Albrich                                             765 urkundlich bezeugt
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Sohn des Sigihelm


Mitterauer Michael: Seite 214
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"Karolingische Markgrafen im Südosten."

765 machte Albrich, der Sohn eines eben verstorbenen Sigihelm, eine Schenkung an das Kloster Weissenburg im Elsaß, die später (um 870) mit der Notiz Carta, quam fecit Albricus avus Sigiharti comitis de Altdorf et de Buatgisinga überschrieben wurde. Es ist möglich, daß dieser Albrich Beziehungen zu den Grafen von Blois hatte, bei denen sein Name wiederholt begegnet und unter deren Nachkommen in weiblicher Linie auch ein Sigihart aufscheint. Unter diesen Umständen würden sich sogar Beziehungen der Familie Albrichs zu den MEROWINGERN ergeben. Die Identität Albrichs mit Graf Alberich II. von Blois, wie sie Chaume annimmt, erscheint jedoch durch die angeführten Quellen keineswegs erwiesen. Die Abstammung der rheinischen SIGHARDINGER vom fränkischen Königs-Haus kann aus ihnen nicht erschlossen werden.
Während Albrich und sein Vater Sigihelm auf Grund der dürftigen Quellenlage weiter nicht zu fassen sind, erhalten wir über ihren Nachkommen, Graf Sigihart, aus anderen Urkundenstellen wertvolle Nachrichten.





Literatur:
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Mitterauer Michael: Karolingische Markgrafen im Südosten. Archiv für österreichische Geschichte Band 123. Hermann Böhlaus Nachf./ Graz-Wien-Köln 1963 Seite 214 -