer parallelen Entwicklung als durch Assimilation, vorantreibt.
Trotz seiner angegriffenen Gesundheit - seine Schwägerin, Königin Margarete, hat sich in einem Brief danach erkundigt - bricht er mit Ludwig IX. nach Tunis auf. Seit langem von einem persönlichen Kreuzzugseifer erfüllt, faßt Alfons schon auf dem Rückweg in Italien das nächste derartige Unternehmen ins Auge, vor allem daran ersichtlich, daß er von den Genuesen Schiffe kauft. Er befindet sich in Ligurien, in Savona, als ihn die letzte Krankheit erfaßt und er am 21. August 1271, ein Jahr nach seinem Bruder stirbt. Seine Gemahlin folgte ihm einen Tag später in den Tod. Die Ehe der beiden ist kinderlos geblieben. Sowohl kraft der Apanagenregelung als auch nach Maßgabe des Pariser Vertrags von 1229 fallen ihre Besitzungen direkt an die Krone zurück. Mit Hilfe seines Bruders Alfons - aber auch unabhängig von ihm - hat Ludwig IX. das okzitanische Frankreich ins Königreich eingegliedert.
Der jüngste Bruder, Karl, zwölf oder dreizehn Jahre nach Ludwig geboren, ist der leichtsinnigste von allen, aber nicht ohne Talente. Er gehört eher der Geschichte Italiens denn der Geschichte Frankreichs an. Karl wurde unmittelbar vor oder, wahrscheinlicher noch, kurz nach dem Tod seines Vaters geboren. Ihm gegenüber hatte Ludwig immer gemischte Empfindungen, teils nachsichtig und teils gereizt, vermutlich ebenso aufgrund seines Verhaltens wie aufgrund seiner Stellung als jüngster in der Reihe der Brüder. Diese psychologischen Hypothesen wage ich nicht nur, weil die Quellen sie nahelegen, sondern auch, weil die menschlichen Beziehungen und die Strategien der Dynastie in einer Königsfamilie im 13. Jahrhundert eng miteinander verbunden sind. Im Jahre 1245, als Karl 19 Jahre alt war, unternahmen die Aragonier einen Vorstoß in die Provence, die ihren Lehnsherrn Graf Raimund Berengar V., dessen letzte Tochter der König von Aragon für seinen Sohn begehrt, soeben verloren hat. Karl wird nach Lyon geschickt, um gemeinsam mit dem dortigen Erzbischof, Philipp von Savoyen - der ein Schwager des verstorbenen Grafen und Schwiegervaters des heiligen Ludwig war und den der König sicher bei einem Papstbesuch während des Lyoner Konzils getroffen hat - ein kleines Heer gegen die Eindringlinge zu führen. Die Aragonier ziehen sich zurück, und Karl bekommt die Hand der begehrten Prinzessin Beatrix, der jüngsten Tochter des Grafen von Provence, mit der er sich 1246 vermählt. Sie ist die Schwester von Königin Margarete, der Gemahlin Ludwigs. Im gleichen Jahr, in dem dieser ihn in seine Apanagen Anjou und Maine einsetzt, wird Karl der neue Graf von der Provence.
Während Alfons das Erbe seines Schwiegervaters mühelos in Besitz nehmen kann, stößt Karl von Anjou auf Widerstand. Die Grundherren und die Städte der Provence revoltieren gegen ihn und schüren die Erhebung in seiner Abwesenheit während des Kreuzzugs, auf dem er Ludwig zur Seite steht. Bei seiner Rückkehr kann Karl die Aufstände nur mühsam in Schach halten, indem er sie der Kontrolle eines viguier, eines gräflichen Stellvertreters, unterwirft. So verfährt er 1251 in Arles und in Avignon, 1256 in Tarascon und 1257 schließlich in Marseille, wo es dennoch zu einer weiteren Revolte kommt.
Die Geschichte S-Italiens nach dem Tod FRIEDRICHS II., des Römischen Kaisers und Königs von Neapel und Sizilien, ist außerordentlich komplex. Die aufeinanderfolgenden Päpste, die sich ein Vorrecht auf das Königreich Sizilien zugute halten, wollen es einem christlichen Fürsten ihrer Wahl verleihen und nicht Manfred, dem unehelichen Sohn FRIEDRICHS II., überlassen, der das italienische Erbe seines Vaters an sich gezogen hat. Auch Karl von Anjou wird als Kandidat in Erwägung gezogen. Im Mai 1263 beschließt Ludwig IX., der seinen Bruder bisher davon abgehalten hat, den neuerlichen Vorschlag des Papstes anzunehmen, und Karl, der die Entscheidung seines Bruders sowohl aus politischen als auch aus moralischen Gründen abgewartet hat, läßt den Papst wissen, daß er einverstanden sei.
