Gottfried V. Plantagenet                    Graf von Anjou, Maine und Touraine (1129-1151)
------------------------------                   Herzog der Normandie (1144-1151)
1112 (24.8.1113)-7.9.1151
                            Chateau-du-Loir

Begraben: St-Julians-Kirche in Le Mans
 

Einziger Sohn des Grafen Fulko V. der Jüngere von Anjou aus seiner 1. Ehe mit der Eremburg von Maine, Erbtochter von Graf Elias I. de la Fleche
 

Lexikon des Mittelalters: Band I Spalte 628
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Angers, Anjou
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Seit dem Herrschaftsantritt Fulcos des Jüngeren (1109) führte das Haus ANJOU die Titel der drei Grafschaften Anjou, Touraine und Maine, die gemeinsam als "le grand Anjou" bezeichnet werden. Damals wurden die Verbindungen zum englischen Königshaus geknüpft, (besonders, als 1128 Gottfried, der älteste Sohn des Grafen, Mathilde, die Erbtochter des englischen Königs Heinrich I. heiratete). Darüberhinaus richteten sich die politischen und dynastischen Bestrebungen der ANJOU auf den Orient (der Graf heiratete 1128 während des Kreuzzuges die Erbtochter Balduins II., des Königs von Jerusalem). Gottfried Plantagnet, der die Herrschaft beim Aufbruch seines Vaters nach Palästina 1128 übernahm, kämpfte tatkräftig gegen die Seigneurs von Sable, Amboise und Montreuil-Bellay (dort zerstörte er die Burg und eroberte die Normandie. Das frühe 12. Jahrhundert war eine Blütezeit für das Grand Anjou, in der sich durch den Landesausbau und die Anlage von Marktsiedlungen ein wirtschaftlicher Aufschwung vollzog, der sich mit der Entstehung des Angevinischen Reiches noch verstärkte: vor allem durch die Öffnung des englischen Marktes für den Wein des Anjou. Das 12. Jahrhundert war auch eine Blütezeit des kirchlichen Lebens in der Diözese Angers; Bischof Ulger war bestrebt, die gregorianische Kirchenreform bis hinunter zur Ebene der Pfarrbezirke durchzusetzen und die Pfarrorganisatioj zu vollenden. Zahlreiche Tochtergründungen der Klöster Tiron, Savigny und Citeaux prägten das monastische Leben.


Brandenburg Erich: Tafel 2 Seite 5
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

XIII. 42 a. Gottfried V. Plantagenet, Graf von Anjou 1129, Herzog der Normandie 1144
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            * 1113 24.VIII., + 1151 7.IX.

Gemahlin:
a) verl. 1127 22.V.) ca. 1128 Mathilde, Tochter König Heinrichs I. von England (siehe XII 162)
                                                       + 1167 10.IX

b) N. Konkubine


Thiele, Andreas: Tafel 171
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

GOTTFRIED V. "DER SCHÖNE"
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* 1113, + 1151

Graf d'Anjou, Stammvater der Könige von England



Thiele, Andreas: Tafel 199
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 1 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser I Westeuropa"§

MATHILDE
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* 1104, + 1167

 1114
  oo HEINRICH V. Deutscher König
                + 1125

 1127
  oo Gottfried V. "der Schöne" d'Anjou-"Plantagenet"
       * 1113, + 1151
 
Sohn des Königs Fulko V. von Jerusalem
 

Gottfried V. Plantagent übernahm 1128 beim Aufbruch seines Vaters nach Palästina die Herrschaft in Anjou, Maine und Touraine und kämpfte tatkräftig gegen die Seigneurs von Sable, Amboise und Montreuil-Bellay (dort zerstörte er die Burg). Seit 1144 war er auch Herzog der Normandie, die er gegen König Stephan eroberte. Er zeigte sich in seinen Ländern als fähiger Organisator und Verwalter, war ein berühmter Turnierer und wurde von seiner Frau jahrelang gemieden und mit größter Verachtung behandelt. Beiname von seiner Helmzier: "Planta genista" (Ginster).



Appleby John T.: Seite 18,19,21,23-25,27,28,30-33
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"Heinrich II. König von England. Die Zeit des Thomas Becket."

