Gottina                                              Gräfin von Ebersberg
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     † 20.12.906

Tochter des Grafen Ratold an der Amper

           

Schwennicke, Detlef: Tafel 28
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"Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XVI, Bayern und Franken"

SIEGHARD I.
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10.X.906

Graf in BAYERN 876/80-906

  oo KOTONI
              
20.XII.906

Tochter von (Rabold an der Amper)


Thiele, Andreas: Tafel 500
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 2 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser II"

SIEGHARD I. VON EBERSBERG
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906

Sohn des Grafen Sieghard im Kraichgau

Graf in Bayern an der Sempt, wurde von König Karlmann und Kaiser ARNULF sehr gefördert und reich beschenkt. Er gründete Ebersberg.

  oo GOTINI
             


Tochter des Grafen Rabold an der Amper

Flohrschütz Günther: Seite 26,27,100
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"Der Adel des ebersbergischen Raumes im Hochmittelalter."

Eine andere Person, die meines Erachtens in diesen Kreis zu stellen ist, ist Goßbert. Er ist der ranghöchste Unfreie des Klosters. Er führt regelmäßig die Zeugenreihen der „servi Sti Sebastiani" an - und das schon zu Lebzeiten der letzten Grafen, führt seit etwa 1055 den Titel „Propst"  und ist auch durch zwei Rechtshandlungen vertreten, welche Grundstücke zu Taglaching und Laufing betreffen; dabei wird er schlicht als „servus" bezeichnet. Beide Male ist der Name seiner Gattin Gotini erwähnt; demnach waren die Güter ihr Besitz. Nun ist dieser Name sehr selten - so hieß aber die Gattin des Grafen Sigihart, Stammvaters der EBERSBERGER! [104 Siehe Tyroller, Adel, Tafel 2.] Wir gehen also wohl auch hier nicht fehl mit der Vermutung, daß die Frau des Goßbert eine unebenbürtige Nachkommin des Grafenhauses gewesen ist. Ausdrücklich gesagt wird uns das von Abt Altmann, einem Neffen des Grafen Adalbero, der noch von diesem selbst eingesetzt worden ist. Ob das auch für Goßbert gilt oder ob er seine Spitzenstellung innerhalb der familia des Klosters seiner Gattin verdankt, muß offen bleiben.
Nicht ohne Grund sieht Tyroller in jenem Grafen Ratold, Verwandten des Ratold von Daglfing, den Schwiegervater des Grafen Sighart und somit Großvater des EBERSBERGERS Ratold [25 Tyroller, Adel, Tafel 2.]. Er macht sogar den Freisinger Vogt und Grafen Ratold des 10. Jahrhunderts zu einem Bruder der Grafen Adalbero und Eberhart von Ebersberg, was zwar möglich, aber keineswegs erwiesen ist. Hingegen kann es auf Grund verblüffender Übereinstimmungen der Namen und der Lage des Besitzes als ziemlich sicher gelten, daß Graf Sighart in eine Ratold-Familie einheiratete, die seit langem in Bayern begütert und mächtig war.



  oo Sieghard I. Graf von Ebersberg
       876/80
10.10.906
 
 
 
Kinder:

  Sieghard II. Graf im oberen Salzburggau
       
916/23
 
  Ratold I. Graf von Eberstein
      
20.1.919

 


Literatur:
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Flohrschütz Günther: Der Adel des ebersbergischen Raumes im Hochmittelalter. C.H. Beck'sche Verlagsbuchhhandlung München 1989 Seite 26, 27,100,123 - Mitterauer Michael: Karolingische Markgrafen im Südosten. Archiv für österreichische Geschichte Band 123. Hermann Böhlaus Nachf./Graz-Wien-Köln 1963 Seite 212-227 -