Vratislav II.                                      Herzog von Böhmen (1061-1085)
----------------                                    König von Böhmen  (1085-1092)
um 1035
14.1.1092  

Begraben: Visehrad

2. Sohn des Herzogs Bretislav I. von Böhmen aus dem Hause der PREMYSLIDEN und der Judith von Schweinfurt, Tochter von Markgraf Heinrich I.
 

Lexikon des Mittelalters: Band VIII 1873
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Vratislav II., Fürst und König von Böhmen 1061-1092
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* nach 1031,
14. Januar 1092

Begraben: Visehrad

Zweitältester Sohn des Fürsten Bretislav I.

  1. oo N.N.

  2. oo Adelheid, Tochter des ungarischen Königs Andreas I.

  3. oo 1062/63 Svatava, Schwester des polnischen Fürsten und späteren Königs Boleslaws II.

Nach dem Tod des Vaters (1055) sollte Vratislav II. als Teil-Fürst in Mähren (Olmütz) regieren, doch mußte er wegen Auseinandersetzungen mit seinem älteren Bruder, dem böhmischen Fürsten Spytihnev II., nach Ungarn fliehen. Nach der teilweisen Versöhnung (um 1058) mit Spytihnev II. und nach dessen Tod (1061) bestieg Vratislav II. den Thron in Prag. Die jüngeren Brüder Vratislav II. sollten als Teil-Fürsten Mähren verwalten: Konrad in Brünn und Otto in Olmütz, der Bruder Jaromir (Gebhard) wurde Bischof von Prag (1068-1090). Fast die gesamte Regierungszeit Vratislav II. war von Zwistigkeiten mit den jüngeren Brüdern und mit der Adelsopposition geprägt. Die Erneuerung des untergegangenen mährischen Bistums Olmütz (1063) diente dem Ziel die Macht des Prager Bischofs zu schwächen, und zugleich sollte der Olmützer Bischof ein Gegengewicht zu den mährischen Teilfürsten bilden. Vratislav II. verlegte seine Residenz von der Prager Burg nach Vysehrad, wo er das berühmte Kollegiatkapitel gründete (1070). Um seine Macht im Innern zu festigen, suchte Vratislav II. Unterstützung von außen, doch entwickelten sich auch nach der Eheschließung mit der polnischen Prinzessin Svatava die böhmisch-polnischen Beziehungen nicht positiv. Dagegen führte das gute Verhältnis zum deutschen König HEINRICH IV. um 1075 zu einem beiderseits vorteilhaften Bündnis. Seitdem gehörte Vratislav II. zu den treuesten Verbündeten der SALIER; die böhmischen Truppen waren an den Schlachten bei Homburg (1075), Flarchheim (1080) und an anderen Kriegszügen gegen Sachsen, aufständische deutsche Fürsten und in Italien beteiligt. Für seine treuen Dienste wurde Vratislav II. belohnt: Während der Reichsversammlung in Mainz (1085) erhielt er die Königswürde, und am 15. Juni 1086 wurde Vratislav II. als der erste böhmische Herrscher in Prag vom Trierer Erzbischof Egilbert feierlich gekrönt. Nach Cosmas von Prag (II. 38) erhielt Vratislav II. auch gleichzeitig die polnische Königswürde; bis heute ist jedoch der Zweck des polnischen Titels unklar. In den letzten Jahren seiner Regierung festigte Vratislav II. seine Autorität sowohl in Böhmen als auch in Mähren. Dabei kam es zu scharfen Konfrontationen mit Konrad von Brünn und besonders mit dem ältesten Sohn Vratislavs II., Bretislav II. Vratislavs Nachfolger mußten sich wieder mit dem Fürsten-Titel begnügen.

