Bertha von Boll                             Gräfin von Elchingen
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um 1088/89- nach 1120/vor 1142
 

2. Tochter des Herzogs Friedrich I. von Schwaben aus seiner 2. Ehe mit der Agnes von Waiblingen, Tochter von Kaiser HEINRICH IV.; Schwester von König KONRAD III.
 

Schwennicke Detlev: Tafel 14
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"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"

BERTRADA/BERTHA
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  oo ADALBERT Graf



Decker-Hauff Hansmartin: Band III Seite 349
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"Die Zeit der Staufer"

VI. GENERATION

34  (21) BERTHA (VON BOLL)
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* um 1088/89, +  nach 1120

nach Horst Gaiser, Heinz Bühler und Albrecht Rieber Gründerin des Chorherren-Stiftes in Boll vor 1155.
 

  oo um 1102/03
     ADALBERT GRAF VON ELCHINGEN (Ravenstein-Irrenberg)
     * um 1075/80, + nach 1120

Sohn des Hochfreien Adalbert des Älteren von Stubersheim und der Gründer des Benediktinerklosters Elchingen.
Ihre Tochter Luitgard war mit Konrad dem Großen von Wettin vermählt.


Mühlbacher Josef: Seite 13
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"Lebenswege und Schicksale staufischer Frauen"

Eine Enkelin der Hildegard von Egisheim, Bertha (geboren um 1088), die Tochter Friedrichs I., Herzogs von Schwaben, und der Agnes, Tochter Kaiser HEINRICHS IV., lebte und wirkte im Geist ihrer Großmutter. Sie wurde in zahlreichen Legenden als Heilige verehrt.
Sie wurde um 1102 mit dem Grafen Adalbert von Elchingen (bei Ulm) vermählt, der das Benediktiner-Kloster Elchingen gründete; Bertha selbst gilt als Gründerin des Chorherrenstiftes in Boll, dessen Grundmauern 1951 entdeckt wurden.
In zweiter Ehe war Bertha von Boll (seit 1122) mit dem Grafen Heinrich II. von Berg verheiratet; dieser starb 1138 im Benediktinerkloster Zwiefalten.

Bühler Dr. Heinz: Seite 30-35
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"Zur Geschichte der frühen Staufer"

