Siegfried                                                  Graf von Merseburg
------------                                                Stifter des Klosters Gröningen/Bode
    -10.7.937 (-3.XII.936/41)
 

Ältester Sohn des Grafen Thietmar (+ 1.2.932/37) und der Hildegard, Schwägerin des Grafen Erwin; Vetter der Hatheburg und Schwager von König HEINRICH I. und Bruder des Markgrafen Gero
 

Lexikon des Mittelalters: Band VII Spalte 1864
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Siegfried, sächsischer Graf
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     + (10. Juli) 937

Vater:
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Graf Thietmar, Erzieher HEINRICHS I.

Bruder:
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Gero (seit 937 Markgraf der sächsischen Ostmark)

Schwester:
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Hitta oo Christian, dem späteren Grafen im Thüringgau

  oo Guthie

Graf Siegfried, dessen Rechte sich insbesondere um Merseburg herum konzentrierten, gehörte zu den hervorragenden sächsischen Großen unter HEINRICH I. Als legatus des Königs hatte er - wahrscheinlich an der Ostgrenze Sachsens - eine militärische Kommandogewalt inne, die ihn über die anderen Grafen stellte. Seine einflußreiche Position wird besonders von Widukind unterstrichen, der ihn als "Saxonum optimus et a rege secundus" bezeichnet. Darüber hinaus hat HEINRICH I. Graf Siegfried seinen Sohn Heinrich zur Erziehung übergeben. Kurz vor seinem Tod wurde Siegfried die procuratio Saxoniae, der militärische Schutz Sachsens, während der Krönungsfeierlichkeiten für OTTO I. in Aachen anvertraut. Nicht zuletzt den engen Bindungen zwischen dem MERSEBURGER Grafenhaus, dem er entstammte, und der liudolfingischen Königsfamilie verdankte Siegfried seine herausragende Stellung. Allerdings konnten bis heute die verwandtschaftlichen Beziehungen zur Königsfamilie nicht genau bestimmt werden. Diese familiären Verbindungen spielten nach dem Tode Siegfrieds eine entscheidende Rolle, als sich Thangmar, der Sohn HEINRICHS I. und Hatheburgs, auf sie berief, um das Erbe Siegfried als legatus anzutreten, aber von OTTO I. zugunsten Geros übertragen wurde. Thangmar stellte sich daraufhin an vorderster Stelle auf die Seite der Aufständischen gegen den neuen König. Die Nähe des Grafen Siegfried zur Königsfamilie fand nicht zuletzt ihren Niederschlag in der Gründung des Klosters Westergrönningen, die der Graf und seine Frau 936 zu ihrem Seelenheil, insbesondere aber für König HEINRICH, dessen Frau Mathilde und deren Kinder vorgenommen haben. Ob der Graf Siegfried, der zum 10. Juli im Lüneburger Necrolog eingetragen ist, mit dem Legaten Siegfried identisch ist, bleibt fraglich, da zum 3. Dezember auch ein Graf Siegfried im Merseburger Necrolog verzeichnet ist.

Literatur:
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R. Schölkopf, Die sächs. Gf.en (919-1024), 1957, 35,41ff. - K. Schmid, Neue Q. zum Verständnis des Adels im 10. Jh., ZGO 108, 1960, bes. 211ff. - Ders. Unerforschte Q. aus quellenarmer Zeit (III): Wer waren die 'fratres' von Halberstadt...? (Fschr. B. Schwinekörper, 1982), bes. 133 - G. Althoff, Adels- und Kg.sfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung, MMS 47, 1984, 405 - Ders., Amitia und Pacta, 1902, 142ff.


Althoff Gerd: Seite 405
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"Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung"

