Einziger Sohn des Pfalzgrafen
Rapoto II. von Bayern aus seiner 2. Ehe mit der Mathilde
von Bayern, Tochter von Herzog Otto I.
GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 277
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30. RATPOTO III.
F. siehe unten zu c125 und 1238; eV.
1232 Burg Trostberg wird (von dem Pfalzgrafen
Rapoto) erbaut Hermannus Altah. bei Oefele Rer. Boic. SS 1,
672, vgl. QE 5, 110 n 48
1233 5/2 Salzburg der Pfalzgraf
(Rapoto) besitzt von Salzburg die Vogtei über das Domkapitel
zu Lehen Salzb. UB 3, 439 n 888
c 1235 Rapoto
dei gratia comes palatinus Bavarie bestätigt
Baumburg eine Schenkung seiner progenitores, insbesondere seiner Großmutter
Elisabeth (siehe unter 19) MB 2, 198 n 16
1237 März Wien siehe 27
1237 (vor 15/5) Murach und 1238 Murach siehe 27
1240 10/8 Rapoto d. g. palatinus
comes Bawarie MB 4, 432 f
1240 Oktober Rapoto pal. comes
Baw. kauft sich aus der Gefangenschaft des Regensburger Bischofs
Siegfried los, unter den Bürgen Herzog Otto von Bayern, Graf Hartmann
von Dillingen, Burggraf Konrad von Nürnberg Ried 1, 388 ff n 404
1241 18/2 Passau Einigung zwischen Bischof Rudiger von
Passau und Rapoto d. g. com. pal. Baw.
über den seinerzeitigen Verzicht seines Vaters auf die Grafschaft
jenseits der Donau (im Ilzgau) OÖ UB 3, 99 f n 95
1241 8/7 Kraiburg Rapoto d.
g. com. pal. in Chraiburch und
seine Gattin Alhaide eadem gratia comitissa pal. geben ein
Seelgerät nach Baumburg MB 2, 199 f n 19
1244 16/1 Burg Landshut Rapoto
d. g. com. pal. Baw., Gattin Adelhaidis, geben ein Seelgerät
nach Rohr MB 16, 123 f; 1244 15/9 Vilshofen Pfalzgraf
Rapoto verkauft an Freising für 1.600 Pfund das Dorf Eitting
AG Erding, das er (von Sulzbach her) erblich besessen; ein Rest der Kaufsumme
wird erst fällig, nachdem die Schwestern des Pfalzgrafen Verzicht
geleistet haben Meichelbeck, Hist. Fris. 2 a, 22 f
c 1245 Rapoto d. g. com. pal.
Baw. Inhaber der Grafschaft im Isengau Salzb. UB 3, 578 n 1027
1247 11/3 Pleiting Rapoto
d. g. com. pal. Baw. Inhaber des oppidum Pleinting MB 11, 223
f:
1248 5/5 Lyon Pfalzgraf Rapotounter
den Nutznießern der Vertreibung des Grafen Konrad von Wasserburg
Epp. 1, 388 n 550
+ 1248 5/6 Jahr:
Annales s. Rudberti palatinus obiit relicta
tantum una filia pro herede SS 9, 790;
Hermanni Altah. Annales Rapoto
com. pal. Baw. ultimus obiit SS 17, Tag
Salzburg Dom: 4/6 R. c. p. B.
Chiemsee 5/6 R. O. B
Baumburg: 4/ 6 R. c. p. B.
Raitenhaslach: 5/6 R. c. p.Necr.
2, 140, 208, 244, 270
Fürstenfeld: 5/6 R. p.
B. Necr. 3, 99
Seligenthal: 5/6 Rapot pal.Necr.
4, 490.
Gemahlin:
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Adelheid (Tochter des Burggrafen Konrad III. von
Nürnberg) siehe oben zu 1240 10/8
1241 8/7 1244 16/1
1254 Alhaidis, Witwe des Pfalzgrafen
Rapoto, und ihre Tochter Elizabeth eignen Raitenhaslach ein
Gut mit Zustimmung des jüngeren Burggrafen Friedrich von Nürnberg,
ihres Bruders MB 3, 150
1256 172 die Witwe des Pfalzgrafen
Rapoto urkundet mit Zustimmung
ihrer Tochter Elisabeth für Frauenchiemsee MB 2, 455 n 13
1265 8/12 Adelheid, Schwester des Burggrafen Friedrich
von Nürnberg, Witwe des Pfalzgrafen von Ortenburg MB 49, 127.
RAPOTO III.
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+ 1248
Graf von Ortenburg, Pfalzgraf von Bayern, Vogt von Salzburg
Stritt mit den Bischöfen von Regensburg und war zeitweise gefangen. Er stützte den herzoglichen Cousin in Bayern und starb, ohne männliche Nachkommen zu hinterlassen.
oo ADELHEID VON HOHENZOLLERN, Tochter des Burggrafen
Konrad I. von Nürnberg
+
Kinder:
Elisabeth
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1258
oo Hartmann I. Graf von Werdenberg
- 1270
Literatur:
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Thiele, Andreas: Erzählende genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 2 Deutsche
Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser II, R.G. Fischer
Verlag 1994 Tafel 495 -