Literatur:
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H. Patze, Die Pegauer Annalen, die Kgs.erhebung Wratislaws v. Böhmen und die Anfänge der Stadt Pegau, JGMODtl 12, 1963, 1-62 - P.E. Schramm, Böhmen und das Regnum: Die Verleihung der Kg.swürde an die Hzg.e v. Böhmen (1085/86,1158,1198/1203) (Adel und Kirche. G. Tellenbach z. 65. Geb., hg. J. Fleckenstein-K. Schmid, 1968), 346-364.


Brandenburg Erich: Tafel 32 Seite 65
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"Die Nachkommen Karls des Großen."

X. 102. WRATISLAW II.
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* ca. 1035,
1092 14. I.

Herzog von Böhmen 1061
König 1086

Gemahlinnen:
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a) ...
b) ca. 1058
ADELHEID, Tochter des Königs Andreas I. von Ungarn
      
1062 27. I.

c) 1063
SWATAWA, Tochter des Herzogs Kasimir I. von Polen
       
1126 1. IX.


Wegener, Wilhelm Dr. jur.: Tafel 1,2
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"Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte"

WRATISLAW II.
-----------------------
  
14.1.1092

1061-1085 Herzog
1085-1092 König

  1. oo MARIA (?) N.
                 


  2. oo 1057
            ADELHEID VON UNGARN
                  
27.1.1062

Tochter des Königs Andreas I.

  3. oo 1062
            SWATAWA VON POLEN
                 
1.9.1126

Tochter des Herzogs Kasimir I. von Polen


Thiele, Andreas: Tafel 80
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1"

WRATISLAW II.
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* um 1035
1092

Sohn des Herzogs Bretislaw I. von Böhmen und Mähren

Vratislav II. wurde 1054 Herzog von Mähren-Olmütz, 1055-1058 vom älteren Bruder Spitignev I. verjagt und mit ungarischer Hilfe wurde er wieder Herzog von Mähren-Olmütz. Er folgte 1061 dem Bruder als Herzog von Böhmen und wurde ein treuer Anhänger Kaiser HEINRICHS IV. in dessen Bürger- und Thronkriegen. Er bekam 1076 beide Lausitzen und die Mark Meißen zugesprochen, ohne sie gegen die WETTINER gewinnen zu können. Er versuchte immer wieder die Macht seiner jüngeren Brüder einzuengen, wie es vor ihm der ältere getan hatte. Er wurde in seinem Handeln, da die Brüder gegen ihn zusammenhielten, eingeschränkt und konnte 1068 die Wahl seines Bruders Jaromir zum Bischof von Prag nicht verhindern. Er geriet in schroffen Gegensatz zu ihm, da er sich als Bischof und Reichsfürst in Böhmen ihm nicht unterordnen wollte. Es war eine Zeit ständiger bürgerkriegsähnlicher Zustände; dazu kamen Grenzkriege gegen Polen um Schlesien, in denen die polnischen Tributzahlungen behauptet wurden. Er versuchte vergeblich, die Reichsexekution an Österreich zu vollziehen, obwohl er am 12.5.1082 bei Mailberg siegte. Im April 1085 wurde ihm auf der Mainzer Versammlung von HEINRICH IV. für die gewährte Unterstützung im Investiturstreit der Königstitel ad personum verliehen. Vratislav geriet gegen Papst Gregor VII., der eine nationale Lithurgie ablehnte. Er erlangte mit seinem Königtum eine Vorrangstellung Böhmens unter allen slawischen Mächten Ost-Europas. Ab 1090 befand er sich im offenen Bruderkrieg gegen Herzog Konrad I. von Mähren, der ihm 1092 für kurze Zeit nachfolgte. Er starb durch einen Sturz vom Pferd. 

  1. oo 1057/58
            ADELHEID VON UNGARN
                  
1062

Tochter des Königs Andreas I.

