Heinrich I. von Schwalenberg                    Graf von Sternberg (1243-1279/81)
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    - wohl 1279/81
 

Jüngerer Sohn des Grafen Volkwin IV. von Schwalenberg und der Ermengard von Schwarzburg-Blankenburg, Tochter von Graf Heinrich II.
 

Andreas Thiele: Band I, Teilband 2 Tafel 400
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"Erzählende genealogische Stammatfeln"

Heinrich I. von Schwalenberg erbaute Neu-Sternberg und nannte sich seit 1243 danach: Das Gebiet des alten Tilithigaues mit Barntrup, Alverdissen, Bösingfeld, Salzuflen und anderen Orten. Ob erst er oder schon sein Vater dieses Gebiet von einer älteren verwandten Linie Alt-Sternberg erbte oder ob es diese ältere Linie überhaupt nicht gegeben hat und erst Heinrich im Rahmen der Erbteilung in diesem Familienbesitz auftaucht, läßt sich aus der bestehenden Quellenlage nicht klären; Heinrich tauchte nur in etlichen Schenkungs- und Verkaufsurkunden auf, was für die Geschichte seines Hauses bezeichnend blieb. Er behauptete nur als Vogt von Herford und Möllenbeck gewissen Einfluß, schlichtete 1257 zum Beispiel in einem Bistumsstreit in Osnabrück zugunsten von Bischof Bruno. Er sank ansonsten auf das Niveau bedeutungsloser Dynasten und führte viele sinnlose Fehden.
 
 
 
 

  oo N.N. von Woldenburg, Tochter des Grafen Heinrich II.
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Kinder:

  Hoyer I.
         - um 1303

  Konrad II. von Sternberg Erzbischof von Magdeburg (1266-1277)
         -   1277
 
  Oda
        -
 
  oo Otto I. Graf von Oldenburg-Delmenhorst
              -   1304

  Mechthild
          -
 
  oo Friedrich Herr von Dorstadt
             - nach 1305
 
  Heinrich II. Mitregent
        - nach 1299