Maria Palaiologina (Despina Khatun)  Herrin der Mongolen
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um 1250 nach 1307
 

Illegitime Tochter des Kaisers Michael VIII. Palaiologos von Byzanz
 

Thiele, Andreas: Tafel 210
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

MARIA (unehelich)
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    nach 1307

Maria Palaiologina gründete das Kloster Mugolion.

 1265
  oo ABAGA, Ilkhan/Persien
             1282



Runciman, Steven: Seite 1099,1111,1207
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"Geschichte der Kreuzzüge"

Für Hulagu war das Bündnis mit den Byzantinern von Wichtigkeit, weil es ein Mittel war, um die Türken Anatoliens im Zaum zu halten. Er stand in Verhandlungen wegen einer Dame aus der kaiserlichen Familie von Konstantinopel, die er der Zahl seiner Gemahlinnen hinzuzufügen gedachte; als Kaiser Michael für diesen Ehrenplatz seine uneheliche Tochter Maria auswählte, wurde sie vom Patriarchen nach Täbris geleitet.
Der Tod Abagas' christlicher Stiefmutter Dokuz Khatun hatte ihre Glaubensgenosssen aller Sekten ihrer bedeutendsten Freundin beraubt; aber sie fanden eine neue Beschützerin in der byzantinischen Prinzessin Maria. Als sie am Hof des Ilkhans eintraf, war Hulagu tot: aber sie wurde unverzüglich mit Abaga vermählt, der bald hohe Achtung für sie empfand; und alle seine Untertanen, die sie unter dem Namen Despina Khatun kannten, verehrten sie um ihrer Klugheit und Herzensgüte willen.
Ilkhan Ghazzan war ein guter Freund der Christen, denn er war von der Despina Khatun, der bezaubernden Gemahlin des Ilkhans Abaga, die der ganze Osten verehrte, aufgezogen worden.
 
 
 
 

 1265
  oo Abaga Ilchan
              1282
 
 
 
 

Kinder:

  Theodora "Archantlun"
      

  oo Isaak Asanes, Prinz von Bulgarien
          um1351
 
 
 
 

Literatur:
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Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge, Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978 Seite 1099,1111,1207 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 210 -