Adela von Ballenstedt                     Gräfin von Peilstein
---------------------------
um 111010.8.1155
 

Einzige Tochter des Grafen Siegfried I. von Ballenstedt aus dem Hause der ASKANIER und der Gertrud von Northeim, Tochter von Graf Heinrich dem Fetten
 

Thiele Andreas: Tafel 158
*************
"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte"
Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser I

ADELA
-----------
   

  oo KONRAD I. Graf von Peilstein und Tengling (SIEGHARDINGER)
             1168


GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
--------------------------------------------------------------------------------------------------
Wegener Dr. Wilhelm: Seite 102
*******************
36. KONRAD I.
----------------------

2. Gemahlin:
---------------
Adela, Tochter Siegfrieds von Orlamünde ( 1113) und Schwester der Rhein-Pfalzgrafen Siegfried ( 1124) und Wilhelm ( 1140)
ev. c 1135 cometissa Adala de Halla Salzb. UB 1, 791 f. n 46
1141 die Gräfin Clementia von Gleiberg (bei Atzbach Kreis Wetzlar, Hessen) stiftet zusammen mit ihren Neffen Otto und Wilhelm auf ihrem Allod das Augustinerkloster Schiffenberg mit Zustimmung der Pfalzgräfin Gertrud (Mutter der Adela), Besitzerin von 1/4 des Allods, sowie deren gleichfalls erbberechtigten Tochter Adela Oberrhein UB 1, 578 f. n 523 a
(1147) siehe oben
c 1155
Graf Chounrad von P. gibt für sich, seine Gattin, Kinder und Verwandten ein Seelgerät nach St. Peter in Salzburg Salzb. UB 1, 435 n 336

Tag 10/8 Admont: Adala comitissa Necr. 2, 310; Melk: ebenso Necr. 5,556.


Lange Karl-Heinz: Seite 119-120
***************
"Die Grafen von Northeim 950-1144"  1958

Außer ihren beiden Söhnen hatten Gertrud und Siegfried noch eine Tochter Adele. Sie begegnet uns in zwei Urkunden aus dem mittelrheinischen Raum, durch die bekannt wird, dass im Jahre 1141 die Gräfin Clementia von Gleiberg und Pfalzgräfin Gertrud sowie deren Tochter Adele gemeinsame Besitzanteile am Wiesekkerwald bei Gießen hatten. Dieser Besitz der Pfalzgräfin erklärt sich ohne weiteres als gleibergisches Erbstück ihres ersten Gemahls Siegfried, der als Adoptivsohn und Allodialerbe des Pfalzgrafen Heinrich von Laach und dritten Gemahl seiner Mutter Adelheid zugleich Miterbe von dessen vermutlichen Vater Hermann von Gleiberg, des ersten Gemahls der genannten Gräfin Clementia, war. Die Tatsache, dass wohl Adela, nicht aber die Kinder Gertruds aus ihrer zweiten Ehe mit Otto von Rheineck, Otto und Sophie, und der RHEINECKER selbst an diesem Erbe Gertruds Rechte besaßen, bestätigt die Annahme von dessen Herkunft aus der Hinterlassenschaft des Pfalzgrafen Siegfried und beweist außerdem, dass Adela eine Tochter aus der ersten Ehe Gertruds war. Nachdem ihr Bruder Wilhelm 1140 gestorben war, galt sie neben ihrer Mutter als einzige Erbin des gleibergischen Nachlasses ihres Vaters. Auch ihr Name kennzeichnet sie als Tochter Siegfrieds: sie wurde nach seiner Mutter Adelheid und Großmutter Adela von Löwen genannt, und ein ebenfalls erwähnter Sohn trug den Namen ihres Vaters. Über die Altersverhältnisse Adelas, die mit Graf Konrad II. von Peilstein verheiratet war, lassen sich keine sicheren Angaben machen.
 
 
 
 

  oo Konrad I. von Tengling Graf von Peilstein
     um 111616.3.1168
 
 
 
 

Kinder:

  Friedrich IV. Graf von Peilstein und Kleeberg
        

  Siegfried I. Graf von Peilstein
       

  Konrad II. Graf von Peilstein
         12.11.1195

  Mathilde
         11.2.1175

  1. oo Richer von Hechenberg
                1155/63

  2. oo Arnold Graf von Mareit und Greifenstein
                1170

  Kunigunde
        13.4.

  oo Meinhard II. Graf von Görz
             1231
 
 


Literatur:
-----------
Lange, Karl-Heinz: Die Grafen von Northeim (950-1144). Politische Stellung, Genealogie und Herrschaftsbereich. Beiträge zur Geschichte des sächsischen Adels im Hochmittelalter Dissertation Kiel 1958 Seite 119-120 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 158 - Wegener, Wilhelm Dr. jur.: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, Heinz Reise-Verlag Göttingen 1962-1969 Seite 102 -