Burchard I.                                    Pfalzgraf von Sachsen (1003-1017)
--------------                                    Graf von Goseck
    - nach 3.11.1017                       Graf im Hassegau (991-1017)
 

Sohn des Grafen Burchards IV. im Hassegau und der Emme von Merseburg, Tochter von Graf
Nach Karl Meyer Sohn des Grafen Siegfried im Hassegau (961-980)
 

Schwennicke Detlev: Tafel 146
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"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"

4. BURCHARD
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    + nach XI. 1017

991/1017 Graf im HASSEGAU
1003 PFALZGRAF (in SACHSEN)
1004 Graf von MERSEBURG
1012 HRR Vogt



Thiele Andreas: Tafel 182
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte"
Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser I

BURCHARD
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    + 1017

Wird Pfalzgraf von Sachsen (siehe Pfalzgrafen von Sachsen I).



Thiele Andreas: Tafel 165
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte"
Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser I

BURCHARD (V.) VON GOSECK
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    + 1017

Sohn des Grafen Burchard IV. im Hassegau, Cousin Markgraf Dedis I. von Wettin-Ostmark

Übte schon seit 991 eine gräfliche Stellung im Hassegau aus. Er stand bei Kaiser HEINRICH II. in höchster Gunst, wurde von ihm 1003 zum Pfalzgrafen von Sachsen ernannt und trat 1009 dafür ein, dass Werner von Walbeck seine Markgrafschaft behalten durfte. Er diente dem Kaiser treu, wurde auch kaiserlicher Reichsvogt und besaß damit die niedere Gerichtsbarkeit für das Königsgut in Sachsen. Er trat oft in Urkunden auf, bekam auch den bedeutenden Burgward Merseburg als Erbe seines 1004 verstorbenen Schwagers Esiko von Merseburg dazu mit wichtigen Rechten und begann mit dem Ausbau seiner kaiserlichen Vertrauensstellung im Sinn einer selbständigen Territorialherrschaft. Er folgte damit dem allgemeinen Trend im Deutschen Reich und nahm 1015 an einem Feldzug gegen Polen teil, auf dem Markgraf Gero II. sein Leben ließ. Er selbst kam mit einer schweren Verwundung davon und erlitt 1016 einen Schlaganfall. Er stand besonders gegen die mächtigen Grafen von Meißen.

  oo ODA VON MERSEBURG, Tochter und Erbin des Pfalzgrafen Siegfried II.
              + 1045



Posse, Otto: Seite 34
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"DIE WETTINER. Genealogie des Gesamthauses Wettin."

Stammtafel der Grafen von Goseck

5. Burchard, Graf im Hassegau
Stammvater der Grafen von Goseck
fiel 13. Juli 982 in Calabrien gegen diie Araber

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 Burchard, Pfalzgraf von Sachsen            Friedrich II., Graf von Goseck
        + wohl bald nach 3. November 1017

Ererbte 1004 die Grafschaft
seines Schwagers Esico



Die Erwähnung seiner Eltern in einem Gedenkeintrag, der sich um die Familie des Pfalzgrafen Dietrich konzentriert, kann nur bedeuten, dass auch die ersten Pfalzgrafen in Sachsen miteinander verwandt oder verschwägert waren. Dies ist um so auffälliger, als dieser Gedenkbucheintrag mit dem Namen Friedrich beginnt, dem Namen, den der Pfalzgraf Friedrich (995-1002/03) aus dem Hause der Harzgrafen, der unmittelbare Nachfolger Dietrichs und Vorgänger Burchards, führt. Dieses Ergebnis widerspricht einmal der Auffassung H.-D. Starkes, der keine verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen den ersten sächsischen Pfalzgrafen anerkennen wollte. Die Art der Verwandtschaft läßt sich freilich schwer bestimmen. Das Ergebnis widerspricht aber auch den Zusammenstellungen von R. Schölkopf, die zwar die Merseburger Grafen Bio (+ nach 992) und Esicho (995-1004) als Söhne des Grafen Siegfried einsetzt, doch Burchard, der doch offensichtlich der Vater seines Nachfolgers Siegefridus comes palatinus (1021-1038) war, in der Tat nicht berücksichtigt. Dagegen hat R. Ahlfeld alle drei zu Söhnen des Grafen Siegfried gemacht. Das ist sehr unwahrscheinlich, denn nach Thietmar erhielt Burchard nach Esichos Tod 1004 zwar dessen Grafschaftsrechte und das dazugehörige Lehen, aber nicht dessen Eigengut, das HEINRICH II. sibi iuditio retinuit. Das wäre aber wohl kaum möglich gewesen, wenn Esicho und Burchard Brüder waren. Sie werden wohl zwei vielleicht verschwägerten oder nicht sehr eng verwandten Familien angehört haben, wobei das erstere wahrscheinlich ist.

