Guido von Ibelin                        Graf von Jaffa (1266-1268)
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1250/55-14.2.1304
 

Ältester Sohn des Grafen Johann Ibelin von Jaffa und der Maria von Armenien, Tochter von Regent Konstantin
 

Runciman, Steven: Seite 1103
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"Geschichte der Kreuzzüge"

Zu Beginn des Jahres 1268 setzte sich Baibars abermals von Ägypten aus in Marsch. Die einzigen noch verbliebenen christlichen Besitzungen südlich von Akkon selbst waren jetzt die Tempelritter-Burg Athlit und die Stadt Jaffa, welche dem Rechtsgelehrten Johann von Ibelin gehörte. Johann, der von den Muselmanen allzeit achtungsvoll behandelt wordenw ar, starb im Frühjahr 1266. Sein Sohn Guido erfreute sich nicht des gleichen Ansehens. Er hatte gehofft, der Sultan werde den von seinem Vater geschlossenen Nichtangriffspakt weitergelten lassen. So war die Stadt, als das ägyptische Heer am 7. März vor ihr erschien, in keiner Weise gerüstet, um sich zu verteidigen. Sie fiel nach zwölfstündigem Kampf dem Sultan in die Hände. Viele der Einwohner wurden niedergemacht, aber der Besatzung wurde erlaubt, sich unbehelligt nach Akkon zurückzuziehen.
 
 
 
 

  1290
  oo Maria von Ibelin-Askalon, Tochter des Konnetabel Philipp
       um 1270- nach 1324
 
 
 
 

Kinder:

  Philipp von Ibelin
  1291   1316 Kerynia

  Hugo von Ibelin Graf von Jaffa
  um 1295- um 1349

  Balian von Ibelin
  1302-

 1322
  1. oo Jeanette von Montfort
                 - um 1325

 1325
  2. oo Margarete von Ofen
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  Marie von Ibelin
  1294- 1316 oder vor 30.6.1318

 1307/10
  oo 1. Hugo IV. König von Zypern
           um 1293-10.10.1359
 
 
 
 

Literatur:
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Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge, Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978, Seite 1103 -