                                                             G 80

Lü:  10.7.  Sigifrith com  ?+ 937 'Legat' Siegfried

Widukind von Corvey (II, 8) berichtet vom Tode des Bayern-Herzogs Arnulf, der am 14. Juli 937 verstarb und fährt dann fort: Illo quoque tempore defunctus est Sigifridus comes.... Es spricht daher einiges dafür, den Eintrag ins Lüneburger Necrolog dem 'Legaten' Siegfried zuzuordnen, der der Bruder des Markgrafen Gero war; vgl. dazu schon den Hinweis von Köpke-Dümmler, Otto der Große, Seite 69 Anm. 1. Auf den dort ebenfalls angesprochenen Grafen Siegfrid, der sich zum 3. Dezember im Merseburger Necrolog findet (vgl. G 173), trifft die Zeitangabe Widukinds dagegen kaum zu. Lüpke, Markgrafen S. 5 mit Anm. 10 weist darauf hin, dass der Annalista Saxo den Tod Siegfrieds zum Schluß des Jahres 936 erwähnt und hält daher die Identifizierung mit dem am 3. Dezember verstorbenen Grafen ebenfalls für die wahrscheinlichste. Allerdings fehlt beim Annalista Saxo der Jahresbericht 937, so dass eine falsche Einordnung der Todesmeldung nicht ausgeschlossen ist. Die Frage, ob es sich beim Lüneburger oder Merseburger Eintrag um den bekannten 'Legaten' Siegfrid handelt, ist also nicht mit Sicherheit zu entscheiden. Allerdings spricht neben der Zeitangabe Widukinds auch die große Anzahl von Verwandten Siegfridsim Lüneburger Necrolog eher für dessen Aufnahme ins billungische Totengedenken, zumal sich Verwandte Siegfridsim Merseburger Necrolog nicht finden; vgl. den Kommentar G 2.
Zu SiegfriedsStellung vgl. Schölkopf, Die sächsischen Grafen, S. 41; Schmid, Neue Quellen, S. 211 f.
Er wird von Widukind (II, 2) optimus et a rege secundus genannt und ihm wurde 936 anläßlich der Königserhebung OTTOS DES GROSSEN die procuratio Saxoniae übertragen; vgl. Köpke-Dümmler, Seite 41 f.


Glocker Winfrid: Seite 352
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"Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik"

Siegfried
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    + 937 am (?) VII 10

Graf im Hasse-, Alt- und Westgau; Legat und "a rege secundus"

oo Jutta

Die Amtszeit des Legaten Siegfriedist von Schölkopf, Grafen S. 36 f. und 41 f., festgestellt; zum Todestag und allgemein vgl. Althoff, Adelsfamilien G 80.
Aus der Urkunde Abt Folmars von Corvey von 936 V 26 könnten wir den Namen von SiegfriedsGemahlin mit Jutta entnehmen (vgl. Codex diplomaticus Anhaltinus I, Nr. 2); doch ist diese Urkunde, wie Waitz S. 208 feststellt, von nur zweifelhafter Echtheit.
Der Bruder des Legaten Siegfried war übrigens Markgraf Gero, der dem Legaten nach dessen Tod in der Amtsstellung nachfolgte; vgl. dazu oben S 47 ff. und S. 52, Anm. 11.


Am 25.6.934 erhielt Siegfried den königlichen Besitz in Gröningen, Kroppenstedt und Emmundorp und errichtete 936 auf dem geschenkten Besitz zu Westergröningen ein Kloster und übertrug es dem Abt Folkmar von Corvey. In der Gründungsurkunde wurde die gesamte Königsfamilie aufgeführt. Außerdem besaß Siegfried Grafenrechte in Merseburg und verwaltete eine Grafschaft im Friesenfeld, das sich westlich an den Hassegau anschloß. In dieser Urkunde werden die Orte Osterhausen, Asendorf, Wünsch, Röblingen und Sittenbach namhaft gemacht. Die gleiche Urkunde spricht ihm gräfliche Befugnisse zusammen mit einem Grafen Megenward im Alt- und Westgau zu. Seine Stellung als "Legat" zeichnete ihn vor den anderen Amtsgenossen aus. Unter einer Legation war die Machtbefugnis eines Grenzgrafen zu verstehen, unter dessen zeitlich begrenztem Oberbefehl die Sicherung und Verteidigung der Landesgrenze stand. Sie war die Vorstufe der erweiterten Stellung eines Markgrafen, die erst OTTO I. in Wiederaufnahme des karolingischen Amtes schuf. Siegfried sicherte als der zweite Mann im Reich 936 während der Krönung OTTOS I. in Aachen die Ostgrenze gegen Slaweneinfälle. Sein Schwager HEINRICH I. hatte ihm die Erziehung seines Sohnes Heinrich übertragen.

Annalista Saxo:
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"Reichschronik"

Das Jahr 965.

