Gottfried                                                König von Jerusalem (1099-1100)
------------                                              Herzog von Nieder-Lothringen (1087-1099)
1061-18.7.1100                                     Graf von Bouillon
        Jerusalem                                      Markgraf von Antwerpen
 

Jüngerer Sohn des Grafen Eustach II. von Boulogne und der Ida von Lothringen, Tochter von Herzog Gottfried dem Bärtigen
 

Lexikon des Mittelalters: Band IV Spalte 1598
********************
Gottfried von Bouillon (Gottfried V.), Herzog von Nieder-Lothringen 1087-1096,
---------------------------------------------       einer der Führer des 1. Kreuzzuges
* um 1060, + bald nach 18. Juli 1100
Boulogne    Jerusalem
 

LEBEN UND WIRKEN

1. Als Herzog von Nieder-Lothringen

Gottfried war der zweite Sohn Eustachius' II., Grafen von Boulogne, und der Ida von Ardenne, der Schwester Gottfrieds des Buckligen und Tochter Gottfrieds des Bärtigen. Er wurde um 1075 von seinem Onkel Gottfried dem Buckligen  adoptiert und als Nachfolger designiert. Dennoch wurde er von Kaiser HEINRICH IV. 1076 lediglich mit der Markgrafschaft Antwerpen belehnt und konnte das Herzogtum Nieder-Lothringen erst 1087 in Besitz nehmen.
Gottfried betrieb die Durchsetzung der Erblichkeit der Herzogswürde. Er hielt die Expansionsbestrebungen seiner Nachbarn, der Grafen von Löwen und Namur sowie des Fürstbischofs von Lüttich, in Schach; auch verstand er es, aus seinen Interventionen in den Abteien St-Hubert und St-Trond Nutzen zu ziehen, ebenso 1096 aus seinem Eingreifen gegen die Judenverfolgung im Mittelrheingebiet. Als er 1096 das Kreuz nahm, führte er eine Veräußerung seines Herzogtums durch, die ihm bei präsumptiver Heimkehr den Rückkauf ermöglichen sollte.

2. Auf dem 1. Kreuzzug

Gottfried unterschied sich in seiner Haltung insofern von den übrigen Führern des 1. Kreuzzuges, als er enge Beziehungen zu HEINRICH IV. hatte. Eine feste Ansiedlung im Osten plante er im Unterschied zu anderen Kreuzfahrern nicht. Während der 1. Hälfte des Kreuzzuges kann seine Position zwar als gesichert, nicht aber als dominierend bezeichnet werden. Nachdem sich Gottfrieds Bruder Balduin von Boulogne in Edessa niedergelassen hatte (10. März 1098) erhielt auch Gottfried dort Besitzungen und wurde mit Hilfsgütern versorgt. Gewachsener Reichtum und gestiegenes Prestige ließen ihn während des Marsches auf Jerusalem (Frühling und Frühsommer 1099) zum Rivalen des bis dahin tonangebenden Raimund von St-Gilles werden. Am 22. Juli 1099, eine Woche nach dem Fall Jerusalems, wurde er zum Oberhaupt der neuen Kreuzfahrerherrschaft gewählt. Es gibt keinen klaren Beleg, dass er den Titel eines 'advocatus Sancti Sepulcri' geführt hat; üblicherweise nannte er sich 'princeps'. Während seiner nur einjährigen Regierung übte er offenbar eine straffe Kontrolle bei der Eroberung von Palästina aus und schuf erste Grundlagen einer feudalen Organisation. Andererseits war er bereit, für sein Fürstentum eine formelle Belehnung durch Daimbert, den Patriarchen von Jerusalem, der zugleich päpstlicher Legat war, zu empfangen, und Gottfried von Bouillon dürfte auch weitreichende Zugeständnisse an die Kirche von Jerusalem gemacht haben. Sich dadurch anbahnende tiefgreifende Konsequenzen wurden allerdings durch Gottfrieds Bruder und Nachfolger, Balduin I. durchkreuzt.



Verlag Traugott Bautz  www.bautz.de/bbkl
***********************************
"Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon"

Band II (1990) Spalten 271-272 Autor: Friedrich Wilhelm Bautz

GOTTFRIED von Bouillon,  der Eroberer von Jerusalem im 1. Kreuzzug,
-----------------------------------   seit 1076 Herzog von Nieder-Lothringen,
* um 1060, (an der Pest) 18.7. 1100 in Jerusalem

