FRIEDRICH I. BARBAROSSA          Deutscher König (1152-1190)
-----------------------------------------       Römischer Kaiser seit 18.6.1155
1122/25 10.6.1190                             Herzog von Schwaben (1147-1152)
                 im Fluß Saleph ertrunken

Begraben: Eingeweide in Tarsus, "Fleisch" im Dom von Antiochia, Gebeine in Tarsus
 

Einziger Sohn des Herzogs Friedrich II. von Schwaben aus dem Hause der STAUFER und der Judith von Bayern, Tochter von Herzog Heinrich IX. dem Schwarzen; Neffe von König KONRAD III.
 

Lexikon des Mittelalters: Band IV Seite 931
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FRIEDRICH I. BARBAROSSA, Kaiser, deutscher König aus dem Hause der STAUFER
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* wohl nach 1122, 10. Juni 1190
                                 (im Fluß Saleph in Kleinasien ertrunken)

Begraben: Eingeweide in Tarsus, "Fleisch" im Dom von Antiochia, Gebeine in Tarsus

Eltern: Herzog Friedrich II. von Schwaben und der Herzogstochter Judith (aus dem Hause der WELFEN)

  1. oo Adela von Vohburg (wohl seit 1149, Ehe kinderlos, 1153 aufgelöst)

  2. oo Beatrix von Burgund

10 Kinder:
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unter ihnen
Herzog Friedrich V. von Schwaben
Kaiser HEINRICH VI.
Pfalzgraf Otto I. von Burgund
Herzog Konrad von Schwaben
König PHILIPP VON SCHWABEN

