Heinrich (III.) der Jüngere                  König von England
--------------------------------                 Herzog der Normandie
28.2.1155-11.6.1183                          Graf von Anjou und Maine
                Schloß Martel
 

2. Sohn des Königs Heinrich II. Courtmantle von England und der Eleonore von Aquitanien, Tochter von Herzog Wilhelm X.
 

Lexikon des Mittelalters: Band IV Spalte 2054
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Heinrich der Jüngere
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* 1155, + 1183

2. Sohn König Heinrichs II. und der Eleonore

  oo 1160 Margaret, Tochter König Ludwigs VII. von Frankreich

Wurde 1156, nach dem Tode seines älteren Bruders Wilhelm, als Thronerbe anerkannt. Heinrich der Jüngere verbrachte seine frühen Jahre im Hofhalt des Kanzlers Thomas Becket, bis zu dessen Erhebung zum Erzbischof von Canterbury. 1169 und 1170 leistete Heinrich der Jüngere dem französischen König Ludwig VII. den Lehnseid für Anjou, Maine und die Bretagne. Von tatsächlicher politischer Macht hielt ihn sein Vater jedoch fern, gegen den sich Heinrich der Jüngere 1173-1174 erhob. Während einer weiteren Rebellion starb er.



Brandenburg Erich: Tafel 9 Seite 19
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

XIV. 115 b. HEINRICH, Mit-König von England 1170
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* 1155 28. II. , + 1183 11. VI.

Gemahlin:
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1172 21. VIII. Margarete, Tochter König Ludwigs VII. von Frankreich (siehe XIV 337)
                                + 1197



Thiele, Andreas: Tafel 200
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 1 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser I Westeuropa"

HEINRICH (III.)
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* 1155, + 1183

Heinrich (III.) der Jüngere wurde von seinem Vater zum Mit-König ernannt und am 25.9.1172 gekrönt. Er war seit 1168 Herzog der Normandie und Graf von Anjou und Maine. Er rebellierte 1173/74 mit Unterstützung der Mutter und Brüder gegen seinen Vater und lebte anschließend im französischen Exil.

 1172
  oo Margarete von Frankreich, Tochter des Königs Ludwig VII.
       * 1158, + 1197



Pernoud Regine: Seite 13,31,34,44,55-60
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"Der Abenteurer auf dem Thron"