Auf der Synode in Clermont-Ferrand rief Urban II. (s. d.) 1095 zu einem Kreuzzug auf, für den u. a. der Eremit Peter von Amiens (s. d.) als Kreuzzugsprediger in Frankreich und in Deutschland am Rhein erfolgreich warb. Unter dem Einfluß der kirchlichen Reformpartei der Cluniazenser nahm Gottfried als einziger Reichsfürst mit seinen Brüdern Balduin und Eustach am 1. Kreuzzug teil. August 1096 zog er mit einem Kreuzheer die Donau hinab durch Ungarn und Bulgarien nach Konstantinopel, das sie gegen Weihnachten erreichten. Dort verhandelte Gottfried von Bouillon mit Alexios I. Komnenos (s. d.) und leistete ihm den Lehnseid für die zu erobernden Gebiete seines Reiches. Im April 1097 setzte Gottfried nach Kleinasien über. Er beteiligte sich an der Belagerung der Festung Nizäa, die am 20.6. 1097 erobert wurde, und kämpfte am 1.7. mit in der siegreichen Schlacht bei Doryläum. Erst am 3.6. 1098 wurde Antiochia genommen. Im Juni 1099 gelangte man vor die Tore Jerusalems. Bei der Eroberung der Stadt griff Gottfried entscheidend ein. Am 15.7.1099 drang er in Jerusalem ein. Die Führer des Kreuzfahrerheeres boten die Krone des Reiches, das man zu errichten beschlossen hatte, dem Grafen Raimund von Toulose an. Als dieser ablehnte trug man sie Gottfried von Boulillon an. Er ließ sich aber nicht krönen und nannte sich nur »Beschützer des heiligen Grabes« (»Advocatus sancti Sepulchri«). Erzbischof Daimbart (Dagobert) von Pisa wurde Patriarch von Jerusalem. Gottfried hatte keinen leichten Stand. Der Besitz des Heiligen Landes war gefährdet. Die weltlichen Fürsten leisteten ihm nicht den nötigen Gehorsam. Der Patriarch behauptete, Jerusalem dürfe keinen weltlichen Herrn haben. Durch den glänzenden Sieg bei Askalon am 14.8.1099 wies Gottfried einen übermächtigen Angriff des Sultans von Ägypten ab, konnte sich aber nicht gegen die sich steigernden hierarchischen Ansprüche des Klerus behaupten. Nach seinem Tod wurde sein Bruder Balduin (s. Balduin I.) König von Jerusalem.

Literatur:
-----------
Heinrich v. Sybel, Geschichte des 1. Kreuzzugs, 1841 (1898) - François Monnier, Godefrol de B. et les accises de Jérusalem, 1874 - Alphonse Vétault, Godefroi de B., Tours 1874 (18815) - Juilus Froböse, G. v. B., 1879 - Bernhard Kugler, in: Forsch. z. Dt. Gesch. 26, 1886, 302 ff. - Charles Nicolas Gabriel, Verdun au XIe siècle, Verdun 1892 - Reinhold Röhricht, Regesta regni Hierosolymitani, Innsbruck 1893 (Additam. 1904) - Ders., Die Dt. im Hl. Lande, ebd. 1894 - Ders., Gesch. des Kgr. Jerusalem (1100-1291), ebd. 1898 - Ders., Gesch. des 1. Kreuzzuges, ebd. 1901 - Theodor Breysig, G. v. B. vor dem Kreuzzuge, in: Westdt. Zschr. f. Gesch. u. Kunst 17, 1898, 169 ff. - Emil Hampel, Unterss. über das lat. Patriarchat v. Jerusalem v. Eroberung der hl. Stadt bis z. Tode des Patriarchen Arnulf (1099-1118). Ein Btr. z. Gesch. der Kreuzzüge (Diss. Erlangen, 1898), Breslau 1899 - Ferdinand Chalandon, Essai sur le règne d'Alexis Comnène, Paris 1900 - Ders., Histoire de la première croisade jusqu'à l'élection de Godefroi de B., ebd. 1925 - Franz Diekamp, Die lothring. Ahnen G.s, Progr. Osnabrück 1904 - C. Moeller, G. de B. et I'avouerie du saint-sépulcre, in: Mélanges Godefroy Kurth, I, 1908, 73 ff. - Albert v. Aachen, Historia Hierosolymitanae expeditionis seu Chronicon Hierosolymitanum de bello sacro, übers. u. eingel. v. Hermann Hefele, 2 Bde., 1923 - Marrel Lobet, G. de B. Essai de biographie antilégendaire, Brüssel 1943 - Paul Rousset, Les origines et les caractères de La première croisade, Neuchâtel 1945; - Ders., Histoire des Croisades, Paris 1957 - John CarI Andressohn, The Ancestry and Life of Godfrey of B., Bloomington/Indiana 1947 - Henry Dorchy, G. de B. Duc de Bas-Lotharingie, in: Revue Belge de Philologie et d'Histoire 26, Brüssel 1948, 961 ff; - Steven Runciman, The First Crusader's Journey across the Balkan Peninsula, in: Byzantion 19, Brüssel 1949 - Ders., A History of the Crusades, 3 Bde., London - Toronto 1951-53 (dt. 1957 ff.); - Adolf Waas, Gesch. der Kreuzzüge 1, 1956, 123 ff. 130 ff. u. ö.; II, 1956, ö. - ADB IX, 471 ff.; - NDB VI, 663 -LThK IV, 1137; - NCE VI, 577; - ODCC2 578.