Thietmar von Merseburg: Seite 261,297,375,401
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"Chronik"

Während HEINRICH II. sich in Merseburg der ersehnten Ruhe hingab, traf die Nachricht ein, der ehrwürdige Graf Esiko (+ 22.11.1004) sei nach langer Krankheit in Lübschütz verstorben. Die Grafschaft über Merseburg und das dazu gehörige Lehen übertrug er an Burkhard, vier Burgen an der Mulde erhielt Thiedbern zu Lehen. Doch alles Eigengut behielt er durch Rechtsentscheid für sich.
Dann reisten wir alle nach Magdeburg. Hier hätte mein auf Veranlassung des Grafen Dedi beim Könige vielfach beklagter Vetter, Markgraf Werner, Huld und Lehen verloren, wenn nicht eine plötzliche Erkrankung das Verfahren verhindert und Pfalzgraf Burkhard mit klugem Rat Aufschub erwirkt hätte.
Während er selbst vorausritt, vertraute der Kaiser Erzbischof Gero, dem erlauchten Markgrafen Gero und Pfalzgraf Burkhard die übrigen an mit der Mahnung, noch sorgfältiger als gewöhnlich Ausschau zu halten. Nachher begannen wirklich die in einem nahen Walde verborgenen Feinde heftig zu lärmen, brüllten dreimal, griffen gleich darauf unser Heer an, und zwischen ihnen liefen auch Bogenschützen mit. Beim ersten und zweiten Ansturm  fanden sie tapferen Widerstand; viele von den Umherschwärmenden wurden getötet. Als aber einige der Unsrigen flohen, faßten die Feinde neuen Mut, rotteten sich wieder zusammen, zersprengten unsere Leute durch neuen Angriff und streckten sie einzeln durch unvermutete Pfeilschüsse nieder. Erzbischof Gero und der verwundete Graf Burkhard konnten noch entkommen und dem Caesar das Geschehen melden.
Am Freitag, dem 10. Februar, vernahm man als Zeichen kommenden Unheils im Morgendämmern furchtbare Donnerschläge mit Blitzen und heftigen Stürmen, die an verschiedenen Orten Schäden anrichteten. Manche kamen dabei um, denn das heftige Unwetter ließ Häuser einstürzen; andere entrannen verletzt nur mit Mühe dem Tode. Auch die Wälder erlitten durch Windbruch schweren Schaden. - Pfalzgraf Burkhard wurde vom Schlage getroffen.

Schölkopf Ruth:
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"Die sächsischen Grafen 919-1024"