Dann legte Heinrich I. seiner Tochter die Verpflichtung auf, einen Erben für sein Königreich zu gebären und arrangierte mit Graf Fulk V. von Anjou die Vermählung Matildas mit dessen Sohn Geoffrey. Bei all dem hatte Matilda ebensowenig Mitspracherecht wie Geoffrey. Sie war zehn Jahre älter als ihr Mann. Es war eine tiefe Demütigung für sie, einen kleinen, grünen 15-jährigen Jungen zum zweiten Mann nehmen zu müssen, einen kleinen Grafen als Gemahl einer Kaiserin, denn als solche fühlte sie sich bis zu ihrem Tode. Das ungleiche Paar wurde im Jahr 1128 in Le Mans getraut. Wenn er auch in den Augen seiner Gemahlin nichts war als ein kleiner Junge, war Geoffrey doch selbständiger Graf von Anjou und Maine. Nachdem er die unerträgliche Einbildung seiner Frau ein Jahr lang ertragen hatte, verjagte er sie aus Anjou und stellte ihr frei, nach England zurückzukehren, falls sie Lust dazu hätte. Auf jeden Fall aber weigerte er sich, weiter mit ihr zusammenzuleben oder ihre Gegenwart in seinem Land zu dulden. Überraschenderweise war es dann Geoffroy, der dieses Problem dann löste, indem er bekanntgab, er werde Matilda wieder bei sich aufnehmen, vielleicht in der Annahme, sie hätte aus der zweijährigen Trennung gelernt. Matilda hatte sich nicht im geringsten geändert, aber Geoffrey beschloß, gute Mine zum bösen Spiel zu machen. Letzten Endes brauchte er sich als junger Mann, der so gut aussah, daß er allgemein nur "Geoffrey der Schöne" genannt wurde, nicht unbedingt an diese Xanthippe gebunden zu fühlen, und er konnte Matilda durchaus damit beschäftigen, Kinder zu gebären, während er sich anderweitig amüsierte. Der erste Sohn der beiden, Heinrich, wurde am 5. März 1133 in Le Mans geboren. Am 1. Juni 1134 gebar Matilda bereits ihren zweiten Sohn, Geoffrey. Diese Geburt war so schwer, daß die Kaiserin beinahe daran starb. Im August 1136 bekam sie dann ihren dritten Sohn Wilhelm.
Auf jeden Fall blieb Geoffrey in Anjou zurück, während Matilda und Robert von Gloucester sich nach England einschifften, wo sie am 30. September 1139 landeten.
Um den daraufhin eingetretenen toten Punkt zu überwinden, sandte Matilda im Frühjahr 1142 eine aus Adligen bestehende Delegation zu ihrem Gatten und ließ ihn bitten zu kommen und das "rechtmäßige Erbe seiner Gemahlin und seines Sohnes in England zu verteidigen". Die hochmütige Art, in der diese Botschaft abgefaßt war, war wohl kaum dazu angetan, Geoffrey dazu zu bewegen, einer Frau zu helfen, die er von ganzem Herzen verabscheute und deren Abwesenheit ihm nur angenehm sein konnte.
Solange seine Gemahlin und sein Sohn in England einen schmählichen Fehlschlag nach dem anderen hatte einstecken müssen, hatte Graf Geoffrey die ganze Normandie erobert, die er jetzt im Namen seines Sohnes regierte.
Geoffrey übergab ihm sofort die Normandie als sein rechtmäßiges mütterliches Erbe. Es muß für Geoffrey eine große Befriedigung gewesen sein, zu wissen, daß er es war, der mit Waffengewalt dieses Herzogtum für seinen Sohn erkämpft hatte, während die Kaiserin trotz all ihrer Einbildung bei dem Versuch, in England das gleiche zu tun, nichts als erbärmliche Mißerfolge gehabt hat.
Um sich von den Schwierigkeiten abzulenken, die seine Gemahlin ihm dadurch machte, daß sie die Scheidung verlangte, ließ sich Ludwig VII. auf eine Anzahl kleinerer Streitereien mit Geoffrey und Heinrich ein. Dabei ging es hauptsächlich um einige Burgen, die Geoffrey in seinem Überschwang eingenommen hatte, ohne daß sein Anspruch darauf einwandfrei feststand. Eustace kam aus England seinem Schwager zu Hilfe und Ludwig unternahm mit ihm einige Einfälle in die Normandie.
Ludwig bestätigte Heinrich in seinem Besitz, indem er dessen Huldigung für die Normandie annahm. Um ihrem obersten Lehnsherrn ihre Huldigung zu erweisen, begaben sich Geoffrey und Heinrich nach Paris. Während ihres Aufenthaltes dort warf Ludwigs Gemahlin, Königin Eleanor, ein bewunderndes Auges auf den Herzog der Normandie. Nichts davon entging Geoffrey, der seinen Sohn mehrmals davor warnte, sich mit Eleanor einzulassen; einmal weil sie die Gemahlin seines Herrn, des Königs von Frankreich, war und zum zweiten, weil er, Geoffrey, selbst mit ihr Ehebruch begangen hatte, was jede Verbindung zwischen Heinrich und Eleanor der Blutschande gleichkommen ließ.
Als sie so dahinritten, klagte Geoffrey darüber, daß er sich nicht wohl fühle. Sie rasteten in Chateau-du-Loir, 25 Meilen südlich und etwas östlich von Le Mans. Der Graf bekam hohes Fieber und machte sich zum Sterben bereit. Er bestimmte Heinrich zu seinem Nachfolger als Graf von Anjou und Maine und vermachte seinem zweiten Sohn, Geoffrey, drei Burgen in Anjou. Falls es Heinrich gelingen sollte, England zu erobern, sollte er auf Wunsch seines Vaters Anjou und Maine an seinen Bruder abtreten. Der tapfere Graf Geoffrey der Schöne starb am 7. September 1151 und wurde in der St-Julians-Kirche in Le Mans beigesetzt.