Letzte Änderung: 15.09.2001



Brandenburg Erich: Tafel 27 Seite 54
****************
"Die Nachkommen Karls des Großen"

XI. 150 b. Gottfried von Bouillon, Graf von Boulogne ca. 1080,
-------------------------------------------  Herzog von Nieder-Lothringen 1088, König von Jerusalem 1099
* ca. 1060, + 1100 2. IV. in Palästina



Thiele, Andreas: Tafel 170
*************
"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

GOTTFRIED IV.
----------------------
    + 1100

Graf de Bouillon, Markgraf vo Antwerpen, Herzog von Nieder-Lothringen

Gottfried von Bouillon war 1090 mit Kaiser HEINRICH IV. in Italien, 1096 Mitanführer des 1. Kreuzzuges und mußte unterwegs dem Kaiser von Byzanz einen Lehenseid für eventuell zurückeroberte ehemals byzantinische Gebiete schwören. Er eroberte Nablus, Hebron, Tiberias, Bethlehem und 1099 Jerusalem. Gottfried lehnte die Königskrone ab und nannte sich "Beschützer des Grabes".



Gottfried wurde von seinem Onkel Gottfried II. der Bucklige adoptiert und 1076 Erbe aller Allodien. Er wurde Graf von Bouillon nebst Verdun und Markgraf von Antwerpen und stand ständig gegen Flandern. Er war ein typischer Vertreter des aufstrebenden Rittertums, zog 1080-1084 mit Kaiser HEINRICH IV. nach Rom und erhielt von ihm für seine treuen Dienste 1089 als Nachfolger des Kaiser-Sohnes KONRAD das Herzogtum Nieder-Lothringen. Er war von 1090-1096 wieder mit in Italien, konnte weder die kaiserliche noch die herzogliche Position in Nieder-Lothringen behaupten und verkaufte alle seine Güter einschließlich der Stammburg Bouillon an den Bischof von Lüttich, um den 1. Kreuzzug finanzieren zu können. Er erhoffte sich im Heiligen Land eine neue Herrschaft. Er wurde 1096 einer der Führer des 1. Kreuzzuges, erstürmte im Jahre 1099 Jerusalem und wurde im gleichen Jahr zum ersten König von Jerusalem gewählt, begnügte sich aber mit dem Titel "Vogt des Heiligen Grabes". Am 12.8.1099 besiegte er die Ägypter bei Askalon.

Werner Matthias: Band I Seite 449
*************
"Der Herzog von Lothringen in salischer Zeit" in Die Salier und das Reich.

Zur Frage, ob Gottfried von Bouillon verheiratet war und ob, wie vermutet, es sich bei seiner Gemahlin um Beatrix von Mandeville, die Tochter eines hohen Vasallen Wilhelms des Eroberers in Essex, handelt, vgl. die kritischen Bemerkungen bei H.E. Mayer, Etudes sur l'histoire de Baudouin I, roi de Jerusalem, in: Ders., Melanges sur l'histoire du Royaume Latin de Jerusalem (INstitut de France. Memoires de l'Acad. des inscription et Belles-Lettres, N. Seite 5), Paris 1984, Seite 18ff. mit Anm. 28.

Mohr Walter: Band II Seite 63-73
************
"Geschichte des Herzogtums Lothringen"