Unter dem Namen Clemens IV. wird im Jahr 1264 Guy Foulcois Papst, ein ehemaliger Ratgeber Ludwigs IX., der die Dinge vorantreibt. Der König von Frankreich nimmt die Sache für seinen Bruder in die Hand. Am 28. Juni 1265 belehnt der Papst Karl von Anjou in Rom mit der Krone von Sizilien.
Ludwig versucht, alle Bedingungen für einen jener Kriege zu schaffen, die er für verwerflich hält, weil sie Quellen der Sünde sind, und von denen er Abstand nimmt, solange nicht alle friedlichen Mittel ausgeschöpft sind. Er unterstreicht, daß die Verfügung des Papstes in seiner Eigenschaft als Lehnsherr des Königreichs Sizilien dem Feudalrecht entspricht. Mehr noch als Manfreds Angriffe gegen den Heiligen Stuhl rechtfertigt sein Bündnis mit den Muslimen den Kreuzzugscharakter des Krieges, der ihm erklärt wird. Dem Sohn des Kaisers wird ein letztes Angebot gemacht, das ihn noch retten könnte: ein gemeinsamer Feldzug mit dem aus Konstantinopel vertriebenen lateinischen Kaiser gegen den byzantinischen, der seine Metropole zurückerobert hat. Ludwig IX. denkt offensichtlich an die Vorteile eines mit dem Rest der Christenheit verbündeten Sizilien als strategische Basis für Unternehmungen in Richtung Konstantinopel oder des bedrohten Heiligen Landes. Aber Manfred lehnt ab.
Daraufhin gibt Ludwig seinem Bruder die Erlaubnis, loszuschlagen. Karl von Anjou erobert sein Königreich im Handstreich, am 26. Februar 1266 in der Schlacht bei Benevent, wo Manfred ums Leben kommt. Doch es dauert nicht lange, da setzt sich der 15-jährige Konradin, Sohn KONRADS IV. und Enkelsohn FRIEDRICHS II., mit einem Heer nach Italien in Marsch. Bei Tagliacozzo tritt ihm Karl entgegen, und am 22. August 1269 wird Konradin vernichtend geschlagen. So faßt die französische Dynastie der ANJOU in Neapel Fuß.
Karl sieht seinen Bruder schon sehr bald, anläßlich des fatalen Kreuzzuges nach Tunis im Jahr 1270 wieder. Es wurde behauptet, als Herr über Sizilien habe Karl dem König von Frankreich gedrängt, in Tunis zu landen. Ich glaube nicht, daß diese Hypothese richtig ist. Ich habe eher den Eindruck, daß Karl, der schon immer kaiserliche Ambitionen hegte, in Gedanken vor allem mit der Rückeroberung von Konstantinopekl beschäftigt war, das die Griechen den Lateinern wieder abgenommen hatten. Ich frage mich im Gegenteil, ob es nicht Ludwig war, der eigentlich seinen Bruder zur Eroberung des Königreichs von Neapel-Sizilien getrieben hat, um es als Stützpunkt für den Aufbruch seiner Flotte zu benutzen: Der Gedanke daran beschäftigt ihn, seit er einen neuen Kreuzzug ins Auge gefaßt hat.
Karl nimmt aus Verbundenheit selbstverständlich auch an diesem Kreuzzug teil. Als er in Tunis landet, hat Ludwig seinen letzten Atemzug getan. Tränenüberströmt wirft er sich zu Füßen des Leichnams auf den Boden. Dann faßt er sich, übernimmt die Rolle des Heerführers, beschließt das Ende der Feindseligkeiten und handelt mit den Muslimen einen ehrenhaften Rückzug aus. Er versucht von seinem Neffen, Philipp III., dem neuen König von Frankreich, die sterblichen Überreste und späteren Reliquien seines Bruders zu bekommen, erhält aber nur die Eingeweide, die er in einem Sarg in die Kirche von Monreale bei Palermo überführt. Im Zusammenhang mit Ludwig IX. finden wir Karl von Anjou erst 1282 bei seiner Zeugenaussage im Kanonisationsprozeß zur Heiligsprechung seines Bruders wieder.
Manchmal hatder Bruder Ludwigs Zorn erregt. Während der sechs Tage, die der König im Anschluß an seine ägyptische Gefangenschaft auf dem Schiff nach Akkon verbrachte, beklagte er sich bei Joinville über seinen Bruder und ärgerte sich über ihn, der sich,  kaum auf freiem Fuß, dem Würfelspiel hingab. Karl war derjenige, der den heiligen König auch sonst in Rage bringen konnte: so in der wichtigen und ohnehin verworrenen Affäre der flandrischen Erbfolge. Ein wahrhaft unbequemer Bruder, in der Tat.
 