Zeitweise am Hof seines Onkels KONRAD III. erzogen, übernahm FRIEDRICH 1146 als Friedrich III. die schwäbische Herzogsgewalt für den erkrankten Vater und beteiligte sich am 2. Kreuzzug. Am 5. März 1152 in Frankfurt zum König gewählt, am 9. März 1152 in Aachen gekrönt. Er setzte zunächst die Politik seines Vorgängers fort, besonders das Bündnis mit dem Byzantinischen Reich zur Eroberung des sizilischen Normannenreiches. Um dieses Zieles willen legte er 1153 im Konstanzer Vertrag mit Papst Eugen III. die Bedingungen seiner Kaiserkrönung fest, erreichte die Annullierung seiner kinderlosen Ehe mit Adela von Vohburg und betrieb die Rückgabe des bayerischen Herzogtamtes an Heinrich den Löwen. Die Kaiserkrönung fand am 18. Juni 1155 in Rom statt. Seine Begegnung mit Gesandten des byzantinischen Kaisers bei Ancona (Ende Juli) machte das Bündnis mit Byzanz gegenstandslos. Während Byzanz im Alleingang das Normannen-Reich vergeblich zu vernichten suchte, arbeitete FRIEDRICH seit dem Jahreswechsel 1155/56 auf seine Heirat mit Beatrix, Erbin der Grafschaft Burgund, hin; die Hochzeit fand am 10./17. Juni 1156 in Würzburg statt. Papst Hadrian erkannte währenddessen in Benevent das Einheitsreich der Normannen und sein Königtum an. FRIEDRICH beschränkte September 1156 in Regensburg im "Privilegium minus" den BABENBERGER Heinrich Jasomirgott auf das zum Herzogtum erhobene Österreich.
Seit langem nicht mehr hatte sich ein Kaiser so oft in Italien aufgehalten; insgesamt fünf Italienfahrten unternahm FRIEDRICH bis 1178. Er bezwang 1158 Mailand und ließ 1162 die Stadt sogar zerstören. Auf dem Reichstag von Roncaglia (1159) ließ er die königlichen Regalien in Italien feststellen und ihre Respektierung erzwingen. Sein Versuch, das 1159 ausgebrochene Papstschisma zugunsten Papst Viktors IV. zu bereinigen, scheiterte an der Unbeugsamkeit Papst Alexanders III. und an der Verweigerung der westeuropäischen Mächte. Die oberitalienischen Städte leisteten durch den Zusammenschluß zunächst im Veroneser Bund (1163/64) und dann im größeren Lombardischen Städtebund (1168) steigenden Widerstand. Die Byzantiner konnten zwar aus Ancona vertrieben werden, aber die Seuche vor Rom (1167), die das kaiserliche Heer dezimierte, machte alle Hoffnungen auf eine Vernichtung des Normannen-Reiches zunichte. Auch die Absicht, auf der 5. Italienfahrt (1174-1178) den Städtebund zu beseitigen, erwies sich als undurchführbar (1175 Friede von Montebello). Im Frieden von Venedig söhnte sich FRIEDRICH 1177 mit Alexander III. aus und beendete die Kampfhandlungen mit Lombarden und Normannen. Der Konstanzer Vertrag von 1183 regelte die kaiserliche Präsenz in Italien.
Schon 1168 hatte sich FRIEDRICH dem Ausbau eines quer durch Deutschland führenden staufischen Territorialgürtels stärker gewidmet. Die Jahre 1175-1181 brachten die Entmachtung Heinrichs des Löwen. Das Mainzer Hoffest von 1184 war eine repräsentative Selbstdarstellung der staufischen Ritterkultur, leitete aber auch eine Intensivierung wechselvoller Beziehungen des Kaiserhofes mit dem Ausland ein. FRIEDRICH strebte ein gegen den König von Frankreich gerichtetes Bündnis mit Heinrich II. von England an; es sollte der Heirat des Kaiser-Sohnes HEINRICH VI. mit Konstanze, der eventuellen sizilischen Erbin, den Weg ebnen und Heinrich dem Löwen die Rückkehr aus dem Exil gestatten. Die Heirat HEINRICHS VI. fand Januar 1186 in Mailand statt, aber dessen vorzeitige Kaiserkrönung, die eine Vorbedingung für den Anspruch auf Sizilien als Bestandteil des Reiches war, blieb aus; Heinrich der Löwe konnte nach Sachsen heimkehren, doch das Bündnis mit England zerschlug sich, weil FRIEDRICH auf eine Eindämmung der kölnischen Herzogsgewalt nicht verzichten wollte. Die Opposition im Nordwesten des Reiches, mit dem Papsttum verbündet, nötigte FRIEDRICH zum Ortswechsel nach Deutschland; HEINRICH VI. mußte dem Vater fortan in Italien vertreten. Auch das Bündnis FRIEDRICHS mit dem König von Frankreich blieb durch Gegenzüge des Kölner wirkungslos. Dies wiederum bot FRIEDRICH eine Handhabe, die weitverzweigte Opposition 1188 zu unterdrücken. Auf dem Mainzer "Hoftag Christi" von 1188 nahm er das Kreuz und führte 1189 das Kreuzfahrerheer, ohne persönlich das Heilige Land zu erreichen.
FRIEDRICHS Programm war die Wiederherstellung des Reiches in seiner alten Größe. Sie zielte auf eine Angliederung des normannischen Sizilien (ein schon von dem KAROLINGER LUGWIG II. hergeleiteter und in der Zwischenzeit mehrfach wiederaufgenommener Anspruch), auf eine dauerhafte Präsenz des Reiches in Burgund und vor allem in Italien sowie auf eine Wiederbefestigung der königlichen Autorität in Deutschland. Die Mittel bestanden teils im Ausbau von Ansätzen, die von den Vorgängern entwickelt worden waren, teils in einer Angleichung an einen fortgeschrittenen Entwicklungsstand. In Fortsetzung der spätsalischen Zweischwerttheorie betrachtete auch FRIEDRICH die Zuordnung von Imperium und Sacerdotium als gleichwertiges Nebeneinander, fand spätestens seit 1162 aber damit außerhalb des Reiches kein Echo mehr; auch das Argument, in Fortführung des antiken Römischen Reiches die Stadt Rom als Rechtsgrundlage seines Kaisertums besitzen zu müssen, mußte 1177 aufgegeben und durch die nur im Ansatz vorbereitete Idee eines heilsgeschichtlich fundierten Erbkaisertum ersetzt werden. Durch die Eroberungen KARLS DES GROSSEN und OTTOS I. einen Herrschaftsanspruch auf Italien zu besitzen, wurde erstmals klar ausgesprochen. Da die Lehnsbasis in Italien versagte, trat an ihre Stelle die Rechtsauffassung vom Besitz aller Herrschaftsfunktionen nur in der Hand des Kaisers und ihrer Ausübung lediglich in seinem Auftrag (Regalien), die auch 1183 trotz Milderung der zu leistenden Abgaben nicht preisgegeben wurde. In Deutschland suchte FRIEDRICH mit Erfolg auf der territorialpolitischen Ebene mit dem aufstrebenden Dynastenadel zu konkurrieren und die Auflösung stammesherzoglicher Machtgebilde so zu steuern, dass sich adelige Machtgruppierungen gegeneinander ausspielen ließen, wo die territoriale Präsenz der STAUFERunzureichend war. Als tragende Kräfte beim Territorialausbau erwiesen sich die Ministerialen. Daneben spielte die Reaktivierung des Lehnsrechts eine zentrale Rolle, nicht zuletzt im Hinblick auf die Einbeziehung aller Hoheitsträger in einem vom Herrscher ausgehenden Auftrag, was auch der Vorstellung von einem staufischen Erbkönigtum zugute kam. Trotz aller erstaunlichen Durchsetzungskraft FRIEDRICHS zeigt sich hier aber am ehesten, dass gegensätzliche Auffassungen von der Reichsverfassung nicht ausgetragen, sondern nur durch äußere Übermacht für kurze Zeit überdeckt wurden.

