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"Geschichte der Kreuzzüge"

Während der letzten Monate des Jahres 1126 suchte der abbasidische Kalif el-Mustarschid, der im Jahre 1118 auf den liebenswerten Dichter el-Mustazhir gefolgt war, den Familienhader der Sedschuken-Sultane auszunützen, um sich aus ihrer Macht zu befreien. Sultan Mahmud, in dessen Herrschaftsgebiet Bagdad lag, sah sich genötigt, seine Jagdausflüge zu unterbrechen, um ein Heer hinzuschicken; und dieses Heer unterstellte er seinem Feldhauptmann Imad ed-Din Zengi. Zengi, dessen Vater Aqsonqor vor Beginn der Kreuzzüge Statthalter von Aleppo gewesen war, hatte sich in den Kriegen gegen die Franken bereits einen Namen gemacht. Nach kurzem Feldzug schlug er die Truppen des Kalifen bei Wasit in die Flucht und zwang dem Kalifen Gehorsam auf. Sein taktvolles Betragen nach dem Sieg gefiel el-Mustarschid, und als nach il-Bursuqis Tod die Ernennung eines neuen Atabeg von Mosul nötig wurde, stimmte Mahmud, der anfänglich an den Beduinenführer Dubais gedacht hatte, mit dem Kalifen überein, daß Zengi der bessere Anwärter sei. Des Sultans jugendlicher Sohn Alp Arslan wurde in Mossul als Statthalter eingesetzt, und Zengi wurde sein Atabeg. Zengi verbrachte den Winter 1127 in Mossul mit dem Aufbau seiner Regierung. Im Frühjahr 1128 zog er gegen Aleppo, das er als Teil des Herrschaftsgebietes il-Bursuqis für sich beanspruchte. Die Bürger von Aleppo waren der Anarchie überdrüssig und bereiteten ihm einen frohen Empfang. Am 28. Juni hielt er seinen feierlichen Einzug in der Stadt.
Zengi sah sich als den Hauptstreiter des Islams gegen die Franken. Aber er war nicht gewillt, loszuschlagen, ehe er völlig bereit war. Er schloß mit Joscelin einen Stillstand auf zwei Jahre, während derer er seine Macht in Syrien festigte. Die Emire von Schaizar und Homs beeilten sich, seine Oberhoheit anzuerkennen. Zum Jahresende 1130 war Zengi bis hinab nach Homs im Süden unbestrittener Herr Syriens.
Der Mangel an Führerpersönlichkeiten unter den Franken war um so ernster, als die Mohammedaner jetzt in Zengi einen Mann besaßen, der fähig war, die Streitkräfte des Islam zusammenzufassen. Zengi wartete vorerst noch den rechten Zeitpukt ab. Er war zu tief in die Ereignisse im Irak verstrickt, um die Lage der Franken ausnützen zu können. Sultan Mahmud ibn Mohammed starb im Jahr 1131 und hinterließ seine Besitzungen im Irak und dem südlichen Persien seinem Sohn Daudud: Aber Sandschar, die vorherrschende Persönlichkleit in der SELDSCHUKEN-Familie, bestimmte, daß das Erbe auf Mahmuds Bruder Tughril, den Herrn von Kazwin, übergehen sollte. Jetzt machten die beiden anderen Brüder Mahmuds, Mas'ud von Fars und Seldschuk-Schah von Aserbaidschan, ihrerseits Ansprüche geltend. Daudud, der weder bei Mustarschid noch bei seinen Untertanen Unterstützung genoß, zog sich bald zurück. Eine Zeitlang wurde Tughril, der sich auf Sandschars Einfluß stützen konnte, in Bagdad anerkannt; und Mas'ud wurde von Sandschar gezwungen abzutreten. Aber Sandschar verlor rasch das Interesse an der ganzen Sache, worauf Seldschuk-Schah nach Bagdad kam und die Unterstützung des Kalifen gewann. Mas'ud wandte sich an Zengi um Hilfe. Zengi zog gegen Bagdad, nur um bei Tekrit vom Kalifen und Seldschuk-Schah schwer geschlagen zu werden. Hätte Nadschem ed-Din Ayub, der kurdische Statthalter von Tekrit, ihn nicht über den Tigris gebracht, wäre er