Der von etwa 1003-1017 amtierende Pfalzgraf Burchard war aller Wahrscheinlichkeit nach ein Sohn des gefallenen Burchard. Vermutlich übte er schon seit 991 eine gräfliche Stellung aus und war mit dem Burchard comes identisch, in dessen Grafschaft im Hassegau das von den Adeligen Brun und seiner Gattin gestiftete Kloster Vitzenburg mit seinem Pertinenzien Liederstedt, Zidici (?), Vudri (?), Schartau, Gröst, Zeuchfeld (?) und Reinsdorf lag. Er wurde demnach wohl mit der Grafschaft seines vermeintlichen Großvaters Dedi belehnt. Möglicherweise brachte der Schlachtentod seines Vaters die Familie wieder zu Ansehen. Durch eine besondere Gunstbezeugung des Herrscherhauses wurde Burchard mit dem Amt des sächsischen Pfalzgrafen betraut. 1003 intervenierte er schon als Burchard palatinus comes für das Bistum Halberstadt. 1004 erhielt er den Comitat des verstorbenen Grafen Esicho super Merseburg et beneficium ad hunc pertinens. Ein direktes Verwandtschaftsverhältnis, das der Übertragung zugrunde liegen könnte, kommt kaum in Betracht. Das Merseburger Domkapitel wurde 1004 aus dem Nachlaß des verstorbenen Grafen Esicho mit Kuckenburg und Opphausen bedacht, die dem König heimgefallen waren und die in Burchards Grafschaft lagen. Ferner tätigte der Pfalzgraf im Auftrag des Königs die Schenkung des Ortes Zöllschen (Kr. Merseburg) und eines Weihers (bei Merseburg) an Merseburg. Die darüber vom König ausgestellte Bestätigungsurkunde bezeichnete ihn als advocatus noster Burchardus palatinus comes [H.-D. Starke, Pfalzgrafen, betonte, dass Burchard damit die hohe Gerichtsbarkeit in seiner Grafschaft und die niedere über das in diesem Raum besonders zahlreich vorhandene Reichsgut in seiner Hand vereinigte. Er sah ferner in dem Doppeltitel eine Bestätigung seiner These, dass dem Pfalzgrafen als solchem keine Aufsicht über das Königsgut zustand.].
Burchard signierte ebenfalls in seiner Eigenschaft als Pfalzgraf die Beilegung des Gandersheimers Streites. Er testierte außerdem die nicht genau datierbare Güterschenkung des Thüringers Gunther an das Kloster Gellingen. Das bei einem Tauschgeschäft zwischen dem Bamberger Bistum und dem Kloster Hersfeld in Betracht kommende Gut Klobikau (Kr. Merseburg) lag in der Grafschaft des Pfalzgrafen. Die letzte Urkunde, die seinen Namen erwähnte, datierte aus dem Jahre 1017: Thietmar von Merseburg erwarb für sein Bistum den Ort Geusa (Kr. Merseburg) in Burchards Grafschaft. Über die weitere Tätigkeit des Pfalzgrafen unterrichtete uns die Chronik Thietmars. Burchards klugem Rat war es 1009 zu verdanken, dass Markgraf Werner von Walbeck vorerst seine Markgrafschaft behalten durfte. Die Gründe, die den Pfalzgrafen zu diesem Eingreifen bewogen, sind - falls sie nicht rein rechtlicher Natur waren - nicht mehr ersichtlich. Eine persönliche Beziehung zum Hause WALBECK dürfte dabei kaum den Ausschlag gegeben haben. Es wäre immerhin möglich, dass Bischof Thietmar seinen Einfluß geltend machte. 1015 nahm Burchard an einem Feldzug gegen Polen teil, auf dem Markgraf Gero sein Leben ließ. Er selbst kam mit einer schweren Verwundung davon. Im Folgejahr erlitt er einen Schlaganfall und starb 1017. Die Magdeburger Annalen setzen bei der Erwähnung seines Todesjahres wohl irrtümlich für Burchard palatinus comes den Namen Bernhard.

Starke Heinz-Dieter: Seite 32-34
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"Die Pfalzgrafen von Sachsen bis zum Jahre 1088"