Gottfried der Bucklige besaß keine Nachkommen. Zur Regelung der Nachfolge griff er in seinem Testament auf den Sohn seiner Schwester Ida, die mit dem Grafen Eustachius von Boulogne verheiratet war, zurück. Dabei adoptierte er diesen Neffen, der ebenfalls Gottfried hieß, als seinen Sohn. Dessen Nachfolge in der Toscana war natürlich nicht möglich, weil er nicht der Sohn des verstorbenen Herzogs war. Dagegen suchte umgekehrt dessen Gemahlin Mathilde Ansprüche in Lothringen geltend zu machen. Sie fand für ihr Vorgehen gegen Gottfried einige Verbündete im lothringischen Raum selbst.
Eine zentrale Stellung nahm bei dieser Entwicklung der Bischof Dietrich von Verdun ein. Das ARDENNER-Haus hatte ja gerade um die Grafschaft Verdun lange Kämpfe geführt, bei denen es in den dortigen Bischöfen entsprechende Gegner gefunden hatte. Jetzt nach dem Tode Gottfrieds des Buckligen hielt Bischof Dietrich den Zeitpunkt gekommen, die Ansprüche des Bistums voll und ganz durchzusetzen. Damit war von vornherein ein Zusammengehen mit der Markgräfin gegeben. Ein weiterer Verbündeter bot sich im Grafen Albert von Namur an, der der Gemahl der älteren Schwester von des jungen Gottfrieds Mutter Ida war. Er hielt daher seine Verwandtschaft zu dem verstorbenen Herzog für näher und seine Ansprüche auf das Erbe für begründeter. Bischof Dietrich wandte sich außerdem an den Erzbischof von Reims, der für einige Gebiete von Gottfrieds Erbe Lehensherr war, um ihn zu veranlassen, auch den Papst an der Sache zu interessieren. Vermutlich wurde auf diesem Wege erst die Verbindung zu Mathilde und weiter zwischen ihr und dem Grafen von Namur zustande gebracht. Der Bischof und der Erzbischof waren sich daher vorher über den einzuschlagenden Weg einig geworden. Die Grafschaft Verdun sollte an Mathilde übertragen werden, die sie dann weiter als Lehen an den Grafen Albert zu geben hatte. Es gelang, Papst Gregor VII. für diesen Plan zu gewinnen. Dadurch kam zunächst einmal die Transaktion mit der Grafschaft Verdun in der abgesprochenen Form zustande, der Graf von Namur wurde nach der Belehnung mit der Vertretung der Interesssen Mathildes beauftragt.
In der Folge wurde zuerst vom Abt von St. Hubert ein Versuch zu einer gütlichen Einigung gemacht. In seinem Kloster trafen sich Gottfried und Albert, doch führten die Unterredungen zu keinem Erfolg. In der Hauptsache scheint es um die Burg Bouillon gegangen zu sein, von der jetzt Gottfried Besitz ergriffen konnte. Albert war es nicht möglich, ihn dort zu vertreiben, obwohl er dabei vom Bischof von Verdun unterstützt wurde, da auf der anderen Seite sein Gegner Hilfe von Bischof Heinrich von Lüttich erhielt. Dieser war mit Gottfried dem Buckligen verwandt gewesen, dem er ja auch seine Erhebung zu verdanken hatte. Schon aus diesem Grunde ergriff er die Partei Gottfrieds von Bouillon, außerdem mußte ihn das starke Anwachsen der Macht des Grafen von Namur mißtrauisch machen. So kaufte er die Burg Mirwart, die Albert als Stützpunkt gegen Gottfried benutzen wollte, von ihrem Eigentümer, der Gräfin Richilde von Hennegau, und setzte sie in Verteidigungszustand, was sich zum Schutz Gottfrieds auswirkte. Während die Auseinandersetzungen um Bouillon begannen, bemühten sich Gottfrieds Brüder Eustachius und Balduin um die Organisation militärischer Hilfe. Daraufhin gelang es ihm auch noch Stenay zu besetzen. Er besaß indes noch andere Gegner. So stand auf seiten des Grafen Albert der Graf von Chiny und dessen Verwandter, der Graf Walram I. von Limburg. Auf die Burg Bouillon speziell erhob Ansprüche auch Graf Dietrich von der Veluwe, der damit zum natürlichen Verbündeten des Grafen von Namur wurde. Dietrich hatte allerdings kein Glück, er geriet im Laufe der Kämpfe in die Gefangenschaft Gottfrieds, in der er gestorben ist.
In all diesen Fragen ist nun die Haltung des deutschen Königs nicht eindeutig zu erkennen. Ohne Schwierigkeiten folgte Gottfried in der Markgrafschaft Antwerpen nach, die eine von Nieder-Lothringen unabhängiges Reichslehen darstellte, in das er von HEINRICH IV. eingewiesen wurde. In Nieder-Lothringen selbst aber traf der König eine andere Lösung. Er kam sofort nach Utrecht, um dort die schwebenden Angelegenheiten zu ordnen. Er gab nun das Herzogtum nicht dem Erben des Verstorbenen, sondern seinem eigenen Sohn KONRAD. Da dieser noch ein Kind war, ist die Maßnahme einigermaßen auffallend. Schließlich war Gottfried von Bouillon im Jahre 1076 noch ein junger Mann, von dem es zweifelhaft war, ob er sich gegenüber den Großen Nieder-Lothringens werde durchsetzen können. Allerdings ist es demgegenüber auffallend, dass der König zum Stellvertreter des kleinen KONRAD im Herzogsamt den Grafen Albert von Namur wählte, also den Gegner Gottfrieds. Albert führte den Titel vicedux. Immerhin besteht auch die Möglichkeit, dass der König sich des jungen Gottfried nicht ganz sicher war. Er war ja schließlich der zweite Sohn des Grafen Eustachius von Boulogne, der von Frankreich lehnsabhängig war, der ehedem in der Hauptsache die Verbindung des Grafen Robert von Flandern zum französischen König gefördert hatte, so dass ein flämisch-französischer Einfluß in Nieder-Lothringen über die Vermittlung des Hauses BOULOGNE eintreten konnte, was für einen deutschen König auf jeden Fall unerwünscht war.