gefangengenommen oder erschlagen worden. Zengis Niederlage ermunterte den Kalifen, der jetzt davon träumte, die einstige Macht seines Hauses neu erstehen zu lassen. Sogar Sandschar wurde besorgt; und Zengi griff in seinem Namen im Juni 1132 abermals Bagdad an, diesmal im Verein mit dem flatterhaften Beduinen-Häuptling Dubais. Es kam zu einer Schlacht, in welcher Zengi anfangs siegreich war; abder der Kalif griff in eigener Person an, schlug Dubais in die Flucht und wandte sich dann triumphierend gegen Zengi, der gezwungen war, nach Mosul zurückzukehren. Dort traf Mustarschid im nächsten Frühjahr an der Spitze eines großen Heeres ein. Fast hatte es den Anschein als sollten die ABBASIDEN ihren einstigen Ruhm zurückgewinnen; denn der Seldschuken-Sultan des Irak war jetzt kaum noch viel mehr as eine Kreatur des Kalifen. Aber Zengi entfloh aus Mossul und begann, das Feldlager des Kalifen unablässig anzugreifen und seine Versorgung abzuschneiden. Nach drei Monaten zog sich Mustarschid zurück. Der abbasidische Wiederaufstieg hatte ein jähes Ende genommen. Während des folgenden Jahres verdrängte der Seldschuken-Fürst Mas'ud schrittweise die übrigen Anwärter auf das Sultanat des Irak. Mustarschid versuchte vergeblich, ihm Einhalt zu gebieten. In einer Schlacht bei Daimarg im Juni 1135 wurde das Heer des Kalifen von Mas'ud in die Flucht geschlagen und der Kalif selbst gefangengenommen. Er wurde nach Aserbaidschan in die Verbannung geschickt und dort, wahrscheinlich mit Mas'uds heimlichen Einverständnis, von einem Assassinen ermordet. Raschid, sein Sohn und Nachfolger im Kalifat, wandte sich an den seldschukischen Anwärter Daudud sowie an Zengi um Hilfe, aber vergebens. Mas'ud veranlaßte die Kadis von Bagdad, Raschid abzusetzen. Seinem Nachfolger Moqtafi gelang es mittels üppiger Versprechungen Zengi von Raschid und Daudud wegzulocken. Frisch gestärkt durch neue Ehrentitel von Moqtafi und Mas'ud, war Zengi vom Jahr 1135 an in der Lage seine Aufmerksamkeit dem Westen zuzuwenden.
Ismael von Damaskus wurde gewahr, daß er selbst in seinem eigenen Palast nicht sicher war. In seiner Besorgnis schrieb er an Zengi, den alten Feind seines Vaters, und erbot sich, sein Vasall zu werden, wenn Zengi ihn an der Macht halte. Wollte er ihm jedoch nicht helfen, so werde er Damaskus den Franken übergeben. Es kam Zengi ungelegen, Mossul zu verlassen, solange der abbassidische Kalif Mustarschid noch unbesiegt war. Aber er konnte den Hilferuf nicht unbeachtet lassen. Er setzte am 7. Februar 1135 über den Euphrat; aber schon sechs Tage zuvor hatte Zumurrud die Ermordung Ismaels und den Übergang der Thronfolge auf ihren jüngeren Sohn Schihab ed-Din Mahmud zuwege gebracht. Der neue Atabeg erteilte, unterstützt von seinem Volk, den Abgesandten Zengis, die um seine Unerwerfung ersuchten, eine höfliche Absage. Als Zengi gegen Damaskus vorrückte und im Vorbeiziehen die Übergabe von Hama entgegennahm, traf er die Stadt im Verteidigungszustand. Sein Versuch, die Wälle zu stürmen, schlug fehl. In diesem Augenblick erreichte ihn eine Gesandtschaft vom Kalifen Mustarschid, der ihn höflich ersuchte, die Unabhängigkeit von Damaskus nicht anzutasten. Zengi ergriff dankbar den Vorwand und schloß mit Mahmud Frieden. Zengi stattete Damaskus einen Staatsbesuch ab. Aber Mahmud traute Zengi nicht genügend, um ihm einen Gegenbesuch zu machen, und schickte an seiner Statt seinen Bruder.