An seiner Seite kamen Ludwig drei junge Männer entgegen, deren Gesichtszüge ihm, obwohl er nur den ältesten kannte, nicht ganz fremd waren. Drei schöne Knaben, vor allem der älteste, der 15-jährige Heinrich der Jüngere mit dem freundlichen Gesicht und dem eleganten Äußeren. Er sollte später König von England werden und auch die Normandie, das Maine und Anjou erhalten.
Heinrich II. ließ, um seine Friedensbereitschaft zu demonstrieren, Heinrich den Jüngeren und Margarete von Frankreich am 27. September 1172 in der Kathedrale von Winchester krönen.
Am französischen Königshof schien sich Heinrich der Jüngere zu Hause zu fühlen. Sein Schwiegervater hatte ihn immer sehr freundlich empfangen und ihm beim vorherigen Besuch zum Seneschall von Frankreich ernannt. Heinrich der Jüngere besaß kein Siegel mehr, und man beeilte sich, ihm ein neues gravieren zu lassen. Bei einer großen Versammlung wurde es den französischen und aquitanischen Baronen präsentiert, denen Heinrich der Jüngere großzügig Ländereien oder Titel schenkte. Es formierte sich eine Art Bündnis, ihn als den wahren König Englands anzuerkennen. Hierzu gehörten mächtige Barone wie Graf Philipp von Flandern oder sein Bruder, der Graf von Boulogne. Alle erklärten um die Wette, "der, welcher früher König von England gewesen" sei, sei "nun nicht mehr König". Unerwartete Hilfe erhielt Heinrich der Jüngere von jenseits des Ärmelkanals, nämlich von Wilhelm von Schottland und seinem Bruder David, den Heinrich eilig zum Grafen von Huntingdon ernannte. Einige englische oder normannische Barone überquerten den Ärmelkanal und begaben sich nach Rouen, nicht um in Le Mans Heinrich II. zu besuchen, sondern um auf dem Gebiet des französischen Königs Heinrich dem Jüngeren Ehre zu erweisen. In Gisors trafen sich die beiden Herrscher - Heinrich der Jüngere war währenddessen mit seinen beiden Brüdern zusammen - aber die Begegnung scheiterte. Kurz darauf wurde Richard von Ludwig VII. zum Ritter geschlagen. Die Reihen um Heinrich II. lichteten sich, und niemand machte sich Illusionen. Die Überläufer und Rebellen waren von seiner Gattin Eleonore angestiftet. Es gab keinen Zweifel: eine so weitreichende und geschickt vorbereitete Verschwörung, dass PLANTAGENET nichts ahnte, konnte nur das Werk der Königin sein.
Die Feindseligkeiten begannen in der Normandie, wo Philipp von Flandern am 20. Juni 1173 Aumale belagerte, während der französische König gemeinsam mit dem jungen König Verneuil angriff. Die Kunde vom Fall der Festung Drol drang bis in die Bretagne. Ein Schloß nach dem anderen verbündete sich mit den Rebellen. Nachdem sich Heinrich II. von seinem Schrecken erholt hatte, handelte er schnell und mit dem ihm eigenen Sinn für Strategie. Da er nicht mehr wußte, auf welchen der Vasallen er sich verlassen konnte, warb er gegen beste Bezahlung 20.000 Söldner aus Brabant an. Zwischen dem 12. und 19. August zog er mit dem Söldnerheer von Rouen nach Saint-James de Beuvron, mit einer Geschwindigkeit von 30 km pro Tag; im Eiltempo eroberten sie eine normannische Festung nach der anderen. Dann zogen sie auf das Poitou zu. Im Frühjahr 1174 geriet sein Sohn Richard in Schwierigkeiten. Heinrich II. eroberte die von seinem Sohn errichtete Festung Saintes und nahm Königin Eleonore, die in Männerkleidern aus dem Schloß Faye-la-Vineuse geflohen war, gefangen.
Nachdem er die Ordnung wiederhergestellt sah, nahm Heinrich II. seine gefangene Gemahlin und den gesamten Hof, der sie in Poitiers umgeben hatte, mit nach England: die Frauen und Verlobten seiner Söhne, Margarete und Adelaide, Constance von Bretagne, die Verlobte von Gottfried, und Alix von Maurienne, die Verlobte von Johann, den Grafen von Chester und seine beiden jüngsten Kinder Jeanne und Johann.
Richard war der erste, der schließlich begriff, dass jeglicher Widerstand sinnlos war. Als sein Vater im September 1174 erneut nach Poitiers kam, begab er sich ohne Waffen zu ihm und bat ihm um Verzeihung, die ihm am 23. auch gewährt wurde. Acht Tage später traten seine beiden Brüder Heinrich und Gottfried das gleiche. Der Frieden zwischen dem Vater und seinen drei Söhnen war wiederhergestellt.
Zwischen Heinrich dem Jüngeren und Richard kam es im Jahre 1177 zu diversen Unstimmigkeiten und Meinungsverschiedenheiten.