Einsichten über die Meinung Gottfrieds lassen sich also auf diesem Wege nicht gewinnen. Seine Familie scheint jedoch mit einem künftigen Erwerb des Herzogtums gerechnet zu haben, wenn wir einer englischen Chronik glauben dürfen, die berichtet, Gottfrieds Mutter Ida hätte ihren Sohn mit einer solchen Hoffnung getröstet. Auf der anderen Seite läßt sich aber auch nicht erweisen, dass Gottfried etwa aktiv auf der Seite des Königs gewirkt hätte. Die in diesem Zusammenhang auftauchenden Nachrichten über ein Beteiligung an den Sachsenkriegen können nicht aufrechterhalten werden. Ebenso steht es mit einer angeblichen Teilnahme am Romzug 1081/82, die uns nur von späteren Quellen berichtet wird, während die zeitgenössische Chronik von St. Hubert zeigt, wie gerade in dieser Zeit Gottfried gegen den Grafen Dietrich von der Veluwe kämpfte, an der Einführung des Gottesfriedens in Lüttich teilnahm und auch in seiner Tätigkeit als Vogt von St. Hubert nachzuweisen ist.
Inzwischen gingen die Kämpfe um Gottfrieds Erbansprüche weiter. Die Auseinandersetzungen hatten sich so entwickelt, dass Gottfried sich in Nieder-Lothringen gegen den Herzogstellvertreter Albert von Namur behaupten konnte. Anfang Juni 1085 kam es dann zu einer Regelung, als der Kaiser in Metz weilte. Gottfried wurde die Grafschaft Verdun zugesprochen, der Bischof von Verdun erhielt Stenay und Mouzay, was einigermaßen merkwürdig ist, denn die beiden letzteren Orte hatten zum Eigenbesitz Gottfrieds des Buckligen gehört, auf sie konnte sein Neffe also mit vollem Recht Anspruch erheben. Gottfried hat sich denn auch nicht zufriedengegeben, und die Kämpfe lebten wieder auf. Eine endgültige Regelung trat erst ein, als Gottfried in Vorbereitung des Kreuzzuges Stenay und Mouzay an den Bischof verkaufte.
Die herzogliche Gewalt in Nieder-Lothringen war in diesen Jahren, da auch der deutsche König durch den Streit mit dem Papst so stark getroffen wurde, fast zur Bedeutungslosigkeit herabgesunken. Um den Zustand des Landes wieder zu heben, kam man auf die Institution des Gottesfriedens zurück. Auch der Herzogstellvertreter hat bei dessen Wiedereinführung mitgewirkt, offensichtlich weil er seine eigene politische Ohnmacht fühlte.
Eine Änderung bei der Herzogswürde in Nieder-Lothringen trat erst ein, als der Königs-Sohn KONRAD Ende Mai 1087 in Aachen zum König gekrönt wurde. Das hat wohl HEINRICH IV. Anlaß gegeben, die Verhältnisse in Nieder-Lothringen in einen definitiven Zustand zu bringen. Wie uns die Annalen von St. Jakob in Lüttich versichern, wurde in diesem Jahr 1087 der Markgraf Gottfried zum Herzog erhoben. Der Chronist Sigebert von Gembloux schreibt allerdings erst zum Jahre 1089, schließlich sei Gottfried das Herzogtum Lothringen gegeben worden. Man könnte vielleicht annehmen, er sei im Jahre 1087 nur allgemein zum Herzog erhoben und erst 1089 mit Nieder-Lothringen betraut worden, doch ist die Chronik Sigeberts nicht immer zuverlässig.
Da Gottfrieds Name in der nachfolgenden Zeit in fast allen Gebieten des Herzogtums Nieder-Lothringen genannt wird, wurde also seiner Stellung wohl allgemein anerkannt. Eine Ausnahme bildete der Norden des Herzogtums, wo sich allmählich die Grafschaft Holland in Eigenständigkeit absonderte. Auch in den südlichen Territorien änderte sich übrigens bald die Situation. Gottfried geriet hier vor allem in die Auseinandersetzungen im Bistum Lüttich, wo Ende des Jahres 1091 Bischof Heinrich starb.
Inzwischen war der Herzog Gottfried aus dem Streit um die Abtei St. Truiden ausgeschieden, er hatte sich für den Kreuzzugsgedanken gewinnen lassen. Er dachte dabei wohl gleich von Anfang an daran, nicht mehr zurückzukehren, denn er begann seine Eigengüter zu veräußern. Stenay und Mouzay gingen an den Bischof von Verdun, die Burg Bouillon erwarb der Bischof von Lüttich, wobei allerdings hier ein Rückkaufsrecht für Gottfried oder seinen Erben bestehen blieb. Im August 1096 hat Gottfried sein Herzogtum verlassen.

