Sophia von Weimar-Istrien            Gräfin von Andechs- Meran
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      -6.9.1132
 

Begraben: Diessen
 

Tochter des Markgrafen Poppo II. von Istrien und der Richardis von Sponheim, Tochter von Graf Engelbert
 

Schwennicke Detlev: Tafel 144
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"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I, 1"

SOPHIA
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    + 6.IX....

Begraben: Diessen

  oo BERTOLD I. VON ANDECHS, Graf von Diessen-Plassenberg-Stein
                + 27.VI.1151

Begraben: Diessen



Thiele Andreas: Tafel 500
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte"
Band I, Teilband 2 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser II

SOFIE
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    + 1132

  oo BERCHTOLD IV. Graf von Andechs-Meranien



GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 150
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30. BERTHOLD IV.
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    +

Gemahlinen:
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1. Sophia siehe oben,
1132 6/2 MB 8/161 f; Tochter des Markgrafen Poppo II. von Istrien Hist. Welf. ed. König S. 24,
+ 6/9 Dießen: Sophia comitissa fundatrix huius loci (Zusatz 13. Jh. sepulta in capitolio, que dedit nobis predia multa) Necr. 1, 25;
Salzburg Dom: Sophia comitissa Necr. 2, 302
Admont: Sophia comitiss Andehs Necr. 2, 302
7/9 St. Ulrich: Sophia comitissa Necr. 1, 125



Die Andechs-Meranier in Franken. Europäisches Fürstentum im Hochmittelalter: Seite 13,19,96
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Graf Berthold II. heiratete Sophie, die Tochter Markgraf Poppos I. von Istrien. Ihr Vater stammte aus der Ehe Markgraf Udalrichs von Istrien mit Sophie, der Tochter König Belas von Ungarn. Die Nachkommen Graf Bertholds II. und seiner Gemahlin Sophie waren daher in direkter Linie mit den ARPADEN verwandt und galten deshalb als Abkömmlinge aus königlichem Geschlecht. Sophie von Istrien erhielt als Mitgift Güter im östlichen Alpenraum. Als ihr Bruder, Markgraf Poppo II. von Istrien, 1141 offenbar kinderlos verstarb [Persönlicher Einwurf: Sophie hatte keinen Bruder, da dieser sonst Erbe Ulrichs II. von Weiamr-Orlamünde (+ 1112) gewesen wäre.] und sein Besitz unter den Grafen von Spanheim, Bogen und Andechs als den nächsten Verwandten aufgeteilt wurde, konnte Berthold II. den größten Teil der Erbschaft für sein Haus erwerben.
Graf Berthold II. starb am 27. Juni 1151. Er war zweimal verheiratet gewesen: zuerst mit Sophie von Istrien, nach deren Tod mit Kunigunde von Formbach, der Schwester Graf Ekberts III. von Formbach.
Lauritta wird in beiden Dießener Nekrologen als "fundatrix loci huius" hervorgehoben. Sie wird im Schutzprivileg Papst Innozenz' II. für Dießen von 1132 neben Graf Berthold II. und dessen Gemahlin Sophie sowie neben Otto III. namentlich als Stifterin aufgeführt.

Oefele Edmund Freiherr von: Seite 16
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"Geschichte der Grafen von Andechs"

13. BERTOLD II.
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Gemahlinnen:
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1. Sophie, beurkundet R 35 a und noch im Jahre 1132 "Urkunden" Nr. 4: Hist. Welfor. Weingart. in M. G. SS 21, 462-3:"-- Poponem marchionem [Dieser Poppo war der Enkel Poppos I., eines Bruders des 1062 gestorbenen thüringischen Markgrafen Wilhelm, und der Sohn des in Istrien als Baier nationalisierten Markgrafen Ulrich I. von Istrien und Krain aus dessen Ehe mit Sophie, der Tochter König Belas I. von Ungarn. Durch die istrisch-krainische Sophie wurden die ANDECHSER mit erlauchten Familien verwandt. So mit den STAUFERN: Kaiser FRIEDRICH I. bezeichnet Mechthild I. als seine "cognata" (Vita b. Mathildis abbatissae in den Acta sanctor. Bolland. Maii 7, 450) und Otto VI. als seinen "consanguineus" (R 264, siehe auch unten Nr. 22), Kaiser HEINRICH VI. nennt Letzteren und dessen Neffen Berthold IV. und Poppo II. seine "consanguinei" (R 409); Berthold IV. heisst "consanguineus" des Herzogs Friedrich von Schwaben. Die ungarische Sophie hatte nämlich aus ihrer zweiten Ehe - mit Herzog Magnus von Sachsen - eine Tochter Wulfhilde, welche, mit Herzog Heinrich dem Schwarzen von Baiern vermählt, die Mutter jener Judith wurde, die Kaiser FRIEDRICH I. gebar (Cohn Stammtafeln 208a).], qui duas filias suas, unam Bertholfo comitis Andechse, aliam Alberto comiti de Bogen copulavit" Ihr Todestag. Ae. Nekr. von Diessen, 1. Handschrift: 8 Id. Sept. Sophia comitissa obiit - übergeschrieben: fundatrix huius loci - späte Hand des 13. Jh.: ... sepulta in capitolio; j. Nekr. von Diessen, späte Hand des 13./14. Jh.: 8. Id. Sept. Sophia comitissa ... obiit, fundatrix huius loci. Admonter Nekr. b.Pez SS rer. Austr. 2, 206: 8. Id. Sept. Sophia cometissa und im Oe. Arch. 19, 409 zu Sept. 6: Sophia comtissa dse Andehs.


  oo 1. Berthold IV. Graf von Andechs-Meranien
                 -27.6.1151
 
 
 
 

Kinder:

  Poppo I.
          -11.12.1148

  Bertold II.
        -14.12.1188

  Otto VII. Bischof von Brixen (1165-1170)
        -2.5.1196   Bischof von Bamberg (1177-1196)

  Gisela
        -8.4. nach 1150

  oo Diepold II. Graf von Berg-Schelklingen
              -19.5.1160/65
 
 
 
 

Literatur:
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Die Andechs-Meranier in Franken. Europäisches Fürstentum im Hochmittelalter. Verlag Philipp von Zabern Mainz 1998 Seite 13,19,75,94,96 - Meyer von Knonau, Gerold: Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Heinrich IV. und Heinrich V. 1. - 7. Band, Verlag von Duncker & Humblot Leipzig 1890 Band II Seite 34 - Oefele Edmund Freiherr von: Geschichte der Grafen von Andechs, Innsbruck 1877 Seite 16 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I, 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 144 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 1 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser I Westeuropa, R.G. Fischer Verlag 1993 Tafel 500 -