Eugenia Gattilusio                        Kaiserin von Byzanz
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um 1385/90-1.6.1440
 

Tochter des Fürsten Francesco II. von Mytilene und Lesbos und einer namentlich unbekannten Tochter von Kaiser Johannes V. von Byzanz
 

Thiele, Andreas: Tafel 213
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

JOHANNES VII. ANDRONIKOS
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* 1370, + 1408

  oo EUGENIA GATTILUSI, Tochter des Fürsten Francesco von Mytilene und Lesbos; Cousine
               + 1440



Norwich John Julius: Band III Seite 420
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"Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches."

Eine andere Spekulation führt zwei kaum bekannte zeitgenössische Quellen an, die den Tod des jungen "Basileus" Andronikos Palaiologos im Alter von sieben Jahren zum Gegenstand haben, eines mutmaßlichen Sohnes von Irene Gattilusio und Johannes VII. Bis vor kurzem ahnte niemand etwas von der Existenz dieser kleinen, schattenhaften Figur; heute aber ist die folgende Hypothese mehr oder weniger allgemein anerkannt [4 Ein weiteres Beweisstück dafür, daß es sich bei Andronikos V. nicht um ein Phantom handelt, ist eine Elfenbeinschnitzerei in Dumbarton Oaks, Washington, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Johannes und Andronikos im Jahre 1403/04 in Thessalonike darstellt.]. Falls der kleine Andronikos erst nach Manuels Abreise in den Westen zur Welt kam - und es ist unwahrscheinlich, daß Manuel das Reich Johannes so lange Zeit anvertraut hätte, hätte Irene schon vorher einen Erben gebren - und vor seiner Rückkehr zum Mit-Kaiser gekrönt wurde, wäre Manuels Reaktion ohne weiteres verständlich. Dagegen erhebt sich vor allen Dingen folgender Einwand: Obwohl die Texte von Andronikos als Basileus sprechen, enthalten sie keinen Hinweis auf den Zeitpunkt seiner Krönung. Sollte eine solche Zeremonie während der Abwesenehit Manuels aber stattgefudnen haben, wäre sie höchstwahrscheinlich auch von anderen Quellen vermerkt worden. Also wurde Andronikos wohl gar nicht in Konstantinopel gekrönt, sondern als Basileus von Thessalien, und zwar zu der Zeit, als die Familie sich in Thessalonike aufhielt.
Die Wahrheit wird wohl nie an den Tag kommen. Johannes und Irene haben sich anscheinend zufrieden in Thessalonike eingerichtet, nicht wehmütig auf die Zeit der Machtausübung in Konstantinopel zurückgeblickt, Manuel keine Scwierigkeiten mehr bereitet und viel Zeit darauf verwendet, religiöse und karitative Stiftungen um ihres Seelenheils willen zu gründen. Johannes starb im September 1408, nachdem er vorher noch die Mönchskutte übergestreift und wie sein Urgroßvater Johannes Kantakuzenos den Ordensnamen Joasaph angenommen hatte.
 
 
 
 

 1397
 oo Johannes VII. Kaiser von Byzanz
      1370-22.9.1408
 
 
 
 

Kinder:

  Andronikos V.
  um 1400- vor 1408
 
 
 
 

Literatur:
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Norwich John Julius: Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches. Econ Verlag GmbH, Düsseldorf und München 1993 Band III Seite 420 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 213 -