Mayer Hans Eberhard: Seite 43-45,47-49,55-63
********************
"Geschichte der Kreuzzüge"

Als einer der ersten verließ Mitte August 1096, also zum festgesetzten Termin, Gottfried von Bouillon mit einer großen Menge von Lothringern, N-Franzosen und Deutschen die Heimat. Er stammte aus dem Hause der Grafen von Boulogne und war von HEINRICH IV. 1087 zum Herzog von Nieder-Lothringen ernannt worden. Er scheint sich in dieser Stellung keinen allzugroßen Einfluß errungen zu haben, so dass er vielleicht im Kreuzzug die Möglichkeit sah, zu höheren Zielen zu gelangen. Wir wissen allerdings gar nichts über die Gründe seiner Kreuznahme. Aus dem teilweise schon in den Quellen berichteten Verkauf seiner Güter, ja sogar seiner Stammburg Bouillon, hat die Forschung zum Teil geschlossen, dass er die Brücken hinter sich abzubrechen und nicht mehr zurückzukehren gedachte. Aber eine genaue Betrachtung erweist, dass er für die Finanzierung von seinen Familiengütern nur Stenay und Mousay zwischen Verdun und Sedan an den Bischof von Verdun verkaufte, mit dem er hierüber einen langen Streit gehabt hatte und dem er im Zuge dieser Flurbereinigung die von ihm zu Lehen besessene Grafschaft Verdun zurückgab, freilich mit dem Proviso, dass der Bischof sie seinem Bruder Balduin verleihen müsse. Dagegen hat er den "Pays de Bouillon" (östlich von Sedan in Belgien) als seinen Hauptbesitz dem Bischof von Lüttich nur verpfändet, sich und seinen Erben ein Auslösungs- oder Rückkaufsrecht jedenfalls ausdrücklich vorbehalten. Vor allem aber verzichtete er nie auf sein Herzogtum, sondern holte vorschriftsmäßig die kaiserliche Erlaubnis zum Verlassen des Reiches ein, und der Kaiser ernannte auch erst nach Gottfrieds Tod einen neuen Herzog von Nieder-Lothringen. Da Gottfried der erste war, der später über Jerusalem regieren sollte, hat sich die Legende in hervorragendem Maße seiner angenommen und ihn zu einer Art Leitbild des idealen Kreuzfahrers gestempelt. Dieser Prozeß setzte schon kurz nach dem 1. Kreuzzug mit dem Chronisten Albert von Aachen ein, der in Gottfried seinen Heros sah. Gottfried war sicherlich nicht so reinen Herzens und Gemüts, wie man ihn im Mittelalter hingestellt hat, aber er war andererseits auch keine absolut mittelmäßige Figur, wie man im 19. Jahrhundert angenommen hat. Er war reich genug, um ein ansehnliches Kontingent von Vasallen und Rittern aufzubringen, und es waren vornehmlich Lothringer, die während und nach dem Kreuzzug in seiner Umgebung einflußreich waren. Der Zug verlief reibungslos und schon am 23. Dezember 1096 war Gottfried in Konstantinopel, wo er bereits den Grafen Hugo von Vermandois vorfand, der etwa zur gleichen Zeit aufgebrochen war, mit seinem kleinen Kontingent aber den Seeweg genommen hatte. Die Lehnseidleistung durch Graf Hugo führte dazu, dass Gottfried von Bouillon, der als nächster ankam, wiederholte Einladungen des Kaisers, in die Stadt zu kommen, ausschlug. Auch weigerte er sich, den Eid zu leisten. Alexios versuchte zweimal, Gottfried unter Druck zu setzen, indem er die Lebensmittellieferungen für das Heer sperrte, worauf die Lothringer mit Plünderungen der Vorstädte antworteten. Beim zweitenmal, im Januar 1097, ließ Gottfried sogar den kaiserlichen Blachernenpalast belagern. Alexios war nicht gewillt, das zu dulden; auch wollte er Gottfried vor dem Eintreffen weiterer Kreuzfahrer nach Kleinasien bringen. Er ließ es auf einen Kampf mit den Kreuzfahrern ankommen, bei dem sich diese den byzantinischen Truppen unterlegen erwiesen. Gottfried war nunmehr bereit, am 20. Januar den geforderten Eid zu leisten. Er wurde mit seinem Heer sogleich über die Meerenge transportiert und marschierte entlang der Küste des Marmara-Meeres nach Pelecanum, einem byzantinischen Militärlager.
Das erste Ziel der Kreuzfahrer war Nicaea, die Hauptstadt des Seldschuken-Sultans Kilidsch-Arslan. Sie lag günstig an einem See und war durch über 200 Türme gesichert. Am 6. Mai kam Gottfried an, vier Wochen später war das gesamte Heer beisammen, die Belagerung kam aber schon am 14. Mai in vollen Gang. In der Stadt befand sich nicht nur der seldschukische Staatsschatz, sondern auch die Familie des Sultans. Am 21. Mai wurde Kilidsch-Arslan, der die Kreuzfahrer nicht ernst genommen hatte, besiegt und zog ab. Hier zeigte sich zum erstenmal, dass die Kreuzritter, wenn sie in offener Schlacht auf die Muslime stießen, diesen durch den wuchtigen Anprall ihrer gepanzerten Reitertruppen überlegen waren. Am 19. Juni übergab die Besatzung die Stadt Nicaea dem byzantinischen Admiral Butunites.
Nach einem Sieg über die Seldschuken am 30. Juni 1097 fiel das türkische Lager mit seinen Prunkzelten und seiner reichen Beute den Kreuzfahrern in die Hände.
Am 7. Juni 1099 erklomm das Heer einen Berg, über den die Straße führte, und nun endlich sahen die Kreuzfahrer Jerusalem vor sich liegen. Nachdem man drei Belagerungstürme fertiggestellt hatte, begann man guten Mutes in der Nacht vom 13./14. Juli den Angriff. Gottfried hatte im Norden mehr Erfolg mit seinem Turm als Graf Raimund im Südwesten. Am 15. Juli 1099 manövrierte er ihn unweit des heutigen Herodestor geschickt an die Mauer und ließ von oben eine Brücke herab. Ein flämischer Ritter aus Tournai namens Letold stürmte als erster Kreuzfahrer auf die Mauer, gefolgt von Gottfried und den Lothringern sowie Tankred. Während die Lothringer ihren Genossen die Tore öffneten, stürmte Tankred zum Tempelplatz, dem Zentrum der Stadt, vor und besetzte die Aqsa-Moschee. Außer dem fatimidischen Gouverneur und seinem Gefolge kam kein Muslim mit dem Leben davon. Der Rausch des Sieges, der religiöse Fanatismus der Kreuzfahrer und die aufgestaute Erinnerung an die durchstandene Mühsal von drei Jahren entlud sich in einem entsetzlichen Blutbad, dem unabhängig von Religion und Rasse jedweder zum Opfer fiel, der den metzelndnen Kreuzfahrern vor die Klinge geriet.