Quellen:
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MGH DD F I., 3 Bde, ed. H. Appelt u.a., 1975 ff. - Q. zur Gesch. des Kreuzzugs F.s I., ed. A. Chroust (MGH SRG NS 5, 1928)

Chroniken und sonstige historiograph. Quellen:
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zumeist ed. in MGH SS, SRG; siehe auch insbesondere Otto von Freising, Rahewin sowie Chronik C. I, D. II

Literatur:
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H. Simonsfeld, JDG F.I. (1152-1158), 1908 [Neudruck 1975] - H. Kauffmann, Die ital. Politik Ks. F.s I. nach dem Frieden von Constanz (1183-1189), 1933 - P. Lamma, Comnenie Staufer. Richerche sui rapporti tra Bisanzio e l`Occidente nel secolo XII, 2 Bde, 1955/57 - G. Barraclough, F. B. und das 12. Jh. (Ders., Gesch. in einer sich wandelnden Welt, 1957, 86-114) - H. Werle, Stauf. Hausmachtpolitk am Rhein im 12. Jh., ZGO 110, 1962, 241-370. - D. v. der Nahmer, Die Reichsverwaltung in Toscana unter Friedrich I. und Heinrich VI. [Diss. Freiburg/Br. 1965] - M. Pacaut, Frederic Barbarousse 1967 [dt.: 1969] - G. Baaken, Die Altersfolge der Söhne F. B.s und die Königserhebung Heinrichs VI., DA 24, 1968, 46-78 - G. Droege, Landrecht und Lehnrecht im hohen MA, 1969 - P. Munz, Frederick Barbarossa. A Study in Medieval Politics, 1969 - A. Haverkamp, Herrschaftsformen der Frühstaufer in Reichsitalien, 2 Bde, 1970/71 - Beitr. zur Gesch. Italiens im 12. Jh. (VuF, Sonderbd. 9, 1971) - O. Engels, Beitr. zur Gesch. der Staufer im 12. Jh., DA 27, 1971, 373-456 - G. Koch, Auf dem Wege zum Sacrum Imperium. Stud. zur ideolog. Herrschaftsbegründung der dt. Zentralgewalt im 11. und 12. Jh., 1972 - K. Jordan, Staufer und Kapetinger im 12. Jh., Francia 2, 1974, 136-151 - F.B. hg. G. Wolf (WdF 390, 1975) - Staufer, passim - F. Opll, Das Itenerar Ks. F. B. (1152-1190), 1978 - Ders., "Amator ecclesiarum". Stud. zur religiösen Haltung F. B.s, MIÖG 88, 1980, 70-93 - O. Engels, Zur Entmachtung Heinrichs des Löwen (Fschr. A. Kraus, 1982, 45-59) - Federico Barbarossa nel dibattito storiografico in Italia e in Germania, hg. R. Mansell- J. Riedmann, 1982 - O. Engels, Die Staufer, 1984 - Ders., Zum Konstanzer Vertrag v. 1183 (Fschr. A. Becker, 1987, 235-258).