Die Benediktiner-Abtei Elchingen (Kr. Neu-Ulm) hatte unter ihren ältesten Besitzungen eine Gruppe von Gütern im mittleren Remstal: (Ober)- Urbach, Welzheim, Breitenfirst und Druggis (unermittelt). Dies ergibt sich aus der Schutzbulle des Papstes Honorius III. von 1225. Aus späteren Nachrichten geht hervor, dass dazu noch Zehntrechte und Güter in Unterurbach, Plüderhausen, Haubersbronn und Lorch gehörten.
Untersuchungen im Neu-Ulmer Arbeitskreis haben erbracht, dass die Güterliste der Papstbulle von 1225 größtenteils übernommen ist aus älteren, nicht mehr erhaltenen Urkunden der Päpste Calixt II. (1119-1124) und Innocenz II. (1130-1143); sie gibt somit den Besitzstand des Klosters aus der Gründungszeit (um 1120) und den darauf folgenden Jahren wieder. Es handelt sich also größtenteils um das Stiftungsgut des Klosters, das aus den Händen der Stifterfamilie kam.
Der elchingische Besitz im Remstal liegt mitten im staufischen Begüterungsbereich. Im Welzheim zum Beispiel war das Klosterpatronat staufisch und wurde von König KONRAD III. 1144 an Kloster Lorch vertauscht. So läßt der elchingische Besitz im Remstal auf Verwandtschaft der Klosterstifter mit den STAUFERN schließen. König KONRAD III. ist 1150 als Vogt des Klosters Elchingen bezeugt. auch dies deutet auf Verwandtschaft; ist er doch offenbar der Rechtsnachfolger der Stifter.
Die Erkenntnis, dass die Stifter des Klosters Elchingen und die STAUFER verwandt seien, ist gewiß nicht neu.
Der erste, der darauf hinweist, ist Felix Faber (1488). In seinem "Tractatus de civitate Ulmensi" erzählt er, der Bruder des (1125) zum König gewählten LOTHAR VON SACHSEN, Konrad (gemeint ist Markgraf Konrad von Meißen, + 1157), habe die Schwester des Herzogs Konrad von Schwaben namens Lucia (Liutgard) geheiratet, welcher die Burg Elchingen als Erbteil zugefallen sei. Zwischen König LOTHAR und Herzog Konrad von Schwaben sei es zu schweren Kämpfen gekommen, in deren Verlauf König LOTHAR Ulm eingenommen und zerstört habe (1134). Nach LOTHARS Tod (1137) sei jedoch KONRAD VON SCHWABEN König geworden (KONRAD III., 1138-1152). Er habe von seinem Schwager nun die Räumung und Herausgabe der Burg Elchingen verlangt. Konrad und Lucia aber hätten durch göttliche Eingebung einen heilsamen Ausweg gefunden und die Burg samt Zugehör 1142 der Jungfrau Maria und dem Papst Lucius II. (1144-1145) dargebracht. Der Papst habe Elchingen in seinen Schutz genommen, Mönche dorthin geschickt und dem Römischen Kaiser befohlen, dass er das so entstandene Kloster beschütze.
Wir können Fabers Gedankengang in etwa nachvollziehen. Entweder erschloß er aus der Besitzgeschichte oder wußte er aus der Klostertradition, dass eine STAUFERIN maßgeblich an der Gründung Elchingens maßgeblich beteiligt war. Auch wußte er von einer Urkunde von 1142, die in Abschrift im Klosterarchiv verwahrt wurde und fälschlicherweise als "Charta fundationis" galt. Doch scheint er sie nicht selbst gesehen zu haben, weicht doch sein Bericht von deren Inhalt ab. Dieser Urkunde zufolge hatten nämlich Markgraf Konrad, seine Gemahlin L. und deren Söhne die bereits bestehende Abtei dem römischen Stuhl übertragen, und zwar dem Papst Innozenz II. (1130-1143). Auf dieser Urkunde beruhte letztlich Fabers Kenntnis von der Beteiligung des Markgrafen Konrad und seiner Gemahlin an der Klostergründung. Folglich wurde die Gemahlin Konrads, L. (= Lucia-Liutgard), für ihn zur STAUFERIN. da er weiterhin die Urkunde kannte, laut welcher König KONRAD III. 1150 in Langenau als Vogt des Klosters Elchingen tätig war, ergab sich für ihn die Folgerung, Lucia-Liutgard sei dessen Schwester gewesen.
