Dietrich                                           Graf von Plötzkau
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    -
 

Sohn des Grafen Bernhard I. von Plötzkau-Hecklingen
 

Brandenburg Erich: Tafel 13 Seite 26
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

XI. 71. MATHILDE
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Gemahl:
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DIETRICH, Graf von Plötzkau
    + ...

Anmerkungen: Seite 137
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XI. 71. Mathilde

Ann. Saxo 1049 und 1118, S. S. 6, 688 und 755



Thiele Andreas: Tafel 218
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser I"

DIETRICH, Graf von Plötzkau
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Sohn des Grafen Bernhard I. von Plötzkau-Hecklingen

War eventuell mit dem Haus HALDENSLEBEN verwandt und ist quellenmäßig nur wenig greifbar. Er war ein bedeutender Graf in Ostfalen.

  oo MECHTHILD VON WALBECK
                +

Tochter des Burggrafen Konrad von Magdeburg



Annalista Saxo: Seite 67,125
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"Reichschronik"
 

Das Jahr 1049.

 
Der Magadaburger Erzbischof Hunfrid weihte am 15. Juli die Krypta der Hauptkirche zur Ehre der heiligen Maria, des heiligen Evangelisten Johannes und des heiligen Kilian und seiner Gefährten, wobei ihn seine Mitbrüder Bischof Godescalc und Bischof Hunold von Mersburg unterstützten. Der Bischof Bruno von Farden, Sohn des Grafen Sigefrid von Waldbike und der Gräfin Juditha, der Tochter Heinrichs des Kahlen von Stadhen, ein Bruder des Magadaburger Grafen Friderich,  schied aus dem Leben und ihm folgte  Sigibert. Sein Bruder Friderich aber zeugte mit der Gräfin Thietberga den Magedaburger Grafen Konrad. Als Friderich todt war, nahm seine Witwe Thietberga ein Edler von den Ersten der Hessen zur Ehe und sie gebar ihm den Meinfrid, welcher seinem genannten Bruder Konrad in der Grafschaft nachfolgte, da dieser keinen Sohn hatte. Der erwähnte Konrad hatte aber eine Frau aus Baiern heimgeführt, Namens Adelheid, welche ihm eine Tochter Namens Machtild gebar, welche Graf Theoderich von Plozeke heirathete, und er bekam mit ihr das ganze Erbgut desselben und zeugte mit ihr Konrad, den Grafen Hilprich und zwei Töchter, Irmingard und Adelheid. Konrad ist, wie man sagt, als reiner Junggesell  gestorben, und sein Bruder Hilprich führte die Witwe des Grafen Theoderich von Katalenburg, Adela, heim, welche ihm zwei Söhne gebar, den Grafen Bernhard und den Markgrafen Konrad. Hilprichs Schwester Adelheid nahm Graf Otto von Regensburg zur Frau. Die andere, Irmingard, heirathete den Markgrafen Udo, und die ganze Erbschaft ihres Großvaters, des Grafen Konrad, fiel ihm zu, und sie gebar ihm den Markgrafen Heinrich und zwei Töchter. Des oben genannten Sigefrid von Waldbike Tochter, Namens Oda, nahm aber ein Vornehmer Namens Gozwin von Valkenberg und sie gebar ihm die Grafen Gerhard und Gozwin. Graf Gerhard führte die Markgräfin Irmingard heim, des Markgrafen Udo Witwe; diese beiden aber hatte sie ungesetzlich geheirathet, da sie beider blutsverwandte Nichte war.
 

Das Jahr 1117.

 
Der Herzog des Elsasses Friderich kämpft scharf mit den Mainzern und dabei wird Graf Emiko erschlagen, Folkold von Malesburg gefangen. Vor Weihnachten treffen sie aufs Neue zusammen und auf der Seite des Herzogs wird eine sehr große Menge Volkes vernichtet. Die edle und mächtige sächsische Markgräfin Gertrudis starb. Auch starb der Mönch Bernhard, der Sohn Folkmars von Domenesleve, ein vornehmer Mann. Denn Egeno der Aeltere von Konradesburg zeugte den ältern Burchard; Burchard zeugte Egeno, welcher den Grafen Adalbert von Balenstide getödtet hat, und er hatte zwei Töchter, von denen eine Namens Gerburg den Folkmar von Domenesleve heirathete und ihm Alverich und Bernhard gebar. Alverich wurde getödtet und hinterließ als Erben seinen Bruder Bernhard. Bernhard aber übergab sein ganzes Erbgut dem heiligen Mauricius und dem heiligen  Nikolaus und wurde selbst Mönch. Der oben erwähnte Egeno von Konradesburg aber und Alverich von Kakelinge waren Brudersöhne. Alverich zeugte den Grafen Bernhard, Bernhard den Theoderich, Theoderich den Heinrich von Plocike.

Fenske Lutz: Seite 86
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"Adelsopposition und kirchliche Reformbewegung im östlichen Sachsen."

Innerhalb eines seiner Genealogieexkurse kommt der Annalista Saxo auf die Vorfahren Graf Helperichs zu sprechen und nennt dabei in aufsteigender Generationsfolge Alvericus de Kakelinge, Graf Bernhard und Graf Dietrich. Von ihnen ist der Letztgenannte der Vater Helperichs von Plötzkau.
 
 
 
 

  oo Mechthild von Walbeck, Tochter des Burggrafen Konrad von Magdeburg
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 Mechthild war die Erbin von Walbeck.
 
 
 
 

Kinder:

  Helferich
        -   1118

  Irmgard Erbin von Walbeck
  1070/80-6.11.1153

    1101
  1. oo Lothar Udo III. Graf von Stade
                 -2.6.1106

  2. oo Gerhard I. Graf von Heinsberg
                   - um 1129

  Adelheid
         -

  oo Otto I. Burggraf von Regensburg
             - um 1143
 
 
 
 

Literatur:
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Annalista Saxo: Reichschronik Seite 67,125 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 13 Seite 26,137 - Fenske, Lutz: Adelsopposition und kirchliche Reformbewegung im östlichen Sachsen. Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen 1977, Seite 86,89 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 218 -