Brandenburg Erich: Tafel 23 Seite 46
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

XII. 192. FRIEDRICH I. BARBAROSSA; König 1152 4. III., Kaiser 1155 18. VI.
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 * ca. 1122, 1190 10. VI.

Gemahlinnen:
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a) 1149
Adelheid, Tochter des Markgrafen Diepold III. von Vohburg, geschieden 1153 III.

       †

b) 1156 VI.
Beatrix, Tochter des Grafen Rainald von Burgund (siehe XIII. 224)

      1184 15. XI.

Anmerkungen: Seite 120
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XII. 192. FRIEDRICH I. BARBAROSSA

Curschmann 1 f. Simonsfeld, Jahrb. Band 1.


Höflinger Klaus: Seite 275
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"Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1152-1190)" in: Mittelalterliche Herrscher in Lebensbildern

KAISER FRIEDRICH I. BARBAROSSA
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* 20.-23.12. (?) 1122
10.6.1190, ertruken im Fluß Saleph in Kleinasien

Grabstätte: Fleisch in der Kathedrale St. Peter in Antiochia, Herz und Eingeweise in Tarsus, Gebeine in der Kathedrale in Tyrus, ihre Beisetzung in Jerusalem war vorgesehen

Eltern: Friedrich (II.) der Einäugige ( 1147), Herzog von Schwaben, und die WELFIN Judith ( 1130/31) (siehe Seite 263)

  um 1130-1145
  freie Verbindung mit einer Hochfreien (?)

  1. oo 1147 oder 1149 in Eger (?)
           ADELA VON VOHBURG
          * Ende 1128/Anfang 1129
          wohl nach 1187, Prämonstartenserstift Weißenau bei Ravensburg (?)

Eltern: Markgraf Diepold III. von Vohburg ( 1146) und eine Tochter des Polen-Königs Boleslaw III.

Die Ehe wurde unter dem Vorwand zu naher Verwandtschaft im März 1153 im Dom zu Konstanz in Anwesenheit der päpstlichen Legaten Bernhard von S. Clemente und Gregor von S. Angelo und Bischof Hermann von Konstanz geschieden. Ende 1153/54 heiratete Adela Dietho von Ravensburg ( nach 1187), einen Ministerialen im Dienst Welfs VI., später Herzog Friedrichs V. von Schwaben.

BARBAROSSA warb in der Folge um

  MARIA KOMNENA ( nach 1154), eine Nichte Kaiser Manuels von Byzanz

  2. oo 10.-17.6.1156 in Würzburg
           BEATRIX VON BURGUND
           * um 1144, 15.11.1184

Grabstätte: Dom zu Speyer

Eltern: Rainald III., Graf von Hoch-Burgund ( 1148), und Agathe ( nach 1161), Tochter des Herzogs Simon I. von Lothringen

1147-1152 Herzog von Schwaben (als Friedrich III.)
4.3.1152: in Frankfurt zum römischen König gewählt
9.3.1152: in Aachen zum römischen König gekrönt
18.6.1155: in Rom von Papst Hadrian zum Kaiser gekrönt
30.7.1178: Festkrönung im Dom zu Arles


Schwennicke Detlev: Tafel 15
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"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"

FRIEDRICH I. BARBAROSSA
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* wohl nach 1122, ertrunken im Fluss Saleph, Kleinasien 10. VI 1190

als Friedrich III. HERZOG VON SCHWABEN
Frankfurt/Main 4. III 1152 als KÖNIG gewählt
Aachen 9. III 1152 gekrönt
Rom 18. VI 1155 KAISER
1156 GRAF VON BURGUND
Arles 20. VII 1178 gekrönt als KÖNIG VON BURGUND
nimmt 1188 das Kreuz

Begraben: Eingeweide Tarsus, "Fleisch" zu St. Peter in Antiochia, Gebeine Kathedrale zu Tyrus