  2. oo 1062/63
            SWATAWA VON POLEN
                  
1126

Tochter des Herzogs (Königs) Kasimir I.
(insgesamt 10 Kinder)

Auer, Leopold: Seite 22
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"Die Schlacht bei Mailberg am 12. Mai 1082"

Wratislaw II. wurde als Sohn des Böhmen-Herzogs Bretislaw I. geboren. Seine Mutter Judith stammte als Tochter Heinrichs von Schweinfurt aus dem Haus der BABENBERGER, so dass Wratislaw mit seinem späteren Gegner Leopold II. im 8. oder 9. Grad verwandt war. Nach dem Tod seines Vaters 1055 erhielt er zunächst das Fürstentum Olmütz, ehe er seinem älteren Bruder Spytihniew II. 1061 auch als Herzog von Böhmen nachfolgte. Die ersten Jahre seiner Herrschaft waren hauptsächlich durch die Auseinandersetzung mit seinem Bruder Jaromir gekennzeichnet, der zuerst eine Beteiligung am väterlichen Erbe, später die Würde eines Bischofs von Prag anstrebte, mit der er schließlich von HEINRICH IV. 1068 in Mainz investiert wurde. Trotzdem dauerte der Streit zwischen den beiden Brüdern an, weil Jaromir (als Bischof von Prag Gebhard genannt) die um 1063 erfolgte Abtrennung des Bistums Olmütz von der Prager Diözese rückgängig zu machen suchte. Dabei fand er die Unterstützung seines Metropoliten Siegfried von Mainz und zeitweilig auch die Papst Gregors VII. Im Investiturstreit erwiesen sich Jaromir wie Wratislaw als treuergebene Anhänger HEINRICHS IV. Während Jaromir seit 1077 an der Spitze der königlichen Kanzlei stand, kämpfte Wratislaw an der Seite des Königs in Schwaben und Sachsen. Schon 1075 hatte er neben Markgraf Ernst von Österreich an der Schlacht an der Unstrut teilgenommen; 1080 erbeuteten seine Truppen bei Flarchheim sogar die Lanze des Gegen-Königs RUDOLF VON RHEINFELDEN. Zum Lohn für seine tatkräftige Unterstützung hatte Wratislaw 1075 die sächsische Ostmark, ein Jahr später auch die Mark Meißen erhalten, konnte aber beide gegen den abgesetzten Markgrafen Ekbert nicht behaupten; nicht besser erging es ihm mit der baierischen Ostmark. Als einziges Ergebnis des engen Zusammenwirkens mit HEINRICH IV. blieb schließlich die Erhebung zum König von Böhmen, die 1085 auf einem Hoftag zu Mainz unter allgemeiner Zustimmung der Fürsten zustandekam. Wratislaw erhielt die persönliche Königswürde, die auch auf Polen ausgedehnt wurde; ein Jahr später erfolgte in Prag die feierliche Krönung durch Erzbischof Egilbert von Trier.
Die letzten Jahre Wratislaws waren wieder durch Streitigkeiten in der eigenen Familie getrübt. Nach dem Tod seines Bruders Otto entzweite er sich mit seinem letzten noch lebenden Bruder Konrad von Mähren, der gleichfalls bei Mailberg gekämpft hatte, und schließlich auch mit seinem eigenen Sohn Bretislaw, der nach Ungarn flüchten mußte. Bald darauf, am 14. Jänner 1092, starb König Wratislaw - der erste König Böhmens - an den Folgen eines Jagdunfalls. Aus seinen beiden Ehen mit Adelheid von Ungarn und Swatawa von Polen hinterließ er vier Söhne, die nach einem kurzen Zwischenspiel Konrads von Mähren einander in der Herrschaft abwechselten.
 
Lechner, Karl: Seite 79,113
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"Die Babenberger. Markgrafen und Herzoge von Österreich 976-1246."