Der Bruder des Markgrafen Gero, Sigefrid, übergab einen Theil seines Erbgutes dem heiligen Vitus, indem er demselben an dem Orte, der Gronigge heißt, ein Kloster erbaute. Ihre Schwester, eine heilige Frau Namens Hidda, welche der Anbetung wegen nach Jerusalem zog und daselbst starb, gebar den Markgrafen Thietmar und Gero, den Kölner Erzbischof, welche auf ihrem Gute am Flusse Sala eine Abtei erbauten zur Ehre der heiligen Gottesmutter und des heiligen Märtyrers Ciprian, als OTTO II. Kaiser war.

Patze Hans: Seite 96
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"Die Entstehung der Landesherrschaft in Thüringen"

Im Hassegau, Friesenfeld und Schwabengau, vielleicht auch im Altgau, Westgau, lagen die Orte des Grafen Siegfried (932/34)  [Siegfried war ein Neffe des Grafen Erwin von Merseburg, mit dessen Tochter Hatheburg HEINRICH I. in 1. Ehe verheiratet war; Schölkopf, Die Sächsischen Grafen S. 36. Er hatte die Güter Erwins, der kinderlos war, geerbt. - Waitz, Jbb. Heinrichs I. 3. Aufl., S. 240 ff., will zeigen, dassSiegfried weder Markgraf noch Pfalzgraf war, wie man aus Widukind, hg. Hirsch-Lohmann, S. 67 und 73 (wo sein Tod zu 937 erwähnt wird) hat schließen wollen. Wenn das auch dem Worte nach stimmt, so ist es doch der Sache nach kaum falsch. Seine Aufgabe während der Erhebung OTTOS I. war eine markgräfliche, der Schutz der sächsischen Grenze, wohl vor allem im Bereich seiner Grafschaft: ne qua hostium interim irruptio accidisset.] aus dem Geschlecht der Grafen von Merseburg. Er starb 937.

Schölkopf Ruth: Seite 36,41
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"Die sächsischen Grafen 919-1024"

Am 25. Juni 934 ließ HEINRICH I. in Nordhausen auf Bitten des Grafen Heinrich eine Schenkungsurkunde für einen Grafen Siegfried ausstellen, die ihm den königlichen Besitz in Gröningen, Kroppenstedt und Emmundorp in seiner Grafschaft zuwies. Graf Siegfried wurde in dieser Urkunde als dilectus et fidelis comes bezeichnet. Zwei Jahre später - 936 - errichtete Graf Siegfried auf dem geschenkten Besitz zu Westergröningen ein Kloster und übertrug es dem Abt Folcmar von Corvey. Die Stiftungsurkunde führte aus, Graf Siegfried habe sein Erbgut dem Kloster Westergrönningen im Harzgau übertragen. Die Gründung sei pro rege gloriosissimo videlicet Henrico, cum serena Machtildeet regia prole Oddone, Henrico, Brun, Gerberg, Haduwin, nicht zuletzt für ihn selber und seine Gattin Jutta (Guthie) erfolgt. Die Fragmenta Corbeiensia, die im allgemeinen mit Vorsicht auszuwerten sind, bringen die Notiz, dass das Dotationsgut Kroppenstedt, Wendlingen, Gröningen und Kloster-Gröningen, Heteborn, Daldorf und den Wald Hackel umfaßt habe, was durchaus glaubwürdig ist. Bemerkenswert an der Gründungsurkunde ist die Aufführung der gesamten königlichen Familie. Vielleicht stand dem guten Verhältnis des Grafen Siegfried zum Königshaus auch jene Intervention des zuvor genannten Grafen Heinrich in Zusammenhang. Allem Anschein nach handelte es sich bei ihm um den BABENBERGER Grafen Heinrich, der aus den Urkunden KONRADS I.bekannt ist. Er war mit dem Grafen Heinrich identisch, der in einem Diplom HEINRICHS I. fidelis et dilectus comes et propinquus noster genannt wurde. Die Intervention des fränkischen BABENBERGERS, der eine Hauptstütze HEINRICHS I. war, für den sächsischen Grafen besagt, dass Siegfried in guter Verbindung zu ihm stand. Vielleicht wurde das Verhältnis zwischen Graf Heinrich und Siegfried durch dessen Gattin hergestellt. Ihre Familie ist zwar unbekannt; ihr Name jedoch war besonders in Franken häufig [Zu erinnern wäre etwa an Thietmars Großmutter mütterlicherseits, die ebenfalls Judith hieß und Tochter des Grafen Udo von Rheinfranken war.]. Über Siegfried läßt sich also zusammenfassend folgendes aussagen: er wurde als Getreuer HEINRICHS I. ausgezeichnet und beschenkt und stand dem Herrscherhaus nahe. Der sächsische Annalist (a. 965) berichtet, der Graf Siegfried, der mit seinem Erbgut seine Klostergründung in Gröningen ausgestattet habe, sei ein Bruder des Markgrafen Gero gewesen. Damit werden alle Argumente entkräftet, auf die sich die Behauptungen stützen, Gero sei ein homo novus gewesen. Gero muß als Mitglied einer gräflichen Familie anerkannt werden, die schon unter HEINRICH I. engste Beziehungen zum Herrscherhaus unterhielt.

