Suleiman ibn Ilghazi                         Emir von Mayyafaraqin (1122-1124)
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1124

Sohn des Emirs Ilghazi von Mardin und Aleppo aus dem Hause der ORTOQIDEN

Runciman, Steven: Seite 467,479
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"Geschichte der Kreuzzüge"

Dennoch lieferte der schwere Schlag, welchen sie Ilghazi zufügten, Balduin eine Gelegenheit, die er nicht vorübergehen ließ. Ilghazis Sohn Suleiman, der kürzlich von seinem Vater zum Statthalter von Aleppo ernannt worden war, machte sich voreilig seines Vaters Niederlage zunutze, um sich für unabhängig zu erklären; und da er außerstande war, sic gegen den Angriff zu halten, den Balduin unverzüglich gegen ihn eröffnete, schloß er mit den Franken Frieden und trat ihnen Zerdana und Athareb, die Früchte von Ilghazis Sieg, ab. Ilghazi eilte herbei, um seinen ungetreuen Sohn zu strafen, hielt es jedoch für klug, den Vertrag mit Balduin zu bestätigen.
Glücklicherweise starb Ilghazi im November in Mayyafaraqin, und seine Söhne und Neffen teilten das ORTOQIDEN-Erbe auf.
Suleiman, der ältere Sohn, übernahm Mayyafaraqin,
Timurtasch, der jüngere, Mardin. 
Aleppo fiel an einen Neffen namens Badr ad-Daulah Suleiman;
und Balak vergrößerte seine Besitzungen im Norden und nahm Harran im Süden hinzu.
Timurtasch versuchte nicht, Aleppo zu verteidigen. Sein Bruder Suleiman von Mayyafaraqin lag im Sterben; und er gedachte, sich die Erbfolge zu sichern.





Literatur:
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Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge, Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978 Seite 467,479 -