Zunächst starb Herzog Bretislaw von Böhmen, der sich als treuer Vasall des Reiches, besonders auch im Kampf gegen die Ungarn erwiesen hatte. Sein ältester Sohn Spitignev leitete eine tschechisch-nationale Reaktion gegen die Deutschen in Böhmen ein, die sich auch gegen seine Mutter Judith richtete. Die Gefahr war um so größer, als Spitignevs Bruder Wratislaw eine Tochter des Ungarn-Königs Andreas geheiratet hatte [92 DDH III. 133,136,137,141,211,212,276,277.].
Als Folge des Abfalls von König HEINRICH IV. übertrug dieser die Mark Leopolds seinem treuesten Parteigänger, Herzog Wratislaw von Böhmen, der darauf in die Mark einfiel. Dies lag umso näher, als Grenzstreitigkeiten mit den Teil-Fürsten von Mähren an der Thaya schon längere Zeit bestanden, über die uns Cosmas von Prag in seiner Chronik ebenso berichtet, wie über die anschließenden Kämpfe [20 Meyer-Knonau, JbbDR unter Heinrich IV., 3. band, 421. Vgl. zu den Ereignissen der Jahre 1081,1082,1084: ebenda 350f., 465ff., 576f.]. Am 12. Mai 1082 kam es bei Mailberg (Mauriberg) südlich von Pulkau zur Schlacht, in der das Heer Markgraf Leopolds, dem sich auch die Grafen von Ratelnberg und die im Pulkautal gebietenden SCHWARZENBURGER-HADERICHE angeschlossen hatten, vernichtend geschlagen wurde. Bei Böhmen-Mähren blieb ein kleiner Grenzstreifen im Norden zwischen Schatzberg und der Thaya. Herzog Wratislaw von Böhmen erhielt zwar für seine Person die Königskrone (1085), aber weder die bayerische Ostmark noch die ihm gleichfalls früher versprochene Mark Meißen. Er ist 1092 gestorben.

Fenske, Lutz: Seite 74-77
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"Adelsopposition und kirchliche Reformbewegung im östlichen Sachsen."

Obwohl Adela von Löwen-Brabant nach der sächsischen Niederlage 1075 dem König ihren Sohn Heinrich als Geisel übergab, gelang es ihr nicht, den Verlust der Mark Nieder-Lausitz abzuwenden, die HEINRICH IV. im gleichen Jahr Herzog Wratislaw von Böhmen übertrug. 1076 belehnte der König im Anschluß an einen wenig erfolgreichen Einfall in das Gebiet der Mark Meißen den Böhmen-Herzog Wratislaw, der in den Jahren zuvor sein zuverlässigster Verbündeter gewesen war, zu der ihm bereits übertragenen Mark Nieder-Lausitz auch mit der Markgrafschaft des jungen Ekbert.
In Verbindung mit anderen königsfeindlichen Kräften drang Ekbert II. 1076 in die ihm gerade aberkannte Mark vor, um hier die von Wratislaw in Burgen zurückgelassenen Besatzungstruppen zu vertreiben.
Zwar befand sich die Mark Meißen seit 1076 im Besitz Wratislaws, der hier jedoch keine dauerhaften Erfolge gegen Ekbert erzielen konnte, denn nach dem Abzug des böhmischen Heeres 1076 vertrieben die Truppen Ekberts, die vom Herzog an den befestigten Plätzen zurückgelassenen Besatzungen, um sich an deren Stelle zu setzen. 1080 richtete sich ein Feldzug, den der Böhmen-Herzog gemeinsam mit Wiprecht von Groitzsch unternahm, gegen die Mark Meißen. Dabei kam es zu schweren Kämpfen mit sächsischen Truppen. Ein böhmisches Kontingent unter Führung von Boriwoi, dem Sohn Wratislaws, stieß im Frühjahr 1081 bei Ulm zu dem Reichsheer, mit welchem HEINRICH IV. nach Italien aufbrach. 1085 oder 1086 wurde Wratislaw sogar zum König erhoben.
Nach dem Tode König Wratislaws, 1092, brachen in Böhmen lang andauernde Thronwirren aus, bei denen sich die verschiedenen Linien der PREMYSLIDEN um das böhmische Herzogtum stritten.
 