Köpke, Rudolf/Dümmler Ernst: Seite 41,69
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"Kaiser Otto der Große"

Es erscheinen hier der Franke, der Schwabe, Baier, Lothringer, der aber, welcher unter den Sachsen der zweite nach dem Könige ist, der Graf Siegfrid, ist nicht anwesend, da ihm an Stelle jenes die Obhut des Sachsenlandes anvertraut war. Für die Sachsen hätte er diesen Reichsdienst versehen müssen.
Auch hier war ein in seinen Folgen sehr wichtiger Todesfall eingetreten, das Ableben des Grafen Sigifrid [Widukind erzählt II c. 8 den Tod Arnolfs, dann fährt er c. 9 fort: Illo quoque tempore defunctus est Sigifridus comes. Hiernach wird man doch das letztere Ereignis später als das frühere ansetzen müssen und der von Heinemann (Markgraf Gero Seite 127) gewählte 17. Mai dürfte schwerlich zutreffen. Eher möchte ich mit Köpke den zum 3. Dezember (Sigifrith comes obiit) genannten im Necrol. Merseburg. hieher ziehen, oder den Sigifrid, den das Necrol. S. Michaelis Luneburg. zum 10. Juli ansetzt.], der mit der Grafschaft über den um Merseburg sich breitenden Hasgau die Mark zwischen Saale und Elbe gegen die Slaven vereinigt hatte [Vgl. oben Seite 41 Anm. 1; von Heinemann Markgraf Gero Seite 8-11, gegen den Waitz Heinrich Seite 17 Anm. 2 das Verwandtschaftsverhältnis zu Thankmar richtiger festgestellt hat: die Mutter Hatheburgs und die Mutter Sigifrids waren Schwestern, wenigstens ist dies sicher. Über seine Grafschaften handelt Waitz a.a.O. Seite 107 Anm. 4. Thietmar (II c. 1) spricht von der legatio Sigifridi comitis Merseburgensis kurzweg. An eine pfalzgräfliche Stellung möchte ich gleichfalls nicht denken. Vgl. auch Winter (Forschungen XV, 649).]. Das Vertrauen OTTOS aber hob ihn, den trefflichsten unter den Sachsen, noch höher, indem er ihm bei der längeren Abwesenheit, die die Krönung mit sich brachte, sogar seine Stellvertretung und die Pflege seines Bruders Heinrich übertrug, so daß Sigifrid, überdies ein aher Verwandter (Vetter) von HEINRICHS erster Gemahlin Hatheburg, unstreitig als der erste nach dem Könige im Sachsenlande gelten mochte. Die Verwandtschaft mit Sigifrid war es, welche den Sohn jener Hatheburg, OTTOS Halbbruder Thankmar, mit der Hoffnung erfüllte, daß keinem anderrn als ihm die erledigte Mark zufallen werde.
An den beiden Seiten der Bode war Geros Haus angesessen, dort verwaltet sein Bruder Sigifrid, der Stifter des Klosters Gröningen, dem er später nachfolgte [Annalista Saxo 965 (SS. VI. 619, daraus Chronic. Montis Sereni a. 1171, SS. XXIII, 153): Huius (Geronis frater Sigifridus partem hereditatis sue tradidit S. Vito construens ei monasterium in loco qui dicitur Gronigge; Urkunde HEINRICHS vom 25. Juni 934 (von Heinemann Cod. Anhalt. I, 1), worin er Sigifrido dilecto ac fideli comiti nostro die Güter Gröningen, Kroppenstedt und Emmingen schenkt in pago Suevia in comitatu ipsius Sigifridi.], eine Grafschaft im nördlichen Schwabengau, er selbst dagegen eine andere von mäßigem Unfange.