  I oo Eger vor 2. III 1147
         ADELA VON VOHBURG

Tochter von Diepold III. Markgraf von Vohburg und Cham
Erbin des EGERLANDES, geschieden Konstanz III 1153
        II oo Dieto von Ravensburg 1152/80 welfischer Ministerialer

  II oo Würzburg 17. VI 1156
           BEATRIX VON BURGUND-IVREA
           * (1145), Jouhe bei Dole 15. XI 1184

Begraben: Speyer Dom

Erbtochter von Graf Rainald II.
1156 Erbin der GRAFSCHAFT BURGUND (FRANCHE-COMTE)
Vienne VIII 1176 gekrönt als KÖNIGIN VON BURGUND


In den Jahren 1147 und 1148 begleitete er seinen Onkel, König KONRAD III., auf dessen Kreuzzug ins Heilige Land. Auf dessen Vorschlag wurde FRIEDRICH am 4.3.1152 in Frankfurt, nicht in Mainz, dem üblichen Versammlungsort, zum König gewählt. Zu Beginn seiner Regierung erließ FRIEDRICH ein Reichslandfriedensgesetz und verglich sich mit Welf VI. von Bayern, seinen Onkel mütterlicherseits, dem er große Teile des Reichsbesitzes in Italien zur Verwaltung übertrug. Auf dem Fürstentag in Goslar (Juni 1154) kam es zum Ausgleich zwischen WELFEN und STAUFERN und der Übertragung von Bayern an Heinrich den Löwen. Die Ehe mit seiner Frau Adela (Adelheid) von Vohburg ließ er durch Reklamation eines unangemessenen Verwandtschaftsgrades (6. Grad) annullieren. Auf dem 1. Italienzug, der mit der Kaiserkrönung FRIEDRICHS (18.6.1155) endete, verweigerte Mailand die Huldigung. Durch seine zweite Ehe mit Beatrix von Burgund kam dieses Land wieder unter unmittelbare kaiserliche Herrschaft. Im Jahre 1157 zwang FRIEDRICH durch einen Feldzug Herzog Boleslaw von Polen zur Tributzahlung und 1158 erhob er in Regensburg Vladislav von Böhmen zum König. Auf seinem 2. Italienzug (1158-1162) brach er den Widerstand der oberitalienischen Städte gegen seine Politik und zerstörte das von ihm eroberte Mailand völlig. Der 3. Italienzug (1163-1164) scheiterte am Widerstand der Lombarden und FRIEDRICH mußte nach einiger Zeit nach Deutschland zurückkehren. Auf dem 4. Italienzug (1166-1168) eroberte der Kaiser im Juli 1167 Rom, verlor aber wenige Tage später große Teile seines Heeres durch eine Seuche. Daraufhin wurden die kaiserlichen Beamten von den lombardischen Städten vertrieben und die staufische Herrschaft in Italien brach zusammen. Nach dem Scheitern seiner Italienpläne begann FRIEDRICH mit dem verstärkten Ausbau des Reichs- und Hausgutes im Elsaß, in Schwaben, Ost-Franken, im Vogtland, Pleißner Land und Osterland. Im Juli 1169 ließ FRIEDRICH I. seinen zweiten Sohn HEINRICH zum König wählen. Die Zusammenkunft mit Ludwig VII. von Frankreich bei Vaucouleurs (Februar 1171) war das Vorspiel des späteren staufisch-kapetingischen Bündnisses. An der Spitze von 8.000 Rittern unternahm FRIEDRICH I. den 5. Italienzug (1174-1178). Nach dem Scheitern der Verhandlungen von Montebello mit den oberitalienischen Städten kam es zum Krieg und am 29.5.1176 wurde das kaiserliche Heer bei Legnano von Mailänder Fußvolk und lombardischen Rittern geschlagen. In Chiavenna (Januar 1176) hatte er Heinrich den Löwen vergeblich um militärische Hilfe gebeten. Im Vorvertrag von Anigni (November 1176) erkannte der Kaiser Alexander III. als rechtmäßigen Papst an und wurde dafür vom Bann gelöst. Der Frieden von Venedig (24.7.1177) beendete die Auseinandersetzungen zwischen Kaiser FRIEDRICH I. auf der einen Seite und dem Papsttum auf der