Zum Weihnachtsfest 1182 hielt Heinrich II. seinen Hof zu Caen. Seine drei Söhne waren anwesend. Dass sie eigene Versammlungen abhielten, sah er nicht gern, und verbot es ihnen, weil ihm stets seine Autorität bedroht schien, vor allem deshalb, weil es zu Meinungsverschiedenheiten mit Heinrich dem Jüngeren gekommen war, der seinen Anspruch auf das Königtum wiederholte. Inzwischen verlangte Heinrich II., der dem Anspruch seines ältesten Sohnes stattgab, dass seine jüngeren Söhne Richard und Gottfried ihm als ihrem König huldigten, was beide ablehnten. In der Folge kam es zu einer ganzen Reihe von Zwistigkeiten mit wechselnden Fronten, die durch Söldner, welche die eine oder andere Seite rekrutierte, verschlimmert wurde. Im Frühjahr des Jahres 1183 verjagte Richard die Söldner, die bis dahin im Limousin gedient hatten. Alle diese Kämpfe hatten mit denen zu tun, die Heinrich der Jüngere und Gottfried gegen Richard führten, der sich bald in einer schwierigen Lage befand. Sein Vater beschloß einzugreifen und belagerte das Schloß von Limoges. Richard stieß zu ihm, Heinrich der Jüngere appellierte an den französischen König Philipp August, der ihm Söldner schickte, mit denen der junge König Saint-Leonrad-de-Noblat eroberte. Um ihren Sold zu bezahlen, unternahm er selbst Plünderungen und in was für einem Ausmaß! Dem Domschatz von Saint-Martial in Limoges entnahm er Geld und kostbare Gegenstände im Wert von 22.000 limousinischen Sous. Er hinterließ eine Quittung mit dieser Summe. Da ihm diese Vorgehensweise sehr einfach erschien, tat er mit dem Schatz von Grandmont dasselbe. War der Feudalherr, der junge König von England, der sein Recht auf die Krone beanspruchte, dabei, sich in einen Raubritter zu verwandeln?
Gegen Ende Mai erkrankte der junge König an einem Leiden, das die Chronisten nicht genauer bezeichnen, das jedoch seine Ärzte nicht heilen konnten. Im schönen Schloß der Stadt Martel an der Dordogne starb er auf höchst erbauliche Weise. Er beichtete seine Sünden, bat seine Freunde, alles, was er unrechtmäßig geraubt hatte, zurückzugeben und schickte den Bischof von Agen zu Heinrich II., um Vergebung für ihn zu erflehen. Der König zögerte einen Moment, weil er glaubte, einer neuen List zu erliegen, dann aber entnahm er seinem Schatz einen besonders schönen Goldring mit kostbarem Saphir und übergab ihn dem Bischof als Zeichen der Versöhnung für seinen Sohn. Als der Bischof zurückkehrte, lag Heinrich bereits im Sterben. Er nahm den Ring, küßte den Saphir lange und streifte ihn sich über den Finger. Dann wandte er sich Wilhelm dem Marschall zu, der immer an seiner Seite geblieben ist, und bat ihn, an seiner Stelle am Kreuzzug nach Jerusalem, den er gelobt hatte, teilzunehmen. Danach verteilte er alle seine Güter an seine Gefährten, ließ Asche in Form eines Kreuzes auf den Fliesenboden streuen und sich in einer einfache Tunika gekleidet darauf legen, nachdem er das Abendmahl und die letzte Ölung empfangen hatte.
Da geschah etwas, das alle Anwesenden tief berührte: Der Mönch, der ihm im Sterben beistand, wies ihn darauf hin, dass er alles an die Armen, die Kleriker, seine Gefährten und Haushaltsmitglieder verteilt habe, ihm aber noch der Ring am Finger geblieben sei. Da antwortete Heinrich: "Diesen Ring behalte ich nicht aus Besitzgier, sondern, um vor meinem Richter zu bezeugen, dass mein Vater ihn mir als Zeichen der Versöhnung geschenkt hat." Er fügte noch hinzu, nach seinem Tode könne man ihn abnehmen. Aber nachdem er die Augen geschlossen hatte, konnte man den Ring nicht mehr abziehen, und alle glaubten, es handele sich um ein Zeichen Gottes, der die Verzeihung des Vaters für den Sohn bestätigte. Dies geschah am 11. Juni 1183.
Der Tod des jungen Königs erschütterte das Königreich PLANTAGENET zutiefst, zunächst innerhalb der Familie. Heinrichs Mutter litt am meisten unter dem Verlust des charmanten Thronfolgers. Unter den Wünschen, die der junge König auf seinem Totenbett ausgesprochen hatte, war auch der, dass sein Vater der Königin die Freiheit zurückgab.
Bertrand de Born schrieb in tiefer Trauer zwei schöne planh, zu Ehren des jungen Fürsten, den alle beweinten. Trotz seiner Schwächen, nämlich seiner maßlosen Verschwendungssucht und seiner unberechtigten Zornausbrüche besaß er Grazie und Ritterlichkeit, was ihn bei jedermann beleibt machte.

