Uta von Frontenhausen                   Gräfin von Tirol
----------------------------
um 119013.1./10.10.1254
 

Tochter des Grafen Heinrich II. von Lechsgemünd-Frontenhausen und der Adelheid von Plain, Tochter von Graf Liutold I.; mütterlicherseits Ur-Ur-Enkelin des Kaisers HEINRICH IV.


Schwennicke Detlev: Tafel 89
******************
"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"

UTA
--------
   
13.I./10.X.1254

  oo um 1211
       ADALBERT III., Graf von Tirol
              
22.VII.1253


Thiele, Andreas: Tafel 113
**************
"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1"

UTA
--------
   
1254

  oo ADALBERT III., Graf von Tirol
              
1253

GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
-------------------------------------------------------------------------------------------------
Wegener Dr. Wilhelm: Seite 261
******************
23. UTA
------------

(+ 1254)
nach ihrer väterlichen Großmutter genannt, Gemahlin des Grafen Albert IV. von Tirol ( 1253).
F. zu erkennen zunächst aus dem Vergleich zwischen Herzog Otto II. von Bayern und Bischof Siegfried von Regensburg 1237 5/5, bei dem es insbesondere um die an das Bistum gefallene Erbschaft von 22 ging, hier Graf Albert von Tirol als Zeuge beteiligt QE 5, 57 ff n 25
ferner aus dem tirolischen Besitz in dem ehemals lechsgemündischen Defereggenthal (Kärnt. UB 4 a, 415 n 2507) und im oberen Drautal (Salzb. UB 4, 20 f n 22), endlich aus Alberts und Utas Anspruch auf Mittersill (Salzb. UB 4, 20 f n 22, Kärnt. UB 4a, 430 n 2529, Bö-Fi n 8672;
Wiesflecker n 620, 638, 691
Salzb. UB 4, 205 ff n 167) uns auf Matrei (Salzb. UB 4, 205 ff n 167).
Der Name von Utas Tochter Adelheid wiederholt den Namen ihrer eigenen Großmutter.


Wiesflecker, Hermann: Seite 15
********************
"Meinhard der Zweite. Tirol, Kärnten und ihre Nachbarländer am Ende des 13. Jahrhundert."

Die Beziehungen zwischen den Grafen von Tirol und Görz reichen, wenn wir von der umstrittenen Urverwandtschaft absehen, tief in das 12. Jahrhundert zurück; auch die TIROLER besaßen Lehen und Eigengüter in Friaul; was Wunder, wenn die beiden Geschlechter in Friauler Fragen gegen das Patriarchat seit je zusammenarbeiteten. Alberts III. Ehe mit Uta von Lechsgemünd hatte den TIROLERN außerdem bedeutende Herrschaftsrechte und Eigengüter im Lienzer Boden, um Matrei-Virgen, Hals, Kienburg, in Mittersiund damit den Gegensatz zum Erzstift Salzburg eingebracht: damit waren die TIROL-GÖRZER Interessen auch im oberen Drautal eng verklammert; beide sahen in den benachbarten Hochstiftern ihre natürlichen Feinde.




 um 1211
  oo Adalbert III. Graf von Tirol
              22.7.1253
 
 
 
 

Kinder:

  Adelheid Erbin von Tirol
        26.5.1279

  oo Meinhard III. Graf von Görz
             22.7.1258

  Elisabeth
        10.10.1256

    1239
  1. oo Otto II. Herzog von Meranien
     x    um 1218 19.6.1248

    1249
  2. oo Gebhard VII. Graf von Hirschberg
     x           27.2.1275



Literatur:
-----------

Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 89 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 113 - Wegener, Wilhelm Dr. jur.: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, Heinz Reise-Verlag Göttingen 1962-1969 Seite 261 - Wiesflecker, Hermann: Meinhard der Zweite. Tirol, Kärnten und ihre Nachbarländer am Ende des 13. Jahrhundert. Universitätsverlag Wagner Innsbruck 1955 Seite 15 -