Weller Tobias: Seite 329,332,628
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"Die Heiratspolitik des deutschen Hochadels im 12. Jahrhundert."

Noch im gleichen Jahr unterstützte Leopold II. den Gegen-König HERMANN VON SALM (  1088) bei der Belagerung Augsburgs, mußte aber im Mai 1082 eine vernichtende Niederlage gegen den  kaisertreuen Böhmen-Herzog Vratislav (1092) hinnehmen.
Bretislav und Borivoj waren Söhne Vratislavs II. (
1092), den HEINRICH IV. wegen seiner zuverlässigen Treue zum salischen Königtum 1085 mit der persönlichen Königswürde ausgezeichnet hatte [44  Zur Person Vratislavs II. vgl. Josef ZEMLICKA: Vratislav II., in: LMA 8 (1997) 1873f.].
Sein Sohn und Nachfolger Dedo II. (
1075) wurde 1046 mit der sächsischen Ostmark und der Nieder-Lausitz belehnt, und dieser übergräfliche Status blieb der Familie in der Folgezeit erhalten, wenn auch nach Dedos II. Tod die Mark vorübergehend an den kaisertreuen Böhmen-Herzog Vratislav (1092) vergeben wurde.

Brüsch, Tania: Seite 69,72,75,124
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"Die Brunonen, ihre Grafschaften und die sächsische Geschichte. Herrschaftsbildung und Adelsbewußtsein im 11. Jahrhundert."

Nachdem HEINRICH durch Gregor VII. gebannt worden war, kam es im Sommer 1076 zu erneuten Unruhen in Sachsen. HEINRICH versuchte mit Hilfe Herzog Wratislaws von Böhmen einzugreifen. Die militärische Unternehmung mißlang jedoch, und HEINRICH mußte Sachsen vorübergehend aufgeben.
Um sich die Gunst Wratislaws von Böhmen zu erhalten, hatte HEINRICH ihm die Markgrafschaft Meißen verliehen.
Aus seiner Annahme ergibt sich dann folgerichtig, daß Ekbert in der Mark Meißen isoliert gewesen sein muß, so daß HEINRICH ihm im Oktober desselben Jahres zu Hilfe kommen wollte, wobei ihm die Sachsen den Weg verstellten. In der anschließenden Schlacht, in der
HEINRICH unterlag, wurde RUDOLF tödlich verwundet [158 Vgl. Rockrohr, Ekbert II., Seite 190-193. Gemeint ist die Schlacht an der Elster, die im Oktober 1080 stattfand.].
Umgekehrt hätte der BRUNONE die Markgrafschaft Meißen verloren, wenn er sich auf die Seite HEINRICHS IV. geschlagen hätte. Dessen gescheiterte Versuche, die Mark an Wratislaw von Böhmen zu verleihen, zeigen deutlich, daß jeder, der ohne sächsische Zustimmung die Mark erhalten wollte, dort isoliert und besiegt werden konnte.
Nach seiner Flucht stand er zunächst auf der Seite der Sachsen und RUDOLFS VON SCHWABEN. Erst als er 1085 von der Mainzer Synode gebannt wurde und sein Bistum an den Gegen-Bischof verlor, der von Wratislaw von Böhmen gestützt wurde, bemühte sich Benno von Meißen um die Lösung vom Bann und um eine Wiederannäherung an HEINRICH IV.



  1. oo Maria
                 
1057  

    1057
  2. oo Adleita (Adelheid) von Ungarn, Tochter des Königs Andreas I.
          1040
27.1.1062
 
    1062
  3. oo Swatawa von Polen, Tochter des Herzogs Kasimir I.
                 
1.9.1126
 
 
 
 

Kinder:
1. Ehe

  Bretislav II.
      
22.12.1100
 
  Ludmilla Nonne
      

 
  Judith
      
25.12.1085
 
  oo Wladislaw I. Herzog von Polen
       1040
4.6.1102

2. Ehe

  Vladislav I.
       
