Eberhard                                                   Graf von Öttingen 1131
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Sohn des
Dr. Heinz Bühler, Zur Geschichte der frühen Staufer, sieht in Eberhard Konrad von Wallerstein, Vogt von Ellwangen (ca 1112-1147), der mit einer Tochter des STAUFERS Ludwigs von Westheim vermählt war.
 

Dr. Heinz Bühler: Seite 24-27
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"Die Geschichte der frühen Staufer"

Den Namen Konrad trug in der fraglichen Zeit ein Edelfreier, der sich nach Wallerstein nannte (ca. 1112-1147). Die ältere Forschung rechnet ihn zu den Vorfahren der OETTINGER. Diese Annahme ist bestechend, und zwar nicht nur wegen des Namens Konrad. Konrad von Wallerstein stand in hohem Ansehen; dies beweisen seine Zeugenschaften. Er hatte offenbar enge Beziehungen zu den Herren von Truhendingen, die mit den STAUFERN verwandt waren, und zu denen von Ursin-Ronsberg. Er war Vogt der Abtei Ellwangen, vielleicht in Nachfolge der STAUFER. Abt Helmerich hatte ihm um 1136 das Truchsessen-Lehen in Rattstadt (Kr. Aalen) zugeschanzt. Helmerichs Nachfolger, Abt Adalbert von Ronsberg (1136-1173), dürfte ein Verwandter Konrads gewesen sein und vielleicht mit seiner Unterstützung die Abtwürde erlangt haben. Der Übergang Wallersteins auf die OETTINGER ließe sich auf einfache Weise erklären, wenn Konrad deren Stammvater wäre.
Konrad von Wallerstein stammte selbstwohl nicht aus dem Ries. Er steht einerseits in Beziehungen zu Edelgeschlechtern Bayrisch-Mittelschwabens, leistet Zeugenschaft bei Schenkungen an Kloster Rottenbuch (bei Schongau) und verkauft selbst ein "predium" in Unterknöringen an Kloster Ursberg (Kr. Krumbach). Andererseits, und zwar vielleicht von Mutterseite, scheint er mit der Vogtfamilie des Hochstifts Eichstätt, den Herren von Grögling, verwandt gewesen zu sein; dadurch würde sich der Name seines Sohnes Gotebolt und vielleicht auch oettingischer Besitz in Biberbach (bei Beilngries) erklären. So kam Konrad wahrscheinlich erst durch seine Heirat (um 1100) ins Ries.
Wir kennen das "castrum" Wallerstein als alte STAUFER-Burg; läßt es sich doch mindestens bis auf den Riesgaugrafen Friedrich "von Büren" 1053 zurückverfolgen. Unter dessen Söhnen wurde die Burg geteilt. Während die eine Hälfte unter den Nachkommen Herzog Friedrichs I. vererbte und 1188 in den Händen Konrads von Rothenburg (1188-1196) war, mußte die andere Hälfte an den Pfalzgrafen Ludwig (ca. 1095-1103) und über dessen (erschlossene) Tochter in die Verfügungsgewalt ihres Gemahls gelangt sein, der offensichtlich identisch ist mit Konrad von Wallerstein. Dieser hätte somit auf dem Heiratsgut seiner Frau Wohnung genommen und sich danach benannt. Er wäre der Stammvater der Grafen von Oettingen.
Konrad von Wallerstein ist noch beurkundet zu einer Zeit, als bereits Ludwig I. von Oettingen (1141- ca. 1150) auftritt. Dieser nannte sich nach einer Burg, die er vermutlich auf seinem mütterlichen Erbgut erbaut hatte. In OETTINGEN war seit dem frühen 9. Jahrhundert das Kloster Fulda begütert. Dessen Besitz im Ries war größtenteils als Lehen an die STAUFER gelangt und so dem Kloster allmählich entfremdet worden. So mag es auch mit Oettingen gegangen sein, das über den Pfalzgrafen Ludwig an seine Tochter gelangt wäre.
Es ist bemerkenswert, dass Ludwig I. von Oettingen Grafentitel erstmals im Juni 1147 führt, nachdem Konrad von Wallerstein im März desselben Jahres letzmals bezeugt ist. Auch das wird kein Zufall sein; vielmehr ersehen wir daraus, dass Ludwig I. erst in den Grafenrang erhoben wurde, nachdem Konrad von Wallerstein tot war. So spricht tatsächlich nichts gegen die Annahme, Konrad von Wallerstein sei der Vater Ludwigs I. von Oettingen. Dass sie nie gemeinsam bezeugt sind, ist kein Gegenargument, denn es läßt sich feststellen, dass wechselweise in bestimmten Zeitabständen bald der eine, bald der andere am Königshofe weilte.
 
 
 
 
 
  oo N.N.
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Dr. Heinz Bühler sieht in ihr, der Stammutter der Grafen Oettingen, eine Tochter des Grafen Ludwig von Westheim und der Merengard aus dem Hause der Grafen von Komburg-Rothenburg.
 
 
 
 

Kinder:

  Ludwig I.
          - vor 1151
 
  Tochter
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Sie ist die Schwester von Ludwig von Öttingen und Mutter von Gisela von Seefeld.

  Sohn
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  Hartwig Abt 1140
          -
 
  Konrad I.
         - vor 1155
 

Nach H. Bühler:

  Gotebolt von Wallersheim, Vogt von Ellwangen
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