 
 
 

  19.1.1246
  1. oo Beatrix von Provence, Tochter des Grafen Raimund Berengar V.
          1234-23.9.1267

        Erbin der Provence

    18.9.1268
  2. oo Margarethe von Nevers, Tochter des Herzogs Odo von Burgund
      x  1250-5.9.1308

        Fromm, sanft, duldsam. Sie starb als Nonne.
 
 
 
 

7 Kinder:
1. Ehe

  Ludwig
  1246-

  Karl II. der Lahme
  1246/54-5.5.1309

  Elisabeth (Isabella)
  um 1260- nach 20.12.1304

 1272
  oo Ladislaus IV. König von Ungarn
       1262-10.7.1290

  Beatrix
        -   1275

15.10.1273
    oo Philipp von Courtenay Kaiser von Byzanz
        1243-   1283

  Blanka
  um 1250-   1269

 1265
  oo 1. Robert II. Graf von Flandern
          um 1249-17.9.1322

  Philipp Fürst von Achaia
  1256-1.1.1277  Titularkönig von Thessalonich (1274-1277)
 
 
 
 

Literatur:
-----------
Berg Dieter: Die Anjou-Plantagenets. Die englischen Könige im Europa des Mittelalters. Verlag W. Kohlhammer 2003 Seite 7,139-141,147,155-157,162-165,168 - Die Staufer im Süden. Sizilien und das Reich, hg. von Theo Kölzer, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1996, Seite 141,144,181,181 A. 217, 182,201,230 - Ehlers Joachim: Die Kapetinger. W. Kohlhammer GmbH Stuttgart Berlin Köln 2000 Seite 180-183,185-190 - Ehlers Joachim: Geschichte Frankreichs im Mittelalter. W. Kohlhammer GmbH 1987 Seite 159,165,168,172,253,263 - Ehlers Joachim/Müller Heribert/Schneidmüller Bernd: Die französischen Könige des Mittelalters. Von Odo bis Karl VIII. 888-1498. Verlag C. H. Beck München 1996 Seite 168,176,180,188,190,193,196-201,210 - Engels, Odilo: Die Staufer. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln 1972, Seite 159,160,168 - Favier, Jean: Frankreich im Zeitalter der Landesherrschaft 1000-1515. Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart 1989 Seite 203,221,225,227,230,257, 259  - Franzl, Johann: Rudolf I. Der erste Habsburger auf dem deutschen Thron, Verlag Styria 1986, Seite 83,90,110,114,185,189,201,207,222,241,247 - Horst, Eberhard: Friedrich der Staufer, Claassen Verlag Düsseldorf 1989, Seite 104,106,197, 339,340-342 - Houben, Hubert: Roger II. von Sizilien. Herrscher zwischen Orient und Okzident, Primus Verlag Darmstadt 1997, Seite 106,159 - Kiesewetter, Andreas: Die Anfänge der Regierung König Karls II. von Anjou (1278-1295). Das Königreich Neapel, die Grafschaft Provence und der Mittelmeerraum zu Ausgang des 13. Jahrhunderts, Matthiesen Verlag 1999 Seite 9-577 - Krieger, Karl-Friedrich: Die Habsburger im Mittelalter. Von Rudolf I. bis Friedrich III. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln 1994, Seite 17,31,48,58-61,70 - Le Goff Jacques: Ludwig der Heilige, Klett-Cotta Stuttgart 2000 Seite 74-892 - Masson Georgina: Friedrich II. von Hohenstaufen, Rowohlt Taschenbuch Verlag Reinbeck bei Hamburg 1991, Seite 172,176,225,228,364 - Mayer, Hans Eberhard: Geschichte der Kreuzzüge, Verlag W. Kohlhammer GmbH 1995 Seite 184, 186,187,214,231,242,245-249 - Norwich John Julius: Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches. Econ Verlag GmbH, Düsseldorf und München 1993 Band III Seite 259,263-271,274,277,282,284,288, 294,300,306 - Pernoud Regine: Herrscherin in bewegter Zeit. Blanca von Kastilien, Königin von Frakreich. Diederichs Verlag München 1991 Seite 116,173,190,198,236,264,267,274,288,296,303,305, 319,321 - Rösch, Eva Sibylle/Rösch, Gerhard: Kaiser Friedrich II. und sein Königreich Sizilien, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1995, Seite 70,82,105,123,146,164,170 - Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge, Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978, Seite 1034, 1042,1046,1068-1070,1108-1109,1121,1124-1126,1166,1171-1172,1175 - Schnith Karl: Frauen des Mittelalters in Lebensbildern. Verlag Styria Graz Wien Köln 1997 Seite 270,273,332,335,349 - Schnith Karl Rudolf: Mittelalterliche Herrscher in Lebensbildern. Von den Karolingern zu den Staufern. Verlag Styria Graz Wien Köln 1990 Seite 352,356 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 413 - Treffer Gerd: Die französischen Königinnen. Von Bertrada bis Marie Antoinette (8.-18. Jahrhundert) Verlag Friedrich Pustet Regensburg 1996 Seite 123,141,143 - Wies, Ernst W.: Friedrich II. von Hohenstaufen. Messias oder Antichrist, Bechtle Esslingen 1998, Seite 228,282,285,293 - Winkelmann Eduard: Kaiser Friedrich II., Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1963, 2. Band Seite 127,140,284,413,417 -