Kuno II. von Rott und Vohburg
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    -11.8.1081 gefallen
     bei Hochstätt

Einziger Sohn des Grafen Kuno I. von Rott und der Uta von Diessen, Tochter von Graf Friedrich II.
 

GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Dr. Wilhelm Wegener: Seite 133
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19. Kuno II.

F. u. eV.
(vor 1055 10/12) siehe 12
(1061/62) siehe 12; IV.
1081 11/8 Couno palatinus de Fohiburch fällt im Dienste HEINRICHS IV. bei Höchstätt an der Donau Casus monasterii Petershusani SS 20, 647
vgl. 12 zu (? 1086),
1. Gattin Elisabeth aus Lothringen (siehe 12 Ende); heiratete Rapoto den Jüngeren (+ 1099), der Pfalzgraf wurde und mit dem zusammen sie 1086 14/5 zu Münchsmünster urkundet, und zwar für die Seelenruhe der beiden Kuno Nagel 22 f. n 56.
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HERKUNFT UND GESCHICHTE FÜHRENDER BAYERISCH-ÖSTERREICHISCHER GESCHLECHTER IM HOCHMITTELALTER
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Dr. J.P.J. Gewin: Seite 68
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38. Chuono

C. 1065-1081(+).
1070/80. Erste Zeugen: Chuono C. 32., item Chuono C. 38.: A. t. I. nr. 237.
1057/64 Erste Zeugen: palatinus comes Chuono et filius Chuono: Wiesflecker a.a.O. nr. 62.
1053/78. Bewilligt zusammen mit seinem Vater C. 32. die Schenkung eines Gutes durch den Grafen Piligrim C. 33.: F. nr. 1617.
Gemahlin:
Elisabeth.

Note:
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Chuono ist 1081 in der Schlacht bei Höchstädt gefallen. Der Herausgeber der Monumenta Boica hat im Jahre 1763 im Band I. unter dem Titel Monumenta Rotensia unter Num. I. und III. (Seite 343-351 und 352-355) 2 Schriftstücke veröffentlicht, die keineswegs auf Zuverlässigkeit Anspruch erheben können. Wie eine Note unter Num I. angibt, ist das 1. Stück die Abschrift einer Tegernseer Aufzeichnung aus dem 12. Jh. "Legenda hac descriota est ex pervetusto codice membranaceo Tegernseeensis Abbatis cirrca An. 1150". Sie enthält einige genealogische Notizen über den Pfalzgrafen Chuono, dessen Sohn Chuono und andere. Die als eine Urkunde HEINRICHS IV. unter Num. III. bezeichnete Druckschrift ist offensichtlich eine Fälschung.
Obwohl bei den beiden Stücken jede Beweiskraft fehlt, scheinen einige Geschichtsforscher darin doch wohl Anhaltspunkte gesucht zu haben.
Ziemlich allgemein wird angenommen, dass Chuono, des Pfalzgrafen Sohn, keine Söhne hinterlassen hat. Wie wir aber anderswo (siehe unten) auseinandersetzen, setzte sich sein Stamm bei den Grafen von Flavon fort.
Chuono heiratete Elisabeth, die sich als Witwe wieder mit Rapoto von Vohburg vermählte. Er folgte Chuono als Pfalzgraf nach und starb, wie sein Vetter Ulrich, Graf von Passau, in Regensburg an der Seuche am 14. April 1099.

  oo Elisabeth
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Kinder:

  Aribo I. Graf von Flavon
        - c. 1149
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  oo 1. Elisabeth aus Lothringen
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