Die Ansicht, Markgraf Konrad von Meißen und seine Gemahlin Lucia-Liutgard seien die Stifter bzw. Urheber der Stiftung Elchingens und Lucia-Liutgard sei eine Schwester König KONRADS III. gewesen, ist bis in die jüngste Zeit vertreten worden: Sie ist jedoch in dieser Form nicht haltbar; hierauf hat Albert Brackmann aufmerksam gemacht. Auch kennen wir die Genealogie des STAUFER-Hauses in dieser Generation soweit, dass sich mit Bestimmtheit sagen läßt: eine Schwester KONRADS III. namens Lucia-Liutgard hat darin keinen Platz. Der Name Liutgard ist dem STAUFER-Hause völlig fremd. Überdies würden die Altersverhältnisse kaum passen; Liutgard ist offenbar eine Generation jünger als KONRAD III.
Den Gründungsbericht Fabers ergänzte Caspar Bruschius 1551 durch die Nachricht, Elchingen sei wenige Jahre nach seiner Gründung durch Brand zerstört worden. Aber ein "Albertus quidam Sueviae Regulus, comes de Ravenstein et Irczenberg" (ein schwäbischer Fürst namens Albert, Graf von Ravenstein und Irzenberg) habe nach Rückkehr vom 2. Kreuzzug (1147-1149) das Kloster auf Grund eines Gelübdes wieder aufgebaut. Alberts Gemahlin Berta habe als eine Heilige gegolten, weil sie die Schneegänse aus dem ganzen Donaubereich vertrieben habe.
Bruschius hatte das Paar Albert und Berta offenbar in einem Nekrolog entdecht, wo sie als Wohltäter des Klosters verzeichnet waren.
Somit kannte die Elchinger Überlieferung seit Bruschius zwei Paare, die sich Verdienste um das Kloster erworben hatten: Markgraf Konrad von Meißen und Lucia-Liutgard als die vermeintlichen Stifter (oder Urheber der Stiftung); Albert von Ravenstein und Berta als die Erneuerer nach dem erwähnten Brand.
Die schwäbische Forschung hat nie versucht, die beiden Paare zu einander in Beziehung zu setzen, obwohl die Vermutung nahe lag, sie könnten verwandt gewesen sein. Unbekannt geblieben ist in Schwaben offenbar die Arbeit des sächsischen Historikers Christian Schoettgen, "De Luitgardis quae Conradi Magni Marchionis Misnensis uxor fuit origine Suevica", Dresden 1740. Schoettgen kannte das "Chronicon Montis Sereni" (Petersberg bei Halle), welches die Gemahlin des Markgrafen Konrad, Lucardis-Liutgard, als die Tochter "Alberti cuiusdam nobilissimi de Suevia" (eines sehr edlen Schwaben namens Albert) bezeichnet. Bei Christoph Lorenz Bilderbeck fand er, dass dieser Albert ein Graf von Ravenstein (bei Steinkirch Kr. Göppingen) gewesen sei, eine Nachricht, die letztlich wohl wieder auf Bruschius beruht. So kann Schoettgen zu dem Ergebnis, dass Albert den Anfang der Stiftung Elchingens gemacht, Markgraf Konrad und seine Gemahlin die Stiftung "zu Stande gebracht" hätten.
Die Rolle der beiden Paare, sie sich um Elchingen verdient gemacht hatten, war damit vertauscht und zugleich waren diese Paare in engste verwandtschaftliche Beziehung zueinander gebracht: Albert von Ravenstein und Berta waren die Eltern der Lucardis-Liutgard, der Gemahlin des Markgrafen Konrad.
Schoettgens Ansicht bestätigte sich, als 1889 die Bulle Honorius III. von 1225 aus den päpstlichen Registern veröffentlicht wurde. Als "patroni" (Schutzherrn) des Klosters sind dort die "Berta comitissa", deren Tochter "Lenugarda" (Liutgard) und deren Gemahl "Corradus Marchio" genannt. So ergänzt die Papstbulle die Nachricht des "Chronicon Montis Sereni" und behebt die letzten Zweifel, wer als der eigentliche Gründer des Klosters Elchingen zu gelten hat: es ist das Paar Albert und Berta, die Eltern der Liutgard.