Lüpke, Siegfried: Seite 4,5
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"Die Markgrafen der Sächsischen Ostmarken in der Zeit von Gero bis zum Beginn des Investiturstreites (940-1075)"

Den ersten Schritt zur Wiedererrichtung der deutschen Ostmarken tat OTTO DER GROSSE, als er die, wie Widukind es nennt, Legation des Grafen Siegfried von Merseburg dem Grafen Gero (937-965) übertrug. Siegfried hatte als der bedeutendste Fürst Sachsens nach dem König gegolten und war sein Vertrauter gewesen, wenn Reichsgeschäfte den Herrscher abberiefen. Die Lage der legatio Siegfrieds läßt sich durch zwei Urkunden bestimmen, die Grafschaft des Legaten im Hassegau und Frisinofeld nachweisen. Als nun Siegfried starb, wurde der in der breiten Öffentlichkeit bis dahin unbekannte Graf Gero auf diesen wichtigen Posten berufen.

Althoff Gerd: Seite 76,80
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"Die Ottonen. Königsherrschaft ohne Staat."

Wir erfahren von Widukind, daß der wichtigste sächsische Adlige, Markgraf Siegfried, in Sachsen geblieben war und mit ihm OTTOS Bruder Heinrich, der ihm zur Erziehung anvertraut gewesen sei. Stellt man dazu jedoch die Nachricht des zuverlässigen Westfranken Flodoard von Reims, der zu 936 meldet, zwischen den Brüdern OTTO und Heinrich sei ein Streit um die Königsherrschaft entbrannt, und berücksichtigt zudem die späteren Äußerungen in den Viten der Königin Mathilde, diese hätte ihren Sohn Heinrich favorisiert, dann wird zumindest in Ansätzen erkannbar, daß es 936 doch nicht so einvernehmlich und harmonisch zur Nachfolge OTTOS im Königsamt gekommen ist, wie es der Bericht Widukinds suggeriert.
"Auch starb um diese Zeit Graf Siegfried, dessen Markgrafschaft sich Thankmar anmaßte, weil er mit ihm verwandt war. ... Als sie aber durch königliche Schnekung dem Grafen Gero gegeben wurde, war Thankmar darüber sehtr verstimmt". Dieser Fall einer Ämterbesetzung ähnelt stark dem ersten hier diskutierten Problem. Mit Gero wurde ein jüngerer Bruder des verstorbenen Grafen, bei dem es sich immerhin um den secudus a rege handelte, mit dem Amte betraut, obwohl OTTOS Halbbruder Thankmar durch seine Mutter Hatheburg mit diesen Grafen versippt war und als Königs-Sohn bessere Ansprüche auf die Nachfolge zu haben glaubte.

Hlawitschka Eduard: Seite 40,72,94
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"Untersuchungen zu den Thronwechseln der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts und zur Adelsgeschichte Süddeutschlands. Zugleich klärende Forschungen um „Kuno von Öhningen“