Ehlers Joachim: Seite 110,113,115,120
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"Die Kapetinger"

Heinrich I. hatte die flandrische Aufstandsbewegung unterstützt und damit Ludwig VI. eine schwere Niederlage beigebracht, die umso empfindlicher wirken mußte, als der englische König seine Tochter Mathilde, die seit dem Tod HEINRICHS V. verwitwete imperatrix, 1127 mit Gottfried Plantagenet verheiraten konnte, dem Erben der Grafschaft Anjou.
Bereits 1126 hatte König Heinrich I. von England seine Großen dazu gebracht, trotz ernsthafter Vorbehalte gegen eine solche Verpflichtung, das Thronrecht Mathildes anzuerkennen, die nach dem Tod ihres Gemahls, Kaiser HEINRICHS V. (+ 1125), als einziges verbliebenes Kind des Königs nach England zurückgekehrt war. Ein Jahr später hatte sie, wie erwähnt, den Grafen Gottfried von Anjou geheiratet, der wohl als erster Vertreter seinen Hauses den Beinamen Plantagenet führte, nach dem Ginsterzweig (planta genesta, plante genet), mit dem er seinen Hut zu schmücken pflegte. Die seit langem bestehenden Spannungen zwischen dem Adel des Anjou und der Normandie würden dadurch nicht verringert, und Vorbehalte gegen den Grafen gab es auch in England.
Sie führten dazu, daß der Adel sich über seine Eide hinwegsetzte und die Königswürde nach Heinrichs I. Tod 1135 nicht Mathilde übertrug, sondern den Grafen Stephan von Blois wählte, dessen Mutter Adela eine Tochter Wilhelms des Eroberers war und also Schwester des soeben verstorbenen englischen Königs.
Ehe sich aber die Rivalität zwischen Vater und Sohn entfalten konnte, führten Stephans Kampf um seine Herrschaft in England zu Aktivitäten Gottfrieds von Anjou, der seit 1140 begannn, das Herzogtum Normandie zu erobern. 1140 war auch das Jahr der Hochzeit des englischen Kronprinzen mit Ludwigs VII. Schwester Constanze, aber dessen ungeachtet half der französsiche König Gottfried von Anjou bei seinen normannischen Feldzügen, die 1144 erfolgreich beendet werden konnten.
Ostern 1149 kehrte der König zurück und erkannte im September Gottfried von Anjou als Herzog der Normandie an, der dafür einen Teil des normannischen Vexin abtrat. Gottfried selbst brauchte alle Kräfte für die Unterstützung seiner Gemahlin Mathilde bei ihrem Kampf gegen König Stephan und überließ deshalb seinem damals 16-jährigen Sohn Heinrich die Normandie.
Am 7. September 1151 war Graf Gottfried von Anjou im Alter von nur 39 Jahren überraschend gestorben.

Ehlers Joachim/Müller Heribert/Schneidmüller Bernd: Seite 139,142,147
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"Die französischen Könige des Mittelalters. Von Odo bis Karl VIII. 888-1498."

Die Gefahr war 1127 noch größer geworden denn damals heiratete Graf Gottfried von Anjou Mathilde, die Erbtochter König Heinrichs I. von England: Das englische Königtum drohte außer mit dem Herzogtum Normandie noch mit dem Block der mächtigen Loire-Grafschaften verbunden zu werden und der französischen Monarchie jede Entwicklungschance zu rauben.
Graf Gottfried von Anjou, Heinrichs Vater, hatte für die Rechte seiner Gemahlin Mathilde in der Normandie gekämpft und war 1146 in Rouen als Herzog anerkannt worden; Mathildes Anspruch auf den englischen Thron hat er nie aufgegeben.

