Hugo II. Embriaco                           Herr von Gibelet (1163-1179)
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    1179
 

Ältester Sohn des Herrn Wilhelm II. Embriaco von Gibelet
 

Lexikon des Mittelalters: Band III Spalte 1877
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Embriaci (Embriac)
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Mit Ugone II. (ca. 1163-1179) und Ugone III. (1184-1186) lockerten sich die Beziehungen der Familie zu Genua; die EMBRIACI begünstigten durchweg den Handel ihrer Landsleute und insbesondere denjenigen der vicecomitalen genuesischen Familien, die den Verkehr mit Syrien beherrschten, wodurch die EMBRIACI allmählich eine starke Selbständigkeit gegenüber ihrer Mutterstadt erlangten; die gegen diese Entwicklunge gerichteten Proteste und Appelle der Päpste Alexander III. und Urban III. blieben wirkunglos.


Runciman, Steven: Seite 759,761,763
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"Geschichte der Kreuzzüge"

1187
Hier empfing Saladin König Guido und seinen Bruder, den Konnetabel Amalrich, Rainald von Chatillon und seinen Stiefsohn Humfried von Toron, den Großmeister der Tempelritterorden, den alten Marquis von Monteferrat, die Herren von Dschebail und Botrun und viele der geringeren Barone des Königreiches.
Dschebail ergab sich einige Tage später auf Befehl seines Herrn Hugo Embriaco, den Saladin unter dieser Bedingung freiließ. Ende August verblieben den Christen südlich von Tripolis nur noch Tyros, Askalon, Gaza, einige wenige, vereinzelte Burgen und die Heilige Stadt Jerusalem.
Saladin verzieh nicht nur Balian, sondern schickte selbst eine Geleittruppe, um Königin Maria, ihre Kinder, ihren Hofstaat und ihre gesamte Habe hinab nach Tyros zu befördern. Mit ihr zogen Balians junger Neffe Thomas von Ibelin und der junge Sohn Hugos von Dschebail.
 
 
 
 

  oo N.N.
             
 
 
 
 

Kinder:

  Hugo III.
        1186
 
 
 
 

Literatur:
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Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge, Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978, Seite 759,761,763,969,980 -