Es fehlen HEINRICHS I. Schwager Graf Siegfried (+ 20.VII.937) [Zu ihm vgl. G. Althoff, Adels- und Königsfamilien Seite 405; auch unten Kap. II Seite 95 Anm. 38 und 39.] und OTTOS I. Schwester Gerberga (+ 5.V.969).
[Anm. 240. Hinzuweisen ist auf einen Eintrag einer heute verlorenen Seite des St. Galler Verbrüderungsbuches, den uns Melchior Haiminsfeld Goldast, Alamannicarum rerum scriptores aliquot vetusti II,2, Frankfurt 160, Seite 186 (vgl. auch P. Piper, MG Libr. confr., 1884, Seite 84), überliefert hat. in ihm ist Vuendilgart innerhalb einer langen Reihe von Namen zu finden, die mit HEINRICUS Rex, Mathilt Regina, OTTO, Heinricus, Haduuuich, Herminburch, Sigifrid comes, Cuotchind ... etc. beginnt.]
Seitenverwandte des Königs selbst hat er damit als existierend vorausgesetzt [Als solche Seitenverwandte waren - zumal es sich um einen Lebenden-Eintrag handelt - indessen nicht mehr zu erwarten die Eltern HEINRICHS I. (Otto der Erlauchte und Hadwig), denn diese waren ja bereits 912 bzw. 903 verstorben, und auch nicht HEINRICHS I. Brüder Liudolf und Thankmar, da auch diese schon vor 912 gestorben waren. Ebenso war HEINRICHS I. Schwester Liudgard bereits 923 aus dem Leben geschieden. Als entsprechend nahe Verwandte - wie auf Seiten der Königin - könnte man nur HEINRICHS I. Schwester Oda, die Witwe König Zwentibolds von Lothringen (+ 900) und nachherige Gemahlin des Grafen Gerhard, erwarten. Hat man sie eventuell in jenem - sonst nicht bestimmbaren - Oto der St. Galler Liste vor sich, indem der Abschreiber in St. Gallen den letzten Buchstaben falsch (o anstat a) eintrug? Eine weitere (möglicherweise 929 schon verstorbene) Schwester HEINRICHS I., ohne daß wir ihren Namen kennen, wird uns durch die Kennzeichnung des Grafen Siegfried als gener regis bei Widukind (vgl. Anm. 38) erschließbar, desgleichen eine dem Namen nach allenfalls unbekannte Halbschwester HEINRICHS durch Widukinds Hinweis (Res gestae Sax: I c. 38, Seite 56) auf deren Gemahl, den thüringischen Grafen Wido, der 933 eine Ungarnbelagerung zu bestehen hatte, bezeugt.].
Sieht man sich nach solchen um, so wird man für den ersten dieser 15, Sigifrid, wie schon Schmid feststellte, sogleich auf den gener regis HEINRICHS I. Sieghfried [Anm. 38 Widukind, Res gestae Saxon. II c. 2, ed. P. Hirsch-H.E. Lohmann Seite 67, zu den Ereignissen von 936: Sigifridus vero, Saxonum optimus et a rege secundus, gener quondam regis, tunc vero affinitate coniunctus, eo tempore procurabat Saxoniam.] aufmerksam. Als Schwager [Anm. 39 Da der 937 verstorbene gener regis Siegfried ein Bruder des erst 965 verstorbenen Markgrafen Gero war - ihr Vater Markgraf Thietmar verstarb 932 (vgl. K. Schmid, Neue Quellen Seite 217; G. Althoff; Adels- und Königsfamilien Seite 26f.) -, könnte es aus chronologischen Erwägungen scheinen, daß Siegfried nur eine (erst nach 903, dem Todesjahr von Ottos des Erlauchten Gemahlin Hadwig) von Herzog Otto dem Erlauchten gezeugte Halbschwester HEINRICHS I. zur Frau hatte. Und  aus dem nachgestellten tunc vero affinitate coniunctus (vgl. Anm. 38) darf man wohl folgern, daß diese Halbschwester HEINRICHS früh verstorben ist und daß sich Siegfried wiederverheiratet hat; vgl. schon Fußnote 8 zur Widukind-Edition von P. Hirsch-H.E. Lohmann Seite 67. Zuletzt war Siegfried offenbar mit einer Guthie (Jutta) vermählt; vgl. K. Schmid, Neue Quellen Seite 214f.] HEINRICHS I. gehörte Siegfried (+ 937) in gewiß nicht unangebrachter Weise als die Schwestern der Königin Mathilde zur Königsverwandtschaft. Der zweite Name, Kotechind, stand ehedem im Zusammenhang eines Eintrags der Königsfamilie HEINRICHS I. auf einem heute verlorenen Blatt des St. Galler Gedenkbuches, sein Träger wird also ebenso im Kreis der Verwandten HEINRICHS I. zu suchen sein; in Kotechind sieht die neuere polnische Forschung - ob zurecht, bleibe dahingestellt - sogar die zweite Gemahlin des gener regis Sigifrid [D. Borawska, Margrabia Misni Ekkehard I i Ludolfingowie, in: Kwartalnil Historyczny 86, Warszawa 1979, ersch. 1980, Seite 933-949; H. Ludat, Böhmen und die Anfänge Ottos I., in: Politik, Gesellschaft, Geschichtsschreibung. Giessener Festgabe f. Fr. Graus, Köln-Wien 1982; Seite 154 und 164 Anm. 32].

Ludat, Herbert: Anm. 126,144
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"An Elbe und Oder um das Jahr 1000. Skizzen zur Politik des Ottonenreiches und der slavischen Mächte in Mitteleuropa."