Schnith Karl: Seite 197,205,221
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"Frauen des Mittelalters in Lebensbildern"

Im Frühjahr 1127 kam es zu Verhandlungen, deren Ziel eine Eheverbindung zwischen der nunmehr 25-jährigen Mathilde und dem etwa 10 Jahre jüngeren Grafen Gottfried von Anjou war. Die Kaiserin legte Protest ein - wohl auch deshalb, weil ihr die Ehe mit einem bloßen Grafen als Mesalliance erschien. Aber im Mai 1127 wurde sie von England nach Rouen geleitet, wo die Verlobung stattfand. Im Juni 1128 folgte die feierliche Vermählung in Le Mans. Möglicherweise ging Graf Gottfried davon aus, daß ihm später eimal gemeinsam mit Mathilde die Herrschaft über England und die Normandie zufallen würde. Aber die Quellen lassen keinen Zweifel daran, daß der Adel dieser Länder ihm eine deutliche Abneigung entgegenbrachte. Vielleicht ist es übertrieben, Gottfried einen "Erbfeind" der Normannen zu nennen. Aber seine Herrschaft bei ihnen war unerwünscht.
Die Ehe zwischen Gottfried und Mathilde gestaltete sich wechselhaft. Dabei mögen sowoh persönliche wie politische Gründe eine Rolle gespielt haben. Die Kaiserin kehrte nach einiger Zeit aus Anjou in die Normandie zurück - von ihrem Gemahl "verstoßen", wie berichtet wird. Im Sommer 1131 ließ Heinrich I. sie nach England kommen, wo auf einem Hoftag zu Northampton die ihr früher geleisteten Eide erneuert und weitere hinzugefügt wurden. Sodann begab sie sich wieder zu Graf Gottfried, der bereit war, sie in allen Ehren wiederaufzunehmen. Es läßt sich nicht mit Sicherheit sagen, bei welchem der beiden Partner die größere "Schuld" an den Auseinandersetzungen lag. Herkömmlich ist Mathilde als unverträglich charakterisiert worden, doch mag es sein, daß Gottfried ihr hierin nicht nachstand. Jedenfalls: Vom Jahre 1131 an glätteten sich die Wogen im Hause ANJOU. Von 1133 bis 1136 gebar Mathilde ihrem Gemahl drei Söhne. Aber nun bahnten sich Spannungen mit ihrem Vater an. Möglicherweise stellte Heinrich I. Überlegungen an, das Sukzessionsrecht gemeinsam auf seine Tochter und den erstgeborenen Enkel, den späteren König Heinrich II., übergehen zu lassen. Das Verhältnis zwischen Heinrich I. und seinem Schwiegersohn trübte sich, und zu Mathilde unterhielt der König kaum noch Kontakte. Die Historiographen schreiben ihr die Schuld an dem Zerwürfnis zu, doch werden die Zusammenhänge nicht völlig klar.
Eleonore und Heinrich waren einander begegnet, als Graf Gottfried von Anjou im Sommer 1151 mit seinem Sohn den Pariser Hof aufsuchte. Der junge Herzog leistete bald darauf dem KAPETINGER den fälligen Lehnseid. Gottfried galt als vorbildhafter, durch hohen Wuchs und schöne Gestalt ausgezeichneter Ritter. Die Behauptung des später schreibenden Autors Giraldus von Wales, Gottfried sei in Paris zum Liebhaber Eleonores geworden, verdient aber wohl wenig Glauben. Während der Rückkehr nach Anjou starb er ganz unvermutet an einem Fieber.

Jäschke Kurt-Ulrich: Seite 177-179,181,187,199,204
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"Die Anglonormannen"