Zengi gefielen Bazawaschs Unternehmungen nicht. Er war nicht gewillt, die Franken anzugreifen, solange er einen unabhängigen und angriffslustigen mohammedanischen Staat auf seiner Flanke wußte. Gegen Ende 1137 zog er auf Homs, das unter dem Atabeg von Damaskus von einem ältlichen Mameluken namens Unur befehligt wurde. Zengi lag seit Wochen vor der Stadt, als er Nachricht vom Herannahen eines fränkischen Heeres aus Tripolis erhielt. Was immer Graf Raimunds Absicht gewesen sein mag, sein Vorgehen veranlaßte Zengi, die Belagerung von Homs aufzuheben und sich gegen die Franken zu wenden. Zengi hatte sich bei ihrem Herannahen wegbegeben, aber als er von ihrem Zustand vernahm, kehrte er zurück und drang von allen Seiten auf sie ein, während sie gerade aus dem Bergland nahe der Burg hervorkamen. Die erschöpften Franken wurden völlig überrascht. Sie schlugen sich tapfer, aber die Schlacht war rasch vorüber. Die meisten Christen blieben tot auf dem Feld. Andere, unter ihnen der Graf von Tripolis wurden gefangengenommen, während König Fulk mit einer kleinen Leibwache in die Festung entkam. Noch ehe Zengi heranrücken und Montferrand einschließen konnte, schickte der König Boten an den Patriarchen von Jerusalem, den Grafen von Edessa und den Fürsten von Antiochia und bat um sofortige Hilfe. Mittlerweile war der König in Montferrand der Verzweiflung nahe. Seine Vorräte gingen zu zur Neige und Tag und Nacht schlugen Zengis zehn große Steinschleudermaschinen gegen die Mauern der Burg. Schließlich sandte er einen Herold zu Zengi, um die Bedingungen zur Übergabe zu erfragen. Zu seinem freudigen Erstaunen verlangte Zengi lediglich die Abtretung von Montferrand. Dem König wurde mit allen seinen Leuten freier Abzug gewährt. Mehr noch, auch die in der Schlacht gefangengenommenen führenden fränkischen Riter, unter ihnen der Graf von Tripolis, sollten auf freien Fuß gesetzt werden. Zengi hielt Wort.
In der Tat hat Zengis Nachsicht die Geschichtsschreiber immer wieder in Erstaunen gesetzt. Aber Zengi wußte was er tat. Montferrand war kein geringer Preis. Sein Besitz würde die Franken hinfort hindern, ins obere Orontes-Tal einzudringen. Es war überdies hervorragend gelegen, um Hama und die damaszenische Stadt Homs unter Aufischt zu halten.
Die Franken des Ostens waren erleichtert, als sie vom Tod des Kaisers erfuhren; und in ihrer Befriedigung bemerkten sie nicht, um wie vieles erleichterter ihr Erzfeind der Atabeg Zengi, war. Zengi war während der letzten zwei Jahre, seit 1141, durch das Verlangen des Sultans Mas'ud, seine Hoheitsgewalt über ihn wiederherzustellen, in Bedrängnis geraten. Es gelang ihm nur durch eine rechtzeitige Bekundung seiner Unterwürfigkeit, begleitet von einem Geldgeschenk und der Entsendung seines Sohnes als Geisel, einen Einfall des Heeres des Sultans ins Gebiet von Mossul zu verhindern.
