Adelheid von Limburg-Arlon          Gräfin von Werl
-----------------------------------          Gräfin von Dachau
um 1100 8.2.1143
 

Tochter des Herzogs Heinrich I. von Nieder-Lothringen aus dem Hause LIMBURG-ARLON und der Adelheid von Pottenstein, Tochter von Graf Boto
 

Brandenburg Erich: Tafel 11 Seite 22
****************
"Die Nachkommen Karls des Großen."

XII. 66. ADELHEID
---------------------------
* ca. 1095, vor 1146 an einem 6. II.

Gemahl:
----------
a)
wohl 1115
FRIEDRICH Graf von Arnsberg (siehe XII. 317.)
      1124

b)
vor 1130 (ca. 1126)
KUNO Graf von Horburg
       1139 30. VII.

c)
vor 1140
KONRAD Graf von Dachau
       1159 18. II.

Anmerkungen: Seite 141
------------------
XII. 66. Adelheid
Annal. Saxo 1036. S. S. 6. 679. Vgl. über ihre Identität mit der Gemahlin Kunos von Horburg und Konrads von Dachau H. Witte, Mitt. Inst. f. Öst. Gf., Ergbd. 5, 350f. und Bollnow 63f.


Schwennicke Detlev: Tafel 89
*****************
"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"

KUNO VON HORBURG
--------------------------------
   
30.VI.1138-1139

1102-1105 Mitstifter des Chorherrenstifts Berchtesgaden
109/1138

  oo vor 1130
       ADELHEID VON LIMBURG
              
6.II.1144-1146

Begraben: Bamberg St. Michael

Witwe von Friedrich dem Streitbaren, Graf von Arnsberg
Tochter von Graf Heinrich I., Herzog von Nieder-Lothringen
(III. oo vor 19.III.1140 Konrad II. von Dachau,
18.II.1159)

Thiele, Andreas: Tafel 14
*************
"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 1 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser I Westeuropa"

ADELHEID
----------------
    1146

  1. oo FRIEDRICH, Graf von Werl
                 1124

  2. oo KUNO II., Graf von Harburg(-Lechsgemünd)
                  1139

  3. oo KONRAD I., Graf von Dachau
                   1159


GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
--------------------------------------------------------------------------------------------------
Wegener Dr. Wilhelm: Seite 259
******************
12. KUNO (DER JÜNGERE) VON HORBURG (HARBURG)
-------------------------------------------------------------------------------
EV.
(1096/97) Kuno de Horeburch Oefele, Andechs 225 n 2; vgl. SS 12, 437
F. Cuno de Horburch (Stiefbruder Berengars II. von Sulzbach) in der Gründungsgeschichte von Berchtesgaden SS 15, 1064 f
(1102) 7/4 Kehr-Brackmann GP 1, 60, Brackmann, Studien und Vorarbeiten 129
1111 4/2 Rom Cuno frater Berengarii comitis LL 2, 66;
(1117) Cuno Horburgensis comes (Grafentitel inhaltlos) residiert in seiner villa Schwabach Berthold von Zwiefalten SS 10, 112; IV.
1138 23/5 Chuno de Horburch mit Gattin Adelheit MB 12, 332 f n 3
(1138/39) 30/6 Zwiefalten: Cuono de Horburc Necr. 1, 255

Gemahlin:
-------------

siehe oben 1138 23/5
Adelheid von Limburg, wiedervermählt mit Konrad II. von Dachau siehe Wittelsbach n 25
     1143.


Annalista Saxo:
*************
"Reichschronik"

Das Jahr 1036.

[Auf der Synode zu Tribur hat Otto von Suinvorde, von der Synode gezwungen, sich durch einen Schwur von seiner Verlobten Machthild getrennt]. Nach dieser nahm er eine Frau, welche Emilias oder Immula oder Irmingard hieß und deren Schwester Namens Adelas den Markgrafen Otto von Italien geheirathet hatte. Die genannte Immula oder Irmingard gebar dem Otto fünf Töchter, deren Namen diese sind: Eilika, Judhita, Beatrix, Gisla, Berta. Eilika wurde Aebtissin. Judhita heirathete den Herzog Kono von Baiern, und als er gestorben war, führte sie Bodo, ein sehr edler Mann, heim und sie gebar ihm Adelheid; von dieser hat Herzog Heinrich von Lintburg den Herzog Walrabo gezeugt, der auch Paginus hieß, und zwei Töchter, von denen eine, Namens Agnes, den Pfalzgrafen Friderich von  Putelenthorp heirathete, die andere aber der Graf Friderich von Arnesberge heimführte.  

Bühler, Heinz: Seite 910
************
"Adel, Klöster und Burgherren im alten Herzogtum Schwaben. Gesammelte Aufsätze."
 
Die Harburg erscheint 1150 in staufischem Besitz, als der junge König HEINRICH, der Sohn KONRADS III., von dort aus gegen Welf Vl. zu Felde zog, der Flochberg angegritter hatte. Harburg muß einige Jahre zuvor staufisch geworden sein, und zwar durch Vermittlung der Gertrud von Sulzbach ( 1146), der zweiten Gemahlin König KONRADS III. Bis gegen 1139 war Harburg im Besitz Kunos von Harburg aus dem Hause LECHSGEMÜND. [63 Franz Tyroller, Die Grafen von Lechsgemünd. In: Neuburger Kollektaneen-Blatt 107 (1953), Seite 9-56, hier Seite 19 ff.] Dieser hatte keine direkten Erben, war aber mit dem Hause SULZBACH über seine Mutter eng verwandt. [64 Wie Anm. 63, Seite 21.] Nach seinem Tode oder spätestens nach dem Tode seiner Gemahlin Adelheid ( 1143) fiel Harburg an das Haus SULZBACH aufgrund einer Verfügung Kunos, welche andere Erben ausschloß. König KONRAD III. reklamierte nun Harburg für seine Frau bzw. seinen Sohn HEINRICH und entzweite sich darüber mit seinem Schwager Gebhard III. von Sulzbach. [65 Wie Anm. 63, Seite 24.]




 

  1. oo Friedrich Graf von Werl
           um 10751124

  2. oo Kuno II. Graf von Harburg-Lechsgemünd
      x          30.7.1139

  3. oo Konrad II. Graf von Dachau
     x          18.11.1159
 
 
 
 

Kinder:

  Ida Erbin von Werl-Arnsberg
      

  1. oo Gottfried II. Graf von Cappenberg
                1127

  2. oo Gottfried I. Graf von Cuyk
                 um 1168
 
 
 
 

Literatur:
-----------
Annalista Saxo: Reichschronik ad a. 1036 - Bollnow, Hermann: Die Grafen von Werl. Genealogische Untersuchungen zur Geschichte des 10. bis 12. Jahrhunderts. Dissertation Stettin 1930 Seite 63 -  Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen. Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 11 Seite 22 - Bühler, Heinz: Adel, Klöster und Burgherren im alten Herzogtum Schwaben. Gesammelte Aufsätze. Anton H. Konrad Verlag 1997 Seite 910 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 89 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 1 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser I Westeuropa, R.G. Fischer Verlag 1993 Tafel 14 - Weller Tobias: Die Heiratspolitik des deutschen Hochadels im 12. Jahrhundert. Rheinisches Archiv. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 2004 Seite 525-526,533 -