[Anm. 126. Der in diesem Zusammenhang älteste und meiens Erachtens gewichtigste Beleg ist der Name der Gemahlin des comes Siegfried, des Schwagers HEINRICHS I. und Bruder Geros, in einem verschollenen St. Gallener Verbrüderungsbuch (MGH Libri confraternitatum, 1884, Seite 84): Herminburch (zu Irmin - vgl. W. Schlaug, aaO, 1962, Seite 120); es handelt sich um eine Schwester des Königs (vgl. K.A. Eckhardt, aaO; Seite 20), deren Todesdatum 29. Dezember (Irminburg) auch der Merseburger Nekrolg enthält.]
[Anm. 144 Vgl. u.a. S. Lüpke, aaO; Seite 11, n. 66, R. Schölkopf, aaO, Seite 47f.; Thietmar, Sohn des Markgrafen Christian und der Hidda, der Schwester Geros, Bruder Erzbischof Geros von Köln, nach Wigberts Tod in markgräflicher Stellung im Gau Daleminzi, Gemahl der Schwanhild, der Tochter Hermann Billungs, seit 976 auch Nachfolger des Markgrafen Gunther in Merseburg (vgl. W. Schlesinger, Kirchengeschichte Sachsens, Band 1, Seite 302). Zur historischen Rolle der GERO-Familie und ihrer Herkunft haben sich schon die von W. Schlesinger ausgesprochenen Vermutungen (Die Entstehung der Landesherrschaft, Seite 160, n. 220), daß der berühmte "Legat" Siegfried mit einem Grafen Asic/Esicho zur Zeit HEINRICHS I. identisch, dazu über Hatheburg mit dem Königshaus verwandt und ferner ein Bruder des Markgrafen Gero gewesen sei, dessen Nachfolge er 937 angetreten habe, durch die Forschung von K. Schmid, in: Zs. f. württemb. Landesgesch., 1964, Seite 218 f., voll bestätigt. Die häufig in der Forschung noch begegnenden Vorstellungen von Gero als homo novus sind damit endgültig abgetan und die Identität der sogenannten Merseburger Grafen mit der SIEGFRIED-GERO-Familie gesichert (vgl. auch H.K. Schulze, Das Stift Gernrode, 1965, Seite 2.]

Schmid, Karl: Seite 133
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"Unerforschte Quellen aus quellenarmer Zeit (II): Wer waren die 'fratres' von Halberstadt aus der Zeit König Heinrichs I.?" in: Maurer, Helmut und Hans Patze (Hgg.): Festschrift für Berent Schwineköper 'Zu seinem 70. Geburtstag'

Und es kommt dazu, daß damit noch nicht alle Gedenkbeziehungen zwischen Sachsen und den Bodenseeklöstern angesprochen sind, die als Folge der Gedenkstiftung HEINRICHS I. auf der Reichenau und in St. Gallen zu gelten haben. Man darf nämlich annehmen, daß auch der bekannte Graf Siegfried, von Widukind von Corvey Saxonum optimus et a rege secundus bezeichnet, sowohl im Königseintrag HEINRICHS I. (VII) als auch in einem der zahlreichen Einträge mit sächsischem Namengut der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts vorkommt [Anm 89. Er wird neuerdings, vgl. schon Schmid, (wie Anm. 22) Seite 222f., als Bruder des Markgrafen Gero angesehen, Wenskus (wie Anm. 13) Seite 387ff.; ebd. werden die zahlreichen Einträge mit Gero, Siegfried, Thietmar und Christian behandelt.]. Auf Grund der Schrift und der Eintragsposition im Reichenauer Gedenkbuch läßt sich ein von einem Sieghfried angeführter Eintrag auf ihn beziehen [Anm. 91. Karl August Eckhardt, Genealogische Funde zur allgemeinen Geschichte (1963) Seite 18ff. hat aus diesem Eintrag Irminburc als Gattin Siegfrieds erkennen wollen. Sie müßte, weil die Gründungsurkunde von Gröningen Guthie nennt, schon vor 936 verstorben sein; vgl. ebd. Seite 20 und Wenskus (wie Anm. 13) Seite 391 mit Anm. 3417 und 3419.], zumal in ihm neben Siegfried auch die Namen Gero und Judith erscheinen:

X (Reichenauer Verbrüderungsbuch p. 59 C3-4):

(1) Sigifird - (2) Ceuuidiu - (3) Irminburc - (4) Ekehart - (5) Prun - (6) Kero - (7) Liuthere - (8) Iudith - (9) Liuthere - (10) Parto - (11) Hunon - (12) Himilker - (13) Meginuuart - (14) Friderih - (15) Reginhere.