Über den Grafen Albert hat der Vf. an anderer Stelle gehandelt. Hier sei nur erwähnt, dass er sich auf Grund seines Besitzes und seines Namens als ein Glied der "ADALBERT-Sippe" erweist, die sich auf der Geislinger, Heidenheimer und Ulmer Alb seit dem frühen 11. Jahrhundert nachweisen läßt. Die "ADALBERT-Sippe" spaltete sich um die Mitte des 11. Jahrhunderts einerseits in den Zweig, der das Kloster Anhausen stiftete und aufgrund seiner Verschwägerung mit den STAUFEERNzeitweilig das Pfalzgrafenamt bekleidete, andererseits in die Familie von Stubersheim. Diese wird urkundlich faßbar in dem Brüderpaar Adalbert und Berengar, das 1092 in Ulm anläßlich der Versammlung der WELFEN-Partei in Erscheinung tritt. Berengar wurde der Stammvater der drei Linien Stubersheim, Ravenstein und Helfenstein; von Adalbert leiten sich die Herren von Albeck und unser Albert, Gemahl der Berta, her; er ist 1104 als "Adalpreht de Alechingen" urkundlich bezeugt.
Seine Tochter Lucardis-Liutgard hat sich um 1119 mit dem Markgrafen Konrad von Meißen vermählt. Sie hat damit in eines der vornehmsten Fürstenhäuser eingeheiratet und ist die Stammutter aller WETTINER geworden. Dies wirft ein Licht auf ihre eigene vornehme Herkunft. Wir erinnern uns der elchingischen Tradition, die uns zuerst bei Faber (1488) begegnet. Danach hätte an der Gründung Elchingens eine STAUFERIN Anteil gehabt, und beweist ja der frühe elchingische Besitz im Remstal. Nur Berta, die Gemahlin des Grafen Albert, kann diese STAUFERIN gewesen sein; steht sie doch an der Spitze der "patroni" des Klosters. Sie hat den Besitz im Remstal vermittelt. Nach den Lebensdaten muß sie eine Schwester König KONRADS III. gewesen sein. So hatte Faber im Grunde recht; er hat nur die Tochter Liutgard mit der Mutter Berta verwechselt, die in den ihm bekannten Quellen nicht genannt ist.
Berta ist wegen ihres Namens und Lebensalter als Tochter Herzog Friedrichs I. (1079-1105) und der Königs-Tochter Agnes anzusetzen. Der Name Berta ist uns schon bei der Schwester des 1. Friedrich in Wibalds "Tabula" begegnet. Der Name erhielt erneut Gewicht durch die Verbindung Herzog Friedrichs mit Agnes, denn deren Mutter, die Gemahlin HEINRICHS IV., war Berta von Savoyen. So ist es natürlich, dass Agnes ihrer Tochter den Namen der eigenen Mutter gab.
Unter den 12 Enkeln Bertas, den Kindern ihrer Tochter Liutgard, finden wir nicht weniger als 9 Namen, die bei SALIERN und STAUFERN gebräuchlich waren und nur durch Berta, die Tochter der SALIERIN Agnes und des STAUFERS Friedrich I., vermittelt sein konnten.
Liutgard hat sich - wie erwähnt - um 1119 vermählt. Sie dürfte damals kaum älter als 15 gewesen sein und wäre somit um 1104 geboren. Ihre Mutter Berta muß gleichfalls im Alter von etwa 14 Jahren geheiratet haben und wäre somit um die Wende der Jahre 1089-1090 geboren als erstes Kind der Ehe Herzog Friedrichs I. mit Agnes.
Bertas Gemahl ist, wie wir sahen, früh gestorben (um 1120). Die Papstbulle von 1225 nennt ihn nicht unter den "patroni" des Klosters Elchingen, so dass er zu der Zeit, als Papst Calixt II. (1119-1124) das erste Privileg für Elchingen erließ, wohl schon nicht mehr am Leben war.
Berta, die um diese Zeit kaum mehr als 30 Jahre zählte, hat sich bald darauf ein zweites Mal vermählt, und zwar mit einem Grafen Heinrich. Ihre beiden Heiraten sind bezeugt in den Meßbüchern der Pfarreien St. Martin und St. Maria in Tomerdingen (Kreis Ulm). Von Berta und ihrem zweiten Gemahl weiß auch die Zimmern-Chronik (um 1566) zu berichten. Sie nennt ihn einen Grafen von Aichelberg. Berta gilt dort als eine geborene Gräfin von Ravenstein. Wichtig ist die Nachricht, dass Berta in Boll (bei Göpping) gewohnt habe, das nach Meinung des Chronisten damals wohl zu der Grafschaft Aichelberg gehörte. Aus Liebe zu dem Dorfe Boll habe sie dort ein Stift gegründet, in welchem sie auch begraben ist. Doch habe sie auch eine Wohnung unweit von Elchingen an der Donau gehabt. Ihr einziger Sohn sei durch einen Unfall in der Donau ertrunken. Im Kloster Elchingen und auch in Boll sei möglicherweise noch etwas über sie in Erfahrung zu bringen. Als Verdienst der "heiligen und andechtigen Fraw" rühmt der Chronist, dass sie ihre Bauern von der Plage der Schneegänse befreit habe.
