Magdalena Visconti                                   Herzogin von Bayern-Landshut
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um 1366-24.8.1404
              Burghausen

Begraben: Zisterzienserkloster Raitenhaslach
 

Jüngere Tochter des Signore Barnabas von Mailand aus dem Hause VISCONTI und Beatrix della Scala von Verona, Tochter von Signore Mastino III.
 

Nach dem Tode ihres Gemahls führte Magdalena Visconti gemeinsam mit mit ihren Schwägern die Vormundschaft für ihren unmündigen Sohn, wobei sie sich betont auf einheimische Kräfte stützte

Tuchmann Barbara: Seite 374
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"Der ferne Spiegel"

Ein Bündnis mit den WITTELSBACHERN war so wünschenswert, daß Bernabo Visconti nicht weniger als vier seiner Kinder mit Nachkommen des bayerischen Hauses verheiratete. Taddea, die zweite in dieser Reihe, der eine Mitgift von 100.000 Golddukaten zugestanden wurde, heiratete Herzog Stephan III. von Bayern, der, obwohl er die Herrschaft mit seinen Brüdern teilte, alle Eigenschaften des Autokraten bis zum Exzeß besaß. Rücksichtslos, verschwenderisch, großspurig, amourös und immer unruhig, wenn nicht gerade ein Turnier oder ein krieg stattfand, paßte gut zu einer Tochter aus dem Hause VISCONTI, und als sie nach zwölfjähriger Ehe starb, trat ihre Schwester Maddalena wiederum mit einer Mitgift von 100.000 Dukaten an ihre Stelle.
 
 
 
 
 

2.9.1381
  oo 2. Friedrich der Weise Herzog von Bayern-Landshut
          um 1339-4.12.1393
 
 
 
 

Kinder:

  Elisabeth
  1383-13.11.1442

18.9.1401
   oo Friedrich I. Kurfürst von Brandenburg
       1371-20.9.1440

  Margarete
  1384- jung

  Heinrich IV. der Reiche
  1386-30.7.1450

  Magdalene
  1388-1410

 1403
  oo 1. Johann Meinhard Graf von Görz
          1378/80-22.5.1430

  Johann
  1390-20.12.1396
 
 
 

Literatur:
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Rall, Hans und Marga: Die Wittelsbacher. Von Otto I. bis Elisabeth I., Verlag Styria Graz/Wien/Köln 1986 Seite 71 - Tuchmann Barbara: Der ferne Spiegel. Deutscher Taschenbuch Verlag München 1995 Seite 374 -