anderen Seite. FRIEDRICH kehrte über Burgund, wo er sich im November 1178 in Arles zum König krönen ließ, nach Deutschland zurück. Da die Ausgleichspolitik mit den WELFEN gescheitert war, nahm FRIEDRICH die Klage sächsischer Fürsten gegen Heinrich den Löwen an und erklärte ihn der Reichslehen für verlustig (Januar 1180). Im November 1181 unterwarf sich Heinrich der Löwe in Erfurt dem Kaiser, erhielt von seinen Allodialgütern Braunschweig und Lüneburg zurück und ging 1182 zu seinem Schwiegervater Heinrich II. von England ins Exil. Im Frieden von Konstanz (25.6.1183), einem Kompromiß zwischen beiden Seiten, erkannte FRIEDRICH I. den Lombardenbund an und verzichtete auf die Durchführung der Roncalischen Beschlüsse von 1158. Die Städte zahlten für die Regalien jährliche Abfindungssummen und bei Romzügen dem Herrscher eine Heersteuer. Trotz dieser Teilerfolge waren damit die ursprünglichen Pläne FRIEDRICHS I., in Nord-Iitalien die politischen Verhältnisse des 11. Jahrhunderts wiederherzustellen, am Widerstand der italienischen Kommunen gescheitert. Die glanzvolle Schwertleihe der beiden ältesten Söhne des STAUFERS auf dem Mainzer Hoffest (Pfingsten 1184) gab Macht und  Ansehen des Kaisers äußerlichen Ausdruck. Zur Bekräftigung des staufisch-normannischen Bündnisses wurde in Mailand HEINRICH VI. mit Konstanze, Tochter Rogers II. von Sizilien, vermählt. Der geplante krönende Abschluß seines Lebenswerkes durch die Rückeroberung Jerusalems erfüllte sich jedoch nicht. FRIEDRICH ertrank, vielleicht infolge eines Hitzschlages, während des 3. Kreuzzuges auf dem Marsch durch Kleinasien im Fluß Saleph (heute Gök-Su). Seine Gebeine wurden in der Kathedrale von Tyros beigesetzt. Kaiser FRIEDRICH war in seiner Persönlichkeit oftmals zwiespältig. Seinem Bestreben nach Frieden, Ruhe und Ordnung im Reich stand sein bisweilen grausames Verhalten und seine Bereitschaft, Ziele auch militärisch durchzusetzen, gegenüber. Sein Gerechtigkeitssinn stieß stets dann an Grenzen, wenn die Interessen des Reiches berührt wurden. Darüber hinaus dämpfte sein ausgeprägtes Traditionsbewußtsein den Schwung seiner Handlungen. Dennoch muß man dem Kaiser zubilligen, dass er sich während seiner gesamten Regierungszeit redlich um die Erhaltung und die Wiederherstellung der Reichseinheit bemüht und trotz mancher Niederlage unermüdlich gekämpft hat. Am Schluß hinterließ er seinem Sohn ein gefestigtes Reich, wie es vor seinem Amtsantritt nicht existiert hatte.
FRIEDRICH I. war einer der fähigsten deutschen mittelalterlichen Herrscher. Er erreichte noch einmal eine relative Stabilisierung der Zentralgewalt. Im Gegensatz zu den SALIERN stützte er sich dabei jedoch weniger auf die progressiven Kräfte, sondern blieb stets bemüht, die Interessen der großen Feudalherren nicht zu verletzen. Er setzte zwar die Territorial- und Städtepolitik seines Onkels KONRAD III. fort, begann aber gleichzeitig großangelegte Expansionszüge nach Italien und gab der Kaiserpolitik neue weitgesteckte Ziele, bei deren Verwirklichung seine Söhne und Enkel das Ansehen der Zentralgewalt wieder aufs Spiel setzten und endgültig verloren. Die Sage, dass Kaiser ROTBART im Kyffhäuser schläft und eines Tages aufersteht, um das Reich wieder zu vereinen, bezog sich auf seinen Enkel FRIEDRICH II. und wurde erst viel später auf FRIEDRICH I. übertragen.

