Rudolf I.                                                   Markgraf von Baden (1243-1288)
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    -19.11.1288
 

2. Sohn des Markgrafen Hermann V. von Baden und der Irmgard von Braunschweig, Tochter von Graf Heinrich I.
 

Rudolf I. folgte 1243 gemeinsam mit seinem Bruder Hermann VI., war Regent für seinen Neffen Friedrich I. und regierte ab 1268 allein. Er stritt ab 1250 mit den Nachbarn um STAUFER- und Reichsgut in Schwaben, stand traditionell gegen Freiburg, Württemberg, Kurpfalz und HOHENZOLLERN, daneben besonders gegen die Bischöfe von Speyer und von Straßburg wegen Rechten, Besitz und Vogteien. Er geriet 1273 jahrelang gegen König RUDOLF I. VON HABSBURG, behauptete letztlich alle okkupierten Gebiete und wurde RUDOLFS Stütze. 1279 wurden Backnang und Durlach im Rahmen der verheerenden Fehden verwüstet. Er gewann unter anderem Liebenzell, Liebeneck, Rodt/Beinheim (= Lehen der Abtei Weißenburg) und baute eine Landesverwaltung für den großen Streubesitz auf, schwächte aber durch Erbteilungen unter den Söhnen für lange Zeit sein Haus entscheidend. Er mußte das Stift Selz abgeben, gab Lindenfels an Kurpfalz und erbte Alt-Eberstein/Vogtei Herrenalb. Er unterstützte die Klöster insgesamt sehr und anerkannte zeitweise König RICHARD VON CORNWALL im Interregnum.
 
 
 
 

1250
  oo Kunigunde von Eberstein, Tochter des Grafen Otto I.
              -22.4.1284
 
 
 
 

Kinder:

  Adelheid Äbtissin zu Lichtenthal (1263-1295)
          -18.8.1295

  Hesso
         -13.2.1297

  Rudolf II.
          -14.2.1295

  Hermann VII. der Wecker
         -15.7.1291

  Rudolf III.
         -2.2.1332

  Kunigunde
         -22.7.1310

  oo Friedrich VI. Graf von Hechingen
             -   1298

  Irmgard
         -8.2. nach 1297

 vor 1294
  oo Eberhard II. Graf von Württemberg
      13.3.1265-5.6.1325

  Kunigunde
         -2.7. nach 1310

 1294
  oo Rudolf II. Graf von Wertheim
              - vor 18.11.1306
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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