Wenskus Reinhard: Seite 387,391
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"Sächsischer Stammesadel und fränkischer Reichsadel"

Das zweite Problem betrifft den agnatischen Zusammenhang der sog. MERSEBURGER Grafen. Wir haben Dadi oben als IMMEDINGER behandelt. K.A. Eckhardt macht ihn, da ihm "im Zweifel" "die Annahme agnatischer Abstammung der Vorzug" genießt, zu einem Sohn seines Vorgängers, des Legaten Siegfried, das heißt zu einem Neffen Markgraf Geros. Der Graf Hermann und sein Sohn Siegfried wird wiederum von R. Schölkopf unter dieASIG-Gruppe gerechnet, weil die esikonischen Grafen von Reinhausen, die ihnen im (ob.) Leinegau folgten, ebenfalls den Namen Hermann als Leitnamen hatten.
Der Bruder Markgraf Geros, der 937 gestorbene Legat Siegfried, hatte nicht nur im Hassegau Grafenrechte, sondern auch im thüringischen Altgau und im Westgau, hier 932 gemeinsam mit einem Meginwarch (= Meinwerk), mit einem der bekanntesten IMMEDINGER-Namen. Legat Siegfried war der Sohn einer Schwester des MERSEBURGER Großen Erwin, des ersten Schwiegervaters HEINRICHS I. [Vgl. R. Schölkopf (wie Anm. 948) Seite 36]. Dieser aber war mit Meginwarch mindestens verschwägert, wie wir aus einem schon besprochenen Gedenkeintrag entnommen haben [Vgl. oben bei Anm. 1155 ff. und 3298.]. Wenn dann nach dem Tode des Legaten Siegfried ein Dadi in seinem Bereich amtiert, hätte das nichts Auffälliges, wenngleich wir nicht wissen, welcher Art die Verwandtschaft der beiden war.
Wahrscheinlich war aber Liutgarts Vater Thietmar selbst ein Sohn des Legaten. Wenn sein Gut an den König als Erben fällt, muß er eng mit dem OTTONEN-Haus verwandt gewesen sein, worauf auch der Name seiner Tochter Liutgart weist. Nun hat Widukind von Korvey in einer viel Spekulationen auslösenden Stelle über den Legaten Siegfried gesagt: Sigifridus vero, Saxonum optinmus et a rege secundus, gener quondam regis, tunc vero affinitate coniunctus. Dies sieht so aus, als ob Siegfried zweimal verheiratet war, wobei er beidemal Frauen heiratet, die aus dem Könishaus stammten bzw. mit ihm verwandtwaqren. K.A. Eckhardt hat aus dieser Stelle in Verbindung mit einem St. Galler Gedenkbucheintrag als Schwester HEINRICHS I. und Gemahlin Siegfrieds eine Herminburch/Irminburg erschlossen [K.A. Eckhardt (wie Anm. 1832) Seite 18 ff.]. Siegfrieds enge Bindung an das OTTONEN-Haus wird auch in der Gründungsurkunde von Gröningen deutlich. Die Gründung erfolgte merkwürdiger- und bezeichnenderweise nicht allein zum Seelenheil seiner Familie, sondern auch pro rege gloriosissimo videlicet HENRICO, cum serena Machthilde et regia prole ODDONE, Henrico, Brun, Gerberg, Haduwin. Hier wird als Siegfrieds Gattin freilich Guthie genannt. Die erste Frau war zu diesem Zeitpunkt (936) also schon gestorben [Auch K.A. Eckhardt (wie Anm. 1832) Seite 20 hat, wenn auch aus anderen Gründen, ihren Tod vor 936/37 ansetzen müssen.]. Unter diesen Vorazssetzungen ist der Hinweis von K. Schmid auf die vielen LIUDOLFINGER-Namen der Reihen C und D voll berechtigt.
 
 
 
 

  1. oo NN von Sachsen, Stiefschwester HEINRICHS I.
                  -

  2. oo Guthie (Jutta) (vermutlich BRUNONIN)
                 -10.1.937

Nach Isenburg:
 

  1. oo Irminburg von Sachsen, Tochter des Herzogs Otto der Erlauchte
                -   936

  2. oo Guthia
                 -
 
 
 
 

Kinder:

  ? Thietmar Bischof von Brandenburg (949-968)
           -7.8.968

  Sohn als vir optimus gefallen
        -   963

  Thietmar
        -3.10.959
 
 
 
 

Literatur:
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