Grimislawa von Kiew                     Herzogin von Polen
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um 1190-13.9.1258
 

Tochter des Großfürsten Ingwar von Kiew
 

Brandenburg Erich: Tafel 37 Seite 75
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"Die Nachkommen Karls des Großen."

XIV. 853 LESZEK BIALY, Herzog von Polen 1194
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*  1186 oder 1187, + 1227

Gemahlin:
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1207
GRIMISLAVA, Tochter des Fürsten Ingwar von Luzk
       + 1258



Thiele, Andreas: Tafel 336
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa"

LESZEK V. "DER WEISSE"
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* 1186/87, + 1227 gefallen

  oo 1207
       GRIMISLAWA VON KIEW
               +

Tochter des Großfürsten Ingwar



Veldtrup, Dieter: Seite 12,20
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"Frauen um Herzog Ladislaus (+ 1401). Oppelner Herzoginnen in der dynastischen Politik zwischen Ungarn, Polen und dem Reich."

Kingas Entschluß, in Alt-Sandez ein Kloster nach der Regel des hl. Franziskus zu gründen, ist zum anderen aber sicher auch auf die persönliche Beziehung zu ihrer Tante Salomea zurückzuführen [12
Nach der Vita Sanctae Kyngae, Kapitel 9, Seite 695 Zeile 14ff., hielt sie sich bereits während ihrer Ehe häufig in dem von Salomea gegründeten Kloster auf.], der Witwe eines Bruders ihres Vaters, die als Schwester des Krakauer Herzogs Boleslaw V. später auch ihre Schwägerin wurde [13 Salomea war eine Tochter Herzog Leszek V. des Weißen von Krakau-Sandomir und der Grimislava von Luck (zu diesen: O. Balzer 1895, Seite 262-266) und mit dem ungarischen Prinzen Koloman (1208-1241), einem jüngeren Bruder König Belas IV. verheiratet gewesen; sie wurde 1673 seliggesprochen. Vgl. zu ihr O. Balzer 1895, Seite 275-279; J. Cambell 1964, Spalte 272, B. Wlodarski/R. Gustaw 1972, J. Zylinska 1982, Seite 148-165, H. Manikowska 1983 sowie zuletzt J. Wyrozumski 1993, A. Gieysztor 1994, Seite 337f., und G. Klaniczay 1994 (Szentseg), Seite 113f.]; denn Salomea hatte nicht nur ihre erste Ehe gestiftet [14 Vita Sanctae Kyngae, Kapitel 2, Seite 685 Zeile 9-25.], auf ihre Veranlassung hatte Boleslaw 1255 in Zawichost den ersten Klarissenkonvent auf polnischem Gebiet gegründet, der 1262 nach Skala (Grodzisko) und zu Beginn des 14. Jahrhunderts nach Krakau verlegt wurde.
Zwar ist es bis heute nicht gelungen, die Abstammung der Frau Bolkos I., von der wir nur den Vornamen Agnes kennen [59 Erwähnt am 17. November 1301 als Bolkos Ehefrau (SR IV, Nr. 2664, Seite 15f.); vgl. auch K. Jasinski III, 1977, Seite 38, mit Ausführungen zu der in der älteren Literatur vertretenen Ansicht, Bolko sei zuvor mit der unter dem 13. September im Necrolog der Breslauer Vinzenz-Abtei commemoirierten Grimizlaua ducissa Opuliensis (Necrolog St. Vinzenz, Seite 69 mit Anm. 630) verheiratet gewesen , die jedoch in Wirklichkeit die Frau Herzog Leszek V. des Weißen von Krakau-Sandomir war.], zu bestimmen.
 
 
 
 

1207
  oo Leszek V. der Weiße Senior von Polen, Fürst von Krakau-Sandomir
       1186/87-15.11.1227 ermordet
 
 
 
 

Kinder:

  Boleslaw V. der Keusche
  1226-10.11.1279

  Salome
  1211/12-   1268
                als Nonne
 1214
  oo Koloman Fürst von Halicz (Ungarn)
      1208-   1241 gefallen
 
 
 
 

Literatur:
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Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen. Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 37 Seite 75 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 336 - Veldtrup, Dieter: Frauen um Herzog Ladislaus (+ 1401). Oppelner Herzoginnen in der dynastischen Politik zwischen Ungarn, Polen und dem Reich. Fahlbusch Verlag 1999 Seite 12,20 -