Stälin Paul Friedrich: Seite 268-270
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"Geschichte Württembergs"

Nach Herzog Friedrichs II. Tode ernannte König KONRAD III. dessen Sohn, Friedrich III.zum Herzog von Schwaben (1147-1152), denselben Fürsten, welcher in der Folge als deutscher König und Kaiser FRIEDRICH I. (BARBAROSSA) zu den ersten Zierden des deutschen Thrones gehören und fast 40 Jahre lang auf ganz Europa mächtigen Einfluß ausüben sollte. Der etwa 25-jährige Herzog beteiligte sich zunächst im Frühjahr 1147 mit vielen Großen und Herren aus dem Schwabenlande an dem Kreuzzuge König KONRADS, welcher seinen zuvor noch zum König gewählten und gekrönten Sohn HEINRICH als Reichsverweser zurückließ. Er erhielt bei Adrianopel Gelegenheit, die  Tapferkeit seiner Schwaben und seine eigene Tatkraft gegenüber den Griechen sich erproben zu lassen und soll im folgenden Jahre vor Damaskus ausgezeichnet haben; im allgemeinen jedoch war die Unternehmung nicht von Erfolg begleitet und im September 1148 fuhr der Herzog mit seinem königlichen Oheim nach Konstantinopel zurück. Von hier aus wurde er von KONRAD zur Wiederherstellung des königlichen Ansehens in Deutschland vorausgeschickt und hielt nach der Rückkehr in sein Herzogtum im April 1149 alsbald strenges Gericht über einige Friedensstörer. Schon früher war indes Welf aus dem Morgenlande zurückgekehrt und hatte auf dem Heimweg in seinem Haß gegen die STAUFER ein altes Bündnis mit König Roger von Sizilien erneuert. Jetzt brach er zu heftigen Kampfe los, drang am 8. Februar 1150 in die staufischen Besitzungen im Ries ein und lagerte sich vor Flochberg unfern Bopfingen, damals der staufischen Hauptfeste in dieser Gegend. Allein durch einen glücklichen Angriff gelang es dem jungen König HEINRICH, ihn zwischen Flochberg und Neresheim aufs Haupt zu schlagen; 300 seiner Ritter wurden gefangen und Welf selbst entkam nur mit wenigen Genossen, vom Einbruch der Dunkelheit begünstigt. Dennoch wußte Herzog Friedrich als Neffe KONRADS von väterlicher, Welfs von mütterlicher Seite her für ihn Verzeihung, ja sogar die Überweisung von Einkünften und Lehen zu erwirken, und Welf verhielt sich von nun an richtig. Beide Könige überlebten diesen Sieg nur kurz; HEINRICH starb noch in demselben Jahre, KONRAD den 15. Februar 1152 zu Bamberg, woselbst er auch beerdigt wurde. Er hatte noch am 24. September 1150 in Langenau eine von Herzog Friedrich und vielen schwäbischen Großen besuchte Versammlung abgehalten und, freilich umsonst, Heinrich den Löwen, der bereits seit Jahren - seinem früheren Verzichte entgegen - Erbansprüche auf das Herzogtum Bayern erhoben hatte, auf den 13. Januar 1151 nach Ulm beschieden.
Da König KONRAD nur einen kaum acht Jahre alten Sohn Friedrich hinterließ, so übergab er sterbend denselben mit den Reichsinsignien seinem Neffen, dem schwäbischen Herzoge Friedrich, und empfahl den letzteren zu seinem Nachfolger im Reiche. In der Tat wurde FRIEDRICH am 4. (oder 5.) März 1152 von fast sämtlichen deutschen Fürsten, welche sich zum Teil durch Bevollmächtigte vertreten ließen, zu Frankfurt einhellig zum Könige gewählt und bereits am 9. März in Aachen gekrönt. In diesem Fürsten, dessen Mutter eine WELFIN war, schien der grimmige Streit zwischen den STAUFERN und WELFEN, welcher während der beiden letzten Regierungen das Reich so vielfach gefährdet hatte, ausgeglichen. Noch in erhöhtem Maße bekamen unter FRIEDRICH alsbald, sehr oft in seiner Umgebung genannt, Angehörige von schwäbischen Familien, "den alten Genossen der ersten und bescheideneren Tage der STAUFER", Einfluß im Kriege und im Rate. Auch wurden nunmehr württembergischen Orten besonders häufig Ulm, wo FRIEDRICH zum Beispiel schon Ende Juli 1152 einen Hoftag hielt und mit Zuziehung mehrerer schwäbischer Großen einen Landfrieden für Schwaben errichtete, sodann Eßlingen, Giengen, Burg Staufen, aber auch Göppingen, Vaihingen an der Enz, Aufenthaltsorte des gewaltigen Herrschers.
Auf einem sehr besuchten Reichstag zu Konstanz im März 1153 ließ sich König FRIEDRICH von seiner Gemahlin Adela, Tochter des Markgrafen Diepold von Vohburg, unter dem Vorwande naher Verwandtschaft, in der Tat jedoch wegen Abneigung und wohl in der Absicht, eine politische Verbindung einzugehen, scheiden. Adela hatte ihm übrigens die vohburgischen Besitzungen um Eger, sowie Giengen an der Brenz, in die Ehe gebracht und er behielt solche Güter auch nach der Auflösung der letzteren. Im Jahre 1156 vermählte er sich mit der schönen Beatrix, Erbtochter Graf Rainalds III. von Hoch-Burgund, während Adela nachher mit Dito aus der welfischen, in der Folge staufischen Ministerialenfamilie von Ravensburg eine zweite Ehe einging.
 