Der nachfolgende Pfalzgraf Burchard gehörte einem anderen Geschlecht als Friedrich an. Burchard ist bereits von 991 bis 1017 im südlichen Teil des Hassegaues, der sich zwischen Naumburg/Saale und Mansfeld erstreckte, als Graf nachzuweisen. Im nördlichen Teil saßen die sogenannten Grafen von Merseburg und während des 10. Jh. können wir einen ständigen Wechsel der Grafenwürde im Hassegau zwischen diesen und dem Geschlecht der BURCHARDINGER, dem der Pfalzgraf angehörte, beobachten. Kurze konstruiert eine weitläufige Verwandtschaft zwischen dem letzten Pfalzgrafen und seinem Nachfolger. Erscheint diese schon sehr hypothetisch, so erklärt sie den Übergang der Pfalzgrafenwürde nicht. Vielmehr fällt die Bezeichnung "noster familiaris" für Herzog Bernhard, einen Grafen Heinrich und den Pfalzgrafen Burchard in dem bereits angeführten Diplom HEINRICHS II. von 1003 auf. Denn in der Urkunde dieses Königs wird dieser Ausdruck für weltliche Würdenträger nicht wieder verwendet. Darum muß man auf eine besondere Gunststellung Buchards bei dem neuen König schließen, die sicherlich auf eine tatkräftige Unterstützung des Kampfes um die Königsmacht nach OTTOS III. Tode zurückzuführen ist. Burchard erfuhr auch späterhin ruhmvolle Gunstbezeugungen: Er erhielt 1004 nach dem Tode des Grafen Esico von Merseburg einen Großteil von dessen Rechten nördlich seines eigenen Komitats. Ferner tritt er 1012 in einem Diplom HEINRICHS II. als "advocatus noster" in Erscheinung. Sicherlich erhielt Burchard die Funktionen eines Reichsvogtes vor 1012 im Zuge der Neuorganisation des Merseburger Raumes beim Tode Esicos und der Neugründung des Bistums 1004.
Die Obliegenheiten eines Reichsvogtes bezogen sich auf Gütertausch, Besitzwechsel und Wahrung der Rechte des Reichsgutes. Auch war der Reichsvogt die unmittelbar übergeordnete Instanz für die freien Fiskalangehörigen. Folglich vereinigte Burchard mit der hohen Gerichtsbarkeit in seinem gräflichen Gewaltbezirk auch die niedere über das Reichsgut, das gerade um Merseburg zahlreich vorhanden war.
Das Amt des Reichsvogtes und das des Pfalzgrafen wurde zwar in unserem Falle von einer Person ausgeübt, beides kongruiert aber nicht. Es lassen sich nämlich noch mehrere Vögte, die im Auftrage des Königs tätig sind und die nicht die Pfalzgrafenwürde bekleiden, nachweisen. Damit wird unsere Meinung als richtig bestätigt, daß der Pfalzgraf als solcher nicht die Aufsicht über das Königsgut innehatte. Für Burchard bedeutete die Ernennung zum Reichsvogt eine außerordentliche Stärkung seines Gewaltbereiches. Er gewann durch den Ausbau seiner Herrschaft eine machtvolle Stellung in SO-Sachsen.
Welchen maßgeblichen Einfluß für den Gang eines Prozesses der Pfalzgraf auf Grund dieser Position im Hassegau und noch mehr wegen seiner pfalzgräflichen Amtsobliegenheiten besaß, zeigt der Bericht Thietmars über die Anklage, die gegen seinen Vetter, den Markgrafen Werner von Walbeck, erhoben wurde. Dort heißt es, die Verhandlung hätte stattgefunden, wenn nicht der Angeklagte inzwischen krank geworden wäre "et ni hoc Burchardus comes palatinus prudenti consilio differret". Zwischen Thietmar, dem Bischof und Geschichtsschreiber von Merseburg, und dem Grafen des Hassegaues, der auch die hohe Gerichtsbarkeit im Burgward Merseburg ausübte, bestand anscheinend, das sehen wir außerdem, ein gutes Verhältnis.
Burchard war fernerhin bei der endgültigen Schlichtung des langandauernden Zwistes zwischen der Mainzer und Hildesheimer Kirche um Gandersheim 1007 in Werla anwesend. Von Amtsobliegenheiten erkennen wir dabei aber nichts.
Auch tritt der Pfalzgraf in der Urkunde eines gewissen Günther über Güterschenkungen in Thüringen besonders an die Reichsabtei Hersfeld auf. Daraus kann man aber nicht ohne weiteres folgern, daß das Gebiet Thüringens in den "Amtsbezirk" des sächsischen Pfalzgrafen einbezogen wurde. Burchard kam hier lediglich persönlichen Verpflichtungen nach, die ihm aus seiner machtvollen Stellung im Hassegau, wo Hersfeld ohnedies reichen Kirchenbesitz hatte, erwuchsen. Trotzdem erstreckte sich die Kompetenz unseres Pfalzgrafen, wenn seine Amtsfunktionen im Königsgericht erforderlich waren, sicherlich nicht nur auf sächsische, sondern ebenso auf thüringische Edelinge. Durch das Vordringen der LIUDOLFINGER nach Thüringen war der sächssiche Einfluß in diesem Gebiet vermehrt worden. Bei den vielen Besuchen der Könige auf ihren Hausgütern in der Gegend nördlich der Hainleite werden Verhandlungen nicht nur gegen Sachsen, sondern auch gegen Thüringer stattgefunden haben. Doch lebten, da HEINRICH I. den größten Teil Thüringens an seine Gefolgsleute verteilt hatte, die Großen Thüringens ohnehin meist nach sächsischem Recht.
Es fällt auf, daß die ersten sächsischen Pfalzgrafen ihre Grafschaften im südlichen Sachsen, das heißt in der Nähe Thüringens, hatten, obwohl die Pfalzgrafenwürde bis zu dieser Zeit nicht lokalisiert wird. Auch ist sie nichtvon der Nähe einer Königspafalz abhängig. Das glaubte nämlich Knochenhauer und brachte dieses Amt mit dem Besitz von Merseburg in Verbindung. Man muß die gräfliche Gewalt in einem bestimmten Bezirk und die pfalzgräflichen Funktionen ihres Trägers unterscheiden. Diese kamen nur in besonderen Fällen zur Geltung und bezogen sich auf die Sachsen und das sächsische Einflußgebiet, also auch auf die Thüringer.
Berichte über Burchards führende Stellung im Heere gegen die Slawen 1015, wie er verwundet wurde und mit knaper Not einem Hinterhalt entging, runden das Bild seiner Persönlichkeit ab: Wohl durch Unterstützung HEINRICHS II. bei seinem Kampf um die Krone erlangte Burchard die besondere Gunst des Königs und erhielt als befähigter Vertrauter neben dem Grafenamt im Hassegau die Pfalzgrafenwürde und die Reichsvogtei. Das waren Funktionen, die ihm einerseits zur Sicherung und zum Ausbau seiner Herrschaft dienen konten, die er aber auch auf Grund einer eigenen Machtbasis würdevoll ausübtze.
Nach Thietmar erlitt er im Jahre 1017 einen Schlaganfall. Doch scheint er im November 1017 noch gelebt zu haben, da er zu dieser Zeit in seinem Komitat erwähnt wird.
 