Noch während der Kämpfe in Flandern verlobte Heinrich I. in der ersten Jahreshälfte 1127 seine Erbin Mathilde mit Fulkos des Jüngeren Sohn Gottfried Plantagenet - so genannt nach den Ginsterbüschen, die er zur Deckung in seinen Jagdrevieren pflanzen ließ - und sagte zu, daß der neue Schwiegersohn beim Ausbleiben eines männlichen Erben König und Herzog werden sollte. Heinrich I. riskierte damit den Konflikt mit seinen Großen, da sei sich am 1. Januar des Jahres ausbedungen hatten, vor einer Verheiratung der Kaiserin ins Ausland konsultiert zu werden. Eine Woche vor der Eheschließung schlug König Heinrich I. Gottfried Plantagenet zum Ritter und hängte ihm dabei einen blauen Schild um, auf dem kleine goldene Löwen gezeichnet waren - anscheinend der Ausgangspunkt des englischen Königswappens bis 1340, wenn auch die Emailplatte an Gottfrieds Grabmal von 1151 auf vier bis sechs steigenden Löwen weist. Als am 17. Juni 1128 zu Le Mans die Eheschließung stattfand, war Fulko der Jüngere bereits als Kreuzfahrer ins Heilige Land aufgebrochen. Darüber hinaus wurde das angevinisch-normannische Bündnis in seiner Wirkung noch durch die Verehelichung Graf Dietrichs von Flandern mit Wilhelm Clitos geschiedener Gattin Sibylle von Anjou verstärkt. Kaiserin Mathilde verabscheute diese Ehe - sozial als Abstieg und menschlich als Bindung einer ungefähr 26-jährigen an einen rund 15-jährigen Jüngling, zumal beide Partner stolz, herrschsüchtig und kampfeslustig waren.
Kurz nach dem Vollzug der Ehe verstieß Gottfried Plantagenet seine stolze Gattin; Heinrich I. mußte sie 1131 gar wieder mit nach England nehmen. Auf einem Hoftag zu Northampton am 8. September 1131 hatten die Großen ihr Erbversprechen an Mathilde erneuert und deren Rücksendung nach Anjou empfohlen. Gottfried Pklantagenet hatte sie wieder zurückbeordert und seine Position ohnehin gestärkt; denn Fulko der Jüngere hatte 1129 das Angebot genutzt, des Jerusalemer Königs Balduin II. Erbin Melisendis zu ehelichen; seine Grafschaft fiel an den Sohn, zumal er nach der Krönung vom 14. September 1131 in der Jerusalemer Grabeskirche nie mehr in die Heimat zurückkehrte. Am 5. März 1133 gebar Mathilde den ersehenten Erben, der den Namen ihres Vaters empfing. Gleichwohl zog Heinrich I. im August 1133 auf den Kontinent, um die Nachfolge sicherzusteleln. Sein Triumph, daß Mathilde am 3. Juni 1134 gar noch einen weiteren Sohn, der jetzt nach seinem Vater genannt wurde, das Leben schenkte, wurde überdeckt durch Gottfried Plantagenets Forderung, nunmehr in die Mitgift seiner Gattin eingewiesen zu werden. Die Kaiserin unerstützte diesen Wunsch, da sie Schwierigkeiten in der Normandie befürchtete, sofern sich ihr Gatte dort kurz vor dem Ableben Heinrichs I. nicht würde festsetzen können; darüber hinaus scheint sie sich damals mit Gottfried arrangiert zu haben und schenkte ihm 1136 den dritten gemeinsamen Sohn, der nun den Namen Wilhelm erhielt.
Als König Heinrich I. dem Schwiegersohn die Herrschaft in der Normandie verweigerte, griff Gottfried Plantagenet im Sommer 1135 zu den Waffen, und mitten in den Kämpfen starb Heinrich I. am 1. Dezember 1135 zu Saint-Denis bei Gisors im Forst von Lyons östlich der Andelle - im Unterschied zum Vater an überreichlichem Lampretengenuß nach einem ausgiebigen Jagdvergnügen
Auch auf dem Sterbebett verhielt sich Heinrich I. so, als habe Gottfried Plantagenet mit der Zeugung der Erben seine Aufgabe erfüllt. Graf Gottfried von Anjou und sogar Kaiserin Mathilde blieben fern, obwohl die Erkrankung des Königs bereits am 25. November begonnen, also immerhin eine Woche gedauert hatte. Gemäß seiner Politik seit 1126 hinterließ Heinrich I. seinen gesamten Besitz der Tochter; ihren aufständischen Gatten scheint er übergangen zu haben. Insofern war damit zu rechnen, daß Kaiserin Mathildes Erbanspruch zwar gültig, der Zugriff ihres Gatten Gottfried Plantagenet aber kaum durch letztwillige Verfügung auszuschlaten war. Dessen Herrschaft war aber weder in der Normandie noch in England genügend vorbereitet worden, ja, seine Unbeliebtheit scheint das eigentliche Problem gewesen zu sein und zog es nach sich, daß man sogar seine Gattin Mathilde als Vormund der legitimen Erben ablehnte. Viele Bestrebungen liefen darauf hinaus, die angevinische Herrschaft zu vermeiden: Binnen dreier Wochen nach Heinrichs I. Ableben, nämlich am 20. Dezember 1135, erkannten die normannischen Großen zu Le Neubourg, 22 km nordwestlich von Evreux, Herzog Theobald IV. von Blois und der Champagne als Nachfolger des verstorbenen Königs an.