12.4.1125
 
  Boleslav Bischof von Olmütz (1088-1091)
  um 1064
10.8.1091

  Sobieslav I.
  um 1075
14.2.1140
 
  Judith Erbin von Raum Dresden
       
17.12.1108
 
 1080
  oo Wiprecht II. Graf von Groitzsch
       um 1050
22.5.1124
 
  Boriwoi II.
  um 1065
2.2.1124




Quellen:
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Annalista Saxo: Reichschronik. Seite 73,109 - Böhmenchronik des Cosmas von Prag mit zwei Fortsetzungen - Bruno: Das Buch vom Sächsischen Krieg. Phaidon Verlag, Essen und Stuttgart 1986 Seite 36,56 - Lampert von Hersfeld: Annales/Annalen Wissenschaftliche Buchgemeinschaft Darmstadt 2000 Seite 152,284,292,308,312,340,376,394 -
 
 

Literatur:
------------
Althoff Gerd: Heinrich IV. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 2006 Seite 204 - Auer, Leopold: Die Schlacht bei Mailberg am 12. Mai 1082, Militärhistorische Schriftenreihe Heft 31 - Borchert Sabine: Herzog Otto von Northeim (um 1025-1083). Reichspolitik und personelles Umfeld. Verlag Hehnsche Buchhandlung Hannover 2005 Seite 132 - Boshof, Egon: Die Salier. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln 1987, Seite 227,231,251 - Boshof, Egon: Heinrich IV. Herrscher an einer Zeitwende, Muster-Schmitt Verlag Göttingen 1979 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen. Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 32 Seite 65 - Brüsch, Tania: Die Brunonen, ihre Grafschaften und die sächsische Geschichte. Herrschaftsbildung und Adelsbewußtsein im 11. Jahrhundert. Matthiesen Verlag Husum 2000 Seite 69,72,75,79,124,126,272 - DIE SALIER UND DAS REICH. Gesellschaftlicher und ideengeschichtlicher Wandel im Reich der Salier. (Hg.) Stefan Weinfurter. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1991 Band I Seite 301/Band II Seite 56,131,453 - Fenske, Lutz: Adelsopposition und kirchliche Reformbewegung im östlichen Sachsen. Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen 1977, Seite 61,74-77,258,262,265 - Hoensch, Jörg K.: Premysl Otakar II. von Böhmen. Der goldene König. Verlag Styria Graz Wien Köln 1989 Seite 15,22 - Lechner, Karl: Die Babenberger. Markgrafen und Herzoge von Österreich 976-1246, Böhlau Verlag Köln 1985 Seite 79,113,119,337 A. 20 - Meyer von Knonau, Gerold: Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Heinrich IV. und Heinrich V. 1. - 7. Band, Verlag von Duncker & Humblot Leipzig 1890 - Palacky Franz: Geschichte von Böhmen 1842 - Partenheimer Lutz: Albrecht der Bär. Gründer der Mark Brandenburg und des Fürstentums Anhalt. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 2001 Seite 92,100,129,141,157,165,268,301,306,312,314,331 - Pätzold, Stefan: Die frühen Wettiner. Adelsfamilie und Hausüberlieferung bis 1221, Böhlau Verlag Köln 1997 Seite 101,245 - Schulze: Das Reich und die Deutschen. Hegemoniales Kaisertum. Ottonen und Salier. Siedler Verlag, Seite 378-380,419,437,445 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 80 - Wegener, Wilhelm Dr. jur.: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, Heinz Reise-Verlag Göttingen 1962-1969 Tafel 1,2 - Weller Tobias: Die Heiratspolitik des deutschen Hochadels im 12. Jahrhundert. Rheinisches Archiv. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 2004 Seite 329,332,335,628 - Wies, Ernst W.: Kaiser Heinrich IV. Canossa und der Kampf um die Weltherrschaft, Bechtle Esslingen 1996, Seite 120,174,202 -