Nach dem Zusammenbruch des fränkisch-byzantinischen Bündnisses im Jahre 1138 wandte sich Zengi wieder der Eroberung von Damaskus zu. Seine Belagerung von Homs war zweimal unterbrochen worden, zuerst durch den fränkischen Vormarsch auf Montferrand, sodann durch die byzantinische Belagerung vo Schaizar. Jetzt kehrte er mit voller Streitmacht nach Homs zurück und teilte Damaskus mit, er verlange die Hand der Fürstin Zumurrud, der Mutter des Atabeg, zum Ehebund und Homs als ihre Mitgift. Die Damaszenen waren nicht in der Lage, diese Forderung abzuschlagen. Im Juni 1138 wurde die Fürstin-Mutter mit Zengi verheiratet und seine Truppen zogen in Homs ein. Zum Zeichen seiner Wohlgesonnenheit belehnte er den Statthalter von Homs, den greisen Mameluken Unur, mit der jüngst eroberten Festung Montferrand und einigen benachbarten Burgen.
Unur blieb jedoch weiter in Damaskus und leitete die Regierungsgeschäfte. Dies war Zengi nicht genehm, der von seiner Gattin Zumurrud und von Bahram Schah, einem Bruder Mohammeds und persönlichen Feind Unurs zum Eingreifen angetrieben wurde. Im Späherbst 1139 verhängte er mit einem großen Heer und vierzehn Belagerungsmaschinnen über Baalbek die Belagerung. Die Stadt ergab sich am 10. Oktober; und am 21. Oktober tat die Besatzung der Zitadelle ein Gleiches, nachdem Zengi auf den Koran geschworen hatte, er werde das Leben aller ihrer Angehörigen schonen. Aber Zengi brach seinen Schwur. Sie wurden sämtlich aufs grausamste niedergemacht und ihre Frauen in die Sklaverei verkauft. Zengi hatte beabsichtigt, mit dem Massenmord den Damaszenern einen gehörigen Schreck einzujagen, aber er versteifte nur ihren Widerstand. In den letzten Tagen des Jahres 1139 schlug Zengi nahe bei Damaskus sein Feldlager auf. Er bot dem Atabeg Mohammed Baalbek oder Homs im Austausch gegen Damaskus an; und der junge Fürst hätte das Angebot angenommen, wenn Unur es gestattet hätte. Als er es ablehnte, rückte Zengi heran, um die Stadt zu belagern. In diesem kritischen Augenblick, am 29. März 1140, starb Mohammed. Aber Damaskus hielt den BURIDEN die Treue und Unur setzte ohne Schwierigkeiten Mohammeds jungen Sohn Mudshcir ed-Din Abaq auf den Thron. Zugleich befand er, daß es sowohl in religiöser als auch politischer Hinsicht gerechtfertigt sei, gegen einen so niederträchtigen Feind die Hilfe der Christen herbeizurufen.