Pernoud Regine: Seite 158,166-168,171,174-179
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"Königin der Troubadoure"

Mit Freuden nahm man zur Kenntnis, dass Heinrich Plantagenet aus eigenem Antrieb beschlossen hatte, im Juni 1170 in London seinen ältesten Sohn, Heinrich den Jüngeren, krönen zu lassen. Von Heinrich war das allerdings in erster Linie als Affront gegen den Erzbischof von Canterbury gedacht, weil das Recht, die Könige von England zu weihen, eigentlich ihm zustand. Heinrich der Jüngere war durchaus dafür geschaffen, diese Rolle zu spielen. Sein Vater hatte dafür gesorgt, dass die Krönungsfeierlichkeiten groß aufgezogen wurden; für das Gold der Krone übergab er seinem Goldschmied 38 Pfund und 6 Sous. Während des Banketts saß der junge König am Ehrenplatz der Tafel; sein Vater ließ es sich nicht nehmen, ihm selbst vorzulegen, um damit die Würde, zu der er ihn erhoben hatte, besonders zu unterstreichen. Allerdings unterließ er es nicht, eigens darauf hinzuweisen, und sagte scherzhaft zu seinem Sohn: "Es ist kaum üblich, dass ein König bei Tisch bedient." "Es ist aber nichts Ungewöhnliches", versetzte da der junge Heinrich, "dass der Sohn eines Grafen den Sohn eines Königs bedient." Auf diese Antwort hin herrschte betretenes Schweigen unter den Herren des Gefolges.
Die Zeitgenossen sind sich darin einig, den Ältesten, Heinrich, der in der Geschichte "der Junge König", el Jove Rey bleibt, als den Inbegriff des höfischen Ritters zu schildern. Er hat eine sorgfältige Erziehung genossen, zum großen Teil durch Thomas Becket, dem er seit seinem siebenten Lebensjahr anvertraut war. Er war groß, blond, schön wie ein junger Gott, drückte sich gewandt aus und war ein liebenswürdiger, gescheiter Gesprächspartner, der immer den Nagel auf den Kopf traf. Außerdem war er gutherzig, leutselig, immer bereit, zu verzeihen, und von außergewöhnlicher Großzügigkeit. Die einzelnen Charakterzüge, von denen die Zeitgenossen berichten, formen sich zu einem so anziehenden Bild, dass  selbst die Fehler des jungen Prinzen dabei sympathisch wirken - wie zum Beispiel seine Verschwendungssucht, die ihm sein Vater so heftig zum Vorwurf machte. Von Guillaume le Marechal wird 1173 der Junge König zum Ritter geschlagen.
Um dem Zerwürfnis mit dem König von Frankreich ein Ende zu machen, wurden Heinrich der Jüngere und Margarete am 27. September 1172 im Dom zu Winchester feierlich gekrönt.
Die im Jahre 1173 abgehaltene Versammlung in Limoges endete mit einem Mißton. Als Heinrich II. von seinen Plänen zu den Baronen sprach, erhob sich Heinrich der Jüngere und protestierte laut gegen die für seinen Bruder getroffenen Dispositionen. Die Schlösser, die seinen älteren Brüdern dadurch weggenommen würden, seien wichtige Schlüsselstellungen. Außerdem verlangte Heinrich der Jüngere, auf die Rechte pochend, die ihm sein Königstitel gab, dass ihm die tatsächliche Herrschaft übergeben werde. Die Zeit dazu sei jetzt gekommen. Sonst wäre seine zweifache Krönung ja nur eine Komödie gewesen.
Immerhin war der Streich, den sein ältester Sohn ihm gespielt hatte, bitter genug, um ihm wenigstens in einem Punkt die Augen zu öffnen: Heinrich entglitt ihm. Vielleicht war es der mütterliche Einfluß, vielleicht hatte den jungen Mann auch die öffentliche Buße in Avranches so beeindruckt, der sich sein Vater hatte unterwerfen müssen. Heinrich beschloß also, bei der Abreise aus Limoges seinen Sohn mit sich zu nehmen. Er mußte herausfinden, was für Gedanken und gegebenenfalls Hintergedanken, den jungen Mann bewegten und welche Einflüsse ihn nun wirklich bewogen hatten, gegen seinen Vater zu rebellieren. Er mußte sich auch einmal die Umgebung und die Gefährten seines Sohnes näher ansehen und außerdem endlich Schluß machen mit der Verschwendung, über die sich seine Schatzkämmerer so oft beschwerten. Am Abend des 7. März erreichten sie das Schloß Chinon und am nächsten Morgen war dem Jungen König die wohlvorbereitete Flucht in das Herrschaftsgebiet des Grafen von Dreux, Bruder des Königs von Frankreich, gelungen. Demnach hatte sich Heinrich der Jüngere in dem Augenblick, als sich sein Vater auf dem Gipfel seiner Macht wähnte, bereits in offener Rebellion befunden. Denn den Schutz des Königs von Frankreich mußte er schon vorher erbeten haben. Auch Gottfried und Richard befanden sich auf dem Weg nach Paris und in ganz Aquitanien kam es zum Aufstand.
In aller Eile läßt Ludwig VII. für Heinrich den Jüngeren ein neues Siegel anfertigen. Um es den Baronen von Frankreich und England vorzuführen, beruft er glänzende Versammlung nach Paris. Alle aufständischen Vasallen, die an den französischen Hof gelangt sind, schwören dem Jungen König die Treue. Andere erklären sich zu einem Bündnis bereit, um ihm bei der Sicherung seines Königreiches zu helfen. Dazu gehören unter anderen der mächtige Philipp von Flandern und sein Bruder, der Graf von Boulogne. Zur Belohnung verteilt Heinrich der Jüngere freigebig Schenkungsurkunden, die alle mit dem neuen Siegel gesiegelt wurden. Philipp erhält die Grafschaft Kent und das Schloß Dover. König Wilhelm von Schottland darf seine Grenze im Norden von England begradigen. Sein Bruder David bekommt die Grafschaft Huntingdon. Der Graf von Blois läßt sich Lehen in der Touraine übertragen. Auch der Graf von Champagne verspricht militärische Hilfe.
 