 
 
 

  oo Oda von Merseburg, Tochter und Erbin des Pfalzgrafen Siegfried II.
              - nach 26.9.1045

Oda besaß als Witwe Eisleben.
 
 
 
 

Kinder:

  Siegfried
        -15.4.1038

  Friedrich I.
        -   1042

  Bruno Bischof von Minden (1037-1055)
  um 1000-10.II.1055
 

Karl Meyer:

  Hildibold
       -

  Hamezo Bischof von Halberstadt (1085-1089)
          -

  Cäcilie von Sangerhausen
        -

  oo Ludwig der Bärtige Graf in Thüringen
               -   1056 oder 1080

  Christine
       -
 

  oo Hoyer Graf von Mansfeld
              -
 
 
 
 

Literatur:
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Posse, Otto: DIE WETTINER. Genealogie des Gesamthauses Wettin. Zentralantiquariat Leipzig GmbH 1994 Seite 34 - Schölkopf, Ruth: Die sächsischen Grafen 919-1024, Göttingen 1957 Studien und Vorarbeiten zum Historischen Atlas Niedersachsens - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 146 -
Starke Heinz-Dieter: Die Pfalzgrafen von Sachsen bis zum Jahre 1088, Braunschweigisches Jahrbuch 36, Seite 32-34 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 165,182 - Thietmar von Merseburg: Chronik. Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe, Seite 260,296,374,400 -