Hugo XIII.                                       Graf von Lusignan
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um 1260 1303 

Sohn des Grafen Hugo XII. von Lusignan
 

Lexikon des Mittelalters: Band V Spalte 17
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Lusigan (Sires de Lusignan)
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Nach dem Tode Hugos XIII. ( 1303, kinderlos) bemächtigte sich dessen Bruder Gui (Guyard), obwohl enterbt, der Hinterlassenschaft und setzte, da selber kinderlos, in einem Geheimvertrag den König von England zum Erben ein (1305). Als dieser Vertrag bekannt wurde (Frühjahr 130), ließ König Philipp IV. von Frankreich alle Besitzungen Guyards einziehen. Nach dessen Tod ( 28. November 1308) erreichte König Philipp den Verzicht der letzten Erbberechtigten, nämlich des Grafen Aimar von Pembroke und der Schwestern des Verstorbenen, Yolande, Marie und Jeanne. Nach Yolandes Tod ( Ende 1314) wurde die Herrschaft Lusignan definitiv der Krone einverleibt, wie zuvor schon die Grafschaft Angouleme; die Grafschaft Marche wurde als Apanage an den Prinzen Karl IV. ausgetan.


Literatur:   Grafschaft La Marche       Grafschaft Angouleme
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