 
 
 

 21.7.1172
    oo 1. Margarete von Frankreich, Tochter des Königs Ludwig VII.
            1158-   1197

         1186
       2. oo Bela III. König von Ungarn
               1148-13.4.1196
 
 
 
 

Literatur:
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Appleby John T.: Heinrich II. König von England. Die Zeit des Thomas Becket. Dr. Riederer-Verlag Stutggart 1962 Seite 53,57,65,72,74-79,82,93,95,153,158,162-167,170-173,178,179,193,197-199, 200-207,208-210,215,233-243,246,249-252,267,268,276-280,282,285-297 - Berg Dieter: Die Anjou-Plantagenets. Die englischen Könige im Europa des Mittelalters. Verlag W. Kohlhammer 2003 Seite 33,37,40-44,46,50,52-55 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 9 Seite 19 - Csendes, Peter: Heinrich VI., Wissenschaftliche Buchgemeinschaft Wiesbaden 1993, Seite 123 - Ehlers Joachim: Die Kapetinger. W. Kohlhammer GmbH Stuttgart Berlin Köln 2000 Seite 123,127,137 - Ehlers Joachim: Geschichte Frankreichs im Mittelalter. W. Kohlhammer GmbH 1987 Seite 124 - Ehlers Joachim/Müller Heribert/ Schneidmüller Bernd: Die französischen Könige des Mittelalters. Von Odo bis Karl VIII. 888-1498. Verlag C. H. Beck München 1996 Seite 148,150, 153 - Ennen, Edith: Frauen im Mittelalter. Verlag C.H. Beck München 1994, Seite 128 - Gillingham John: Richard Löwenherz. Eine Biographie. Classen Verlag GmbH Düsseldorf 1981 Seite 49,56,63,68,70,76,92,94,97,100,108 - Jordan, Karl: Heinrich der Löwe, Deutscher Taschenbuch Verlag München, Seite 204,214,216 - Pernoud Regine: Der Abenteurer auf dem Thron. Richard Löwenherz König von England. Diedrichs Verlag München 1994 Seite 13,31, 34,44,55-60 - Pernoud Regine: Herrscherin in bewegter Zeit. Blanca von Kastilien, Königin von Frakreich. Diederichs Verlag München 1991 Seite 24 - Pernoud Regine: Königin der Troubadoure. Eleonore von Aquitanien. Diederichs Verlag München 1991 Seite 158,166-168,171,174-179 - Schnith Karl: Frauen des Mittelalters in Lebensbildern. Verlag Styria Graz Wien Köln 1997 Seite 216,222, 223-228 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 1 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser I Westeuropa, R.G. Fischer Verlag 1993 Tafel 200 - Vones-Liebestein Ursula: Eleonore von Aquitanien. Herrscherin zwischen zwei Reichen. Muster-Schmidt Verlag Göttingen 2000 -