Nachdem die ersten sanitären Ordnungsmaßnahmen getroffen worden waren, versammelten sich die geistlichen und weltlichen Führer des Kreuzzuges, um über weitere Maßnahmen zu beschließen. Es stellte sich jetzt heraus, dass man von Europa ausgezogen war, merkwürdigerweise ohne irgendwelche Vorstellungen zu haben, was man denn mit Jerusalem nach seiner Eroberung anfangen sollte. Raimund lehnte die ihm angebotene Krone ab mit der schlauen Bemerkung, er wolle nicht König sein, wo Christus gelebt habe. Er erkannte wohl, dass ihm das Angebot nur mit halbem Herzen gemacht worden war, und hoffte, durch seine Antwort auch Gottfried an der Übernahme der Herrschaft hindern zu können. Gottfried war im Heer allgemein beliebt, und er hatte es verstanden, sich aus den unerquicklichen Streitigkeiten der Fürsten weitgehend herauszuhalten, wofür man in Kauf nehmen mußte, dass er eine weniger profilierte Persönlichkeit war als etwa Bohemund oder Raimund. Er und seine Berater erwiesen sich jetzt freilich als sehr klug, denn Raimunds Manöver wurde geschickt überspielt, indem Gottfried zwar die Krönung ablehnte, die ihm angebotene Herrschaft aber übernahm, womit die entscheidende Frage, welchen Herrschaftseinfluß man der Kirche zubilligen solle, vorerst offengelassen wurde. Auf nicht ganz feine Art gelang es Gottfried auch, sich in den Besitz des Davidsturms zu setzen, den Raimund von Toulouse erobert hatte, ohne den er nicht Herr in der Stadt sein konnte. Raimund zog daraufhin verärgert von Jerusalem ab und führte seine Leute zur Pilgerfahrt nach Jericho und an den Jordan.
Trotz aller Rebereien verschloß sich Raimund ebensowenig wie Robert von der Normandie, der damals in gespanntem Verhältnis zu Gottfried gestanden zu haben scheint, dessen Aufruf zur Hilfeleistung gegen das ägyptische Heer, das unter dem Wesir al-Afdal (1094-1121) von Süden heraufrückte. Am 12. August 1099 kam es in der Ebene vor der starken ägyptischen Seefestung Askalon zur Schlacht. Die Ägypter wurden in ihrem Lager von den Kreuzfahrern überrascht und vollständig aufgerieben; al-Afdal floh in seine Heimat. Am 13. August kehrte man im Triumph nach Jerusalem zurück. Der Erfolg des Kreuzzuges war gesichert.
Anfang September 1099 verließen die meisten Kreuzfahrer Jerusalem. Robert von Flandern, Robert von der Normandie, Balduin von Bourcq und Raimund von Toulouse zogen mit ihren Truppen nach Norden ab, die beiden Roberte, um nach Hause zurückzukehren. In Jerusalem blieben nur Gottfried von Bouillon und Tankred zurück, deren Truppen nur etwa 300 Ritter und 2.000 Fußsoldaten umfaßten. Gottfrieds Herrschaft beschränkte sich vorerst auf Jerusalem, den Hafen Jaffa und die Orte Lydda, Ramla, Bethlehem und St. Abraham (Hebron), das er stark befestigte. Tankred eroberte sich eine eigene Herrschaft, die anfangs aus den Städten Tiberias, Nazareth und Beisan bestand, und nahm dise Gebiete als Herrschaft Tiberias von Gottfried zu Lehen, und allmählich entwickelte sich daraus das spätere Fürstentum Galilaea.
Nach der Aufhebung der Belagerung Latakias reiste Erzbischof Daimbert von Pisa, der mit mit einer pisanischen Flotte gekommen war, und Bohemund von Antiochia nach Jerusalem, wo sie zu Weihnachten 1099 zusammen mit Balduin von Edessa, der sich ihnen angeschlossen hatte, eintrafen. Bohemund und Balduin hatten ja noch immer ihr Pilgergelübde zu erfüllen. Gottfried benötigte Bohemunds und Balduins Ritter ebenso dringend wie Daimberts Flotte; er hatte ihren Wünschen daher nichts entgegenzusetzen. Dem Normannen Arnulf wurde die Leitung der Kirche von Jerusalem entzogen und Daimbert an seiner Stelle zum ersten lateinischen Patriarchen (1099-1102) erhoben. Anschließend erfolgte eine Investitur Gottfrieds durch den Patriarchen, und auch Bohemund ließ sich von Daimbert mit Antiochia investieren, während Balduin von Edessa diesem Beispiel offenbar nicht folgte.
Der Akt von Weihnachten 1099 war in Wirklichkeit nichts anderes als eine normale kirchliche Weihe des neu entstandenen Staatswesens in Jeerusalem. Eine Lehennahme, wie sie bereits im 12. Jahrhundert gedeutet wurde, wäre für Gottfried inakzeptabel gewesen. Er scheint lediglich bereit gewesen zu sein, dem Patriarchen eine geistliche Herrschaft im Reich zuzugestehen, wie man sie auch in Lydda eingerichtet hatte, nur vielleicht größer und basierend auf dem Stadtviertel von Jerusalem, das die Patriarchen dort besaßen. Daimbert dagegen scheint mit bescheideneren Plänen mindestens angefangen zu haben und an Gottfried, dem er in einem Brief vor seiner Ankunft in Jerusalem einmal den selten bezeugten Titel eines Sancti Sepulchri advocatus gab, als Vogt in Jerusalem gedacht zu haben. Daimbert gab sich mit einem Stadtviertel nicht zufrieden, sondern erzwang durch seinen Reichtum und seine Macht in einer Politik fortschreitender Erpressung von Gottfried die Abtretung eines Viertels von Jaffa, dann der Zitadelle von Jerusalem, schließlich der gesamten Stadt und des Restes von Jaffa, was alles Gottfried nur auf Lebenszeit zum Nießbrauch verbleiben sollte.
Das Abkommen ließ Gottfried wenigstens Zeit, seine Macht in der Küstenebene auszudehnen, und in der Tat waren einige kleine Emire der Hafenstädte ebenso wie einige transjordanische Scheichs willens, ihm Tribute zu zahlen. Im Juni 1100 kam eine venezianische Flotte nach Jaffa. Sie wurde von Gottfried freudig begrüßt, da er in ihr eine Gelegenheit sah, sich von Daimberts Druck zu befreien, dessen Stellung durch die Abfahrt der Pisaner geschwächt worden war. Während er noch mit den Venezianern verhandelte, wurde er von einer schweren Krankheit befallen, aber der Vertrag kam noch zustande und sah für eine bis zum 15. August währende Hilfe zollfreien Handel im ganzen Reich, Marktrecht in allen Orten und ein Drittel aller mit der zugesagten Hilfe eroberten Städte vor. Der ungeheure Preis beweist, wie sehr Gottfried daran gelegen war, ein Gegengewicht gegen Daimbert zu schaffen. Doch er sollte eine Änderung der Verhältnisse nicht mehr erleben. Am 18. Juli 1100 erlag er seinem Leiden. Er war der erste christliche Herrscher Jerusalems, dem an der Kreuzigungsstätte Golgatha eine würdige Ruhestätte bereitet wurde.
 
