Sieghard III.                                      Graf zu Freising
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6.8 c 1000
 

Sohn des Grafen Ratold II. von Ebersberg aus dem Hause der SIEGHARDINGER

Schwennicke, Detlef: Tafel 28
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"Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XVI, Bayern und Franken"

SIEGHARD I.
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6.VIII.(1000)

GRAF zu FREISING

  oo BERCHTA um 995/um 1010
              
26.XI....


GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 65
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10. Sieghard II.
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Seine Zugehörigkeit zu dem Geschlecht ergibt sich aus dem Namen und der Lage seiner Grafschaft (s. u.); ein Sohn von 6 kann er nicht gewesen sein wegen seiner Lebenszeit und weil der Verfasser des Minus ihn als solchen gekannt haben müsste; er muss daher zu den Kindern von 4 gehören; eV.
c 975 das Hochstift Freising tauscht unter Bischof Abraham mit Besitzungen zu Tuching (heute zu Freising) und Freising, Spitzenzeuge Sigihart comes nQ 5, 100 n 1180; IV.
c 995 die adlige Frau Perchta übergibt zusammen mit ihrem Sohne Werinher für die Pflege ihres Gatten und Herrn (senior), des ehemaligen Grafen Sigihart, genannte Eigengüter nach St. Emmeran nQ 8, 211 f. n 253
c 1000 nach dem Tode des Mönchs Sigihard kommen Perchta und ihr Sohn Werinhar abermals nach St. Emmeran zu neuer Schenkung nQ 8, 212 f. n 254;
c 1010 die adelige Matrone Berhta gibt ihr Eigengut zu (Langen-)Preising AG Erding mit der Hand ihres Sohne Werinhar nach Obermünster mit der Bestimmung, dass Werinhars Tochter und seiner Schwester Tochter sowie des Grafen Udalrich (n 15) Tochter, falls sie in das Kloster eintreten wollen, andernfalls für die Seelenruhe ihres Gatten Sigehard QE 1, 155 f. n 1;
Sieghard II.
6/8 St. Emma: Sigihardus comes hic positus Necr. 3, 321
Bertha
26.11 Obermünster: Bertha comitissa (de) Brising Necr. 3, 345.


HERKUNFT UND GESCHICHTE FÜHRENDER BAYERISCH-ÖSTERREICHISCHER GESCHLECHTER IM HOCHMITTELALTER
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Gewin Dr. J.P.J.: Seite 46
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19. Sigihard IV.
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Graf, c. 995-c. 1000, dann Mönch im Kloster St. Emmeram.
C. 995. Bertha, Gemahlin des Grafen Sigihard, gibt mit ihrem Sohn Werinher B. 24. zum Unterhalt ihres ins Kloster aufgenommenen Gemahls Güter zu Haimbuch (nordöstlich Sünching) und Hettenbach (B. Mallersdorf) unter gewissen Bedingungen. Die Urkunde bezeichnet Sigihard als "quondam comes".: R. H. nr. 253.
C. 1000. Dieselbe macht nach dem Tode ihres Gemahls mit ihrem Sohn Wernher weitere Schenkungen zu Haimbuch und "Odalhartesperc" (Wahrscheinlich Udalprehtesperc).: R. H. nr. 254.


  oo Bertha (Perchta) von Freising
            
26.2.
 
 
 
 

Kinder:

  Werner
        
1010

  N.N. (Tochter)
      

 
 


Literatur:
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Flohrschütz Günther: Der Adel des ebersbergischen Raumes im Hochmittelalter. C.H. Beck'sche Verlagsbuchhhandlung München 1989 - Gewin, Dr. J.P.J.: Herkunft und Geschichte führender bayerisch-österreichischer Geschlechter im Hochmittelalter, s-Gravenhage Druckerei H.L. Smits N.V. 1957 Seite 46 - Schwennicke, Detlef: Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XVI, Bayern und Franken, Verlag von J.A. Stargardt Marburg 1984 Tafel 28 - Wegener, Wilhelm Dr. jur.: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, Heinz Reise-Verlag Göttingen 1962-1969 Seite 65 -