Adalbert von Zähringen                             Herzog von Teck
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um 1135/40- nach 1195
 

Jüngerer Sohn des Herzogs Konrad I. von Zähringen und der Clementia von Luxemburg-Namur, Tochter von Graf Gottfried
 

Thiele Andreas:
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"Erzählende genealogische Stammtafeln"

Adalbert von Zähringen wurde 1187 Herzog zu Teck und der Stammvater dieser Linie, die nach und nach bedeutungsloser wurde, etliche kaiserliche Landvögte von Schwaben und Elsaß stellte und 1439 mit dem Patriarchen Ludwig II. von Aquileia erlosch; Nachkommen in weiblicher Linie sind unter anderem die Landgrafen und Großherzöge von Hessen-Darmstadt, die Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt, die Marschälle und Grafen von Pappenheim, die Fürsten von Castell, die Fürsten von Waldeck und die Grafen von Erbach.

Heyck Dr. Eduard: Seite 418    1891
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"Geschichte der Herzöge von Zähringen"

Adalbert sind wir zu Bertolds Lebzeiten öfter begegnet, doch nie unter einem anderen Titel als dem eines Bruders des Herzogs. In seinem Namen mochte, wenn auch nicht ungetrübt, eine Erinnerung an der älteren Familiengeschichte angehörigen Namen Adalbero bewahrt werden sollen. Seine und seiner Nachkommen Geschichte soll von dieser Arbeit ausgeschlossen sein; seine neben Bertold unselbständige Stellung muß jedoch auch hier betont und noch ergänzend hinzugefügt werden, dass er zum ersten Mal im Jahre 1187 als Herzog von Teck auftritt, also erst nach seines Bruders Tode. Er hat diesen Namen mit etwa eben so viel recht angenommen, als Bertold II. und dessen Söhne im Anfang ihrer Regierungen oder als man den Sohn Welfs IV. Herzog hieß, aber er und sein Geschlecht sind darum nicht unter die Reichsfürsten gerechnet worden, sie behaupten trotz ihres Titels nur den Rang angesehener Edelherren. Die Veranlassung zur Annahme irgendeines Titels - und etwa den eines Grafen aufzunehmen lag kein besseres Recht vor - wird es gegeben haben, dass nach Bertolds IV. Tode oder noch in Folge letztwilliger Bestimmungen des Herzogs dessen beide im weltlichen Stande gebliebenen Brüder sich mit ihrem Neffen Bertold V. über eine Teilung des Hausbesitzes vereinigen konnten. Es entspricht dem allem, wenn in den Anfängen von Bertolds IV. Regierungszeit die Güter um Teck, die später Adalbert hatte, noch zur Verfügung des regierenden Herzogs gefunden werden und auch während dessen ganzer späterer Lebenszeit Adalbert noch nirgends unter den selbständigen Landherren in Schwaben, die noch sonst alle so häufig in erzählenden Quellen und Urkunden begegnen, hervortritt. Welche Güter aber Adalbert bei der Teilung von 1186 oder 1187 erhielt, sucht ein anderer Teil dieses Buches auseinanderzulegen.
 
 
 
 

Literatur:
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Die Zähringer. Schweizer Vorträge und neue Forschungen. Hg. von Karl Schmid; Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1990, Seite 197, 217,224,260 -
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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