 
 

  oo Beatrix von Mandeville
              -
 
 
 
 

Literatur:
-----------
Boshof, Egon: Die Salier. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln 1987, Seite 225,258,267 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 27 Seite 54 - Die Salier und das Reich, hg. Stefan Weinfurter, Jan Thorbecke Verlag 1991, Band I Seite 267,373,390,395,401,409,413,416,424,432,444-446,449-451,453-457,459-462,464-467, 470,473/Band II Seite 21/Band III Seite 506 - Erbstösser Martin: Die Kreuzzüge. Eine Kulturgeschichte. Bertelsmann Lexikon-Verlag 1977 Seite 93,98 - Glocker Winfrid: Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik. Böhlau Verlag Köln Wien 1989 Seitze 302 - Golinello, Paolo: Mathilde und der Gang nach Canossa, Artemis und Winkler Düsseldorf 1998, Seite 158,266 - Großer Bildatlas der Kreuzzüge. Sechs Jahrhunderte abendländischer Kultur- und Glaubensgeschichte. Verlag Herder Freiburg im Breisgau 1992 Seite 30,31,40 - Jones Terry/Ereira Alan: Die Kreuzzüge. Bechtermünz Verlag 2000 Seite 22,24,40,53,67,71,78,83 - Kugler Bernd: Geschichte der Kreuzzüge. Reprint-Verlag-Leipzig 1880 - Le Goff Jacques: Ludwig der Heilige, Klett-Cotta Stuttgart 2000 Seite 334 - Lehmann Johannes: Die Kreuzfahrer. Abenteurer Gottes. Gondrom Verlag Bindlach 1991 Seite  52,64,74,90,114,130,147,154,164 - Mayer, Hans Eberhard: Geschichte der Kreuzzüge, Verlag W. Kohlhammer GmbH 1995 Seite 43-45,47-49,55-63 - Mohr Walter: Geschichte des Herzogtums Lothringen. Geschichte des Herzogtums Groß-Lothringen (900-1048) Verlag "Die Mitte" Saarbrücken 1974 Band II Seite 63-73 - Norwich John Julius: Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches. Econ Verlag GmbH, Düsseldorf und München 1993 Band III Seite 50,58 - Payne Robert: Die Kreuuzüge. Zweihundert Jahre Kampf um das Heilige Grab. Albatros Verlag Düsseldorf 2001 - Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge, Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978, Seite 110-305 - Sippel Hartwig: Die Templer. Geschichte und Geheimnis. Amalthea Verlag 1996 Seite 41,93 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 170 - Werner, Matthias: Der Herzog von Lothringen in salischer Zeit, in Die Salier und das Reich Band 1 Seite 367-475, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1992 Band I Seite 449 - Wies, Ernst W.: Kaiser Heinrich IV. Canossa und der Kampf um die Weltherrschaft, Bechtle Esslingen 1996, Seite 186,215,222 - Zöllner Walter: Geschichte der Kreuzzüge. VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften Berlin 1977 Seite 57,65,78-82,85-88,138,173,232 -