 
 
 

     1147-1153
  1. oo Adelheid von Vohburg, Tochter des Markgrafen Diepold III.
           1110/27 25.5. ?

  10.6.1156
  2. oo Beatrix von Burgund, Tochter des Grafen Rainalds III.
          1143/47 15.11.1184
 
 
 
 

Kinder:

  Friedrich V. Herzog von Schwaben
  16.7.1164 1169

  HEINRICH VI.
  1165 28.9.1197

  Friedrich VI. Herzog von Schwaben
  16.4.1167 20.1.1191

  Otto Pfalzgraf von Burgund
  1166/73 13.1.1200

  Konrad Herzog von Schwaben
  1168/7615.8.1196

  PHILIPP VON SCHWABEN
  22.7.1178 21.6.1208

  Beatrix
        Anfang 1174

  Tochter
       Ende 1184

  v oo Richard I. Löwenherz König von England
          8.9.1157 6.4.1199

  Rainald
       Oktober 1178

  Wilhelm
        nach Oktober 1178

  Agnes
         1184

  v oo Emmerich König von Ungarn
          1174 30.11.1204
 
 
 

Literatur:
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Ahlers Jens: Die Welfen und die englischen Könige 1165-1235. Verlag August Lax Hildesheim 1987 Seite 3,11,15,17,18,21-23,25-66,70-80,80-84, 88-98,100-112,114-121,123-133,137-142,147,191,253,255 -
Akermann Manfred: Die Staufer. Ein europäisches Herrschergeschlecht. Konrad Theiß Verlag Stuttgart 2003 - Ay, Karl-Ludwig/Maier, Lorenz/JahnJoachim: Die Welfen. Landesgeschichtliche Aspekte ihrer Herrschaft. Universitätsverlag Konstanz GmbH 1998 - Berg Dieter: Die Anjou-Plantagenets. Die englischen Könige im Europa des Mittelalters. Verlag W. Kohlhammer 2003 Seite 34-37,40,48,52,55,5,67,69 - BERTELSMANN Lexikon Geschichte 1991 Seite 261 - BIOGRAPHIEN ZUR WELTGESCHICHTE. VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften Berlin 1989 Seite 189 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 23 Seite 46 - Bühler Arnold:  Der Kreuzzug Friedrich Barbarossas 1187-1190. Bericht eines Augenzeugen. Jan Thorbecke Verlag - Büttner, Heinz: Friedrich Barbarossa und Burgund. Studien zur Politik der Staufer während des 12. Jahrhunderts, in Probleme des 12. 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