So vermittelt die Zimmern-Chronik eine Reihe höchst interessanter Nachrichten:
a)
sie besagt dass die Stifterin von Boll mit der Stifterin des Klosters Elchingen personengleich ist; hat doch Bruschius die Sage von den Schneegänsen auf die Stifterin Elchingens bezogen. Sie bestätigt damit zugleich, dass die Gemahlin des Grafen Albert mit der Gemahlin des Grafen Heinrich identisch ist.
b)
Wir erfahren, um welche Zeit etwa das Stift Boll gegründet wurde, das 1155 erstmals als eine dem Hochstift Konstanz zinspflichtige Propstei erwähnt wird. Es kann dies frühestens in den 20-er Jahren des 12. Jahrhunderts, muß aber vor 1142 geschehen sein. In diesem Jahr übertrugen ja Bertas Tochter Liutgard und deren Gemahl, Markgraf Konrad, das Kloster Elchingen dem Heiligen Stuhl; dies setzt voraus, dass Berta nicht mehr am Leben war. Der Zeitraum läßt sich indes noch weiter einengen. Berta gründete das Stift offenbar als Witwe, nach dem Tod ihres zweiten Gemahls, der unter dem Namen Graf Heinrich von Aichelberg erscheint. Wie Vf. an anderer Stelle dargetan hat, handelt es sich um den Grafen Heinrich II. von Berg, der damals die spätere Herrschaft Körsch-Aichelberg verwaltet hat. Diese Herrschaft hatte ihm seine Mutter Adelheid "von Mochental" zugebracht, die ihrerseits durch ihre Mutter Liutgard (+ 1119) eine Enkelin Herzog Bertholds I. von Zähringen (+ 1078) war. Heinrich von Bergs Tod wird von den Zwiefalter Chronisten erwähnt, liegt also vor 1138. Seine Ehe war kinderlos. Dies ist dem Eintrag im Meßbuch von St. Maria in Tomerdingen zu entnehmen und ergibt  sich auch daraus, dass seine Herrschaft an seinen Neffen fiel. Die Gründung des Stiftes Boll wäre somit wohl um 1135-1140 erfolgt, und zwar auf Bertas Witwengut.
c)
Nicht unwichtig ist die Nachricht, dass Berta aus erster Ehe außer der Tochter Liutgard einen Sohn hatte, der als junger Mensch in der Donau ertrank. Auch das Meßbuch der Tomerdinger Pfarrei St. Martin weiß von Bertas "Kindern". Nachdem BertasSohn umgekommen war, fiel das gesamte Erbe Alberts und Bertas an die Tochter Liutgard. Diese lebte im heutigen Sachsen; der schwäbische Besitz war von dort aus schlecht zu verwalten. Deshalb vermachte Liutgard ihr Erbgut im Schwäbischen vollends dem Kloster Elchingen und übertrug dieses gemeinsam mit Gemahl und Söhnen 1142 dem Römischen Stuhl. Die Vogtei aber ging an Liutgards Vetter, König KONRAD III., über, der wohl als Ersatz dafür seinen sächsischen Verwandten 1143 das Land Rochlitz überließ.
 
 
 
 

  um 1102/03
  1. oo Adalbert Graf von Ravenstein
          um 1075/80- um 1120

  2. oo Heinrich Graf von Aichelberg
                 -  1138
 
 
 
 

Kinder:
1. Ehe

  Sohn

  Liutgard
  um 1104/05-19.6.1145

 1019
  oo Konrad der Große Markgraf von Meißen
       1098-5.2.1157
 
 
 
 

Literatur:
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Bühler, Heinz: Zur Geschichte der frühen Staufer - Herkunft und sozialer Rang unbekannter Staufer, in Hohenstaufen Veröffentlichungen des Geschichts- und Altertumsvereins Göppingen 10. Folge 1977 Seite Seite 30-35 - Decker-Hauf Hansmartin: Die Zeit der Staufer. Geschichte - Kunst - Kultur. Katalog der Ausstellung Stuttgart 1977 Band III Seite 349 - Mühlbacher, Josef: Lebensweg und Schicksale der staufischen Frauen, Bechtle Verlag Esslingen 1977 Seite 13 - Pätzold, Stefan: Die frühen Wettiner. Adelsfamilie und Hausüberlieferung bis 1221, Böhlau Verlag Köln 1997 Seite 190, 285 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I.1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 14 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 -