Adalbert                                          Graf im Emegau 1031-1038
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      - nach 1038
 

Sohn des Grafen Hermann II. von Werl
 

Brandenburg Erich: Tafel 32 Seite 65
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

X. 109. ADALBERT
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* ...,  + nach 1024

Anmerkungen: Seite 157
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X. 107.-112.

Bollnow, Werl. Daß Mathilde (112), deren Existenz nur der Annal. Saxo bezeugt, nicht die Stiefschwester der Kaiserin Gisela gewesen sein kann, sondern, falls sie aus dem Hause WERL stammte, nur die Tochter ihres Stiefbruders, ist nach den Altersverhältnissen klar.



Thiele Andreas: Tafel 411
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte"
Band I, Teilband 2 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser II

ADALBERT
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Er wird nur 1024 genannt.



Leidinger, Paul: Seite 109
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"Untersuchungen zur Geschichte der Grafen von Werl. Ein Beitrag zur Geschichte des Hochmittelalters."

DIE DRITTE GENERATION

9. GRAF ADALBERT VON WERL, SOHN HERMANNS II.

Wie für Konrad so bilden auch für Adalbert, den dritten Sohn Hermanns II. von Werl, die beiden Urkunden des Herzfelder Fürstentages am 13. und 14. September 1024 fast die einzigen Zeugnisse [Vita Meinwerci, cap. 197 und 202 WUB I 107]. Wahrscheinlich jedoch war Adalbert mit jenem "Aeidadus" identisch, den das Werdener Urbar C aus den Jahren 1031-1038 neben seinem jüngsten Bruder Bernhard als Inhaber eines friesischen Komitates östlich der Emsmündung nennt. Unsicher dagegen ist seine Personengleichheit mit jenem "Adalbertus comes", den das Totenbuch des Paderborner Klosters Abdinghof zum 9. November nennt [Kl. Löffler, Auszüge aus dem Totenbuche des Benediktinerklosters Abdinghof in Paderborn, WZ 63 II, 1905, 105. In Frage kommt nämlich auch jener Graf Adalbert, der 1066 den Erwerb eines Gutes in Hallo in der Grafschaft Herzog Bernhards durch den Abt Eilberg von Abdinghof bezeugt (WUB I 153; Honselmann, Abdinghof 332 f Nr. 4) und wahrscheinlich dem Geschlecht der Grafen von Eberstein zuzurechnen ist.]. Selbst wenn man berücksichtigt, daß möglicherweise jener in Nordwestfalen in den 80-er Jahren als Vogt einer edlen Frau Gisela bezeuget "Henricus filius Adalberti comitis" ein Sohn Adalberts von Werl gewesen ist, ändert das nichts an der Tatsache, daß Adalbert ebenso wie seinem Bruder Konrad nur eine untergeordnete Bedeutung im WERLER Grafenhaus zukommt und seine Nachkommen weiter nicht von sich reden machten.
 
 
 
 

  oo N.N.
             -
 
 
 
 

Kinder:

  Gepa
          -

  oo Hermann IV. von Nörvenich, Graf von Saffenberg
               -   1091
 
 
 
 

Literatur:
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Bollnow, Hermann: Die Grafen von Werl. Genealogische Untersuchungen zur Geschichte des 10. bis 12. Jahrhunderts. Dissertation Stettin 1930 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 32 Seite 65 - Leidinger, Paul: Untersuchungen zur Geschichte der Grafen von Werl. Ein Beitrag zur Geschichte des Hochmittelalters. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens Abteilung Paderborn 1965 Seite 109 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 2, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 411 -