In der Normandie hatten Stephans Anhänger ihre Stellung im allgemeinen halten können; lediglich die südlichen Burgen Domfront, Argentan, Alencon und Sees waren beim Tod Heinrichs I. seiner Erbin Mathilde geöffnet worden. Gottfried Plantagenet suchte sich militärisch durchzusetzen, mußte aber auf ein Waffenstillstandsangebot Theobalds IV. von Blois bis Pfingsten 1136 eingehen, weil er in Anjou selbst mit deutlichem Widerstand zu kämpfen hatte. Graf Gottfrieds erneuter Vorstoß seit dem 21. September 1136 über die Sarthe mußte abgebrochen werden, als er am 1. Oktober bei der Belagerung von Le Sap verwundet wurde. Die strategischen Ziele dieser Einfälle sind schwer auszumachen, zumal durch sie die Abneigung gegen angevinische Herrschaft nur gesteigert werden konnte. Gerade das Zerstörerische tritt immer wieder hervor, ohne daß sich Gottfried Plantagenet darin grundsätzlich von den Zeitgenossen unterschied. Immerhin tat Gottfried Plantagenet nichts, um Bevölkerung und Große in der Normandie für seine Sache zu gewinen, und so schlug die Abneigung gegen die ANJOUS besonders durch, als König Stephan im März 1137 in La Hougue an der Ostküste der Halbinsel Cotentin landete.
Zwar fiel Gottfried Plantagenet erneut in der Normandie ein; er verzeichnete aber keinen größeren Erfolg und ließ sich bereits im Juli für 2.000 Silbermark pro Jahr auf zwei Jahre Waffenstillstand abkaufen. Einer Stärkung seiner Position in der Normandie war das kaum dienlich.
Nach den ersten Nachrichten von Kaiserin Mathildes Erfolg in England ergriff Gottfried Plantagenet eine neu Initiative und forderte die führenden Barone auf, ihre Burgen zu öffnen. Eine normannische Fürstenversammlung zu Mortagne, 25 km nordöstlich von Alencon, wandte sich jedoch im März 114 nachdrücklich an Graf Theobald IV. von Blois mit der Bitte um Übernahme des Herzogtums. Er lehnte ab, und seither schwenkten die Großen der Normandie langsam auf die angevinische Herrschaft ein. In den Jahren 1142/43 konnte sich Gottfried Plantagenet die Normandie westlich und südlich der Seine sichern; am 14. Januar 1144 überquerte er die Seine und betrat Rouen, wenn hier auch der letzte Widerstand erst am 23. April des Jahres gebrochen wurde. 1145 fiel Arques als letzte der normannischen Festungen. Seit dem Frühsommer 1144 führte Gottfried Plantagenet den normannischen Herzogstitel; anscheinend konnte er sich auch kapetingischer Anerkennung gewiß sein, und diese wurde durch König Ludwig den Jüngeren nach seiner Rückkehr vom zweiten Kreuzzug im September 1149 förmlich ausgesprochen, als er den größten Teil des normannischen Vexin erhielt. Gottfried Plantagenet suchte vor allem das Herzogsgut wieder zu erlangen, und als wirkungsvolles Instrument konnte er dabei die Inquisition unter Eid einsetzen - ein Recht, das auch sonst zur Wiederherstellung alter Besitzverhältnisse eingeräumt und deshalb einträglich verkauft wurde und schließlich durch Gottfrieds Plantagenets Sohn Heinrich II. auch nach England kam.
Doch seine angestrengten Vorbereitungen für eine entscheidende England-Invasion zerrannen, als am 7. September 1151 Gottfried Plnatagenet im Alter von erst 39 Jahren starb und Erbfragen in den Vordergrund traten: Mit dem Hinterlassen seiner gesamten Lehen an seinen ältesten Sohn Heinrich hatte Gottfried den Rat verbunden, die regionalen Rechtsgewohnheiten zu beachten und dem jüngeren Bruder Gottfried vielleicht nicht nur drei oder vier Burgen, die ihm direkt zugesprochen waren, sondern auch Anjou und Maine als väterliches Erbe zu überlassen.

