Adelheid von Zutphen                   Gräfin von Zutphen
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um 1025-
 

Einzige Tochter und Erbin des Grafen Liudolf von Zutphen aus dem Hause der EZZONEN und der Mathilde von Zütphen, Erbtochter von Graf Otto I.
 

Thiele, Andreas: Tafel 24
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1"

ADELHEID
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Erbin des Bruders

  oo Gottschalk, Graf von Zuetphen, zu Waldenburg
               + um 1064

Vogt zu Münster und Borghorst; fällt im Dienst des Erzbischofs Adalbert von Bremen im Kampf um Friesland um 1064



Adelheid war die Erbin ihres Bruders Konrad I. Herzog von Bayern.

Glocker Winfried: Seite 336
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"Die Verwandten der Ottonen"

VIII. 18. ADELHEID
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  oo Gottschalk, Graf von Zutphen
             - c 1063

Levald, Ezzonen Seite 139f., vermutet eine unbekannte Tochter des Ezzo-Sohnes Liudolf, die mit dem Alzeyer Erbe abgefunden worden sei, da sich das gräfliche Reichslehen Alzey im Jahre 1107 in dem Besitz Graf Heinrichs von Zutphen befindet; vgl. dazu Werle, König Seite 86-92. Wislinghoff, Beiträge Emmerich Seite 65 ff., konkretisiert diese Überlegung dahingehend, daß er Adelheid, die Mutter Heinrichs von Zutphen, zu jener von Lewald angenommenen Tochter des Ezzo-Sohnes Liudolf macht. Die Genealogie des älteren ZUTPHENER ist nur ungenau bekannt, so daß wir nicht feststellen können, ob die kanonischen Ehehindernisse gegen diese Identifizierung spräcchen, die Frage müßte geprüft werden, da wir aus den Brunwil. mon. fundat. actus Otto von Zutphen verheiratet war. Wie wichtig die Klärung dieses Problems wäre, kann man daran ermessen, daß de Vries in seiner Arbeit über die Zutphener Grafen (Opkomst, Genealogische Tafel am Ende des Bandes) die Gemahlinnen von Liudolf, dem Ezzo-Sohn, und von Gottschalk von Zutphen zu Schwestern macht, was keineswegs angehen kann.



GELRE GELDERN GELDERLAND: Band I Seite 30
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"Geschichte und Kultur des Herzogtums Geldern."

III. 3. ADELHEID
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Erbin der Grafschaft Zutphen, der Herrschaft Waldenburg und der Vogteien Münster und Borghorst
Heirat mit Gottschalk (+ 1063/64), Graf von Twenthe [23 S. Muller und A.C. Boumann: Oorkondenboek van het Sticht Utrecht tot 1301. Band 1, 's-Gravenhage 1920, Nr. 286.] und in der Hetter [24 MGH DD H IV. Nr. 86.], Herr der Stadt Zutphen (dominus oppidi Sutphaniensis) [25 Sloet, Oorkondenboek, Band 1, Nr. 173, Seite 171-173.] und zugleich auch Vogt (advocatus) der Kirche von Zutphen 1059, Sohn des Grafen Hermann von Nifterlake und möglicherweise Bruder des Grafen Rupertus I. von Zutphen.

Kinder:

IV. 1. Otto der Reiche
IV. 2. Gebhard
                 + vor 1083/84, erwähnt 1059 [26 Sloet, Oorkondenboek, Band 1, Nr. 173, Seite 171-173. Dort wird Gebhard mit seinem Bruder otto sowie mit seinen Eltern Graf Gottschalk und Adelheid erwähnt.].


  oo Gottschalk Graf im Hasegau
              - um 1065
 
 
 
 

Kinder:

   Otto II. der Reiche
   um 1055/60-   1113

  Gebhard
         -
 
 
 
 

Literatur:
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GELRE GELDERN GELDERLAND. Geschichte und Kultur des Herzogtums Geldern. Verlag des Historischen Vereins für Geldern und Umgebung 2001 Band I Seite 30 - Glocker Winfrid: Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik. Böhlau Verlag Köln Wien 1989 Seite 317 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 24 -