Im Herbst 1144 griff er den Ortoqiden-Fürsten Kara Arslan von Diarbekir an, der kürzlich mit Joscelin ein Bündnis geschlossen hatte. Joscelin zog alsbald in Erfüllung seiner Bündnispflicht mit der Hauptmasse seines Heeres aus Edessa zum Euphrat hinab, anscheinend, um Zengis Nachschublinie nach Aleppo zu durchschneiden. Zengi schickte unverzüglich eine Abteilung Truppen unter Yaghi-Siyani von Hama aus, um Edessa zu überrumpeln. Aber Yaghi-Siyani verirrte sich in der Dunkelheit einer regnerischen Novembernacht und erreichte Edessa erst, als Zengi mit dem Hauptheer am 28. November ebenfalls eintraf. Die Belagerung von Edessa dauerte vier Wochen. Joscelin wartete in Turbessel auf das Eintreffen des Heeres der Königin. Es kam zu spät. Zengi hatte sein Heer mit Kurden und Turmenen vom oberen Tigris aufgefüllt; und er besaß gute Belagerungsmaschinen. Am Weihnachtsabend stürzte in der Nähe des Stunden-Tors eine Mauer ein; und die Mohammedaner strömten durch die Bresche herein. Die Einwohner flüchteten in Panik zur Zitadelle, fanden aber ihre Tore auf Befehl des Erzbischofs Hugo verschlossen, während dieser selbst darußen blieb und vergeblich versuchte, Ordnung zu schaffen. Im allgemeinen Wirrwarr wurden Tausende zu Tode getrampelt und Zengis Truppen, die ihnen hart auf den Fersen folgten, erschlugen weitere Tausende. Schließlich ritt Zengi selbst ein und befahl das Ende des Massenmordens. Nachdem die Franken einmal beseitigt waren, behandelte Zengi die eroberte Stadt nachsichtig. Er ernannte Kutschuk Ali von Arbil zum Statthalter.
Von Edessa zog Zengi weiter nach Sarudsch, der zweiten großen fränkischen Festung östlich des Euphrta, die im Januar fiel. Sodann rückte er nach Biredschik vor, das sich hartnäckig verteidigte. In diesem Augenblick kamen Zengi Gerüchte über Unruhen in Mossul zu Ohren. Er hob die Belagerung von Biredschik auf und eilte nach Osten. Er war nach wie vor dem Namen nach lediglich Atabeg von Mossul unter dem jungen SELDSCHUKEN-Fürsten Alp Arslan, dem Sohn Mas'uds. Bei seiner Rückkehr nach Mossul stellte sich heraus, daß Alp Arslan bei einem Versuch, seine Autorität zu behaupten, den Unterführer des Atabeg namens Schaqar ermordet hatte. Es war ein schlecht gewählter Augenblick, denn als Eroberer einer christlichen Hauptstadt stand Zengi eben jetzt auf der Höhe seines Ansehens in der ganzen islamischen Welt. Alp Arslan wurde vom Thron gestürzt, seine Ratgeber umgebracht, indes der Kalif Zengi eine mit Geschenken beladene Gesandtschaft schickte, um ihn den Ehrentitel eines Königs und Eroberers zu verleihen.
Im Mai 1146 zog Zengi nach Aleppo, um seinen syrischen Feldzug vorzubereiten. Als er durch Edessa kam, erfuhr er von einem Versuch der dortigen Armenier, seine Herrschaft abzuschütteln und Joscelin wieder einzusetzen. Kutschuk Ali schlug die Verschwörung mühelos nieder und Zengi befahl, die Anführer hinzurichten und einen Teil der armenischen Bevölkerung aus der Stadt zu verbannen. Im Sommer führte Zengi sein Heer südwärts nach Qalat Dschabar, wo ein arabischer Kleinfürst sich weigerte, ihn als Oberherrn anzuerkennen. Während der Belagerung der Stadt geriet er in der Nacht des 14. September 1146 mit einem Eunuchen fränkischer Abstammung in Streit, den er dabei erwischt hatte, wie er Wein aus seinem Glas trank. Wütend über die Zurechtweisung, wartete der Eunuch, bis Zengi schlief, und ermordete ihn dann.
Indessen sein Leichnam unbestattet und verlassen liegen blieb, eilte der älteste seiner Söhne, Saif ed-Din Ghazi, in Begleitung des Wesirs Dschamal ed-Din von Ispahan, eiligst nach Mossul, um dort die Regierung zu übernehmen; Nur ed-Din, der zweite Sohn, riß dem Toten den Hoheitsring vom Finger und ließ sich in Aleppo vom Kurden Schirkuh zum Herrscher ausrufen.