Baker Timothy: Seite 43-64
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"Die Plantagenet"

Man vermutet, dass Ginsterbüsche (lateinisch plata ginesta), mit denen er das Turnierfeld eingrenzte, dem mutigen Gottfried den Beinamen "Plantagenet" verliehen haben. Vielleicht hatte er sich aber auch einen kleinen, leuchtend gelben Ginsterzweig an seinen Helm gesteckt, als es im Kampf immer schwerer fiel, die Anführer zu unterscheiden. Nicht viel später wurde die Identifizierung durch Wappen sowie eigene Wahlsprüche auf dem Schild erleichtert, was Gottfried selbst als erster einführte. Im Juni 1128 heiratete er im Alter von 15 Jahren Mathilde, das einzige überlebende Kind Heinrichs I., des Königs von England und Herzogs der Normandie. Einige Tage zuvor hatte Heinrich den Jungen zum Ritter geschlagen und ihm einen mit goldenen Löwen verzierten Schild an den Arm gegeben. Auf seiner Grabplatte aus Email ist Gottfried ebenfalls mit einem solchen Schild dargestellt; die Grabplatte befand sich zuerst in der Kathedrale von Le Mans und wurde dann in das dortige Museum gebracht.
14 Regierungen und über 300 Jahre lang, vom Jahre 1154 bis zur Thronbesteigung Heinrich Tudors im Jahre 1485, war die englische Krone im Besitz der männlichen Nachkommen von Gottfried und Mathilde. Von Historikern werden die ersten dieser Könige häufig nach der Heimat Gottfrieds die Angevinischen Könige genannt; ab 1399 kämpften die Erben jüngerer Söhne, die an der Spitze der rivalisierenden Dynastien LANCASTER und YORK standen, um die Krone. Noch zu ihren Lebzeiten wurden die früheren Könige durch Beinamen, die späteren durch ihren Geburtsort, bekannt. Alle jedoch gehörten ein und derselben Familie an, was auch die YORKISTEN akzeptierten, als sie sich - eine Generation vor ihrer Ablösung durch die TUDOR - PLANTAGENET nannten. Das Wappen war sichtbares Zeichen der Kontinuität. Die Löwen auf Gottfrieds Grab tauchen von neuem im Siegel seines Enkels, Prinz Johann, auf. Von dieser Zeit an bis heute sind die drei auf den Hinterläufen stehenden wachsamen Löwen - in der französischen Herdaldik Leoparden genannt - noch als die Löwen von England im Wappen des Vereinigten Königreiches zu finden.
Die Eheschließung des Jahres 1128 war keine Liebesheirat, sondern ein diplomatischer Schachzug von zwei skrupellosen Feudalfamilien, die erstarkt aus der Anarchie hervorgegangen waren und nun den Untergang des Frankenreiches und den Beginn des Mittelalters miterlebten. Zwischen den Normannen und ANGEVINEN herrschte keine gute Nachbarschaft; beide fürchteten sich vor dem französischen König, der seinen Machtbereich nach Osten bis Paris und zur Ile-de-France ausgedehnt hatte.
Einige von Gottfrieds Ahnen hatten eine bemerkenswerte Bildung besessen, nur wenige zeigten sich als gottesfürchtig, viele waren grausame und ruchlose Herrscher, und alle zeichneten sich durch große Energie aus. Sein Großvater Fulk Rechin (der Streitsüchtige), der dem Alkohol verfallen und fünfmal verheiratet gewesen war; sein Urgroßvater Fulk Nerra (der Schwarze), der für plötzliche Greueltaten und ebenso plötzliche Reuebekundungen berüchtigt war; er zwang zum Beispiel einen seiner Söhne, der sich ihm widersetzt hatte, dazu, wie ein Tier auf allen vieren und beladen um Entschuldigung bei ihm zu ersuchen. Hinter vorgehaltener Hand wurde auch von einem Grafen erzählt, der aus der Fremde eine liebreizende Braut nach Hause gebracht hatte, die nur selten zur Messe ging und die Kirche immer vor dem Abendmahl verließ. Als vier Ritter eines Tages auf ihren Mantel traten, um sie aufzuhalten, riß sie sich los und stürzte, schrille Schreie ausstoßend, zum Fenster hinaus, denn sie war keine andere als Melusine, die Tochter des Satans, die den Anblick des Körpers Christi nicht ertragen konnte. Die ANGEVINEN waren seitdem als Teufelsbrut gebrandmarkt.
Die meisten der PLANTAGENET-Könige wurden sehr leicht von heftigen Wutanfällen heimgesucht. Die düstere Melusine-Legende, die in der Familie selbst in Umlauf war, gab dabei den Ausschlag. König Richard Löwenherz, der Enkel Gottfrieds, sagte oftmals, es sei kein Wunder, dass sich Söhne von solcher Herkunft untereinander bekämpften, "denn sie sind alle vom Teufel gekommen und werden alle zum Teufel gehen". Damit hatte er für die jungen Mitglieder seiner Familie eine gute Entschuldigung dafür geliefert, sich wie Wilde aufzuführen, wobei sie glaubten, sie würden sich nur ihrem Ruf entsprechend verhalten. Dennoch war es kein zum Scherzen geeignetes Thema, denn der Erfolg eines Königs und die Sicherheit seines Volkes erforderten ein bestimmtes Maß an Selbstkontrolle. Viele Triumphe, die dank außergewöhnlicher Energie errungen werden konnten, sollten durch Unvernunft wieder verloren gehen, so dass der Fluch des Hauses anscheinend doch von der dämonischen Anlage herrührte.
Gottfrieds Stärke und Güte sollten sich auf die PLANTAGENET weitervererben. Wie Gottfried hatten viele auffallendes, rotgoldenes Haar und zeigten sich als charmant und großzügig. Sie liebten das Zeremoniell und waren dank ihrer Statur für das Königsamt wie geschaffen. Ihre Begabungen erwiesen sich als wertvoll, denn es gelang ihnen, die Achtung der großen Barone und Magnaten zu gewinnen, mit denen sie zusammenarbeiten mußten, um dem Volk neue Sicherheit zu gewährleisten. Die Natur vermochte jedoch eine solch übermäßige Energie nicht immer zu erhalten. Die Söhne sollten völlig andere Ventile dafür finden als ihre Väter. Viele Könige erwiesen sich auf erschreckende Weise als völlig unbeständig: Schwache Charaktere konnten plötzlich ausbrechen und aktive in seltsame Schwächeanfälle oder in Gleichgültigkeit verfallen. Die Geschichte des mittelalterlichen England sollte viel maßgebender als in Frankreich sein, obwohl es von wiederholten Invasionsgreueln verschont blieb. Für die Umwälzungen, die häufig ein tragisches Ende nahmen, war das Versagen der Könige verantwortlich. Wenigstens boten die PLANTAGENET während ihrer stürmischen Karriere ein viel farbenfroheres Bild als das geduldige und berechenbare Geschlecht der KAPETINGER in Frankreich, die ihre Erzfeinde waren.
Trotz all ihrer Fehler waren die PLANTAGENETS gebildete Menschen. Mathilde wurde in einer literarischen Widmung geehrt und war vermutlich des Schreibens mächtig, denn ihr Vater trug den Beinamen "der Scholar", der später als Ausdruck größerer Bewunderung in der "schöne Scholar" abgeändert wurde. Wilhelm der Eroberer hingegen machte anstelle seiner Unterschrift lediglich ein Kreuz. Gottfried, der sehr aufgeweckt war, widmete der Erziehung seiner Kinder viel Mühe; sein Großvater Fulk Rechin gilt als der Verfasser des ersten von einem Laien geschriebenen Geschichtsbuches von Frankreich, und ein im 10. Jahrhundert lebender Ahne, Fulk der Gute, soll ein Lautenspieler und Hymnenschreiber gewesen sein; er soll Ludwig IV. von Frankreich erklärt haben, dass "ein ungebildeter König ein gekrönter Esel" sei. Der Adel neigte normalerweise dazu, das Studieren zu verachten und überließ es lieber dem Klerus; doch schon die ersten PLANTAGENET-Könige konnten die lateinische Sprache verstehen und fließend französisch lesen, was sie in die Lage versetzte, die Verwaltung ihres Reiches auszubauen und zu kontrollieren. Ihrer Bildung ist es zu verdanken, dass die Künste und kostspielige Neuerungen gefördert wurden. Auch emsige Könige, die selbst keine Zeit für ein ruhiges Dasein hatten, fanden an einem gelehrten Hof Gefallen. Diejenigen unter ihnen, die wenig Glück bei den Regierungsgeschäften hatten, erwiesen sich im Ausgleich für ihr politisches Versagen als die größtenn Mäzene, deren Werk besonders in Bauwerken überleben sollte.
Die Ehe von Gottfried und Mathilde begann unter so schlechten Voraussetzungen, dass sie beinahe kinderlos geblieben wäre. Innerhalb weniger Wochen war die hochmütige Braut wieder in die Normandie zurückgeschickt worden, wo sie zwei Jahre bei ihrem Vater bleiben konnte, bis dieser sie wieder nach England zurückbrachte. Gottfried verlangte sie mit Erfolg zurück, und im Jahre 1133 wurde ihr ältester Sohn Heinrich geboren. Die angevinische Familie brachte den Normannen nicht viel Sympathie entgegen, und Mathilde war wegen ihres Geschlechts und ihres Temperaments als zukünftige Königin von England nicht willkommen. Nach dem Tode ihres Vaters bemächtigte sich ihr Cousin, Stephan von Blois, des Thrones, und Mathilde mußte ihren Anspruch mit Gewalt durchsetzen. Sie führte einen jahrelangen, wechselvollen Kammpf, während sich ihr Ehemann damit zufrieden gab, die Normandie erfolgreich gegen Stephan zu verteidigen. Gottfried starb früh im Alter von 38 Jahren an Fieber, das er sich geholt hatte, nachdem er sich zur Abkühlung in einen Fluß gestürzt hatte. Die Normandie  hatte er bereits seinem Sohn Heinrich vermacht, dem er es nun überließ, auch England hinzuzugewinnen.
 
 
 
 

17.6.1128
  oo 2. Mathilde von England, Tochter des Königs Heinrich I.
          7.2.1102-10.9.1167
 
 
 
 

Kinder:

  Heinrich II.
  5.3.1133-6.7.1189

  Gottfried VI. Graf von Anjou und Maine
  3.6.1134-26.7.1158
                Nantes

  Wilhelm Graf von Poitou
  1136-   1164

Illegitim:

  Hamelin Graf von Varennes und Surrey
  ca. 1140- IV. 1202
 
 
 

Literatur:
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